PRESSEMITTEILUNGEN

Süßholz, eine viel genutzte Wildpflanze, Bild © TRAFFIC / Kirsten Palme

23.06.2021

Deutsche Postcode Lotterie fördert das Projekt
„Natur schützen beim Kochen, Duschen & Naschen“

Großzügige finanzielle Unterstützung für das Projekt „Natur schützen beim Kochen, Duschen & Naschen“ der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V.: Die Deutsche Postcode Lotterie fördert das Projekt der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. mit 41.737 Euro. Mit dem Geld erstellt die AGA interaktive Umweltbildungsmaterialien und leistet wichtige Aufklärungsarbeit zu Wildpflanzen und deren oft unvermuteter Nutzung in Alltagsprodukten.

Gummibärchen, Lakritze, Shampoo, Tees – obwohl wir sie täglich nutzen, wissen doch nur wenige, dass in vielen Alltagsprodukten, wie z.B. Lebensmitteln, Getränken, Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln, Wildpflanzen stecken - also Pflanzenrohstoffe, die direkt in der Natur geerntet und nicht angebaut wurden. Dank der Projektförderung durch die Deutsche Postcode Lotterie kann die AGA wichtige Umweltbildungs- und Aufklärungsarbeit zu Wildpflanzen und deren oft unvermuteter Nutzung in vielen unserer Alltagsprodukten leisten sowie Interesse für den Artenschutz, fairen Handel und einen nachhaltigen Konsum und Lebensstil wecken.

vollständige Pressemeldung

Bild © Wildtierschutz Deutschland e.V.

28.04.2021

Keine Jagd ohne vernünftigen Grund – bundesweite Wildtierschutzkampagne

Mit Großflächenplakaten in Berlin, Bonn und Hannover und der Website stopkilling.info bewerben derzeit zehn Tierschutzorganisationen, darunter die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., unter dem Dach von Wildtierschutz Deutschland die Kampagne „Keine Jagd ohne vernünftigen Grund“.

Zwar wird über das Tierschutzgesetz bereits geregelt, „wie“ die Jagd tierschutzkonform auszuführen ist, nicht aber „ob“ es überhaupt einen vernünftigen Grund für jede der über 100 jagdbaren Tierarten gibt. Eine solche Regelung gehört nach Meinung der Tierschutzverbände in jedes Jagdgesetz. Vor diesem Hintergrund ist es längst überfällig, die über 80 Jahre alte Liste der jagdbaren Tierarten anzupassen.

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16.03.2021

Verbändeappell: Das deutsche Klimaschutzgesetz muss jetzt an das Pariser Klimaabkommen und das neue EU-Klimaziel angepasst werden

Gemeinsam mit mehr als 85 Organisationen fordert die AGA eine Reform des Klimaschutzgesetzes noch vor der Sommerpause. Das Klimaschutzgesetz und das deutsche Klimaziel für 2030 müssen an das neue EU-Klimaziel angepasst werden. Für Deutschland ergibt sich daraus ein Ziel von mindestens 70% Treibhausgasreduktion bis 2030 gegenüber 1990. Diese und weitere im Verbändeappell gelistete Ziele können aber nur erreicht werden, wenn ausreichend Maßnahmen ergriffen werden. Wir erwarten, dass sich die Bundesregierung jetzt dafür einsetzt. Den Verbändeappell könnt ihr nachlesen unter:

Die AGA setzt sich für den Schutz des Klimas ein und ist Mitglied der Klima-Allianz.

 vollständiger Verbändeappell

15.01.2021

Bundesjagdgesetz: Breites Bündnis von Tier- und Naturschutzorganisationen kritisiert geplante Verschlechterungen des Tierschutzes in der Jagd

Ein breites Bündnis von Tier- und Naturschutzorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., lehnt den vorliegenden Entwurf zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes ab. Aus Sicht der Verbände ist der Entwurf in vielen Punkten tierschutz- und wildtierfeindlich. Das geht aus einer gemeinsamen Stellungnahme von insgesamt 28 Tier- und Naturschutzorganisationen hervor, die am 15. Januar zuständigen Ministerien und Fachausschüssen zugestellt wurde.

