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Mensch-Wildtier-Konflikt gefährdet bedrohte Arten

Der Lebensraum vieler Wildtiere schrumpft zusehends auf Grund der stetig wachsenden Bevölkerung. Deshalb geraten sie immer näher an besiedelte Gebiete, wodurch immer häufiger Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren entstehen.

Vielen Wildtieren wird die Nähe zum Menschen zum Verhängnis und ohnehin schon bedrohte Arten werden durch diese Verluste weiter gefährdet. Menschen fühlen sich beispielsweise durch Raubtiere bedroht oder sie haben Angst, ihren Viehbestand oder ihre landwirtschaftlichen Flächen durch Wildtiere zu verlieren. Oftmals wird in solchen Situationen nicht davor zurückgeschreckt, die Tiere zu töten.

Je nach Konfliktsituation müssen Strategien ausgearbeitet werden, welche eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Wildtieren ermöglichen. Im Folgenden möchten wir Konflikte vorstellen, für welche bereits erfolgreiche Lösungskonzepte entwickelt wurden.

  • Herdenschutzhunde
  • Schwingtore
  • Beleuchtung
  • Wasserstellen für Elefanten
  • Bienenstock-Zäune

Herdenschutzhunde zum Schutz der Geparde

Viele Farmer sehen in Geparden eine Bedrohung für ihre Nutzviehbestände. Aus diesem Grund werden immer wieder Geparde von Farmern erschossen. In Namibia sind Geparde eigentlich eine geschützte Art. Wenn sie aber in Konflikt mit Menschen und Nutzvieh geraten, sind die Farmer berechtigt, sie von ihrem Farmland zu „entfernen“. Die Gefahr, die von Geparden für Nutztiere ausgeht, wird meist stark überschätzt, denn sie ernähren sich hauptsächlich von Wildtieren. Verstärkte Aufklärungsarbeit und Umweltbildung für Farmer sowie die Entwicklung von „Geparden-freundlichen“ Viehhaltungsmethoden soll die Akzeptanz für Geparde als Bestandteil eines natürlichen Ökosystems erhöhen. Der anhaltende Mensch-Wildtier- Konflikt kann so auf Dauer gelöst werden.

Das von der AGA unterstützte Herdenschutzhunde-Programm des CCF ist bereits seit 1994 ein erfolgreiches, innovatives Konzept, um Namibias wildlebende Geparde zu schützen und den bestehenden Mensch-Wildtier-Konflikt zu lösen. Der CCF züchtet dafür türkische Herdenschutzhunde (Kangals), welche die Viehherden der Farmer beschützen. Ein gut trainierter, gesunder Kangal ist ein erfolgreicher Schutz gegen den Verlust von Herdentieren an Raubtiere. Durch die vom CCF entwickelte Methode zum Schutz des Nutzviehs und dem damit verbundenen Einsatz von Herdenschutzhunden konnte bei vielen ortsansässigen Farmern ein Umdenkprozess initiiert und das Leben vieler Geparde gerettet werden.

Nutzung von Schwingtoren schützt Geparde

In Namibia werden mehr Geparde von Betreibern von Jagdfarmen getötet als von Rinder- bzw. Nutztierfarmern. Das Land ist von Zäunen durchschnitten und besonders Jagdfarmen beanspruchen große Areale. Warzenschweinen, Stachelschweinen und Erdferkel lassen sich von diesen Zäunen aber nicht abschrecken und graben sich gerne darunter hindurch, um auf die Farmen zu gelangen. Durch diese Tunnel entwischen allerdings auch immer wieder wertvolle Tiere der Jagdfarmen. Des Weiteren gelangen so auch Raubkatzen wie Leoparde und Geparde auf die Farmen, um dort zu jagen. Für die Farmbesitzer bedeutet dies oftmals große Verluste. Um den Verlust von Wildtieren auf umzäunten Farmen zu reduzieren und somit den Konflikt zwischen Jagdfarmern und Raubtieren zu entschärfen, ist der Einbau von Schwingtoren ein effektives Mittel.

