AGA-NEWS



neu gebaute Wildhüterstation, Bilder © DSWT

14. Dezember 2018

Meru Nashorn-Schutzgebiet mit Unterstützung der AGA ausgebaut

Der Meru Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks in Afrika und in ihm liegt ein wichtiges Schutzgebiet für die bedrohten Nashörner. 2017 wurden hier 61 Breit- und 28 Spitzmaulnashörner gezählt. Nach mehreren Monaten harter Arbeit stehen den Nashörnern mehr Platz und mehr Schutz zur Verfügung. Denn die AGA hat sich zusammen mit der Partnerorganisation DSWT an den Kosten der Sanierung und Modernisierung beteiligt. Die Baumaßnahmen sind nun erfolgreich abgeschlossen.

Die maroden Begrenzungen wurden durch elektrische Zäune ersetzt und dabei wichtige Wildtierkorridore berücksichtigt. An strategisch bedeutsamen Punkten sind jetzt feste Stationen für Wildhüter aufgestellt. Zudem wurde das Schutzgebiet von knapp 48 km² auf etwa 84 km² ausgeweitet. Wir freuen uns, dass sich damit der Lebensraum der Nashörner fast verdoppelt hat. Der Meru Nationalpark bietet nun genug Platz für weiteren Nachwuchs und ein Anwachsen des Bestandes. In den kommenden Jahren kann hier eine der größten Nashorn-Populationen Kenias ein Zuhause finden.

Vom verbesserten Schutz innerhalb des Meru Nationalpark und der erhöhten Präsenz von Wildhütern profitieren auch die anderen Wildtiere im gesamten Schutzgebiet.

Wir bedanken uns bei allen Förderern und Unterstützern, die für den Ausbau des Meru Nationalparks und den Schutz der Nashörner gespendet haben.

Bild © Turtle Foundation

13. Dezember 2018

AGA Meeresschildkröten-Ausstellung auf den Kap Verden

Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Meeresschildkröten-Schutzprojekt – diesmal auf den Kap Verden in Zusammenarbeit mit der Turtle Foundation – bei der Umweltbildungsarbeit unterstützen können. Die neueste, portugiesische Version der AGA Meeresschildkröten-Ausstellung ist seit dieser Nistsaison im Einsatz. Und auch in Deutschland war unsere Ausstellung wieder sehr gefragt. Sie wurde in zahlreichen Kindergärten und Schulen sowie bei Umwelt- und Tierschutzfestivals und zu weiteren Gelegenheiten gezeigt. 

Wenn Sie Interesse haben, die AGA Meeresschildkröten-Ausstellung auszuleihen, melden Sie sich bitte bei uns.

Bild © DSWT

12. Dezember 2018

Wild lebender Löwe behandelt

Die mobile Tierarzteinheiten des DSWT, der Partnerorganisation der AGA im Rahmen des Elefanten-Schutzprojektes, kümmern sich nicht nur um verletzte Elefanten. Im Dezember kamen die Tierärzte auch einem kranken Löwen im Gebiet der Solio Ranch zu Hilfe. Der sonst so stolze Löwe war von zahlreichen Zecken befallen und daher in einem schlechten Zustand. Die Zecken konnten entfernt werden und es wurden Mittel zur Stärkung des Immunsystems verabreicht. Unsere Partnerorganisation DSWT hat derzeit fünf mobile Tierarzteinheiten und elf Wildhüterteams - eines davon wird von der AGA finanziert - die sich um verletzte Wildtiere kümmern.

Bild © CCF

11. Dezember 2018

Gepardenwaise Harry aus Somaliland sucht Paten

Der kleine Gepard Harry ist neu auf der Patenliste. Harry wurde im Mai 2018 in Adaadley in Somiland aus den Händen von Wildtierschmugglern befreit. Die Schmuggler wollten ihn gemeinsam mit einem anderen Geparden illegal als Haustier verkaufen. Der kleine Gepardenkater Harry war bei seiner Rettung etwa 5 Monate alt. In den ersten Tagen war Harry sehr verängstigt und musste noch mit der Hand gefüttert werden. Mittlerweile frisst Harry eigenständig und nimmt an Gewicht zu. 

Mit einer Patenschaft können Sie die Aufzucht des Gepardenbabys Harry unterstützen.

v.l.: Umweltministerin Shukri Haji Ismail Bandare, Dr. Laurie Marker, Dr. Edna Adan Ismail, Patricia Tricorache © CCF

10. Dezember 2018

Treffen gegen Gepardenschmuggel in Somaliland

Die Kollegen der AGA vom CCF sind seit Monaten sehr aktiv, um international über den anhaltenden Gepardenschmuggel in Somaliland zu berichten. Anfang Dezember begleiteten sie die Umweltministerin aus Somaliland nach London, um möglichst viele Verbündete und Unterstützer zu gewinnen. Die AGA unterstützt den CCF seit Jahren beim Kampf gegen den Gepardenschmuggel.

Der illegale Wildtierhandel schadet nicht nur den bedrohten Geparden, sondern nimmt auch den lokalen Gemeinden ein Stück ihrer wertvollen Natur. Wo viele illegale Aktivitäten stattfinden, haben die Dörfer wenig Chancen, die Geparde zu schützen, und die Umgebung z.B. für den Ökotourismus sicher zu machen. Die Dörfer in Somaliland brauchen Unterstützung beim Schutz der Geparde.

09. Dezember 2018

AGA-Türchen im 24gute Taten Adventskalender

Heute wird unser Türchen im 24guteTaten Adventskalender geöffnet. Hinter der guten Tat verbirgt sich pro Kalender je eine Futterration für ein beschlagnahmtes Schuppentier, oder ein anderes gerettetes Wildter, in Vietnam. In der von der AGA unterstützten Auffangstation werden die befreiten Wildtiere untersucht, medizinisch versorgt und so lange gepflegt und aufgezogen, bis sie wieder ausgewildert werden können.

