Geparden-Patenschaften

Mit einer Patenschaft haben Sie die Möglichkeit, unsere wichtige Arbeit zum Schutz der Geparde zu unterstützen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen 

  • einer Projektpatenschaft 
  • den Geparden-Patenschaften für die Versorgung eines Geparden, der gepflegt werden muss und ggf. nicht mehr ausgewildert werden kann
  • der Herdenschutzhunde-Patenschaft zur Aufzucht von Herdenschutzhundewelpen, die das Nutzvieh der Farmer vor Geparden und damit auch die Geparde selbst schützt!

Mit Ihrer Patenschaft leisten Sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Geparde, sondern Sie erhalten als Pate auch zwei Mal im Jahr exklusive Informationen zu „Ihrem“ Gepard oder ein Mal im Jahr zu „Ihrem“ Projekt oder der Aufzucht und dem Einsatz der Herdenschutzhunde. Und natürlich erhalten Sie eine schöne Patenschaftsurkunde zur Begrüßung!

Gerne können Sie die Patenschaften auch verschenken!

Mit einem monatlichen Beitrag ab 8 Euro übernehmen Sie eine Teilpatenschaft für einen Geparden, der nicht mehr ausgewildert werden kann. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Geparde persönlich vor. Bitte geben den Namen des Geparden, für den Sie eine Teilpatenschaft übernehmen möchten, im Nachrichtenfeld des Patenschaftsformulars an.

Dominic, Bild © CCF

Dominic

Dominic kam im April 2018 zum CCF. Er war kaum zwei Wochen alt, hatte die Augen zwar schon geöffnet, aber noch keine Zähne. Am Anfang musste Dominic alle drei Stunden mit der Flasche gefüttert werden. Eine Farmerin hatte den Kleinen gefunden und sich um ihn gekümmert, informierte aber die Behörden, als sich Dominics Zustand verschlechterte. Niemand weiß, wie er von seiner Mutter getrennt wurde. Heute ist Dominic ein sehr aktiver kleiner Gepard, der gern mit den CCF Hunden spielt und seine Umgebung erkundet. Die großen Geparde darf Dominic täglich durch den Zaun sehen. In das Gepardengehege kann Dominic aber erst umziehen, wenn er etwas größer und stärker geworden ist. 

Harry, Bild © CCF

Harry (in Somaliland)

Harry wurde im Mai 2018 in Adaadley in Somiland aus den Händen von Wildtierschmugglern befreit. Die Schmuggler wollten ihn gemeinsam mit einem anderen Geparden als Haustier verkaufen. Der kleine Gepardenkater Harry war bei seiner Rettung etwa 5 Monate alt. In den ersten Tagen war Harry sehr verängstigt und musste noch mit der Hand gefüttert werden. Mittlerweile frisst Harry aber eigenständig und nimmt an Gewicht zu. Harry teilt sich ein Gehege mit der kleinen Gepardenwaise Shakeera. Der Name Harry ist eine Kurzform von Harimaad, das bedeutet „Gepard“ auf Somali.

Sasha, Bild © CCF

Sasha

Sasha kam im Januar 2018 im Alter von etwa 5 Monaten zum CCF. Ein Farmer hatte sie krank und geschwächt ohne ihre Mutter aufgefunden. Beim CCF stellte sich heraus, dass Sasha einen Gummiball gefressen hatte, der glücklicherweise in einer Notoperation entfernt werden konnte. Dank der Pflege unserer Kollegen hat Sasha sich gut erholt. Sie ist sehr temperamentvoll, ruft gern mit lauter Stimme und liebt es, die größeren Geparde von einem Erdhügel aus zu beobachten.

Aurora, Bild © CCF

Aurora

Aurora kam im März 2013 im Alter von ca. 5 Monaten zum CCF. Ein Farmer hatte das Gepardenjunge halb verhungert und ohne Mutter im Busch aufgefunden. Trotz allem war sie glücklicherweise in guter körperlicher Verfassung und konnte somit schnell mit anderen, etwa gleichaltrigen Gepardenwaisen zusammen-gebracht werden. Mittlerweile lebt Aurora zusammen mit den anderen Gepardenwaisen Rainbow und Stitch in einem weitläufigen Gehege am Informationszentrum des CCF. So können Touristen die drei bei den täglichen öffentlichen Fütterungen bestaunen und mehr über die faszinierenden Tiere lernen.

