AGA-NEWS

Jahresrückblick 2019 - Projekte und geleistete Nothilfe im Artenschutz

Ein weiteres ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr im Natur- und Artenschutz liegt hinter uns. Einige der Fortschritte und Entwicklungen in unseren Schutzprojekten möchten wir Ihnen näher vorstellen und Ihnen damit einen tieferen Einblick in unsere Arbeit geben. Eine Tätigkeit, die ohne die wertvolle Hilfe unserer Unterstützer nicht möglich wäre. Vielen Dank an alle Unterstützer der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. mit deren Hilfe es uns 2019 wieder gelungen ist, uns in einer Vielzahl weltweiter Projekte für den Schutz bedrohter Arten einzusetzen.







Solio mit Baby Sultan Bilder 1-4, 6-7 © DSWT, Bild 5 © AGA/Birgit Braun
© Wings for Conservation

Elefanten, Nashörner & Giraffen

Aufzucht der Elefantenwaisen

Seit mehr als 25 Jahren unterstützt die AGA die Arbeit des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) bei der Aufzucht verwaister Elefantenbabys, der Rettung und Notversorgung verletzter Wildtiere sowie bei der Bekämpfung der Wilderei. Zum Jahresende 2019 befanden sich 98 Elefantenbabys in der Obhut der Pfleger des Sheldrick Wildlife Trust im Elefantenwaisenhaus und den drei Auswilderungsstationen Voi, Ithumba und Umani Springs. Für ihre Aufzucht und die spätere Auswilderung ist die Unterstützung überlebenswichtig.

2019 konnte wieder ein Patenelefant der AGA einen wichtigen Schritt in Richtung Wildnis gehen. Malima war dem Waisenhaus in Nairobi entwachsen und in die Auswilderungsstation Ithumba im Tsavo East Nationalpark umgezogen. In der Auswilderungsstation kommen die Elefantenwaisen mit den dortigen wild lebenden Elefanten in Kontakt. In einigen Jahren haben sie die Möglichkeit, sich einer der Herden anzuschließen und wieder ein Leben in der Wildnis zu führen. Besonders freudig war das Wiedersehen mit ihren drei alten Freunden Sana Sana, Ndiwa und Malkia, die einige Zeit vor Malima nach Ithumba gezogen waren. Ein Video zu Malimas Umzug finden Sie unter diesem link.

Weiterhin haben im vergangenen Jahr fünf ehemalige Elefantenwaisen Nachwuchs in der Wildnis bekommen – beispielsweise Wendi mit Baby Wema im November. Damit hat sich die Anzahl der von ehemaligen Elefantenwaisen geborenen Babys auf mindestens 35 erhöht. Wir freuen uns sehr über solche Nachrichten, die zeigen, wie gut sich die ausgewilderten Elefanten in das Leben in der Wildnis und die wild lebenden Herden integriert haben. Zudem gibt jedes Elefantenbaby natürlich Hoffnung für das Überleben dieser charismatischen Dickhäuter. Ein Ansporn für die Fortsetzung unserer Arbeit 2020.

Erfolgreicher Einsatz der Wildhüter

Die AGA hat auch 2019 den Einsatz des 6-köpfigen Mtito-Wildhüterteams des DSWT finanziert. Die Wildhüter waren wieder erfolgreich im Einsatz, um das Leben der Elefanten, Nashörner, Giraffen und weiterer Wildtiere im Tsavo East Nationalpark zu schützen. Das Mtito-Wildhüterteam wird durch neun weitere Wildhüterteams, eine Luftüberwachungs- und eine mobile Tierarzteinheit sowie durch eine Hundestaffel ergänzt. Mit vereinten Kräften haben die Teams 2019 mehr als 5.000 Schlingfallen eingesammelt und unschädlich gemacht und 117 Waffen konfisziert.