09. Dezember 2018

Schuppentiere in Vietnam ausgewildert

Im November wurden in der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere in Vietnam 84 Malaiische Schuppentiere wieder ausgewildert. Zudem hat die Polizei in der Province Quang Tri zwei Chinesische Schuppentiere und eine Großkopfschildkröte aus den Fängen von Wildtierschmugglern befreit. Die Tiere werden jetzt in der Auffangstation versorgt, bis auch sie wieder ausgewildert werden können. Wir freuen uns, dass so viele Schuppentiere eine zweite Chance bekommen.



Bilder © SVW
Bild © AFP

08. Dezember 2018

Zeichen gegen illegen Handel mit Schuppentieren

Schuppentiere zählen zu den am häufigsten illegal gehandelten Säugetieren weltweit. Vergangene Woche wurden in Malaysia knapp drei Tonnen Schuppen von Schuppentieren öffentlich verbrannt. Es handelte sich um etwa zwölf Prozent der Menge an Schuppen, die im Jahr 2017 von malaiischen Behörden beschlagnahmt wurden. Dies zeigt das immense Ausmaß des illegalen Handels mit Schuppentieren. 




Bilder © TSA

07. Dezember 2018

Update zur 2. großen Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Die 7.306 geretteten Strahlenschildkröten der zweiten großen Beschlagnahmung in diesem Jahr sind jetzt gut untergebracht. Dafür hatten die Kollegen der AGA von der Turtle Survival Alliance (TSA) alle Hände voll zu tun. So viele Schildkröten sicher zu transportieren war eine großartige Leistung. Nach ihrer Ankunft wurden die Schildkröten gebadet, um zu rehydrieren und sich zu erholen.

Dank der guten Pflege und schnellen Unterstützung auch durch die AGA, haben 96 Prozent der Schildkröten die Tortur des Schmuggels überlebt. In der Auffangstation Lavavolo Tortoise Center bei Itampolo sind jetzt 5.306 Tiere untergebracht. Dort werden schon die Schildkröten aus der Rettung im April aufgepäppelt, allerdings in einem anderen Bereich. 2.000 Schildkröten sind in einer Station bei Ifaty untergekommen. Die kranken Schildkröten sind noch in Quarantäne und werden weiterhin liebevoll von Tierärtzin Dr. Ny Aina Tiana Rakotoarisoa und ihrem Team versorgt. 

In Madagaskar hat im November die Regenzeit begonnen, die die Vegetation wieder sprießen lässt und bis April anhält. Die Schildkröten werden jetzt in ihren Außengehegen aktiver und fressen dementsprechend mehr. Die 5.306 Schildkröten bei Itampolo vertilgen derzeit etwa 400 kg Futter am Tag. Sie bekommen beispielsweise Süßkartoffeln sowie Kaktus- und Bohnenblätter. 

Die Auffangstation bei Itampolo hat ihr Team zur Pflege der fast 14.000 Strahlenschildkröten um eine Tierärztin, neun Helfer und sechs Wächter erweitert, die dafür sorgen, dass die Schildkröten gut versorgt und nicht wieder gewildert werden. Für Futter und Medikamente sind die Helfer der Turtle Survival Alliance (TSA) weiterhin auf Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende bei dieser weiteren, dringenden Rettungsaktion. Ohne die Unterstützung durch Spenden ist die Versorgung so vieler Tiere nicht möglich.

Bild © Peter Scheufler
Bild © DSWT

06. Dezember 2018

Nikolaus-Spendenverdopplung

Am Nikolaustag gab es eine besondere Aktion zum Schutz der bedrohten Geparde und Elefanten. Die Kreissparkasse Ludwigsburg verdoppelte am 6. Dezember ab 15 Uhr alle Einzelspenden bis zu 50 Euro, die für mehr als 40 ausgewählte Projekte - darunter das Elefanten- und Gepardenschutzprojekt der AGA - eingingen. Für die tolle Spendenverdopplung hat die Kreissparkasse insgesamt 20.000 Euro zu Verfügung gestellt. Die Aktion endete, als der Betrag ausgeschöpft war. Es zählten nur Spenden, die über das Spendenportal der Kreissparkasse Ludwigsburg eingingen.

Innerhalb weniger Stunden wurden knapp 2.500 Euro für Geparde und Elefanten gespendet.

Wir danken herzlich allen Spendern, auch im Namen der Elefanten und Geparde, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Bild © DSWT

03. Dezember 2018

Nashornbaby Maarifa gerettet

Es gibt einen Neuzugang im Elefantenwaisenhaus. Das Breitmaulnashornbaby Maarifa steckte in einem Schlammloch fest und konnte sich nicht befreien. Es war nur wenige Tage alt. Die Wildhüter vom Kenya Wildlife Service mussten das völlig entkräftete Tier schließlich retten. Leider kam das Nashornweibchen nicht zu ihrem Baby zurück, so dass Maarifa zu unseren Kollegen beim DSWT gegeben wurde. Maarifa wird im Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark liebevoll von Hand aufgezogen.

Im Elefantenwaisenhaus des DSWT, das von der AGA unterstützt wird, werden nicht nur verwaiste und verletzte Elefanten medizinisch versorgt und so lange gepflegt, bis sie wieder ausgewildert werden können, sondern auch weitere Wildtiere. Auch das blinde Nashorn Maxwell ist hier untergebracht.

01. Dezember 2018

Klima-Kohle-Demo in Köln und Berlin

Unter dem Motto "Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!" fand am Samstag, 1. Dezember 2018 zeitgleich in Köln und in Berlin die diesjährige Klima-Kohle-Demo statt. Damit wurde kurz vor der Weltklimakonferenz (COP 24) in Polen ein Zeichen gesetzt. Die AGA setzt sich für den Schutz des Klimas ein und ist Mitglied der Klima-Allianz.

