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Jahresrückblick 2022

Auch das Jahr 2022 startete noch fest im Griff der Folgen und Einschränkungen durch die weltweite Corona-Pandemie. Nicht nur hier in Deutschland, sondern auch in den Projektregionen der AGA waren die Folgen, wie der Einbruch des Tourismus und der erhöhte Druck auf bedrohte Arten, zum Beispiel durch Wilderei oder Mensch-Wildtier-Konflikte, deutlich spürbar.

Im Februar passierte dann das Unfassbare: Krieg in Europa. Ein schockierendes Ereignis, das mittlerweile nicht nur Auswirkungen auf Europa, sondern die ganze Welt hat. Wir spürten und spüren es in all unseren Projektregionen. Die Preise steigen, sei es für Treibstoff für die wichtigen Erkundungsflüge im Tschad oder Patrouillen der Wildhüter in Kenia oder für Medikamente und Futter in den Auffangstationen für Geparde in Namibia und Somaliland oder Schildkröten auf Madagaskar, um nur einige Beispiele zu nennen.

Doch die von der AGA in den Jahren 2020 und 2021 erfolgreich eingeführten Maßnahmen konnten den Folgen durch die Corona-Pandemie sichtbar positiv entgegenwirken. Dieser „Rettungsschirm für Tiere in Not“ war nur dank all unseren Unterstützern möglich. Mit ihrer Hilfe konnten wir auch im Jahr 2022 unsere wichtige Arbeit zum Schutz bedrohter Arten aufrecht halten und sogar zahlreiche wichtige Erfolge für die Natur erzielen. Dafür möchten wir uns von ganzem Herzen bedanken und einige Beispiele hier vorstellen.

Versorgung & Auswilderung beschlagnahmter Strahlenschildkröten

Nach der Verzögerung durch die Coronapandemie konnte im Jahr 2021 endlich die Auswilderung der Strahlenschildkröten auf Madagaskar beginnen. Diese wurde im Sommer 2022 fortgesetzt und die ersten 500 der mittlerweile mehr als 26.000 Strahlenschildkröten, die in den von der AGA unterstützten Auffangstationen der Turtle Survival Alliance (TSA) gepflegt und aufgepäppelt werden, sind frei.

In naturnahen Auswilderungsgehegen wurden die Tiere zunächst an die „echte“ Freiheit gewöhnt. Dieser letzte Schritt vor der tatsächlichen Auswilderung ist entscheidend, wenn die Schildkröten eine gute Chance haben sollen, in freier Wildbahn zu überleben. Einige der 500 Tiere, die ihre finale „Prüfung“ gemeistert haben, wurden vor ihrer Freilassung mit Sendern versehen. Diese liefern wertvolle Daten und dienen als Basis für weitere erfolgreiche Auswilderungsaktionen dieser Art. Die nächsten 500 Schildkröten sollen ihren Artgenossen bereits in Kürze in die Freiheit folgen. Und nach und nach werden weitere Schildkröten aus den Auffangstationen in das Gebiet der Auswilderung gebracht.

Um die langen Strecken durch oft unwegsames Gelände zurücklegen und die Strahlenschildkröten sicher transportieren zu können, hat die AGA ein geländetaugliches Fahrzeug finanziert, nachdem das bisherige Auto zum wiederholten Mal mit einer Panne liegen geblieben und schließlich nicht mehr zu reparieren war.

Die Auswilderungen sind ein erster großer Erfolg in diesem ehrgeizigen Projekt zum Schutz der Strahlenschildkröten. Doch eben erst der Anfang. Nach wie vor befinden sich rund 25.000 Strahlenschildkröten in den übervollen Auffangstationen der TSA. Und immer wieder werden neue Schildkröten beschlagnahmt. So kamen Anfang 2022 868 weitere Strahlenschildkröten dazu.

Als verlässlicher Partner unterstützt die AGA die Unterbringung und Pflege der Schildkröten weiterhin finanziell – bis sie wieder in die Wildnis zurückkehren können. 

Dazu gehört z.B. nicht nur die Installation einer Solaranlage auf dem Dach einer Rettungsstation, sondern auch die Unterstützung bei der Instandhaltung und Verbesserung der Gehege der Strahlenschildkröten. Damit die zahlreichen Strahlenschildkröten, die in der Auffangstation noch auf die Auswilderung warten, immer ausreichend Schatten zur Verfügung haben, hat die AGA den Bau mehrerer solcher Schattenplätze finanziert, die von den Schildkröten sehr gut angenommen wurden.

Damit es die Schildkröten aber nicht nur kühler, sondern auch sicherer haben, hat die AGA zudem den Ausbau der Schutzmauern um die Schildkrötengehege finanziert. Die Mauern mussten erhöht und mit einem zusätzlichen Zaun versehen werden, damit streunende Hunde nicht in die Gehege eindringen und Schildkröten erbeuten können.