Die Wildhüter helfen zudem bei der Rettung verletzter Wildtiere. Insgesamt haben mehr als 6.500 Wildtiere Hilfe durch die Wildhüter und mobile Tierarzteinheit des SWT erhalten. Wir sind stolz auf unsere Kollegen vor Ort, die alles tun, um die Wilderei zu bekämpfen und den zahlreichen Wildtieren im Tsavo Schutz und Sicherheit in ihrem natürlichem Lebensraum bieten.

Schutz der Nashörner

2019 hat sich die AGA in Kenia im Tsavo East Nationalpark durch den Einsatz von Wildhütern für den Schutz der Nashörner eingesetzt. Im Juni kamen die Wildhüter mit der mobilen Tierarzteinheit zum Beispiel einem verletzten Spitzmaulnashorn zu Hilfe, das erfolgreich behandelt wurde. Es leben nur noch etwa 5.000 Spitzmaulnashörner in der Wildnis, davon etwa 745 Individuen in Kenia.

Besonders erfreulich ist, dass die Nashornkuh Solio, eine der ehemaligen Nashornwaisen, die beim SWT aufgezogen wurden, im September im Nairobi Nationalpark ihren ersten Nachwuchs bekommen hat. Das kleine Spitzmaul-Nashornmännchen hat den Namen Sultan erhalten. 

Neues Projekt zum Schutz der Giraffen im Tschad

Mit unserer Projektarbeit in Namibia, Kenia und jetzt auch im Tschad setzen wir uns für den Schutz der Giraffen ein - durch den Erhalt ihres Lebensraumes, Bekämpfung der Wilderei und auch der Versorgung von verletzten oder verwaisten Giraffen.

Im Tschad wird seit 2019 mit Unterstützung der AGA das Verbreitungsgebiet der vom Aussterben bedrohten Kordofan-Giraffen erforscht, um es in ein Schutzgebiet einzugliedern und die charismatischen Tiere mit den langen Hälsen besser vor Wilderei schützen zu können. Erste Sichtungen legen nahe, dass ein großer Teil der Giraffen außerhalb der bereits bestehenden Schutzgebiete lebt.



im Oktober beschlagnahmte Gepardenbabys
neue Gehege in Hargeisa
Patengepard Dominic
ausgewilderte Geparde
Lady mit Welpen
Herdenschutzhündin April
Meet & Greet mit Dr. Laurie Marker
Bilder © CCF

Geparde

Auch 2019 unterstützte die AGA den Cheetah Conservation Fund (CCF) bei der Aufzucht verwaister Gepardenjungtiere, der Rettung verletzter Geparde sowie bei der Bekämpfung des Mensch-Wildtier-Konflikts und des illegalen Handels mit Geparden.

Geparden-Auffangstation in Somaliland erweitert

Besonders dringend war 2019 die Nothilfe für beschlagnahmte Gepardenbabys in Somaliland. Etwa 300 Gepardenbabys werden pro Jahr aus der Wildnis geraubt, um als illegale Haustiere meist in den arabischen Golfstaaten zu enden. Viele kleine Geparde überleben den Schmuggel nicht oder sterben als Haustier an den Folgen von Mangelernährung und Krankheiten, oft innerhalb von ein bis zwei Jahren. Einige von ihnen können gerettet werden, wenn die Schmuggler gefasst werden. 

Allein im Oktober 2019 wurden 12 kleine Gepardenbabys in Somaliland beschlagnahmt. Zu den vielen Beschlagnahmungen - und es werden immer mehr - kommt es erst, seitdem der CCF und die lokale Organisation Horn Society for the Protection and Care of Animals (SPCA) die Umweltministerin von Somaliland für dieses Thema gewonnen haben. Jetzt trägt diese Zusammenarbeit Früchte. Die Aufzucht der Gepardenwaisen ist jedoch eine große Herausforderung. 