28. November 2018

Einsatz zur Rettung eines Breitmaulnashorns

Die mobile Tierarzteinheit aus dem Elefanten-Schutzprojekt in Kenia ist einem verletzten Breitmaulnashorn zu Hilfe gekommen. Sein Horn war in der Mitte gespalten und das Tier hatte eine offene Wunde am Hornansatz davongetragen. Wie das Horn so zerbrechen konnte, war auch für die Kollegen vom DSWT nicht mehr nachvollziehbar. Es war aber eindeutig, dass die Wunde dringend versorgt werden musste. 

Die Wildtierretter mussten das Horn abnehmen, um die Verletzung zu säubern und zu behandeln. Das Breitmaulnashorn war nach kurzer Zeit wieder auf den Beinen. Sein Horn wird im Laufe der Zeit nachwachsen. Das gespaltene Horn wurde in die sichere Verwahrung des Kenya Wildlife Service gegeben. 



Bilder © DSWT
Bild © CCF

27. November 2018

Gepardenmännchen ausgewildert

Das Geparden-Schutzprojekt in Namibia konnte wieder einen Geparden auswildern. Diesmal handelte es sich um ein einzelnes männliches Tier. Miers war im Mai gefangen worden, nachdem er anscheinend Vieh gerissen hatte. Glücklicherweise hatte der Farmer den Geparden nicht getötet, so dass Miers zunächst in die Obhut des CCF gegeben wurde. Nach einiger Vorbereitung wurde er im Erindi Private Game Reserve ausgewildert. In Erindi sind menschliche Aktivitäten wie Viehzucht nicht erlaubt. In seiner neuen Heimat besteht keine Gefahr für Miers, wieder in einen Mensch-Wildtier-Konflikt zu geraten. 


Bilder © DSWT

21. November 2018

Giraffe und Zebra behandelt

Die Wildhüter und Tierärzte des DSWT, der Partnerorganisation der AGA, haben im November neben verletzten Elefanten auch eine Giraffe und ein Zebra behandelt.

Sie versorgten die Wunde eines Giraffenbullen am Vorderbein. Dafür mussten sie die Giraffe betäuben und darauf achten, dass sie sich nicht weiter verletzt. Mit der gereinigten Wunde und einer Gabe von Medikamenten hat die Giraffe gute Chancen auf Heilung.

Das Zebra hatte eine Wunde am Rücken, die erfolgreich behandelt werden konnte. Die Verletzung stammte wahrscheinlich von einem Raubtierbiss, den das Zebra überlebt hatte. Bei dem Zebra handelte es sich um ein bedrohtes Grevyzebra, von denen es weniger als 3.000 wild lebende Tiere gibt. Seine Rettung ist besonders erfreulich, denn jedes Individuum mehr ist eine gute Nachricht für das Überleben der bedrohten Art.

Bild © AGA/Birgit Braun

20. November 2018

Bestände der Nubischen Giraffe und der Kordofan-Giraffe schwinden

Der Schutz der Giraffen wird immer wichtiger. Giraffen waren erst 2016 von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdet in die Rote Liste aufgenommen worden. Nun wurden die Kordofan-Giraffe und die Nubische Giraffe als "vom Aussterben bedroht" eingestuft. Von den beiden Unterarten existieren zusammen nur noch weniger als 4.650 Tiere. 


Bilder © SVW

16. November 2018

Schuppentiere in Vietnam beschlagnahmt

Die Rettungsstation zur Versorgung beschlagnahmter Schuppentiere und weiterer Wildtiere hat Zuwachs bekommen. Neben 34 illegal gehandelten Schuppentieren konnte die Polizei auch eine 15 kg schwere Python und 24 Landschildkröten befreien. Der Polizei waren innerhalb eines Monats fünf Schläge gegen Wildtierschmuggler in den vietnamesischen Provinzen Nghe An und Quang Nam gelungen. Die geretteten Tiere werden jetzt in der Rettungsstation medizinisch behandelt und so lange versorgt, bis sie ausgewildert werden können. 

Bitte unterstützen Sie die Versorgung der beschlagnahmten Schuppentiere mit einer Spende.

Bild © DSWT

15. November 2018

Elefantenbulle mit Schusswunde erfolgreich behandelt

Dieser stattlicher Elefantenbulle wurde Anfang der Woche bei Rumuruti in der Nähe des Elefanten-Schutzprojektes aufgefunden. Er hatte eine Wunde am Bein, die von einer Schussverletzung stammt. Die Kollegen der AGA konnten den Elefanten betäuben und die Wunde säubern. Anschließend wurde Heilklee aufgetragen, um den Heilungsprozess zu beschleunigen. Der Elefant hat nach der Behandlung gute Chancen auf eine vollständige Genesung. Die Elefantenretter leisten hervorragende Arbeit und haben schon über 2.400 wild lebende Elefanten medizinisch behandelt.

Bild © DSWT

14. November 2018

Baumpflanzaktion bei den Elefantenwaisen

Im Elefanten-Schutzprojekt in Kenia haben 300 Schüler an einer Baumpflanzaktion teilgenommen und 450.000 Samen gesetzt. Das Projekt, das die Kinder für den Schutz ihrer Umwelt begeistern soll, wird in Zukunft noch zu einem Pflanzwettbewerb für drei Schulen mit über 700 beteiligten Schülern ausgeweitet. Die Kinder tun etwas für ihre eigene Zukunft, denn die fünf Baumarten werden in einigen Jahren Schatten spenden, den Boden befestigen, Bienen und Nutzvieh Nahrung bieten oder den Dorfbewohnern als Feuerholzquelle dienen, damit sie nicht auf Holz aus den Schutzgebieten angewiesen sind.