Kritisch zu sehen ist nicht zuletzt die vorgesehene massive technische Aufrüstung der Jäger zur Tötung von Wildtieren. Die schon heute stattfindende ganzjährige Jagd nimmt den Tieren mit diesen Möglichkeiten – auch denen, die nicht bejagt werden – den bislang letzten Rückzugsort, nämlich die Nacht.

vollständige Stellungnahme

Bild © CCF

20.10.2020

Behörden von Somaliland zerschlagen Geparden-Schmugglerring - zehn Verdächtige verhaftet und 13 Gepardenbabys beschlagnahmt

In Somaliland hat das Ministerium für Umwelt und ländliche Entwicklung (MoERD) in Zusammenarbeit mit der Polizei zehn Personen festgenommen, die in zwei Fällen des illegalen Handels mit Wildtieren verdächtigt werden. Insgesamt wurden 13 Gepardenbabys beschlagnahmt und in die von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. unterstützte Auffangstation in Hargeisa gebracht. Damit erhöht sich die Anzahl der dort zu versorgenden Geparden auf 59.

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Bild © Juliane Grüning / DNR

26.08.2020

EU braucht dringend ein Verbot von bleihaltiger Schrotmunition in Feuchtgebieten

30 Verbände, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., haben die Bundesregierung aufgefordert, am 3. September auf EU-Ebene für ein Bleimunitionsverbot in Feuchtgebieten zu stimmen.

Die Jagd mit bleihaltiger Munition hat dramatische Auswirkungen auf die Natur. Mehr als eine Million Wasservögel sterben jährlich in der EU an den direkten Folgen einer Bleivergiftung. Giftiges Blei landet tonnenweise in der Umwelt und gefährdet auch die menschliche Gesundheit. Diese negativen Auswirkungen sind absolut vermeidbar, denn auf dem Markt gibt es schon seit langem bleifreie Munition, die keine toxischen Nebenwirkungen für Mensch und Natur verursacht.

offener Brief an die Ministerinnen Julia Klöckner und Svenja Schulze

Bild © Sharkproject / Friederike Kremer-Obrock

15.06.2020

Watchdog Group ermahnt Marine Stewardship Council (MSC) im Vorfeld der anstehenden Überprüfung des Zertifizierungsstandards

Die Koalition “Make Stewardship Count”, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., fordert, das MSC Ecolabel und seinen globalen Zertifizierungsstandard dahingehend zu verbessern, dass Shark Finning wirkungsvoll verhindert wird und der Beifang von vom Aussterben bedrohten Walen und Delphinen aufhört. Andernfalls setzt das MSC seine Glaubwürdigkeit bei den Verbrauchern aufs Spiel. 

“Make Stewardship Count” ist ein Zusammenschluss von mehr als 90 internationalen Umweltschutzorganisationen und Experten, die dringend notwendige Verbesserungen des MSC Standards umgesetzt sehen wollen. 

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20.03.2020

Covid-19: Verbände fordern Importverbot für Wildtiere

Ein Bündnis aus zwölf Tier- und Artenschutzverbänden, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., hat sich an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewandt, um ein Importverbot für Wildtiere einzufordern. Sie weisen darauf hin, dass die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Lungenerkrankung mutmaßlich auf den Handel und dem damit verbundenen engen Kontakt mit bzw. dem Verzehr von Wildtieren zurückzuführen ist. Die Verbände fordern daher gemeinsam ein umfassendes und sofortiges Einfuhrverbot für lebende Wildtiere, das nur in speziellen Bereichen Ausnahmen ermöglicht. 

vollständiger Verbändebrief an Gesundheitsminister Jens Spahn

Bild © Michael Klumpp

12.12.2019

AGA für besonderes Engagement ausgezeichnet

Zusammen mit der Gemeinde Möglingen zählt die AGA zu den diesjährigen Preisträgern der Initiative Meine. Deine. Eine Welt.

Bei der Preisverleihung der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. gingen der 3. Preis in der 1. Kategorie/Kleine Kommunen und somit 1.500 € an das Möglinger Netzwerk, zu dem auch der Partner NaturVision zählt. Im Beisein von Theresa Schopper, Staatsministerin von Baden-Württemberg, wurden die Akteure am 11. Dezember im Marmorsaal des Neuen Schlosses für ihre herausragenden Eine-Welt-Tage im Herbst ausgezeichnet.

Lesen Sie dazu auch die Laudatio und Pressemeldung der Preisverleihung.



