Rote Listen

Rote Listen sind Verzeichnisse ausgestorbener, verschollener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, Pflanzengesellschaften sowie Biotoptypen und Biotopkomplexe.

Sie sind wissenschaftliche Fachgutachten, in denen der Gefährdungsstatus für einen bestimmten Bezugsraum dargestellt ist. In Deutschland sind vor allem die Roten Listen des Bundes und der Bundesländer von Bedeutung, die in der Regel von den Naturschutzverwaltungen erarbeitet bzw. herausgegeben werden.

Von insgesamt ca. 45.000 in Deutschland heimischen Tierarten sind beispielsweise mehr als 16.000 Arten (35%) hinsichtlich ihrer Gefährdung bewertet worden, lediglich 51% galten nach der Untersuchung als ungefährdet.

Von internationaler Bedeutung und Grundlage nationaler Naturschutzkonzepte ist die von der IUCN herausgegebene und jährlich aktualisierte Liste der weltweit bedrohten Arten.

Quelle: TERRA-ALEXANDER-Datenbank

Die Mittelmeer-Population des Gemeinen Delfins ist bedroht
Der europ. Weißstorch gilt in weiten Teilen Deutschlands als gefährde
Der Schreiadler (Aquila pomarina) gilt als stark gefährdet