Bild © AGA/Birgit Braun

13. November 2018

China behält das Handelsverbot von Nashorn- und Tigerprodukten doch bei

Die Erleichterung ist groß: China will den Handel mit Nashorn- und Tigerprodukten doch nicht, wie im Oktober angekündigt, erlauben. Auch für medizinische Zwecke sollen weiterhin keine Ausnahmen zugelassen werden. Für den Schutz der Nashörner und Tiger und das Überleben der beiden stark bedrohten Tierarten ist das eine gute Nachricht. 

Bild © CCF

11. November 2018

Gepardenschmuggel auf internationalen Konferenzen thematisiert 

Die Partnerorganisation der AGA hat an zwei internationalen Konferenzen teilgenommen, um auf den anhaltenden illegalen Handel mit Geparden aufmerksam zu machen. Patricia Tricorache vom CCF hat auf dem 70. Treffen des Ständigen Ausschusses des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) im Oktober in Sochi und auf der Illegal Wildlife Trade Conference in London über den Gepardenschmuggel vom Horn von Afrika über den Jemen in die Golfstaaten berichtet.

Ziel ist es, gemeinsam den Gepardenschmuggel zu bekämpfen und enger mit den Gemeinden in Gepardengebieten zusammenzuarbeiten, um die Menschen unabhängiger vom Gepardenschmuggel zu machen.

Feather und Kidi
Feather nach der Rettung, Bilder © CCF

09. November 2018

Gepardenbabys in Somaliland zusammengeführt

Die jüngsten der beschlagnahmten Gepardenbabys in Somaliland, Feather und Kidi, sind erfolgreich zusammengeführt worden. Die kleinen Gepardenweibchen haben sich auf Anhieb gut verstanden und können jetzt zusammen aufwachsen. Ihre Geschwister hatten den Schmuggel leider nicht überlebt, so dass sie zunächst allein aufgezogen werden mussten. 

Die AGA hat Anfang September die Kosten für Medikamente, Futter und Unterbringung der beschlagnahmten Geparde bis zum Jahresende 2018 bereitgestellt. Seitdem sind drei weitere Gepardenbabys beschlagnahmt worden, zwei sind leider an den Folgen des Schmuggels gestorben.

Das Team in Somaliland steht vor der Aufgabe, sich um zwölf beschlagnahmte Geparde zu kümmern. Dabei sind sie auf Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die kleinen Geparde weiter versorgen zu können.


07. November 2018

Update +++ Erneute Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Tierärztin Dr. Ny Aina Tiana Rakotoarisoa und ihr Team sind im Dauereinsatz, um die mehr als 7.000 Strahlenschildkröten zu untersuchen und medizinisch zu versorgen, die am 24. Oktober gerettet wurden. Sie leisten großartige Arbeit unter erschwerten Bedingungen und wir sind froh, dass die Schildkröten in guten Händen sind.

Die Schildkröten sind unterernährt, dehydriert und sehr geschwächt. Sie befinden sich insgesamt in einem etwas besseren Zustand als die über 10.000 Tiere, die im April während der ersten großen Beschlagnahmung aus einem Schmugglerhaus befreit werden konnten. Leider haben trotz der Arbeit der Tierärzte und Helfer jetzt weitere 85 Schildkröten die Tortur nicht überlebt.

Die Helfer haben damit begonnen, provisorische Gehege für die Schildkröten zu bauen. Dafür verwenden sie das Holz der Transportkisten, in denen die Wildtierschmuggler die Schildkröten eingepfercht hatten.

Sobald ein Transport möglich ist, werden die Tiere in zwei Auffangstationen gebracht, in denen sie bis zu ihrer Auswilderung versorgt werden. Für den Transport der über 7.000 Schildkröten, Futter und Medikamente und die Erweiterung der Auffangstationen sind die Helfer der Turtle Survival Alliance (TSA) auf Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende bei dieser weiteren, dringenden Rettungsaktion. Ohne die Unterstützung durch Spenden, ist die Versorgung so vieler Tiere nicht möglich.



Bilder © TSA

06. November 2018

Ein Türchen für den Artenschutz

Ein sinnstiftender Adventskalender mit guten Taten statt Schokolade oder Krimskrams? Den gibt es tatsächlich - und die AGA ist bereits zum vierten Mal als eine von 24 ausgewählten Organisationen im 24guteTaten Adventskalender vertreten.

Hinter jeder Tür verbirgt sich ein konkretes Projekt. Neugierig was genau hinter unserem Türchen steckt? Einen kleinen Tipp dürfen wir schon geben - es geht um den Schutz von Schuppentieren. Wir freuen uns, wenn Sie uns und diese tolle Aktion unterstützen!

Der 24guteTaten Adventskalender ist online unter www.24guteTaten.de für eine Spende ab 24 Euro erhältlich.

In den letzten Jahren hat die AGA dank des Türchens schon viele gute Taten umgesetzt. 2016 wurden Bäume für die bedrohten Koalas gepflanzt. In diesem Jahr haben Dorfbewohner und Freiwillige im Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Kenia den schmalen, noch existierenden Mangrovenstreifen aufgeforstet. Dabei wurden über 15.000 Setzlinge gepflanzt.



Bilder © AGA/Dorothee Jokiel
Bild © DSWT

05. November 2018

Wildhüter stellen Nashorn-Wilderer in Kenia

21 Festnahmen und 400 sichergestellte Fallen in nur einem Monat, das ist die Bilanz der zwölf Wildhüterteams der Partnerorganisation der AGA, des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) in Kenia. Unter den Verhafteten befand sich auch ein Wilderer, der es auf die bedrohten Nashörner abgesehen hatte. Ihm konnten die Ranger eine Falle stellen, die zu seiner Festnahme führte.