Ausstellung „Elefantenschutz & Fairer Handel“ in Möglingen eröffnet

Nachhaltigkeit, Miteinander, Gerechtigkeit und Zukunft – diese Schlagworte sind im Inneren des Staffelstabs zu finden, den Jürgen Will aus Pforzheim am vergangenen Dienstag in Möglingen überreicht hat.

Die Begriffe drücken aus, worum es in den nächsten Tagen in Möglingen geht: Vom 15. bis 29. Oktober 2019 drehen sich vielfältige Aktionen um eine nachhaltige Entwicklung auf unserem Planeten, im Vordergrund steht dabei die Verknüpfung von Artenschutz und Fairem Handel. Mit vielen guten Wünschen sowie Tipps und eigenen Erfahrungen ist Jürgen Will nach Möglingen gekommen. Im Gepäck hatte er einen Staffelstab, der dem hiesigen Netzwerk feierlich überreicht wurde. Denn die zwei Kommunen sind Teil der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Gefördert wird die Aktion mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). An dem Projekt beteiligen sich im September und Oktober insgesamt 32 Städte und Gemeinden Baden-Württembergs und bieten rund 370 Eine-Welt-Veranstaltungen an. Damit setzen sie sich für mehr Nachhaltigkeit ein und dafür, dass die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in die Tat umgesetzt werden.

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Am 15. Oktober wird die Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ in Möglingen eröffnet

32 Kommunen nehmen an der diesjährigen landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. teil. Auch die Fairtrade-Gemeinde Möglingen ist mit dabei. Mit ihrer Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ zeigt die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e. V. zusammen mit dem lokalen Eine-Welt-Netzwerk in Möglingen, dass alle etwas für eine zukunftsfähige und gerechte Welt tun können.

Bibliothek Möglingen, Hanfbachstraße 30/1, 71696 Möglingen, 15. Oktober 2019, 17:30 Uhr – Eröffnung der Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ durch die Bürgermeisterin von Möglingen, Rebecca Schwaderer. Im Anschluss wird in einer Sondervorstellung des NaturVision Filmfestivals der Film „Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Elefanten“ gezeigt.

Die Veranstaltungen in Möglingen sind Teil der Initiative Meine. Deine. Eine Welt., an der sich auch dieses Jahr zahlreiche Kommunen in Baden-Württemberg beteiligen. Ziel der Initiative der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) ist es, das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, eigenes verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen und lokale Netzwerke zu stärken. Sie wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

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Bild © CCF / Eli Walker
Bild © AGA / Birgit Braun

10.10.2019

25 Jahre Herdenschutzhunde in Namibia - Eine Erfolgsgeschichte zum Tag des Hundes

Vor 25 Jahren hat der Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia sein von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. unterstütztes Herdenschutzhundeprogramm gestartet. Was 1994 im Kleinen begann, ist bis heute stetig gewachsen – und tut es noch.

Bis heute konnten bereits 673 Herdenschutzhunde an Farmen in Namibia, Südafrika und Tansania, abgegeben werden.„Unsere Forschung zeigt, dass Lösungen wie Herdenschutzhunde sehr erfolgreich sein können. Wir sind jedes Mal begeistert, wenn wir ein Programm in einem anderen Land initiieren können. Es ist ein echter Schritt nach vorn im Wettlauf der Geparde ums Überleben“ erklärt Dr. Laurie Marker, Gründerin und Geschäftsführerin des CCF.

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01.09.2019

Am 1. September starten Eine-Welt-Tage in Baden-Württemberg

32 Kommunen nehmen an der diesjährigen Initiative Meine. Deine. Eine Welt. teil. Zwischen dem 1. September und 31. Oktober 2019 setzen sich 26 Städte und sechs Gemeinden mit über 350 Aktionen in ihrem Ort für weltweit mehr Nachhaltigkeit ein. Auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. und die Gemeinde Möglingen sind dabei. Die Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ wird vom 15. bis 29. Oktober in der Bibliothek Möglingen gezeigt.

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Bild © Klima-Allianz Deutschland

16.05.2019

Aufruf zur Europawahl: Europa zur Klima-Union machen

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ruft alle Europäerinnen und Europäer zur Teilnahme an der Europawahl am 26. Mai auf und empfiehlt, Klimaschutz zu einem wichtigen Kriterium für ihre Wahlentscheidung zu machen. Als Mitglied der Klima-Allianz Deutschland ist Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. der Ansicht, dass die Wahlberechtigten mit ihrer Stimme einen Unterschied für den Klimaschutz machen können.