Die Projektarbeit in Madagaskar ist nicht nur dank den Spenden zahlreicher Strahlenschildkrötenfreunde hier in Deutschland möglich, auch die Unterstützung der lokalen Bevölkerung ist enorm wichtig, um ein Projekt erfolgreich durchführen zu können. In Madagaskar konnte eine wertvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit den Dörfern um die Auffangstationen aufgebaut werden. Die Schildkröten benötigen eine große Menge an Grünfutter und ihre Pfleger beziehen dieses von Anbauern in der Region, was diesen zusätzliche Einkommensquellen verschafft. Zudem konnte die AGA, dank einer Förderung durch den Hand-in-Hand Fond den Bau einer Schule finanzieren.

Schutz von Elefanten und Nashörnern in Kenia

Nachdem 2021 die bisher umfangreichste Wildtierzählung in Kenia stattgefunden hatte und zeigte, dass sich die Wildtierbestände langsam von der schlimmen Wildereikrise 2014 erholen, freuten wir uns auch im vergangenen Jahr über zahlreiche Elefantenbabys, die als Nachwuchs von ausgewilderten Elefantenwaisen zur Welt kamen. So durften wir gleich zu Beginn des Jahres Elefantenbaby Izzy begrüßen. Izzy ist das zweite Kalb der erfolgreich ausgewilderten Elefantenwaise Icholta, die zusammen mit ihrem Neugeborenen die Auswilderungsstation Voi besucht hat. Im Verlauf des Jahres brachten auch weitere ausgewilderte Elefantenwaisen Nachwuchs zur Welt. So auch Lualeni, deren Elefantenkalb Lexi getauft wurde, oder Edie, deren Nachwuchs den Namen Enzo erhalten hat. Auch Elefantendame Wendi besuchte ihre ehemaligen Pfleger. Sie brachte nicht nur die neugeborene Wimbi mit, sondern auch ihre Töchter aus vorangegangenen Jahren, Weva und Wema. Mittlerweile kamen schon über 60 Elefantenbabys als Nachkommen der ausgewilderten Elefantenwaisen zur Welt.

Ein weiteres schönes Beispiel, das zeigt, wie erfolgreich die Aufzucht und Auswilderung verwaister Dickhäuter verläuft, ist Nashorndame Solio. Auch sie brachte im Frühjahr Nachwuchs zur Welt und die Freude über Nashornbaby Savannah ist besonders groß, gibt es in Kenia doch nur noch 938 Spitzmaulnashörner.

Izzy, Lexi, Wimbi, Savannah und all die anderen Wildtiere werden auch in der freien Natur gut beschützt. Sämtliche Wildhütereinheiten, darunter auch das von der AGA finanzierte Mtito-Wildhüter-Team, wurden auch in der Coronakrise weiterfinanziert, um die Wilderei zu unterbinden. Die Teams sind durchweg im Einsatz, um die Wildtiere im Tsavo East Nationalpark zu schützen. Im Jahr 2022 war dies insbesondere dank der Förderung durch den 24guteTaten Adventskalender möglich.

Die Wildhüter waren tausende von Kilometern unterwegs. Sie haben nicht nur Fallen aufgespürt und Wilderer gestellt, sondern z.B. auch Buschbrände gelöscht und bei der Versorgung verletzter Wildtiere geholfen.

All diese Nachrichten freuen uns sehr und machen uns Mut.

Schutz der Geparde in Namibia und Somaliland

Auch im Jahr 2022 hat die AGA ihre Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF) unterstützt, die weiter engagiert im Einsatz sind. Nicht nur die Geparde in ihrer Obhut müssen stets gut versorgt und artgerecht untergebracht sein. Immer wieder mussten auch im vergangenen Jahr Mensch-Wildtier-Konflikte geschlichtet, verletzte Geparde medizinisch versorgt und zahlreiche Gepardenbabys aus Wildererhänden gerettet werden.


Geparden-Auffangstation in Somaliland

Auch im Jahr 2022 nahm der illegale Handel mit Gepardenbabys kein Ende. Zahlreiche Beschlagnahmungen führten dazu, dass die von der AGA unterstütze Auffangstation in Hargeisa, Somaliland, nun über 90 Gepardenbabys beherbergt.

Bei der größten Beschlagnahmung in diesem Jahr wurden 15 Gepardenbabys sichergestellt. Die kleinen Kätzchen waren dehydriert, sehr hungrig und schwach, konnten aber glücklicherweise durch die Tierärzte stabilisiert werden. Einige waren erst wenige Wochen alt, andere einige Monate. Nur zwei Wochen später nahm der CCF drei weitere Jungtiere entgegen, für ein viertes kam tragischerweise jede Hilfe zu spät. Jungen, die in diesem frühen Alter ihren Müttern weggenommen und in Gefangenschaft gehalten werden, leiden in der Regel unter schweren Folgen von Unterernährung und Dehydration, und viele sterben. Deshalb werden die Kleinen jetzt in der von der AGA unterstützten Geparden-Auffangstation in Hargeisa liebevoll gepflegt, medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Unsere Kollegen vor Ort sind rund um die Uhr im Einsatz und wir hoffen, dass sich alle kleinen Geparde von ihrer Tortur erholen werden.

Fünf der Männer, welche die kleinen Raubkatzen zum Verkauf nach Hargeisa gebracht hatten, wurden verhaftet.