Die AGA finanziert eines der Wildhüter-Teams, das 6-köpfige Mtito-Wildhüterteam. Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit zum Schutz der Elefanten, Nashörner und weiterer Wildtiere mit einer Spende.

Bild © AGA/Birgit Braun

04. November 2018

China erlaubt Handel mit Nashorn- und Tigerprodukten

China hat angekündigt, den Handel mit Nashorn- und Tigerprodukten für medizinische Zwecke wieder zu erlauben. Für den Schutz der Nashörner und Tiger und das Überleben der beiden stark bedrohten Tierarten ist dies ein herber Rückschlag. Es ist zu befürchten, dass die Nachfrage nach Nashorn- und Tigerprodukten - und die Wilderei - steigen wird. Dabei konnte eine medizinische Wirkung dieser Produkte bisher nicht nachgewiesen werden. 

3./4. November 2018

Heldenmarkt in Stuttgart

Die Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA war am 3./4. November auf dem Heldenmarkt in Stuttgart zu sehen. Am Sonntag hat die AGA um 16 Uhr einen Vortrag über das Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu gehalten.

Bild © CCF

30. Oktober 2018

Domic ist neu auf der Patenliste

Dominic kam im April 2018 zum CCF. Er war kaum zwei Wochen alt, hatte die Augen zwar schon geöffnet, aber noch keine Zähne. Am Anfang musste Dominic alle drei Stunden mit der Flasche gefüttert werden. Niemand weiß, wie er von seiner Mutter getrennt wurde. Heute ist Dominic ein sehr aktiver kleiner Gepard, der gern mit den CCF Hunden spielt und seine Umgebung erkundet.

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht von Dominic mit einer Spende oder übernehmen Sie eine Patenschaft für das Gepardenbaby.




Bilder © TSA

30. Oktober 2018

Update +++ Erneute Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Nachdem vor gerade mal 6 Monaten mehr als 10.000 Strahlenschildkröten beschlagnahmt worden waren, haben die Behörden auf Madagaskar erneut 7.347 Schildkröten aus den Fängen von Wilderern gerettet. Die Tiere müssen jetzt dringend versorgt.

Die AGA ist in Abstimmung mit der Turtle Survival Alliance (TSA), die vor Ort im Einsatz ist und sich, unterstützt von der AGA, bereits um die im April geretteten Schildkröten kümmert. Die AGA stellt erneut Hilfsgelder zur Notversorgung der Tiere bereit. Die Tiere befinden sich teilweise in sehr schlechtem Zustand. Unsere Kollegen berichten, dass sie verpackt waren, wie Sardinen, um sie außer Landes zu schmuggeln.

Für 118 Schildkröten kam jede Hilfe zu spät. Weiteren Schildkröten droht ein ähnliches Schicksal, wenn ihnen nicht schnell genug geholfen werden kann. Sie alle müssen sofort medizinisch versorgt und artgerecht untergebracht werden. Sie leiden an den Folgen von Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel.

Die überlebenden Schildkröten werden zur Zeit notversorgt. Nach der Erstversorgung aller Schildkröten und der Erfassung des Gesundheitszustandes, müssen sie zusammen mit den etwa 9.000 überlebenden Schildkröten der ersten großen Beschlagnahmung artgerecht untergebracht und versorgt werden. Hierzu war die Schildkrötenstation bereits weiter ausgebaut worden. Nun müssen weitere Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden. Ziel ist es, sie später wieder auszuwildern, aber bis es so weit ist, werden einige Monate vergehen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende bei dieser weiteren, dringenden Rettungsaktion. Ohne die Unterstützung durch Spenden, ist die Versorgung so vieler Tiere nicht möglich.

Bild © TSA

28. Oktober 2018

+++ Erneute Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Uns erreichte die Nachricht, dass auf Madagaskar erneut Tausende Strahlenschildkröten beschlagnahmt wurden. Zu den etwa 9.000 Schildkröten, um die sich unsere Kollegen nach der Beschlagnahmung im April kümmern, kommen nun mehr als 7.000 Tiere dazu. Die AGA wird auch diese Rettungsaktion und damit die Notversorgung und Pflege der Schildkröten unterstützen.

Hierfür sind wir dringend auf zusätzliche Spenden angewiesen. Ohne die Unterstützung durch Spenden ist die Versorgung so vieler Tiere nicht möglich.

geschmuggelter Gepard in Somaliland, Bild © CCF

27. Oktober 2018

Iran verbietet private Haltung von Wildtieren

Der Iran hat die private Haltung von Geparden, Löwen, Tigern und weiterer Wildtiere verboten und mit hohen Strafen von bis zu 20.000 USD und 3 Jahren Gefängnis belegt.

Für die bedrohten Geparde ist dieser Schritt eine besonders gute Nachricht, denn der illegale Handel von Geparden für den Heimtiermarkt ist eine der größten Gefahren für das Überleben der bedrohten Katzen. Für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben fünf oder mehr der jungen Katzen beim Fang und Schmuggel.

Einige Länder, in denen Geparde als Statussymbole gelten, haben die Haltung exotischer Wildtiere als Haustiere bereits verboten, wie die Vereinigten Arabischen Emirate. Trotzdem ist der illegale Handel mit Geparden noch nicht gestoppt.

Bild © LOT

24. Oktober 2018

Rekord-Nistsaison in Watamu hält an

Die Rekord-Nistsaison im Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Kenia hält weiter an - das gibt Hoffnung für die bedrohten Meeresschildkröten. Bisher gab es 72 Nester, bei 15 Nestern wird der Schlupf der Schildkrötenbabys noch erwartet und es können bis Jahresende noch weitere Nester dazu kommen. Der Niststrand, die Meeresschildkröten bei der Eiablage sowie die Nester und Schildkrötenbabys werden mit unterstützung der AGA von Wildhütern gut geschützt.

Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit durch eine Spende oder übernehmen eine Patenschaft für das Nest einer Meeresschildkröte. Die Patenschaft kann natürlich auch verschenkt werden.

Bild © TSA/Christel Griffioen

19. Oktober 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Bei den über 8.900 geretteten Strahlenschildkröten in Madagaskar gibt es den ersten Nachwuchs. Dieser Schlüpfling wurde - sehr zu unserer Freude - von den Kollegen der Tierauffangstation bei Itampolo entdeckt, in der die Schildkröten bis zu ihrer Auswilderung versorgt werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die geretteten Schildkröten bis zur Auswilderung mit Futter und Medikamenten zu versorgen.

Bild © AGA

18. Oktober 2018

Meeresschildkröten-Konferenz für das Mittelmeer

Die AGA hat an der 6. Meeresschildkröten-Konferenz für das Mittelmeer in Porec, Kroatien, teilgenommen. Die Konferenz bot eine gute Gelegenheit, die Projekt- und Umweltbildungsarbeit der AGA zu präsentieren und sich mit Wissenschaftlern und Kollegen anderer Artenschutzorganisationen aus verschiedenen Ländern auszutauschen.
Für den Schutz dieser Schildkröten ist diese Zusammenarbeit sehr wichtig, denn Meeresschildkröten legen auf ihren Wanderungen durch die Meere weite Strecken zurück und müssen in allen Regionen - zu Wasser und an Land - geschützt werden.

Bild © Wildtierschutz Deutschland e.V.

14. Oktober 2018

Aktion: Überflüssige Tollwut-Warnschilder melden

Deutschland ist nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit seit 2008 frei von terrestrischer Tollwut. Trotzdem finden sich an den Ortsein- und -ausgängen vieler Städte und Gemeinden noch immer veraltete Schilder, die vor Wildtollwut warnen und damit die Furcht der Bevölkerung vor dieser Wildseuche schüren. Damit werden auch unbegründete Ängste vor Füchsen am Leben gehalten.

Das Aktionsbündnis Fuchs, dem auch die AGA angehört, sagt daher diesen Schildern den Kampf an – und bittet alle Fuchs- und Wildtierfreunde darum, nach Tollwut-Warnschildern Ausschau zu halten und dann die zuständige Kreisverwaltung per E-Mail oder Brief zur Entfernung der Schilder aufzufordern. Dafür können Sie das Musterschreiben des Aktionsbündnisses Fuchs verwenden.

Bild © AGA

29. September 2018

Eneloop unterstützt mit der Botschaftertour bedrohte Arten

Eneloop unterstützte in diesem Jahr die AGA im Rahmen der eneloop-Botschaftertour. Am 29. September 2018 wurde der AGA in Berlin von Eneloop ein Scheck in Höhe von 10.726 Euro für den Schutz der Geparde überreicht. 

Die AGA bedankt sich herzlich bei Eneloop, der eneloop-Botschaftertour, den Teams und natürlich allen Unterstützern die die Tour auf Facebook geliked haben.


24. September 2018

Mondberge-Artenschutz-Kalender 2019

Ein Jahr lang beeindruckende Tierbilder genießen und Gutes tun: Lassen Sie sich durch das kommende Jahr von faszinierenden Tierbildern begleiten oder verschenken Sie den Mondberge Artenschutz-Kalender und zeigen Sie, dass Sie den Schutz unserer Artenvielfalt unterstützen.

Der Erlös des Kalenders wird wieder vollständig an Artenschutzprojekte gespendet - auch die Projektarbeit der AGA wird so gefördert.

„Wenn wir nichts tun, zerstören wir langfristig das Leben aller Lebewesen auf der Erde, unser eigenes inbegriffen! Mit dem Erwerb dieses Kalenders bewegen Sie bereits etwas: mit dem Erlös aus dem Verkauf werden diverse Artenschutzprojekte unterstützt, um auch den kommenden Generationen eine reichhaltige Artenvielfalt zu hinterlassen. Wir sollten endlich begreifen, dass Artenvielfalt auch Lebensqualität bedeutet – und genau dieses Gefühl wird Ihnen der neue Mondberge-Kalender 2019 ein Jahr lang vermitteln.“ (Hannes Jaenicke)

Weitere Informationen unter mondberge.de/kalender.

Bild © CCF

06. September 2018

Neuer Patengepard Indie aus Somaliland sucht Paten

Mit Indie hat die AGA erstmals einen beschlagnahmten Geparden aus Somaliland auf die Patenliste aufgenommen. Der einjährige Indie wurde 2016 in einem privaten „Zoo” in Hargeisa, der Hauptstadt Somalilands, konfisziert, wo er in einem kleinen Käfig gehalten wurde. Er ist mit anderen Wildtieren an einem sicheren Ort untergebracht. Indie schnurrt und rollt sich auf dem Rücken, wenn seine Pfleger kommen.

Sie können die Aufzucht von Indie mit einer Patenschaft unterstützen.

Bild © CCF

05. September 2018

Gepardenschmuggler zu Haftstrafen verurteilt

Die Schmuggler, die Anfang August beim illegalen Handel von sechs Gepardenbabys in Somaliland festgenommen wurden, müssen für drei Jahre ins Gefängnis. Zusätzlich erhielten sie eine Geldstrafe von 300 US Dollar und ihr Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Die nationale Presse berichtete ausführlich über den Fall, einen TV-Bericht finden Sie hier.

Die Behörden in Somaliland haben 2017 begonnen, den illegalen Handel mit Geparden zu bekämpfen und mit Gepardenschützern zusammenzuarbeiten, um die beschlagnahmten Tiere unterzubringen. Durch Somaliland führt eine der Hauptrouten der Gepardenschmuggler.



