Heliumballons: gefährlicher Müll

Hannes Jaenicke besucht die Elefantenwaisen

Ein Luftballonstart sieht toll aus, besonders Kinder lieben die bunten Heliumballons. Die Ballons sind schnell aus dem Blickfeld geflogen. Doch verschwunden sind sie nicht: sie kehren unweigerlich wieder zur Erde zurück und landen als Müll in unserer Umwelt. Oft Hunderte von Kilometern weiter entfernt, werden sie in Wiesen und Wäldern, in Flüssen und Meeren völlig unnötig zur Gefahr für Tiere.

Bei Festen und Feiern, zu Hochzeiten, Jubiläen oder Neueröffnungen steigen in der ganzen Welt täglich tausende von Luftballons in den Himmel. Die Menschen freuen sich für einen kurzen Augenblick – und haben schlicht kein Bewusstsein für die Folgen, die über Jahre fortbestehen können.

Kaum jemand würde wohl eine Handvoll kaputte Luftballons absichtlich in den Wald oder in einen See werfen – bei Luftballonwettbewerben ist es aber genau das, was passiert. Jeder Ballonstart trägt unkontrolliert gefährlichen Müll in die Welt.

Vögel, Meeresbewohner und viele andere Tierarten leiden unter den bunten Fetzen. Sie verheddern sich in den angeknüpften Schnüren oder verwechseln Kautschukteile mit Nahrung und verschlucken ganze Ballons. Der zähe Kunststoff kann nicht verdaut werden, und reichert sich nach und nach im Magen oder Darm der Tiere an – bis diese jämmerlich verhungern.

Ballons aus synthetischem Gummi zersetzen sich langsam und enthalten Giftstoffe. Ihre zu Mikropartikeln zerfallenen Überreste bleiben über Jahrhunderte in der Umwelt erhalten. Doch auch die viel gelobten als „biologisch abbaubar“ beworben Luftballons aus Naturkautschuk sind problematisch. Das Verrotten kann trotzdem viele Monate bis hin zu Jahren dauern. Genug Zeit für die schlappen Ballons, großen Schaden in der Tierwelt anzurichten.

Ballons legen große Distanzen zurück, auch oft mehr als 800 Kilometer. Es lässt sich nicht abschätzen, wo die Luftballons als Müll vom Himmel fallen und welchen Schaden sie dort anrichten. 

Bitte helfen Sie, dieser völlig unnötigen Gefahr für Tiere und Umwelt ein Ende zu setzen.

Sie haben von einem geplanten Ballonstart gehört? Dann werden Sie aktiv! Bitten Sie den Veranstalter, vom Start der Ballons abzusehen, beispielsweise mit unserem Musterbrief. Oder schicken Sie uns die entsprechenden Infos, damit wir aktiv werden können.

Für Luftballonstarts gibt es viele einfache, schöne und nachhaltige Alternativen, einige Anregungen finden Sie hier.

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