Schlangen-Kurs mindert Mensch-Wildtier-Konflikte

Unterstützt von der AGA und der Serengeti-Park Stiftung wurde ein 2-tägiges Sicherhei tstraining im Umgang mit Schlangen bei unserer Partnerorganisation CCF durchgeführt. Für die Mitarbeiter auf der Modellfarm und dem Bushblok-Projekt, die viel in der Savanne unterwegs sind, war der Kurs besonders wichtig. Aber auch im Forschungs- und Besucherzentrum des CCF kommen immer wieder Schlangen zu Besuch und auch für die Mitarbeiter dort war es wichtig zu lernen, welche Schlangen giftig sind und wie man gefährliche Situationen vermeidet bzw. mit ihnen umgeht. Zudem wurden einige Mitarbeiter geschult, die Schlangen bei Bedarf einzufangen, um sie in einiger Entfernung wieder freizulassen. Zu guter Letzt wurden natürlich noch Erste-Hilfe-Maßnahmen erklärt und gezeigt, für den Fall, dass Menschen oder Nutztieren von Schlagen gebissen werden.

 

Wiederansiedlung von Geparden in Indien

Im Herbst des Jahres hat ein bedeutendes Unterfangen für den Schutz der Geparde begonnen – die Wiederansiedlung von Geparden in Indien, wo sie vor 70 Jahren ausgestorben sind.

Bei unserer Partnerorganisation CCF in Namibia wurden acht Geparde in ihre Reisekisten verladen, um ihre Reise nach Indien anzutreten. CCF-Mitarbeiter brachten die Geparde erfolgreich zum Hosea Kutako Airport, begleitet von Dr. Laurie Marker, dem Hochkommissar Indiens in Namibia, S.E. Prashant Agrawal und Dr. Jhala Yadvendradev, dem leitenden Wissenschaftler von Project Cheetah und Dekan des Wildlife Institute of India. Sie beaufsichtigen geme insam die Mission, die Geparde aus Namibia nach Indien zu bringen.
Die Geparde und ihre Begleiter haben die Reise gut überstanden und wurden in Indien zum Kuno-Nationalpark gebracht. Premierminister Narendra Modi entließ die Geparde in ihre vorübergehenden Gehege, wo sie überwacht wurden, bevor sie nach einer vierwöchigen Quarantänezeit frei gelassen wurden. Die ausgewilderten Geparde haben sich bisher gut an ihre neue Umgebung gewöhnt und auch schon erfolgreich gejagt.


Herdenschutzhunde-Programm

Das Herdenschutzhunde-Programm beim CCF in Namibia wächst und gedeiht. Auch 2022 gab es wieder mehrfach Nachwuchs bei den Kangals. Die Zuchthündinnen sind wohlauf und ihre tapsigen Welpen haben sich prächtig entwickelt. Die Kleinen werden an ausgewählte Farm er in der Region abgegeben und als Beschützer in ihre Viehherde integriert. So übernehmen die Hunde eine wichtige Rolle beim Schutz der Geparde. Ein besonderer Neuzugang bekam das Herdenschutzhunde-Programm im April. Welpe Jenny, welche von Kristina Peez und dem Hundeforum Athaba gespendet wurde, machte sich mit Tim Hofmann aus dem Spürhunde-Projekt auf die von der AGA organisierte Reise nach Namibia. Jenny hat sich mittlerweile beim CCF wunderbar eingelegt und zeigt viel Freude und Talent als Herdenschutzhund. Wenn sie alt genug ist, wird sie als Zuchthündin einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Geparde leisten.

Schutz der Meeresschildkröten

Schutz der Meeresschildkröten und ihrer Niststrände in Kenia

Die ersten Meeresschildkrötenbabys des Jahres schlüpften bereits in der ersten Januarwoche. Für sie und alle nachfolgenden Schlüpflinge begann eine spannende Reise im Indischen Ozean. Auch dieses Jahr wurden die Schildkrötenweibchen, die zur Eiablage an den Strand in Watamu, Kenia, kamen gut beschützt. Die von der AGA unterstützten Wildhüter waren Tag und Nacht im Einsatz, damit die Meeresschildkröten ungestört ihre Nester im Sand vergraben konnten. Sie passten auf die Nester auf und schützten auch die Schlüpflinge auf ihrem Weg ins Meer. Ihre unermüdlichen Patrouillen der haben Wilderer erfolgreich von der Plünderung der Nester abhalten.

Obwohl die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch immer deutlich spürbar waren, konnten zahlreiche neue Projekte für die Hilfe zur Selbsthilfe erfolgreich fortgeführt werden. So auch der Aufbau von kleinen Imkereien. Viele Menschen in Watamu haben durch die Corona-Pandemie ihre Arbeit im Tourismus verloren. Imkerei ist eine mögliche alternative Einkommensquelle und verhindert so, dass Menschen auf die Wilderei von Meeresschildkröten zurückgreifen müssen. Viele fleißige Bienen helfen so beim Schutz der Meeresschildkröten.

Wir danken den TeilnehmerInnen der Deutsche Postcode Lotterie für ihre Unterstützung bei diesem Projekt!

Außerdem hatte eine Untersuchung in unserem Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Kenia gezeigt, dass Beifang mit neuartigen Baumwollnetzen deutlich reduzierten werden kann. Deshalb haben wir die im Jahr 2021 begonnen Aktion, die Netze der Fischer zu tauschen, fortgeführt. Für die meisten Fischer wären die schildkrötenfreundlichen Netze unerschwinglich.