Bilder © CCF

04. September 2018

Acht Gepardenbabys in Somaliland beschlagnahmt

Anfang August haben die Behörden in Somaliland sechs Gepardenbabys aus den Fängen skrupelloser Schmuggler befreit, Ende August wurden zwei weitere Gepardenbabys beschlagnahmt. Sie alle befanden sich in einem schlechten Zustand, waren dehydriert sowie unterernährt und sollten illegal gehandelt und als Haustiere verkauft werden.

Leider existiert in Somaliland noch keine Auffangstation für beschlagnahmte Wildtiere. Aus diesem Grund hat der Cheetah Conservation Fund (CCF), die Partnerorganisation der AGA, eine sichere Unterbringungsmöglichkeit für beschlagnahmte Geparde in Hargeisa eingerichtet. Dort werden bereits 4 Geparde versorgt, die in den vergangenen Monaten konfisziert wurden. Die Versorgung von weiteren acht Geparden brachte unsere Kollegen allerdings in eine Notsituation, da hierfür keine Finanzmittel mehr zur Verfügung standen.

Die AGA hat umgehend reagiert und die Kosten für Tierpfleger, Medikamente und Futter für die nächsten vier Monate bereitgestellt – für die weitere Versorgung der kleinen Katzen sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die kleinen Geparde weiter versorgen zu können.

Die beiden Ende August beschlagnahmten Geparde waren erst knappe drei Wochen alt. Leider hat es eines der Geparde trotz aller Bemühungen nicht geschafft und verstarb. Die Pfleger sind rund um die Uhr im Einsatz, um die verbliebenen Gepardenbabys zu versorgen.



03. September 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Insgesamt haben über 8.900 Strahlenschildkröten die Tortur der Wilderei überlebt. Sie sind jetzt in der Tierauffangstation Itampolo in Madagaskar untergebracht. 

Die Station konnte auch dank der Unterstützung durch die AGA umgebaut werden, um eine solch große Zahl an Tieren aufzunehmen. Zunächst wurde der Gehegebereich stark vergrößert. Zur Sicherheit hat das Personal von Itampolo gemeinsam mit freiwilligen Helfern Steinmauern und erhöhte Drahtzäune um das Gelände errichtet. 

Eine Helferin, die zur Versorgung der Tiere nach Madagaskar gereits war, berichtet, dass bei Schildkröten alles seine Zeit braucht: sie bewegen sich langsam, fressen langsam und heilen auch langsam. Deswegen ist noch Geduld gefragt, bis die Schildkröten genügend Fettreserven angelegt und ihre Muskeln wieder aufgebaut haben, um in der Wildnis zu überleben.

Die geretteten Schildkröten werden nun gut versorgt, einige werden weiter medizinisch behandelt. Dafür ist Itampolo dank der gemeinsamen Anstrengung der Helfer und Unterstützer bestens ausgestattet.

Die neue Futterküche und eine kleine Klinik ermöglichen es den Helfern vor Ort, die vielen Tiere artgerecht zu versorgen. Die wichtigsten Baumaßnahmen sind abgeschlossen und die Schildkröten haben in Itampolo sehr gute Bedingungen, sich von der Quälerei zu erholen. 

Die Zeit der benötigten Pflege wird auch genutzt, um gemeinsam mit den Behörden natürliche Lebensräume zu suchen, die genügend Schutz, Raum und Nahrung für die Wiederauswilderung der Schildkröten bieten.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die geretteten Schildkröten bis zur Auswilderung mit Futter und Medikamenten zu versorgen.



Bilder © TSA; Video: Oregon Zoo

31. August 2018

Weitere Wildtiere aus Schlingfallen befreit

Obwohl es Wilderer meist auf Elefanten und ihre Stoßzähne abgesehen haben, verletzen sich auch andere Wildtiere mit ihren ausgelegten Schlingfallen. Eine Giraffe und ein Zebra wurden von solchen Drahtfallen befreit und medizinisch versorgt, so dass sich die Wunden nicht weiter entzünden und gut verheilen können. 

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Wildhüter, die Schlingfallen einsammeln, verletzte Tiere melden und bei ihrer Rettung mithelfen, mit einer Spende



Bilder © DSWT
Bild © LOT

30. August 2018

Schildkrötennest umgesetzt

Die Schildkrötenretter von Watamu haben gemeinsam mit dem Kenya Wildlife Service ein Nest mit 127 Eiern umgesetzt. Wilderer hatten versucht, das abgelegene Nest zu plündern. Jetzt liegt es an einer geschützten Stelle, und in etwa zwei Monaten können die Schlüpflinge ihren Weg ins Meer antreten.


Bilder © LOT

28. August 2018

Rekord-Nistsaison in Watamu

Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr im Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Kenia. In dieser Nistsaison wurde am Strand von Watamu das 60. Nest von einer Meeresschildkröte gelegt. Das sind jetzt schon mehr Nester als im gesamten letzten Jahr.

Die Nester werden von unseren Kollegen vom LOT geschützt, damit die Eier nicht von Wilderern ausgegraben und verkauft werden. Jede Nacht sorgen Patrouillen dafür, dass die Schildkrötenweibchen bei der Eiablage nicht gestört oder sogar verschleppt werden können.

Auch wenn die Schlüpflinge nach etwa zwei Monaten ihren Weg ins Meer suchen, sind die Schildkrötenretter von Watamu nach Möglichkeit dabei. In dieser Saison könnte es ein Rekordzahl kleiner Meeresschildkröten in Watamu geben.