Die AGA hat Mittel zur Erweiterung der Auffangstation bereit gestellt. Die derzeit 40 beschlagnahmten Geparde bekommen jetzt neue, weitläufige Gehege, einige sind bereits fertig gestellt.

Maßgeblich unterstützt von der AGA leitete der CCF 2019 eine komplette Umgestaltung und Modernisierung der bestehenden Auffangstation in Hargeisa ein. Die Gepardengehege wurden auf- und ausgebaut, ein Quarantänebereich ausgewiesen, ebenso wurde die Tierklinik erweitert und ausgebaut. Die Geparde haben nun mehr Auslauf und neue Boxen als Unterstand und zum Klettern in ihren Gehegen.

Patengeparde der AGA

Den Patengeparden der AGA, die leider nicht mehr ausgewildert werden können und beim CCF oder in der Auffangstation in Hargeisa ein artgerechtes zu Hause gefunden haben, geht es gut.

Auswilderung von Geparden

Es gibt gute Nachrichten aus dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia. Ende Februar konnten vier Gepardenweibchen (Susan, Tatjana, Georgia und Daenerys) erfolgreich im Erindi Private Game Reserve ausgewildert werden. Die Gepardenweibchen wurden 2016 im Alter von fünf Monaten gerettet, nachdem ihre Mutter von einem Farmer erschossen worden war. Die Tiere sind besendert und werden noch beobachtet. Wir freuen uns sehr über diese Erfolgsnachricht und werden weiter über die vier Raubkatzen berichten.

Hoffnung gibt auch der Nachwuchs bei den ausgewilderten Geparden. Savannahs Babys, zwei Gepardenkater, sind 2019 ein Jahr alt geworden. Savannah ist die Tochter von Jacomina, einer verwaisten Gepardin, die vom CCF gerettet und 2014 im Erindi Private Game Reserve ausgewildert wurde. Die beiden Gepardenbabys sind somit schon die zweite Generation in der Wildnis geborener Geparde, die von einer ehemaligen, ausgewilderten Gepardenwaise abstammen.

Herdenschutzhunde-Programm feiert 25-jähriges Jubiläum

In diesem Jahr feiert das von der AGA unterstützte Herdenschutzhunde-Programm unserer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF)​ 25-jähriges Jubiläum! Die Arbeit mit den Herdenschutzhunden ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 1994 konnten bereits 673 junge Herdenschutzhunde an Farmen in Namibia und weitere afrikanische Länder, darunter Tansania, abgegeben werden.

Zudem ist die Herdenschutzhündin April neu ins Zuchtprogramm aufgenommen worden. April ist zwei Jahre alt. Sie bleibt dauerhaft beim CCF und ist demnächst alt genug, um Welpen zu bekommen.

CCF kämpft international gegen den Gepardenschmuggel

Die AGA unterstützt den CCF seit mehreren Jahren bei der Bekämpfung des illegalen Handels mit Geparden. Dr. Laurie Marker war 2019 beispielsweise in Jordanien, um Partner im Kampf gegen den illegalen Handel mit Geparden zu gewinnen. Die Pricess Alia Foundation hat Unterstützung zugesagt.

Im August informierten unsere Kollegen vom CCF auf der Weltartenschutzkonferenz in Genf über den illegalen Handel mit Geparden, insbesondere für den Heimtiermarkt. Die bisherige Arbeit des CITES Geparden-Forums, das Hilfestellungen für Beschlagnahmungen, Beweisaufnahmen und Unterbringung von geretteten Geparden gibt, wurde überarbeitet.

Meet & Greet Dinner mit Dr. Laurie Marker

Wir freuen uns, dass wir Dr. Laurie Marker, Gründerin und Geschäftsführerin des Cheetah Conservation Fund (CCF) Namibia, am 13. Februar in Bonn und 15. Februar in Berlin zu einem Meet & Greet Dinner begrüßen konnten. Die Abende waren für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis. Wichtig waren auch die offiziellen Gespräche, die Dr. Laurie Marker in Deutschland zum Schutz der Geparde führte. Gemeinsam mit der AGA kam sie mit Vertretern des Bundesamtes für Naturschutz und der UNEP/CMS (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals) zusammen, um über die Problematik des illegalen Handels mit Geparden zu informieren und die gemeinsame Bekämpfung zu besprechen. Ein Video des Vortrags in Bonn finden Sie unter diesem link.