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Wahlaufruf der Klima-Allianz Deutschland

Johann Beuke (links) übergibt stellvertretend 97.414 Unterschriften an Eduard Krassa vom MLUL (rechts), Bild © aktionsbuendnis-fuchs.de

02.04.2019

100.000 Unterschriften gegen Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen überreicht

Am Dienstag vergangener Woche hat das Aktionsbündnis Fuchs seine sehr erfolgreiche Petition gegen die Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen an das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg übergeben. Mit rund 100.000 Unterschriften konnten ein deutliches Zeichen gegen diese grausame Jagdpraxis gesetzt und ein Dialog angestoßen werden.

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Bild © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

11.02.2019

Luxemburg verlängert abermals das Fuchsjagdverbot

Das fünfte Jahr Fuchsjagdverbot in Luxemburg beweist erneut, wie unnötig das massenhafte und grausame Töten dieser ebenso nützlichen wie schönen Beutegreifer tatsächlich ist. Seit 2015 ist in Luxemburg die Jagd auf Füchse inzwischen verboten.

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Fuchswochen, Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16.01.2019

Deutsche Tier- und Naturschutzorganisationen prangern grausame Fuchswochen an

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Mehr als sechzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich - darunter die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. - fordern, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

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Bild © Luise Dittombée, aktionsbuendnis-fuchs.de

11.12.2018

Landesregierung in Sachsen-Anhalt subventioniert Pelzvermarktung

Für Pelzbekleidung gibt es kaum noch einen Markt; viele große Modedesigner und Kaufhäuser – wie zuletzt etwa Breuninger – haben der Produktion und dem Verkauf von Pelzmode abgeschworen. Aus gutem Grund: Pelz ist, unabhängig davon, ob er aus Jagd, Fallenfang oder sogenannten „Pelzfarmen“ stammt, untrennbar mit Leid und Tod von Tieren verbunden. Dennoch versuchen Jagdverbände nun, Pelz wieder salonfähig zu machen – und verwenden dazu nach Informationen des Aktionsbündnisses Fuchs, dem auch die AGA angehört, in erheblichem Maß Steuergelder und staatliche Förderung.

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15.11.2018

Wann, wenn nicht jetzt! Klimaziele 2030: Zivilgesellschaft legt Maßnahmenprogramm vor

Mehr als sechzig Organisationen aus der Breite der Zivilgesellschaft, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., haben ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, in dem die notwendigen Maßnahmen in allen klimapolitischen Handlungsfeldern beschrieben werden, damit Deutschland sein Klimaziel 2030 erreicht. Zentrale Forderungen sind ein baldiger Kohleausstieg, die schnelle Umsetzung der Verkehrs- und Agrarwende sowie ein ambitionierter CO2-Preis.

Die AGA setzt sich für den Schutz des Klimas ein und ist Mitglied der Klima-Allianz.

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 Maßnahmenprogramm Klimaschutz 2030

Bild © Luise Dittombée, aktionsbuendnis-fuchs.de

13.08.2018

Sinnloses Töten unter dem Deckmantel des Artenschutzes

Seit Füchsen und anderen Prädatoren im Rahmen der Novellierung der Hessischen Jagdverordnung 2015/16 wenigstens kurze Schonzeiten gewährt werden, bemüht sich die Jägerschaft mit aggressiver Öffentlichkeitsarbeit darum, diese Tiere wieder ganzjährig töten zu dürfen. Zusätzlich werden die aktuellen gesetzlichen Schonzeiten auf dreiste Weise umgangen. Natur- und Tierschützer kritisieren die sinnlose Hatz auf Fuchs und Co. und fordern sinnvolle Maßnahmen zum Schutz bedrohter Arten statt der brutalen Auslöschung ganzer Beutegreiferbestände

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25.07.2018

Meine Stimme für Europas Zukunft - umweltpolitische Forderungen zur Europawahl 2019

87 DNR-Mitglieder aus dem Natur-, Tier- und Umweltschutzbereich, darunter auch die AGA, haben heute ihre umweltpolitischen Forderungen zur Europawahl 2019 „Meine Stimme für Europas Zukunft“ veröffentlicht. Darin fordern sie, dass die EU in den kommenden fünf Jahren einen ökologischen, sozialen und politischen Umbau einleiten und voranbringen muss. Durch die 87 zeichnenden Organisationen, Verbände und Stiftungen stehen rund zehn Millionen Menschen hinter den Forderungen.