Schwingtore wurden beim Cheetah Conservation Fund (CCF) entwickelt und getestet. Sie funktionieren ähnlich wie Tierklappen für Wohnhäuser. Einerseits erlauben sie, grabenden Tieren durch die Klappen im Zaun auf die Farmen zu gelangen, auf der anderen Seite halten große Raubtiere die Zäune für intakt, wodurch sie daran gehindert werden, auf das Farmgelände zu gelangen.

Die Schwingtore sind eine zuverlässige und kostengünstige Technik für Betreiber von Jagdfarmen. Werden sie richtig platziert helfen sie dabei, Raubtiere auf nicht tödliche Weise zu kontrollieren.

Allerdings schneidet das Einzäunen großer Landabschnitte die Geparde von ihrem natürlichen Lebensraum ab und ist somit keine sinnvolle Langzeitstrategie. Eine friedliche Koexistenz von Mensch und Raubtieren auf demselben Land kann z.B. durch sogenannte Conservancies (kommunale Hegegebiete) möglich gemacht werden. Diese ermöglichen den Wildtieren sich ohne Zäune frei zu bewegen. Nachbarfarmen und Landbewohner verwalten ihre Ressourcen und die darin lebenden Raubtiere gemeinsam in größeren Ökosystemen.

© AGA/Birgit Braun

Blinklichter im Testeinsatz zum Schutz der Geparde

Eine weitere Methode zur „gepardenfreundlichen“ Viehhaltung wird zur Zeit in Namibia vom CCF in Zusammenarbeit mit der AGA getestet. Zur Abschreckung von Raubtieren wird an umzäunten Viehhöfen ein Lichtsystem verwendet, das dem flackernden Licht einer Taschenlampe ähnelt und die Anwesenheit von Menschen vortäuscht. Die speziellen Lampen werden durch Bewegungsmelder aktiviert und über Solarpanele mit Strom versorgt.

Das System war schon erfolgreich in Kenia und Botswana im Einsatz. Bis zu 90% der Raubtiere konnten dort abgeschreckt und Mensch-Wildtier-Konflikte vermieden werden. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds.

 

Auch in den Elefantengebieten können mit Lampen Mensch- Wildtier-Konflikte gelöst werden.

Da die Dorfbewohner ihre Häuser verlassen müssen, um zum Toilettenhäuschen am Rande des Dorfes zu gehen, kam es bei Dunkelheit schon häufig zu gefährlichen Situationen, in denen Menschen verletzt und sogar getötet wurden. Elefanten bewegen sich überraschend leise und so ist es ohne Licht fast unmöglich sie rechtzeitig wahrzunehmen, wenn sie sich zu nah an die Dörfer wagen.

Mit Solarlampen, die außen an den Hütten installiert werden und einen Bewegungsmelder besitzen, können wir Zusammenstöße zwischen Elefanten und Menschen auf relativ einfache und finanziell überschaubare Weise lösen, da die Elefanten sich von der Beleuchtung abschrecken lassen und die Menschen bei nächtlichen Aktivitäten die Lampen einschalten und Gefahren erkennen können.

In Kenia nimmt die Anzahl der Konflikte zwischen der lokalen Bevölkerung und Wildtieren stetig zu – so auch zwischen Menschen und Elefanten. Der Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Elefanten schrumpft auf Grund der wachsenden Bevölkerung, die selbst immer mehr Platz benötigt. Auf ihrer Suche nach Wasser und Nahrung kommen Elefantenherden oftmals den Dörfern zu nahe und fressen die Felder der Farmer leer. Dies kann die gesamte Existenz der Familie bedrohen, weshalb Elefanten häufig bekämpft werden.