Bilder © LOC

Bilder © dieUmweltDruckerei
Bild © Christian Ehrlich / DOCMA TV Produktion GmbH

Meeresschildkröten

Rettung und Versorgung von Meeresschildkröten

Das von der AGA unterstützte Meeresschildkröten-Rettungsteam der Local Ocean Conservation (LOC) in Watamu in Kenia hat im vergangenen Jahr 1.525 Schildkröten, die sich als Beifang in den Netzen und Angelschnüren von Fischern verfangen hatten, gerettet. Insgesamt wurden damit bereits mehr als 19.000 Meeresschildkröten vom LOC gerettet.

Die meisten Meeresschildkröten konnten nach einer kurzen Untersuchung direkt wieder am Strand des Meeresnationalpark freigelassen werden. Verletzte Schildkröten wurden in der Schildkröten-Klinik gesund gepflegt und anschließend wieder ausgewildert. 2019 mussten insgesamt 77 verletzte Schildkröten in die von der AGA unterstützte Schildkrötenklinik eingeliefert und behandelt werden. Der von der AGA finanzierte Umbau der Klinik wurde 2019 fortgeführt.

Schutz der Nester und Schlüpflinge

Neben der Rettung von ausgewachsenen Meeresschildkröten wurden auch die Nester am Strand von Watamu geschützt. Die Nistsaison 2019 war hier erneut sehr erfolgreich. Es wurden 93 Nester von Meeresschildkröten am Strand vergraben und damit wiederum mehr als im vergangenen Jahr. Die AGA unterstützt weiterhin den Einsatz von Wildhütern, damit die Eier nicht von Wilderern ausgegraben und verkauft werden. Mehr als 7.000 Schildkrötenbabys konnten sicher schlüpfen und zu ihrer Reise im Meer aufbrechen.

Umweltbildung zum Schutz der Schildkröten

Auch die Umweltbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Projektarbeit und wir freuen uns immer sehr, wenn wir Kinder mit Spaß und Freude für den Artenschutz begeistern können. Im Meeresschildkröten-Schutzprojekt im kenianischen Watamu kommt nun ein Malbuch der AGA zum Einsatz, das bereits erfolgreich in einer jeweils angepassten Landesversion in Projekten der AGA in Nigeria und auf der iranischen Insel Kish eingesetzt wird.

2.000 Malbücher hat dieUmweltDruckerei gespendet - natürlich umweltfreundlich gedruckt und im Rahmen eines persönlichen Hilfseinsatz nach Watamu gebracht.

Mangroven-Setzlinge zum Schutz der Meeresschildkröten

Zusammen mit Dorfbewohnern, freiwilligen Helfern und Schulklassen führt der LOC regelmäßig „Mangrovenpflanztage“ im Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu durch. So konnten in den letzten Jahren weit über 100 000 Setzlinge gepflanzt werden – ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Mangroven. 

Gemeinsam mit der AGA setzt sich dieUmweltDruckerei aus Hannover schon seit längerer Zeit für den Artenschutz in Kenia ein. Nun hat die Druckerei auch tatkräftig vor Ort in Kenia mitgeholfen und 1.200 Mangroven-Setzlinge gespendet und selbst bei der Pflanzung geholfen.