vollständige Pressemitteilung Forderungspapier zur Europawahl 2019 „Meine Stimme für Europas Zukunft“

Bild © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

03.07.2018

Bundesweites Bündnis von Natur- und Tierschützern fordert Schließung der Skandal-Schliefanlage in Lemgo-Voßheide

Die Schliefanlage in Lemgo-Voßheide ist die älteste ihrer Art in Deutschland. Regelmäßig werden dort „raubwildscharfe“ Jagdhunde an den Füchsinnen Lilli und Lotta abgerichtet – eine besonders grausame Jagdpraxis, die aus gutem Grund in anderen europäischen Ländern verboten ist. Das Aktionsbündnis Fuchs, eine bundesweite Initiative von 60 Natur- und Tierschutzorganisationen, fordert die sofortige Schließung der Anlage, die in jüngster Vergangenheit durch besonders skandalöse Zustände aufgefallen ist.

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Bild © AGA/BirgitBraun

22.05.2018 - Pressemitteilung von eneloop

Eneloop unterstützt mit der Botschaftertour bedrohte Arten

Eneloop unterstützt in diesem Jahr die AGA im Rahmen der eneloop-Botschaftertour und wird einen Scheck über bis zu 21.000 Euro für den Schutz der Geparde überreichen. Der Wettbewerb findet zugunsten der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) statt, die mit dem Cheetah Conservation Fund (CCF) zusammenarbeitet, um das Umweltbewusstsein zu schärfen und internationale Projekte für den Erhalt der Geparden zu unterstützen.

Der genaue Spendenbetrag hängt von der Gesamtzahl der Seiten-Likes (1 Like = 1 Euro) auf der Facebook-Seite der eneloop-Botschaftertour ab, sobald das zwölfte und letzte Team am 14. September den letzten Übergabepunkt erreicht hat.

Bitte unterstützen Sie die AGA

Spenden Sie Ihren „Like“ auf der Facebook-Seite der eneloop-Botschaftertour. Mehr über das grüne Staffelrennen erfahren Sie auf eneloopambassadorstour.eu.

 vollständige Pressemeldung von eneloop


Bilder © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

08.05.2018

Beginn der Zeckenzeit: Füchse als Verbündete im Kampf gegen die Borreliose!

Mit den warmen Temperaturen der letzten Wochen hat die Zeckenzeit begonnen – und damit auch das Risiko, sich durch den Biss der kleinen Spinnentiere mit ernsten Erkrankungen wie der Lyme-Borreliose zu infizieren.

Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen jedoch, dass unser wertvollster Verbündeter im Kampf gegen die Borreliose vermutlich der Fuchs ist. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. fordert daher als Teil einer bundesweiten Allianz von Natur- und Tierschutzorganisationen dazu auf, die Bejagung von Füchsen zu stoppen.

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Bilder © AGA / Birgit Braun

26.04.2018

Dramatischer Insektenschwund erfordert umfassendes Handeln

In einigen Regionen Deutschlands ist die Biomasse an Fluginsekten seit dem Jahr 1989 um über 75 Prozent zurückgegangen. Ca. 33.000 heimische Arten sind betroffen. Dieser Verlust hat weitreichende Folgen und bedroht auch andere Tiere wie z.B. Vögel und Fledermäuse, die auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen sind.

Anlässlich der morgigen Abstimmung im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot von drei besonders insektenschädigenden Pestiziden hat ein breites Bündnis von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden, u.a. auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., heute Forderungen an das von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbarte Aktionsprogramm Insektenschutz vorgelegt.

