Fairer Handel & Artenschutz

Beim Einkaufen bedrohte Arten schützen –
das ist gar nicht schwer.

Armut ist auch im Naturschutz eine große Herausforderung. Der Schutz der Artenvielfalt und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen werden durch Armut erschwert oder verhindert. Die Ursachen für Armut sind vielfältig und stehen meist in einem globalen Zusammenhang.

Die Beseitigung von Armut ist die treibende Kraft im Fairen Handel. Dieser bietet durch höhere Einkommen einen Ausweg. Wir Verbraucher entscheiden, ob wir diesen Weg ermöglichen – zur Bekämpfung von Armut, Hunger, Krankheit, mangelnder Bildung bis hin zum Schutz der Artenvielfalt.

Denn der Lebensraum vieler Wildtiere schrumpft. Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren nehmen zu. Oft werden die Tiere in solchen Situationen getötet. Ohnehin schon bedrohte Arten werden durch diese Verluste noch stärker gefährdet. Je nach Konfliktsituation müssen Strategien ausgearbeitet werden, die eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Wildtieren ermöglichen. Dies ist in der Regel möglich. 


„Unser Geldbeutel ist eine scharfe Waffe! Er gibt uns die Macht, zu beeinflussen, was produziert wird und vor allem, auf welche Weise es hergestellt wird.“

Hannes Jaenicke

Fairer Handel & Artenschutz

Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage kann auch zur Bekämpfung der Wilderei beitragen. Viele Wilderer sehen keinen anderen Ausweg, um sich und ihre Familie zu ernähren, als Wildtiere für den Eigenbedarf zu erlegen oder z. B. Elefanten zu schießen, um die Stoßzähne zu verkaufen.

Durch bessere Erzeugerpreise, langfristige Handelsbeziehungen und Zusammenarbeit auf Augenhöhe leistet der Faire Handel einen Beitrag, um die Lebensgrundlagen von Lebensmittel- und Handwerksproduzenten im globalen Süden nachhaltig zu verbessern. Umweltverträgliche Produktionsweisen und ökologischer Landbau werden gefördert. Der Faire Handel schlägt die Brücke zu den Verbraucher*innen, die sich beim Einkauf für fair gehandelte Produkte entscheiden und so die Lebensbedingungen der Produzenten verbessern – und damit auch zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.

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Bild © TransFair e. V. / Miriam Ersch
Bild © TransFair e. V. / Nathalie Bertrams
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Bild © TransFair e. V. / Joerg Boethling