Prominenter Besuch bei den Meeresschildkröten

Über bekannten Besuch durfte sich das Team in Watamu 2018 freuen, als der bekannte Fernsehmoderator Frank Elstner unser Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu besucht hat. Er hat bei der Rettung von Schildkröten geholfen und war live beim Schlupf eines Nestes dabei. Auch das Elefantenwaisenhaus in Nairobi hat er besucht. Das SWR Fernsehen zeigte die Doku „Elstners Reisen“ am 06. Januar 2019.

Ein Beitrag über den Besuch der Schauspielerin Maria Ehrich in Watamu Anfang 2018, gemeinsam mit ihrem Freund Manuel Vering, Journalist und Filmemacher, ist unter diesem link zu sehen.

gerettetes Braunbärbaby

Projekt zum Schutz der Braunbären

Seit 2019 unterstützt die AGA ein Projekt zum Schutz der Braunbären in Rumänien. Unser Projektpartner, das Milvus Group Bärenprogram, hat schon viel erreicht, innerhalb der letzten 8 Jahre wurden 12 Bären aus den Fallen von Wilderern befreit und 25 Bärenbabys gerettet, deren Mütter von Wilderern getötet oder vertrieben worden waren.

Die AGA unterstützt diese wichtige Arbeit der Tierschützer und finanziert zudem die GPS-Sendehalsbänder, um die Wanderungen zweier Bären zu dokumentieren. Die gesammelten Daten liefern wichtige Informationen zum Verbreitungsgebiet und Verhalten der Bären und damit zu ihrem Schutz.


Bilder © FNPW
Bild © TSA

Tiernotrettung

Nothilfe für bei Buschfeuern verletzte Koalas

Die AGA hat auf die schweren Buschbrände im australischen Bundesstaat New South Wales reagiert und leistet seitdem Nothilfe, um die große Anzahl an verletzten und hilfsbedürftigen Tieren zu retten. Zu diesen zählen auch Koalas, die zu den vom Aussterben bedrohten Arten Australiens gehören.

Oft leiden die Tiere unter Rauchvergiftungen und müssen mit Sauerstoff versorgt werden. Hinzu kommen Verbrennungen, die behandelt werden müssen. So versuchen beispielsweise Koalas auf verbrannte, noch heiße Baumstämme zu klettern und ziehen sich dabei schlimme Brandwunden an Pfoten und Schnauzen zu.

Die AGA unterstützt zusammen mit ihrer australischen Partnerorganisation Foundation for National Parks & Wildlife (FNPW) ein Netzwerk von ehrenamtlichen Wildtierpflegern und Tierärzten, die Wildtiere kostenlos behandeln. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die einige Wochen in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen.

Versorgung der beschlagnahmten Schildkröten

2018 hatte die AGA umgehend Mittel zur Notversorgung von mehr als 18.000 Strahlenschildkröten, die in zwei Rettungsaktionen auf Madagaskar aus den Fängen skrupelloser Wilderer befreit worden waren, bereit gestellt. Die Auswilderung so vieler Tiere und die Suche nach geeigneten Lebensräumen braucht Zeit, die AGA unterstützt daher weiterhin die Versorgung der vielen Schildkröten. Im Oktober ist ein wichtiges Gebäude der Auffangstation durch eine Brandkatastrophe zerstört worden. Die AGA konnte den Wiederaufbau unterstützen. Menschen und Tiere sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.



Umweltbildung und Aufklärungsarbeit

Elefanten-Ausstellung der AGA ist fertig


Mit der neuen Elefanten-Ausstellung erweitert die AGA konsequent ihr vielfältiges Umweltbildungsangebot. Im Rahmen der Ausstellung lernen die Besucher die Lebensweise der Elefanten kennen, erfahren mehr über mutige Wildhüter und wie wir Menschen die charismatischen Dickhäuter schützen können. Das Bildungsangebot richtet sich an Schüler und auch Erwachsene. Die Elefanten-Ausstellung kann von Schulen, Umweltgruppen und weiteren Interessierten zum Einsatz im Unterricht oder zu Aktions- und Projekttagen kostenlos ausgeliehen werden.