Neben der angestrebten Vermeidung von Meeresschildkröten, die als Beifang in Fischernetzen landen, konnten auch immer wieder Meeresschildkröten gerettet werden. Auch ein kleiner Schlüpfling war dabei. Er wurde an den Strand gespült und unsere Kollegen brachten ihn mit einem Boot zurück auf das offene Meer.

Ein Projektbesuch von Birgit Braun, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AGA, ermöglichte noch tiefere Einblicke in die unermüdliche Arbeit unserer Kollegen und knüpfte tiefe Banden, die eine wesentliche Grundlage für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit zum Schutz der Meeresschildkröten bilden.

Im Juni fand die alljährliche Woche der Meeresschildkröten statt, während der die AGA ihre online Kanäle nutzte und jeden Tag auf eine der sieben bedrohten Meeresschildkrötenarten aufmerksam gemacht hat.


Schutz der Mangroven in Kenia

Auch die Arbeit zum Schutz der Mangroven konnte fortgeführt werden. Die Kollegen der AGA von Bahari Hai haben gemeinsam mit dem Kenya Wildlife Service und weiteren Organisationen Bodenuntersuchungen in den Mangrovenwäldern an der Küste von Watamu durchgeführt. Dabei wurden Mangrovengebiete lokalisiert, die geschädigt sind. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, welche Maßnahmen zum Schutz und ggf. Aufforstung der Mangroven in den jeweiligen Gebieten notwendig sind.

Im Juni fand die alljährliche Woche der Meeresschildkröten statt, während der die AGA ihre online Kanäle nutzte und jeden Tag auf eine der sieben bedrohten Meeresschildkrötenarten aufmerksam gemacht hat.


Umweltbildungsaktionen in Mexiko

Nach den ersten Lockerungen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind auch in Mexiko wieder zahlreiche Umweltbildungsaktionen angelaufen. Die Kollegen der AGA konnten vor Ort die Meeresschildkröten-Ausstellung, welche von der AGA in einer an Mexiko angepassten Version auf Spanisch erstellt worden ist, bei zahlreichen Aktionen an Schulen, in Hotels oder Museen zeigen. Bastelaktionen wie das Bemalen von Stofftaschen mit tollen Meeresmotiven oder die Geschichte einer Meeresschildkröte in einem von der AGA gestalteten Malbuch begeisterten klein und groß.

Schutz der Wüstenelefanten in Namibia

Das Jahr begann vielversprechend in unserem Projekt zum Schutz der Wüstenelefanten. Interessante neue Broschüren über das richtige Verhalten im Zusammenleben mit Elefanten kamen aus dem Druck und sollten schon alsbald helfen in Namibia, Mensch-Wildtier-Konflikte mit den Dickhäutern zu verhindern. Zahlreiche Kurse und andere Möglichkeiten waren geplant, um die Broschüre mit der Bevölkerung zu teilen.

Doch dann kam die Zerstörung: Während eines endlich herbeigesehnten Regens war der Trockenfluss Ugab innert kürzester Zeit über die Ufer getreten. Das gesamte Tal wurde überflutet und das Basislager zum größten Teil zerstört. Die Wucht der Flutwelle war gewaltig. Nicht nur Gebäude wurden zerstört, sondern auch wichtige Geräte und Ausrüstungsgegenstände mit den Wassermassen mitgerissen. Von Zelten über Küchenutensilien bis hin zur Solaranlage oder Ferngläsern – zerstört, in der Flutwelle mitgerissen oder unter Schlamm begraben.

Glücklicherweise wurde niemand verletzt und unsere Kollegen konnten die meisten Fahrzeuge und einige Ausrüstungsgegenstände in Sicherheit bringen. Trotzdem war der Schaden immens und erschwerte die wichtige Arbeit zum Schutz der Wüstenelefanten.

Doch dank zahlreicher Unterstützer konnte die AGA sofort Nothilfe leisten und mit viel Tatkraft wurde schon wenige Tage nach der Flutwelle mit den Aufräumarbeiten begonnen. Mittlerweile ist das Basislager wieder aufgebaut, hat einen Hochwasserschutz erhalten und die wichtige Arbeit zum Schutz der Wüstenelefanten konnte weitergehen.

So war es möglich, dass mit Unterstützung der AGA der Bau von vier neuen Brunnen für Elefanten abgeschlossen werden konnte.
Der Bau von Wasserstellen für Elefanten ist eine der vielen konfliktmindernden Maßnahmen, die wir mit unserer Partnerorganisation EHRA (Elephant-Human Relations Aid) durchführen, um die friedliche Koexistenz von Menschen und Elefanten zu fördern. Die neuen Brunnen stehen in den Gemeinden Okongwe, Gelukpos, Garettes und Omaozongaku.
Im Dorf Gelukpos trank eine Herde der Wüstenelefanten aus einer kleinen Wasserstelle direkt neben dem Gehöft einer älteren Dame. Gemeinsam mit der Sorris Sorris Conservancy errichteten wir dort deshalb einen Elefanten-Brunnen, um das Risiko von Konfrontationen und Sachschäden zu verringern. Die nette Dame genießt es jedoch, die Elefanten zu beobachten und bat darum, dass der Damm in Sichtweite bleibt. Auch die Gemeinde des Dorfes Garette schrieb uns einen netten Brief, in dem sie ihre Dankbarkeit für den Bau des Damms zum Ausdruck brachte. Wir freuen uns sehr über die große Akzeptanz und den guten Willen, Konflikte mit Wildtieren konstruktiv zu lösen.

