Ende August wurde in Namibia ein männlicher Gepard auf einer Farm gesichtet. Obwohl er ausschließlich Wildtiere jagte, fürchtete der Farmer um seine Kälber. Statt zu drastischen Mitteln zu greifen, wandte er sich an unsere Partnerorganisation, den Cheetah Conservation Fund (CCF) – ein entscheidender Schritt, der dem Tier das Leben rettete.
Sichere Rettung und medizinische Versorgung
Gemeinsam mit dem CCF konnte der Gepard mithilfe einer Lebendfalle schonend eingefangen und in die von der AGA unterstützte Gepardenstation gebracht werden. Dort wurde er umfassend untersucht, medizinisch versorgt und erhielt ein GPS-Halsband.
Der Farmer entschied sich zudem, an einem Frühwarnsystem teilzunehmen, das über GPS-Daten anzeigt, wenn sich ein Gepard in der Nähe der Herden befindet. So können potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt und Abwehrmaßnahmen eingeleitet werden – ganz ohne Wildtiere zu gefährden.
Zurück in die Freiheit
Im September war es so weit: Der Gepard konnte wieder ausgewildert werden. Der Farmer und seine Familie gaben ihm den Namen Tupuka, was in der Herero-Sprache „rennen“ bedeutet – ein Name, der seine Rückkehr in ein freies Leben perfekt beschreibt.
Ein Beispiel für erfolgreiche Aufklärungsarbeit
Tupukas Geschichte zeigt, welche Wirkung Aufklärung, Prävention und die enge Zusammenarbeit mit Farmern haben können. Immer mehr Menschen in Namibia entscheiden sich dafür, mit Wildtieren zu leben statt gegen sie – auch dank der Programme, die durch die Unterstützung der AGA-Förderer möglich werden.
Erfolge wie dieser sind nur möglich, weil Menschen sich für den Schutz bedrohter Arten einsetzen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Maßnahmen, die Konflikte vermeiden, Tiere schützen und ein Zusammenleben von Menschen und Wildtieren ermöglichen.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, Geparden wie Tupuka eine Zukunft in Freiheit zu sichern.