Rainbow, Bild © CCF

Rainbow

Rainbow wurde Ende Februar 2013 im Alter von etwa drei Monaten von einem Farmer stark abgemagert am Straßenrand gefunden. Ohne ihre Mutter hatte sie keine Überlebenschance, sodass sie zum CCF gebracht wurde. Benannt wurde sie nach dem Regenbogen, der sich während ihrer Rettung am Himmel auftat. Nur kurze Zeit nach ihr wurde die Gepardenwaise Aurora zum CCF gebracht.  Die beiden konnten schnell zusammengebracht werden und sind seitdem unzertrennlich.

Indie, Bild © CCF

Indie (in Somaliland)

der einjährige kleine Indie wurde 2016 in einem privaten „Zoo” in Hargeisa, der Hauptstadt Somalilands, konfisziert, wo er in einem kleinen Käfig gehalten wurde. Er war der erste beschlagnahmte Gepard, der aufgrund eines neuen Gesetzes in Somaliland bleiben musste, und ist mit anderen geretteten Wildtieren an einem sicheren Ort untergebracht. Indie genießt offenbar menschliche Gesellschaft. Er schnurrt und rollt sich auf den Rücken, wenn seine Pfleger kommen. Er wurde als Jungtier so sehr an Menschen gewöhnt, dass er leider nicht mehr ausgewildert werden kann. Indie liebt es, die anderen Tiere, wie Antilopen, einen verletzten Geier, aber auch andere Geparde, zu beobachten und rennt oft am Zaun entlang, um sie zu scheuchen. 

Senay, Khayjay und Peter

Die Geschwister Senay, Khayjay und Peter wurden 2010 zum CCF gebracht. Bei ihrer Ankunft waren sie gerade mal ein paar Wochen alt − viel zu jung um alleine im Busch überleben zu können. Auf Grund ihres geringen Alters mussten die Kleinen mit der Flasche aufgezogen werden, welches aber die einmalige Gelegenheit bot, die Geschwister zu so genannten „Gepardenbotschaftern“ auszubilden. Als Handaufzuchten sind sie weniger scheu vor Menschen, als die meisten anderen Geparde in der Obhut des CCF. Sie leben in einem großem Freigehege am Besucherzentrum des CCF und schnurren häufig, wenn sich Besucher in der Nähe des Geheges befinden. Auch bei Farmer-Workshops und Besuchen von Schulklassen können die Teilnehmer den "Geparden-Botschaftern" verhältnismäßig nahe kommen. So fungieren die Geschwister als positive Fürsprecher und freundliche Botschafter ihrer Art.

Senay © CCF
Khayjay © CCF
Peter © CCF
Herdenschutzhündin Heydie mit ihren Welpen, Bild © CCF

Herdenschutzhunde-Patenschaft

Sie können auch eine Patenschaft für die Aufzucht und den Einsatz von Herdenschutzhunden übernehmen. Mit einer monatlichen Spende ab 6 Euro tragen Sie zur Aufzucht und dem Training der Welpen sowie der weiteren Betreuung während ihres wichtigen Einsatzes auf den Farmen und kommunalem Gemeindeland bei.

Gepardenmutter mit Nachwuchs, Bild © K.-H. Wollert

Geparden-Projektpatenschaft

Mit einer monatlichen Spende ab 4 Euro werden Sie Projektpate zum Schutz der letzten wildlebenden Geparde. Geparden-freundliche Viehhaltungsmethoden werden entwickelt und sollen die Akzeptanz für Geparde als Bestandteil eines natürlichen Ökosystems erhöhen, um den anhaltenden Mensch-Wildtier- Konflikt auf Dauer zu lösen. Als Projektpate helfen Sie uns dabei, das Überleben der Geparde in der Wildnis zu sichern.

Die Patenschaft können Sie direkt online beantragen. Bitte geben Sie den Namen des Geparden, für den Sie eine Teilpatenschaft übernehmen möchten, im Nachrichtenfeld des Patenschaftsformulars an. 

Den Patenschaftsantrag können Sie auch als PDF herunterladen oder über unser Kontaktformular anfordern. Patenschaftsantrag (PDF)

Die Patenschaft ist jederzeit ohne Angabe von Gründen kündbar – eine kurze Mitteilung genügt!

Wir garantieren, dass Ihre Daten vertraulich und nur vereinsintern verwendet werden.

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