Ein großes Dankeschön an den Field Operations & GIS Manager von EHRA, Christophe Pitot, für die Leitung des Projekts. Das Projekt wurde dankenswerterweise aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gefördert.
Dank zahlreichen weiteren Spendern konnten zudem Schutzmauern um die Brunnen von Dörfern gebaut werden, damit diese durch Elefanten nicht mehr zerstört und die Wasserversorgung der Menschen unterbrochen wird.

Neben dem Bau von Brunnen konnte die AGA auch das Elefanten-Ranger-Programm unterstützen. Dieses ist einer der Schlüssel zu einer nachhaltigen Bewältigung von Konflikten zwischen Menschen und Elefanten in Namibia. Die Elefanten-Ranger befähigen die Gemeinden, Konfliktlösungen selbst in die Hand zu nehmen. Im Jahr 2022 konnten unsere Kollegen von EHRA 8 Elefanten-Ranger in Gebieten, die von Konflikten betroffen sind, ausgebildet haben. Beim Training haben sie verschiedenen Maßnahmen kennengelernt, um Elefanten abzuschrecken und z.B. von Feldern fernzuhalten. So reagieren Elefanten beispielsweise empfindlich auf Chili. Eine Maßnahme mit überschaubarem Aufwand und großer Wirkung.

Die Elefanten-Ranger sind lokale Elefantenexperten, Elefanten-Notfallhelfer und Fürsprecher. Sie informieren die Anwohner über herannahende Elefanten und ermutigen sie, die verschiedenen erlernten Schutzstrategien umzusetzen. Sie wurden geschult, um Menschen und Elefanten so gut wie möglich zu schützen und sicherzustellen, dass sie gut zusammenleben können.

Schutz der Giraffen im Tschad

Über 4300 km haben unsere Kollegen von Wings for Conservation im Jahr 2022 auf ihren Forschungsflügen zurückgelegt, um das Verbreitungsgebiet der Kordofan-Giraffe im Tschad systematisch zu erkunden. Im Siniaka Minia Reserve wurden dabei beispielsweise verschiedene Giraffenherden beobachtet, die nun einzeln identifiziert werden konnten. Die gesammelten Daten tragen wesentlich zur wichtigen Grundlagenforschung über die bedrohten Kordofan-Giraffen im Tschad bei, so dass wir diese besser schützen können. Die Flugüberwachung wird zudem genutzt, um die Wilderei im Allgemeinen direkt zu bekämpfen.

Im März konnte dank der Finanzierung durch die AGA und ihrer intensiven Bemühungen in Zusammenarbeit mit ihrer Partnerorganisation ein neues Schutzgebiet für Giraffen ausgewiesen werden: Der neue Zah-Soo-Nationalpark als Teil des Binder-Léré-Wildtierreservats wurde gegründet. Mit knapp 81.500 Hektar ist er neben drei weiteren Nationalparks der kleinste im Tschad. Der Rückgang der Bestandszahlen von Giraffen im Verlauf der letzten Jahre ist besorgniserregend. Seit 2016 zählen die eleganten Langhälse zu den gefährdeten Tierarten, einige Unterarten wie die Kordofan-Giraffe im Tschad sind mit nur noch geschätzten 2000 Tieren gar vom Aussterben bedroht. Um die Kordofan-Giraffe vom Rande der Ausrottung zurückzuholen, hat die AGA gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Wings for Conservation im Tschad einen Plan konzipiert und arbeitet seither eng mit den dortigen Kollegen zusammen. Nach ersten Erfolgen und auch herben Rückschlägen nach dem Militärputsch im Tschad, schien die geplante Ausweisung von Schutzgebieten in weiter Ferne. Doch nun ist mit der Gründung des Zah-Soo-Nationalparks ein großer Meilenstein für den Schutz der Giraffen erreicht. Dies spornt uns an, die wichtige Arbeit zum Schutz dieser faszinierenden Langhälse fortzuführen.

Auf der Spur von Luchsen und Bären in Rumänien

Wir sind erfolgreich auf die Fährte der Luchse gekommen, denn die Wildkameras in den Karpaten Ost-Transsilvaniens, die im Rahmen unseres neuen Luchsprojekts 2021 aufgestellt wurden, lieferten erste Aufnahmen und somit wichtige Informationen, um die Lebensweise der großen Katzen verstehen und sie besser schützen zu können.

Auch das Bärenschutzprojekt der AGA konnte 2022 erfolgreich weitergeführt werden. Im Frühjahr wurden mehrere Bärenbabys, die durch verschiedene Tragische Umstände ihre Mutter verloren hatten, gerettet und aufgepäppelt.