Zur Entschärfung dieses Konfliktes hat Save the Elephants sogenannte Bienenstock-Zäune entwickelt. Dabei wird ein Zaun aus Draht um die landwirtschaftlich genutzten Flächen der Farmer gespannt, an welche in regelmäßigen Abständen Bienenstöcke befestigt werden. Berührt ein Elefant diesen Zaun, kommen die Bienenstöcke in Schwingung, wodurch die Bienen ausschwärmen. Dieses System macht sich die Angst der Elefanten vor Bienen zu Nutze, denn die Bienen stechen bevorzugt in die besonders empfindlichen Stellen der Elefanten. Schon beim Geräusch der Bienen ergreifen die Elefanten die Flucht. Diese Methode ist sehr erfolgreich, um die Felder der Farmer zu schützen. Zudem haben sie durch den Honig der Bienen eine weitere Nahrungs- bzw. Einkommensquelle. Die Partnerorganisation der AGA, der Sheldrick Wildlife Trust, setzt solche Zäune nun erfolgreich im Grenzgebiet des Tsavo Nationalparks ein.

Wasserstellen für Elefanten

Elefantenbrunnen und Schutzmauern


Wo Wasser rar ist, führt das immer wieder zu Konflikten, so auch in Namibia. Dort dringen die sogenannten Wüstenelefanten auf der Suche nach Wasser auch in Dörfer vor. Dabei können Hütten oder auch Brunnen und Wassertanks zerstört und Menschen verletzt werden. Oft wird deshalb der Abschuss der Dickhäuter gefordert.

Der Bau von Wasserstellen für Elefanten ist eine der vielen konfliktmindernden Maßnahmen, die wir mit unserer Partnerorganisation EHRA (Elephant-Human Relations Aid) durchführen, um die friedliche Koexistenz von Menschen und Elefanten in Namibia zu fördern. Mit einer stabilen Wasserstelle speziell für die Elefanten, die außerhalb der Dörfer errichtet wird oder einer stabilen Schutzmauer für bestehende Wasserreservoirs, lassen sich Konflikte, mit relativ überschaubarem Aufwand recht einfach und nachhaltig lösen – ein friedliches Miteinander ist möglich!

Mit finanzieller Unterstützung der AGA konnte unsere Partnerorganisation bereits mehrere solcher Brunnen für Elefanten errichten. Zusätzlich werden mit Diesel betriebene Pumpen durch Solarpumpen ersetzt. Dadurch entstehen den Dorfbewohnern keine Zusatzkosten, wenn sie auch für die Elefanten Wasser pumpen und in den Wasserstellen bereithalten. Dies erhöht die Akzeptanz der Maßnahmen und des Zusammenlebens mit Elefanten.

Bienenstock-Zäune zum Schutz der Elefanten

In Kenia nimmt die Anzahl der Konflikte zwischen der lokalen Bevölkerung und Wildtieren stetig zu – so auch zwischen Menschen und Elefanten. Der Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Elefanten schrumpft auf Grund der wachsenden Bevölkerung, die selbst immer mehr Platz benötigt. Auf ihrer Suche nach Wasser und Nahrung kommen Elefantenherden oftmals den Dörfern zu nahe und fressen die Felder der Farmer leer. Dies kann die gesamte Existenz der Familie bedrohen, weshalb Elefanten häufig bekämpft werden.

Zur Entschärfung dieses Konfliktes hat Save the Elephants sogenannte Bienenstock-Zäune entwickelt. Dabei wird ein Zaun aus Draht um die landwirtschaftlich genutzten Flächen der Farmer gespannt, an welche in regelmäßigen Abständen Bienenstöcke befestigt werden. Berührt ein Elefant diesen Zaun, kommen die Bienenstöcke in Schwingung, wodurch die Bienen ausschwärmen. Dieses System macht sich die Angst der Elefanten vor Bienen zu Nutze, denn die Bienen stechen bevorzugt in die besonders empfindlichen Stellen der Elefanten. Schon beim Geräusch der Bienen ergreifen die Elefanten die Flucht. Diese Methode ist sehr erfolgreich, um die Felder der Farmer zu schützen. Zudem haben sie durch den Honig der Bienen eine weitere Nahrungs- bzw. Einkommensquelle. Die Partnerorganisation der AGA, der Sheldrick Wildlife Trust, setzt solche Zäune nun erfolgreich im Grenzgebiet des Tsavo Nationalparks ein.

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