Rettet die Bienen unterstützt

Die AGA hat sich der Initiative - Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg angeschlossen.

Umweltpreise und Auszeichnungen

Bild © Michael Klumpp

AGA für "Eine-Welt-Tage" ausgezeichnet

Zusammen mit der Gemeinde Möglingen zählt die AGA zu den diesjährigen Preisträgern der landesweiten Initiative "Meine. Deine. Eine Welt". Bei der Preisverleihung gingen der 3. Preis in der Kategorie Kleine Kommunen und somit 1.500 € an das Möglinger Netzwerk. Im Beisein von Theresa Schopper, Staatsministerin von Baden-Württemberg, wurden die Akteure am 11. Dezember im Marmorsaal des Neuen Schlosses für ihre Ausstellung „Elefantenschutz & Fairer Handel“ ausgezeichnet.

Infostände mit Mal- und Bastelaktion

Die AGA hat bei verschiedenen Veranstaltungen über aktuelle Artenschutzthemen informiert. So war sie u.a. bei den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen, beim Übermorgen Markt und beim Heldenmarkt in Stuttgart mit einem Infostand und beim Landauer Schildkrötentag mit einem Vortrag vertreten. Beim NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg machte die AGA wieder unter dem Motto "Heliumballons - bitte nicht fliegen lassen" auf die verheerenden Folgen von Ballonstarts aufmerksam. 2019 zeigte die AGA die neue Elefanten-Ausstellung, die für den Schuluntterricht und zu Aktions- und Bildungstagen ausgeliehen werden kann.

eneloop Botschaftertour 2019

Besondere Spendenaktionen

Spendenaktionen für Geparde, Elefanten & Schildkröten

Eneloop unterstützte in diesem Jahr erneut die AGA im Rahmen der eneloop-Botschaftertour. Die AGA erhielt mit 7.648 Euro den größten Anteil aus dem Spendentopf.

Die Kreissparkasse Ludwigsburg hat mit ihrer Frühjahrs- und Herbst-Spendenverdopplungsaktionen u.a. drei Projekte der AGA unterstützt. Innerhalb weniger Stunden wurden mehr als 13.200 Euro für Geparde, Elefanten und Schildkröten gespendet.


Bild © SVW

Helfen statt Schokolade

2019 wurde die gute Tat aus dem 24guteTaten-Adventskalender des Vorjahres umgesetzt. Mit dem großartigen Spendenbetrag von 10.819 Euro finanzierte die AGA Futterrationen für beschlagnahmte Schuppentiere und weitere Wildtiere wie Bengal- und Schleichkatzen in Vietnam. Die beschlagnahmten Tiere werden in einer Auffangstation medizinisch versorgt, aufgepäppelt und wieder ausgewildert.

Allein im Januar gelang es der vietnamesischen Polizei, besonders viele Schuppentiere - es waren über 200 - zu befreien. Die Spende aus dem 24guteTaten Kalender für Futterrationen kam gerade zur richtigen Zeit.

Die AGA bedankt sich ganz herzlich für die wertvolle Unterstützung dieser Spendenaktionen!

Unterstützung im Internet

Im Jahr 2019 konnten im Internet zahlreiche Spenden für den Artenschutz gesammelt werden. Internetnutzer können sich auf unterschiedliche Arten für den Artenschutz einsetzen und die AGA unterstützen, beispielsweise

- durch eine Spende von Call a Bike/Werde Radgeber-Social Coins

- indem sie ihren Interneteinkauf über die Plattform WeCanHelp(vorher:boost) beginnen

- durch eine Spende von Payback-Punkten

- im Tarif des sozialen Mobilfunkanbieters goood

- durch eine Cashback-Spende auf shoop.de

Die Facebook-Seite der AGA erfreut sich wachsender Beliebtheit. Zudem ist die AGA auch auf Twitter , Instagram und Pinterest unterwegs.

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