Die Produktion weiterer Infomaterialien wird in Rumänien für mehr Verständnis und die Lösung bestehender Mensch-Wildtier-Konflikte sorgen.

Gespräche über die Notwendigkeit von Grünbrücken über eine neu geplante Autobahn verliefen sehr positiv und die Schutzmaßnahmen für die Bären und andere Wildtiere werden nun in das Projekt mit einbezogen.

Schutz der Schuppentiere in Vietnam

Bei Gefahr können sich Schuppentiere zu einer Kugel zusammenrollen. Doch das schützt sie leider nicht vor Wilderern, die es auf die Hornschuppen der Tiere abgesehen haben. Die von der AGA unterstützte Auffangstation für beschlagnahmte Wildtiere in Vietnam hat auch im vergangenen Jahr zahlreiche Schuppentiere und andere Wildtiere aufgenommen, denen ein solches Schicksal erspart bleibt. Die 113 Tiere wurden versorgt und gepflegt, bis sie wieder in die Wildnis entlassen werden konnten.

Die Wildhüter unserer Partnerorganisation Save Vietnams Wildlife weiter unermüdlich im Einsatz. Sie haben mehr als 129.318 km zurückgelegt und dabei mehr als 2.000 Fallen aufgespürt, eingesammelt und unschädlich gemacht. Eine großartige Leistung und ein wichtiger Beitrag zum Schutz der bedrohten Schuppentiere.

Nachdem die Corona-Pandemie im Sommer deutlich zurückgegangen war, begannen unsere Kollegen auch wieder vermehrt mit Umweltbildungsaktionen. 5335 Kinder konnten spannende und lehrreiche Tage mit unseren Kollegen von Save Vietnam's Wildlife verbringen. Viele der Kinder leben am Pu Mat Nationalpark, einer wichtigen und schützenswerten Gegend Vietnams, wissen oft aber nur wenig über ihre Umwelt und die tierischen Mitbewohner des Gebietes. Dies konnten unsere Kollegen mit gut verständlichen Umweltbildungsangeboten ändern.

Die Kinder lernten z.B. anhand von aufgezeichneten Silhouetten die wichtigsten Tierarten, darunter auch das vom Aussterben bedrohte Schuppentier, bestimmen und hatten viel Spaß am spielerischen Lernen, einem Schreibwettbewerb und Ausflügen in den Nationalpark.

Schutz von Koalas und Co. und ihrem Lebensraum

An der Ostküste Australiens hat im Frühjahr 2022 wochenlanger Regen zu verheerenden Überschwemmungen geführt. Die Bundesstaaten Queensland und New South Wales waren am meisten betroffen. Einige Regionen waren auch von den verheerenden Buschfeuern 2019/2020 betroffen und langsam dabei, sich zu erholen. Viele Gebiete standen tagelang unter Wasser.

Mehr als 100.000 Bäume wurden im vergangenen Jahr in unserem Koala-Schutzprojekt gepflanzt, um den Lebensraum nicht nur der Koalas, sondern auch Kängurus, Wombats und weiteren Wildtieren, nach den schweren Buschfeuern aufzuforsten. Die AGA hat den Aufbau von mehreren Baumschulen unterstützt, in denen ehrenamtliche Helfer Baumsetzlinge für weitere Pflanzaktionen heranziehen. Auch die Baumschulen waren von den Überschwemmungen betroffen und das Auspflanzen mehrerer Tausend Setzlinge musste erneut verschoben werden.

Mit dem Rückgang des Hochwassers nahm die Anzahl an Anrufen bei den von der AGA unterstützten ehrenamtlichen Wildtierpflegern in den Flutgebieten an der Ostküste Australiens zu. Einige Tiere, wie dieser verwaiste Koala – er hat den Namen Gulliver bekommen - konnten gerettet werden und wurden von den großartigen Wildtierrettern versorgt, bis sie ausgewildert werden konnten.

Doch kurz nach den ersten Überschwemmungen war die Ostküste Australiens erneut von Dauerregen und Hochwasser betroffen. Wochenlang hatte dieselbe Region bereits zu Beginn des Jahres unter Wasser gestanden.

Die AGA unterstützte ehrenamtliche Wildtierpfleger in den Flutgebieten an der Ostküste Australiens und wird diese Arbeit auch nach den Flutkatastrophen fortführen. Wir wissen, dass unsere Kollegen in Australien weiterhin Unterstützung brauchen - bei der Tiernotrettung und um den Lebensraum der Tiere zu renaturieren.

Der Schutzstatus der Koalas wurde 2022 durch das australische Umweltministerium hochgestuft denn nun sieht auch das Ministerium das Überleben der Koalas in Gefahr. An der Ostküste Australiens gelten Koalas nun offiziell als vom Aussterben bedroht.

Tiernotrettung in Griechenland

Auch im Sommer 2022 blieben die Waldbrände in Griechenland nicht aus. Schon im Jahr zuvor loderten schwere Waldbrände in den Sommermonaten über Wochen in Griechenland. Weite Landstriche auf dem Festland und mehreren Inseln wurden von Feuern zerstört. Unzählige Wildtiere waren betroffen, aber auch Haus- und Nutztiere. Ihre Besitzer haben meist alles verloren. Die AGA unterstützte umgehend lokale Partner in den betroffenen Gebieten, um die durch die Brände verletzten Tiere zu retten, zu pflegen und unterzubringen. Einige der damals aufgestellten Pop-up-Kliniken blieben bestehen und so konnte beispielsweise in einem Container ein Behandlungszimmer eingerichtet werden, in dem auch weiterhin verletzte Wildtiere und Streuner versorgt werden.