 Aktionsprogramm Insektenschutz

Fuchswelpen in der "Eberswalder Jungfuchsfalle". Bild © Jo Kurz, aktionsbuendnis-fuchs.de

17.04.2018

Tier- und Naturschützer protestieren gegen die Jagd auf Fuchswelpen

Derzeit sind viele Wildtiere damit beschäftigt, ihren Nachwuchs aufzuziehen – darunter auch der Rotfuchs. Fuchs und Füchsin beteiligen sich beide daran; das Spiel der Fuchskinder vor dem Bau ist für Naturfreunde ein wunderschöner Anblick. Doch die Idylle wird allzu oft mit Flinte und Fallen auf grausame Weise zerstört: Jungfüchse werden in Deutschland ganzjährig bejagt. Das Aktionsbündnis Fuchs, ein Zusammenschluss von mehr als 60 deutscher Tier- und Naturschutzorganisationen, fordert ein Verbot der sinnlosen Jagd auf Füchse.

 vollständige Pressemeldung

beschlagnahmte Papageien
Bilder © AGA

28.03.2018

Appell an die Bundesregierung: Haltung und Handel von Wildtieren strenger regeln / Wildwuchs im Wildtier-Markt muss dringend eingedämmt werden

16 Tier-, Natur- und Artenschutzverbände fordern die neue Bundesregierung auf, Haltung und Handel von Wildtieren strenger zu reglementieren. Auf Exotenbörsen und im Internet werden tausende Arten gehandelt. Viele Wildfänge sterben bereits zuvor während des langen Weges aus der Wildnis über Zwischenhändler, Transporten, Importeur und Großhandel. Unter den gehandelten Tierarten sind auch Arten, die zum Teil in ihren Heimatländern streng geschützt sind. Hier in Deutschland können sie trotzdem legal gehandelt werden. Manche Arten werden für den Heimtierhandel fast ausgerottet.

 vollständige Pressemeldung Verbände-Forderung Wildtierhandel

Jäger töteten im Jagdjahr 2016/17 etwa 200.000 Hasen und über 400.000 Füchse. Bild © Aktionsbündnis Fuchs

27.03.2018

Sorge um den „Osterhasen“: Natur- und Tierschutzverbände fordern Jagdverbot

Bundesweit gilt der Feldhase als gefährdete, lokal sogar stark gefährdete Art. Doch während Jäger scheinheilig Füchsen und anderen Beutegreifern die Schuld dafür geben, töten sie selbst jährlich etwa 200.000 Feldhasen. Rund 60 Organisationen aus dem Natur- und Tierschutzbereich fordern gemeinsam als „Aktionsbündnis Fuchs“ ein Verbot der Jagd auf den Feldhasen und die ganzjährige jagdliche Schonung des Fuchses, dessen Bejagung bedrohten Arten eher schadet als nützt.

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aufgestellte Kamerafalle
abgelichteter Gepard
abgelichtetes Warzenschwein, Bilder © CCF

25.01.2018

Wer schleicht hier durch den Busch?

Gepardenschützer starten mit „Cheetahs of Central Namibia“ ein Citizen Science Projekt: Interessierte Bürger können helfen, Fotos von Kamerafallen in Namibia auszuwerten.

In Namibia lebt ein Großteil der 7.100 Geparde, die es in Afrika noch gibt. Die schnellen Jäger beschränken sich bei ihren Streifzügen keineswegs auf menschenleere Nationalparks – im Gegenteil, die meisten Tiere teilen sich ihr Habitat mit Menschen und Nutztieren. Um Konflikte zwischen Geparden und Menschen weitgehend vermeiden zu können, will der Cheetah Conservation Fund (CCF) das Wanderverhalten der Großkatzen möglichst genau erforschen.

Im Jahr 2015 hat die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) ihrer Partnerorganisation CCF zu diesem Zweck 43 Kamerafallen finanziert – unbemerkt knipsen diese Fotos von umherstreifenden Geparden und anderen Wildtieren. Ob Pavian, Gazelle oder Mensch, die mittlerweile über 1,2 Millionen Fotos dokumentieren die ganze Artenvielfalt im Busch. Alleine können die Mitarbeiter der AGA und des CCF diese Mammutaufgabe unmöglich bewältigen. Darum bitten sie weltweit Tierfreunde und Naturschützer um Mithilfe bei „Cheetahs of Central Namibia“, einem sogenannten Citizen Science Projekt.