Diese wichtige Arbeit ist noch lange nicht beendet, denn auch zwischen den Walbrand-Monaten nahmen unsere Kollegen vor Ort immer wieder verletzte Tiere auf. Einige waren dehydriert, andere von Autos angefahren. Im Mai wurden zudem 169 Vögel auf einem Markt beschlagnahmt und an die von der AGA unterstützte Wildtierstation übergeben. Sie wurden an die von der AGA unterstützte Wildtierstation übergeben und werden dort nun untersucht und versorgt, um nach Möglichkeit schnell wieder frei gelassen zu werden.

Es kommt vor, dass Wildtiere für Untersuchungen oder Operationen betäubt werden müssen. Die AGA hat deshalb ein Gerät finanziert, welches die zu behandelnden Tiere sanft und ohne Stress betäubt. Die tierischen Patienten können in einen an das Gerät angeschlossenen Behälter gesetzt werden und schlafen darin durch das Betäubungsgas für eine Weile ein. Eine wirkliche Erleichterung für die wichtige Arbeit der Tierretter in Griechenland.

Im September gab DieUmweltdruckerei mit ihrem Video über ihren Projektbesuch einen tollen Einblick in die Arbeit in unseren Schutzprojekten zur Tiernotrettung und Wiederaufforstung in Griechenland. Dabei wurde nicht nur gefilmt, sondern auch tatkräftig mit angepackt. Wir sagen Dankeschön zu so viel Einsatz - nicht nur finanziell, sondern auch vor Ort!

Artenschutz und Fairer Handel

In einem gemeinsamen Projekt, gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), haben die AGA und der Weltladen-Dachverband Infomaterialien zum Thema „Artenschutz im fairen Einkaufskorb“ erarbeitet und den Weltläden in Baden-Württemberg für ihre Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt. Das Angebot wurde gerne genutzt. So dekorieren beispielsweise Weltläden in Stuttgart, Bad Herrenalb und Trossingen zum Tag des Artenschutzes ihre Schaufenster, um auf das Thema Artenschutz & Fairer Handel aufmerksam zu machen.

Auch die AGA selbst nutze verschiedene Anlässe, um auf das Thema Artenschutz und Fairer Handel aufmerksam zu machen. So zum Beispiel mit einem „Fairen Frühstück“, einem lecker-lehrreichen Angebot für Schulklassen: Beim „Fairen Frühstück“ im Globalen Klassenzimmer haben die Kinder mit allen Sinnen und auf spielerische Weise spannende Einblicke in das Thema „Artenschutz & Fairer Handel“ erhalten: Was ist der Unterschied zwischen konventionell und fair hergestellten Produkten? Wo auf der Welt wird was wie angebaut, erzeugt oder hergestellt? Wie kann eine fair gehandelte Banane, ein Stück faire Schokolade oder ein Glas fairer Orangensaft zum Schutz von Elefanten, Geparden, Meeresschildkröten und vieler weiterer Tierarten beitragen? Und natürlich durften verschiedene leckere faire Produkte aus dem Weltladen verkostet werden. Zudem wurde gebastelt und der Weltladen besucht. Die Kinder und Lehrerinnen waren begeistert.

Wildpflanzen-Projekt

Lakritze, Shampoo, sowie leckere Tees - obwohl wir sie täglich nutzen, wissen doch nur wenige, dass in vielen Alltagsprodukten, wie z.B. in Lebensmitteln, Getränken, in Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln, Wildpflanzen stecken - also Pflanzenrohstoffe, die direkt in der Natur „wild“ geerntet und nicht angebaut wurden.

Aus diesem Grund hat die AGA spannende, interaktive Wildpflanzen-Schulungsboxen erstellt, mit denen Schüler und Erwachsene mehr über die ökologischen und sozialen Zusammenhänge der Wildpflanzennutzung erfahren können.

Die Erstellung der Wildpflanzen-Schulungsboxen wurde dankenswerterweise durch die Deutsche Postcode Lotterie gefördert.

Besondere Kampagnen

StopFinningEU

Ein großartiger Erfolg für den Schutz der Haie: Die Europäische Bürgerinitiative StopFinningEU erreichte 1.119.996 bestätigte Unterstützungsbekundungen. Damit hat die von der AGA unterstützte Europäische Bürgerinitiative offiziell mehr als 1 Million gültige Stimmen erreicht und kann nun den nächsten Schritt in diesem politischen Prozess zur Beendigung des blutigen Haifischflossenhandels in Europa gehen. Anfang 2023 werden die Stimmen an das EU-Parlament in Brüssel überreicht und die EU-Kommission muss sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit

Aktionen laufen 2022 nach Wegfall der Corona-Einschränkungen wieder an

Zu Beginn des Jahres konnten coronabedingt leider nur wenige Infostände und Aktionen durchgeführt werden. Doch im Verlauf des Frühjahres und Sommers war es endlich wieder möglich, durchzustarten und unsere Ausstellungen an zahlreichen Messen, wie der Autarkia Green World Tour, der Fair Handeln Messe oder den Naturfototagen in Fürstenfeldbruck zu zeigen.

Wir freuen uns zudem sehr, dass die neue Artenschutz-Ausstellung regelmäßig zum Einsatz kam. Im Rahmen der Artenschutz-Ausstellung werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Beispiel des charismatischen Gepards an globale ökologische Zusammenhänge und Bedrohungen der Artenvielfalt herangeführt und dazu motiviert, sich mit dem eigenen Verhalten, z.B. beim Einkauf oder im Urlaub, nachhaltig für den Artenschutz einzusetzen.

Die Ausstellung durfte natürlich auch am Tag des Artenschutzes und am Weltgeparden Tag in der Wilhelma Stuttgart nicht fehlen.

Die Geparden-Ausstellung, bestehend aus 20 Banner-Displays, kann bei der AGA beispielsweise von Schulen, Umweltgruppen und anderen Interessierten kostenlos ausgeliehen und im Unterricht oder z.B. Aktionstagen eingesetzt werden. Je nach Platzangebot kann die Ausstellungen mit thematischen Schwerpunkten auch in Teilen gezeigt werden.

Neben der Geparden-Ausstellung verleiht die AGA auch Ausstellungen zu den Meeresschildkröten, sowie zu den Elefanten und dem Fairen Handel kostenlos. Dazu passende Unterrichts- und Bastelmaterialien wurden auch im Laufe des Jahres 2022 erweitert.

Auszeichnungen

Für ihre wegweisende Arbeit zum Einsatz von Artenschutz-Spürhunden und ihr weiteres Engagement für den Natur- und Artenschutz wurde unserer Geschäftsführerin Birgit Braun von Ministerpräsident Winfried Kretschmann der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Dass Spürhunde großartige Helfer beim Schutz bedrohter Arten sind, hatte Birgit Braun schon früh erkannt. Die Diplom-Biologin beschäftigte sich bereits während ihres Studiums mit den Einsatzmöglichkeiten von Spürhunden zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Dank ihrer Initiative ist der Einsatz von Artenschutz-Spürhunden heute z.B. an Flughäfen international anerkannt und wird erfolgreich in vielen Ländern, darunter auch in Deutschland, umgesetzt.

Besondere Spendenaktionen

Im Advent: Helfen statt Schokolade

2022 war die AGA bereits zum siebten Mal im 24guteTaten Adventskalender vertreten. Hinter der guten Tat verbarg sich pro Kalender eine Stunde Versorgung für ein gerettetes Gepardenbaby in Somaliland. Die Tiere können durch die gute Tat untersucht, medizinisch versorgt und gefüttert werden. Gerade junge Geparde brauchen spezielles Futter und müssen in der Anfangszeit rund um die Uhr beobachtet und gepflegt werden, damit sie eine Chance haben, zu überleben. Dank der Unterstützung durch den 24guteTaten Adventskalender und allen Spender*innen, die sich diesen tollen Adventskalender nach Hause geholt haben, können die geretteten Gepardenbabys gut versorgt werden. Wir danken ganz herzlich für diese wertvolle Hilfe!

 

Aussortierte Kleidung für den Schutz der Luchse

Die AGA ist auch seit August 2022 wieder bei der Altkleider-Spendenaktion Platz schaffen mit Herz dabei. Bei der Aktion kann jeder, der Platz im Kleiderschrank schaffen will, gut erhaltene Frauen-, Männer-, Kinderkleidung und Schuhe an die "Platz schaffen mit Herz"-Aktion senden und noch bis zum 15.03.2023 für sein Lieblingsprojekt abstimmen. Für das Projekt der AGA zum Schutz der Luchse könnten mit etwas Glück durch die Altkleiderspenden ein Erlös von 500 Euro zusammenkommen.

AGA Charity-Auktionen mit prominenten Unterstützern

Im Rahmen der AGA Charity-Auktionen bei United Charity konnten auch 2022 tolle Preise und besondere Erlebnisse ersteigert werden. Da bei sind wir großartig unterstützt worden. Wir bedanken uns bei Katja Brandis, Chris Gust, Bea Klenk und weiteren Unterstützern für das tolle Engagement.

 

Unterstützung im Internet

Im Jahr 2022 konnten im Internet zahlreiche Spenden für den Artenschutz gesammelt werden. Internetnutzer können sich auf unterschiedliche Arten für den Artenschutz einsetzen und die AGA unterstützen, beispielsweise

• durch eine Spende von Call a Bike/Werde Radgeber-Social Coins

• durch eine Spende von Payback-Punkten

• indem sie ihren Interneteinkauf über die Plattform WeCanHelp (vorher: boost) beginnen oder die WeCanHelp Kreditkarte nutzen

• im Tarif des sozialen Mobilfunkanbieters goood

 

Die Facebook-Seite der AGA erfreut sich wachsender Beliebtheit. Zudem ist die AGA auch auf Instagram aktiv unterwegs.

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