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zur Tierbestimmung

Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16.01.2018

Über 40 Organisationen prangern grausame Fuchswochen an

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Im Aktionsbündnis Fuchs fordert die AGA mit mehr als vierzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

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Bild © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

27.12.2017

Neue Studie: Fuchsjagd fördert Fuchsbandwurm

Viele Menschen haben Angst vor Füchsen, weil sie sich vor einer Ansteckung mit dem sogenannten Fuchsbandwurm fürchten. Zwar ist das Risiko, welches von dem Parasiten für Menschen ausgeht, extrem gering, aber die Jagdverbände schüren und nutzen diese irrationalen Ängste, um in der Bevölkerung Rückhalt für die Fuchsjagd zu gewinnen. Sie behaupten, die Fuchsjagd würde dazu beitragen, den Fuchsbandwurm einzudämmen und somit auch das Risiko für den Menschen zu reduzieren. Allerdings ist genau das Gegenteil der Fall, wie eine aktuelle Studie gezeigt hat.

Die Befallsrate von Füchsen mit dem Parasiten wird durch die Bejagung nicht gesenkt, sondern kann sogar deutlich ansteigen. Die Fuchsjagd ist also auch in diesem Fall keine sinnvolle Maßnahme, sondern vielmehr ein Teil des Problems. Falls Maßnahmen gegen den Fuchsbandwurm ergriffen werden müssten, könnte man auf den tierschutzgerechten und bereits mehrfach sehr erfolgreich erprobten Einsatz von Entwurmungsködern zurückgreifen.

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Bild © Luise Dittombée, aktionsbuendnis-fuchs.de
Bild © B.u.S. Pelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

12.12.2017

Bundesweites Aktionsbündnis fordert ein Ende der Fuchsjagd

Der Rotfuchs gehört in Deutschland zu den wenigen Wildtierarten, die meist ganzjährig bejagt werden – ohne, dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe.

Etwa eine halbe Million Füchse werden in Deutschland jedes Jahr getötet. Bei der Jagd kommen auch besonders grausame Jagdarten wie die Bau- oder die Fallenjagd zum Einsatz. Anders als vom Deutschen Jagdverband (DJV) und seinen Landesverbänden behauptet, kann von einer wie auch immer gearteten Notwendigkeit, Füchse zu jagen, keine Rede sein.

Um der Forderung nach einer Einstellung der Fuchsjagd weiteren Nachdruck zu verleihen, unterstützen Organisationen aus ganz Deutschland eine gemeinsame Erklärung des Aktionsbündnisses Fuchs. Die 27 bislang beteiligten Organisationen und Initiativen – darunter die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. – begründen darin, warum die Abschaffung der Fuchsjagd längst überfällig ist.

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Bilder © Too rare too wear

22.05.2017

Schildpatt für Touristen – Hunderte Händler im Handel mit illegalen Souvenirs ermittelt

Eine aktuelle Studie in neun lateinamerikanischen Ländern hat ergeben: Noch immer wird reger Handel mit illegalen Produkten aus Schildpatt betrieben. Die Echte Karettschildkröte ist dadurch akut vom Aussterben bedroht.

Im Zuge einer aktuellen Studie der Initiative Too Rare to Wear haben Artenschützer hunderte Händler und Geschäfte für Urlaubssouvenirs in neun Ländern Lateinamerikas besucht. In acht der neun Länder fanden sie Produkte aus Schildpatt, also aus dem Panzer der Echten Karettschildkröte, offen zum Verkauf angeboten – obwohl deren Handel durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) international verboten ist. Knapp ein Drittel der besuchten Geschäfte führte Schildpattprodukte, vornehmlich für Touristen, im Sortiment.

Too Rare to Wear ist eine Initiative von über 50 Naturschutzorganisationen, darunter auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., Reiseanbietern und weiteren Partnern. 

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 aktuelle Schildpattstudie

Preisverleihung
Spürhunde-Projekt in Namibia Bilder © Matthias Braun/AGA

17.02.2017

Preis für feine Spürnasen

Umweltstiftung “Fondation Yves Rocher” verleiht Umweltpreis an AGA-Vorstand Birgit Braun

Für ihre wegweisende Arbeit zu Artenschutz-Spürhunden wurde Birgit Braun mit dem Umweltpreis „Trophée de femmes 2017“ ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich von der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ an Frauen verliehen, die Umweltprojekte initiieren und Menschen zu nachhaltigem Handeln motivieren; in Deutschland wurden drei Preisträgerinnen geehrt. Birgit Braun, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., nahm den mit 5.000 Euro dotierten zweiten Preis am Mittwoch im Stuttgarter Schloss Solitude entgegen.

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AGA-Gründer Brigitte und Günther Peter © AGA
Meeresschildkröten-Massaker auf Bali © AGA

10.11.2016

Jubiläum für den Artenschutz: Von Indonesien in die ganze Welt

Geplant war sie nur als Urlaub. Doch die Reise nach Indonesien sollte das Leben von Brigitte und Günther Peter verändern – und das Leben etlicher Schildkröten retten. Die beiden waren 1981 zum Tauchen auf den Inselstaat gekommen. Bei einem Ausflug abseits der Touristenpfade wurden sie jedoch Zeugen eines regelrechten Massakers: An einem abgelegenen Strand warfen Fischer von einem Boot aus hunderte Meeresschildkröten ins seichte Wasser; die Helfer am Strand zerlegten die Tiere bei lebendigem Leibe.

Direkt vor Ort konnten die Peters das Töten der Meeresschildkröten nicht verhindern. Doch sie konnten und wollten nicht tatenlos bleiben. Nach ihrem Urlaub stellten sie Recherchen an und beschlossen, das grausame Gemetzel öffentlich zu machen. Als aktive Taucher nahmen sie Kontakt auf mit dem Verband deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) und mit Bernhard Grzimek von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Mit dessen prominenter Unterstützung bekamen sie das nötige Gehör in den Medien – die „Aktion Rettet die Schildkröten” war geboren.

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Wildhüter zerstören Camp von festgenommenen Wilderern © AGA/Birgit Braun
Mtito Team hilft bei Versorgung eines verletzten Elefanten © DSWT
Elefantenherde © AGA/Birgit Braun

16.09.2016

Im Einsatz gegen Schlingfallen und Wilderei der Elefanten

Mehrtägige Einsätze im kenianischen Busch, unzählige Kilometer querfeldein, zu Fuß und im Geländewagen, gerettete Elefanten, aufgespürte Tierfallen und gestellte Wilderer: Im Resümee wird deutlich, welche Leistung die sechs Wildhüter des Mtito-Teams über die letzten Monate vollbracht haben. Seit Anfang des Jahres finanziert die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) das sechsköpfige Team im Tsavo-East-Nationalpark. Die Wildhüter sind Teil des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT); die Partnerorganisation der AGA koordiniert insgesamt acht Wildhüter-Teams in Kenias größtem Nationalpark.

Die Aufgaben der Männer sind aufregend und vielseitig, aber auch beschwerlich und riskant. Bei ihrem Einsatz am 20. Februar dieses Jahres beispielsweise ist es ein Dorn im Fuß, der das Mtito-Team auf die Probe stellt. Denn so ein Dorn bremst selbst den stärksten Kerl ganz ungemein – und muss dringend raus. Was tun allerdings, wenn der Kerl über drei Meter hoch ist und fünf Tonnen schwer, wenn er zwei armlange Stoßzähne hat und ziemlich schlechte Laune vor lauter Schmerzen? Keine leichte Aufgabe für die Wildhüter des Mtito-Teams, als sie bei ihrer Patrouille auf den humpelnden Elefantenbullen stoßen. Zusammen mit den mobilen Tierärzten des DSWT können sie den lahmenden Riesen schließlich behandeln und ihm den faustgroßen, massiven Dorn aus dem Elefantenfuß ziehen. Der Bulle zieht von dannen, erleichtert – genau wie die Wildhüter.

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Urlauber drangsalieren Schildkröte © Ziggy Livnat/ Marine Photobank
Touristenbus fährt zu dicht auf Geparde auf © AGA/Birgit Braun

14.07.2016

Sommer, Sonne, Artenschutz

Urlaub und Artenschutz passen gut zusammen – vorausgesetzt, man beachtet ein paar grundlegende Tipps. Die AGA zeigt, wie Urlauber ihre Ferien ganz entspannt im Einklang mit der einheimischen Umwelt genießen können.

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres: Sonne, Strand und neue Eindrücke, keine Termine, keine Verpflichtungen. Einfach abschalten und sich – herrlich – um nichts kümmern. Genauer: Um fast nichts. Denn mit nur ein wenig Bedacht kann jeder Reisende ganz einfach dazu beitragen, dass der Aufenthalt für alle Beteiligten angenehm wird – auch für die einheimischen Tiere. Drei Themenfelder sind für die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. (AGA) zur Ferienzeit besonders aktuell: Der Schutz von Schildkröten am Niststrand, verbotene Souvenirs und die gedankenlose Jagd auf Selfies.

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