In diesem Jahr können in Watamu mehr Nester geschützt werden als bisher. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Schildkrötenretter durch eine einmalige Nestpatenschaft oder mit einer Spende



Bilder © DSWT

27. August 2018

Wild lebende Elefantenbullen gerettet

Innerhalb eines Monats sind im Elefanten-Schutzprojekt in Kenia vier wild lebende Elefantenbullen gerettet worden. Alle vier stattlichen Elefanten befanden sich in lebensbedrohlichen Situationen. Dank der gemeinsamen Arbeit der Wildhüter, Tierärzte und Luftüberwachung haben die Elefanten überlebt und können weiterhin ein Leben in der Wildnis führen.

Der erste Elefant war gleich von zwei vergifteten Pfeilen getroffen worden. Der stattliche Bulle war etwa 45 Jahre alt. Wilderer hatten es auf seine großen Stoßzähne abgesehen. Die schlimmen Verletzungen konnten glücklicherweise noch rechtzeitig behandelt werden. In einer Wunde hatte noch der Giftpfeil gesteckt. 

Im zweiten Fall kamen die Kollegen der Partnerorganisation der AGA einem im Schlamm gefangenen Tier zu Hilfe. Die Rettung zog sich über drei Tage hin, weil der schwere Bulle zwischenzeitlich erneut einsank. Auch die zur Befreiung benötigten Fahrzeuge blieben immer wieder stecken. Nicht nur der Elefant, sondern auch die vielen Helfer aus den umliegenden Dörfern waren am Rande der Erschöpfung - aber überglücklich über den guten Ausgang der Rettung.

Wenig später entdeckte der Pilot der Luftüberwachung zwei weitere verwundete Bullen. Es stellte sich heraus, dass auch diese Wunden von Giftpfeilen der Wilderer stammten. Nach der medizinischen Behandlung wurden die Wunden mit Heilklee verschlossen. Allen Tieren geht es wieder gut.

Die AGA finanziert ein 6-köpfiges Rangerteam, das Wilderer aufspürt, nach verletzen Tieren sucht und bei Rettungen mithilft. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Elefantenretter mit einer  Spende.

Bild © CCF

24. August 2018

Nachwuchs bei den Herdenschutzhunden

Die Herdenschutzhündin Lady hat einen Wurf gesunder Welpen zur Welt gebracht. Wenn die Kleinen älter sind, werden sie als Gepardenschützer die Herden der Farmer vor Raubtieren schützen und so den Mensch-Wildtier-Konflikt verringern. 

Mehr über die Herdenschutzhunde in Namibia erfahren Sie hier. Sie können die Gepardenschützer auf vier Pfoten als Projektpate oder mit einer Spende unterstützen. 


Bilder © LOT

21. August 2018

Mangroven-Baumschule in Watamu ausgebaut

Die Baumschule im Mangroven-Schutzprojekt in Kenia konnte dank der Unterstützung durch den 24guteTaten e.V. Adventskalender umgebaut und mit einer besseren Bewässerungsanlage ausgestattet werden. So können viele weitere Mangrovensetzlinge für Baumpflanzaktionen an der Küste vorgezogen werden. Nicht nur Meeresschildkröten profitieren davon, denn Mangrovenwälder stabilisieren die Küsten, reinigen das Wasser und bieten unzähligen Tierarten Unterschlupf und Heimat.

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Mangroven mit einer Spende.

20. August 2018

Drei Geparde ausgewildert

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia bekommen verwaiste oder verletzte Geparde falls möglich eine zweite Chance auf ein Leben in der Wildnis. Drei der Gepardenwaisen beim CCF wurden ins Erindi Private Game Reserve gebracht. Dort werden sie noch für einige Zeit beobachtet, bevor sie letztendlich ausgewildert werden.

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Geparde mit einer Spende. Bis Ende August zählen die Spenden zur Verdopplungsaktion "Wild Cheetah 2018".



Bilder © CCF
Bild © FNPW

16. August 2018

Neues Forschungsprojekt zur Pinguinbestandsaufnahme

Zwergpinguine sind als einzige Pinguin-Art auf dem australischen Kontinent beheimatet. Doch ihre Zahl ist in den letzten Jahren besorgniserregend zurückgegangen. Die Partnerorganisation der AGA in Australien setzt sich seit Jahren für den Schutz der Zwergpinguine ein.

Ein neues Forschungsprojekt soll nun bei der Bestandsaufnahme der Pinguinpopulationen helfen. Mit der Hilfe von Freiwilligen und Studenten wurden auf Troubridge und Granite Island in Südaustralien zwölf bioakustische Rekorder aufgestellt und Daten gesammelt. Die Aufzeichnungen erfolgen jeweils 3 Stunden in der Abend- und Morgendämmerung, wenn die Pinguine an Land aktiv sind.

Mehr als 3100 Stunden an aufgezeichneten Daten kamen bereits zusammen. Die Ergebnisse geben Hinweise auf die Zahl der Pinguine und die Position ihrer Nester. Mit diesen Informationen können die Zwergpinguine und ihr Nachwuchs besser geschützt werden.

Bild © FNPW

14. August 2018

Koala-Genom entschlüsselt

Wissenschaftlern ist es gelungen, das Genom der Koalas vollständig zu entschlüsseln. Die genetischen Daten enthalten wertvolle Informationen über Koalas. Sie zeigen beispielsweise, wie sich die kleinen Beuteltiere vom für andere Tiere giftigen Eukalyptus ernähren können. Sie sind auch eine Chance für den Schutz der bedrohten Koalas, da sie helfen, Krankheiten besser zu behandeln und Inzucht bei Populationen zu vermeiden. Die australische Partnerorganisation der AGA hat die Forscher bei der Entschlüsselung unterstützt.

Koalas sind insbesondere durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht. Die AGA unterstützt ihre Partnerorganisation FNPW beim Schutz der Koalas und beim Erhalt ihres Lebensraums. Bitte unterstützen Sie den Schutz der Koalas mit einer Spende

Fuchsvater mit Welpe, Bild © Luise Dittombée, aktionsbuendnis-fuchs.de

13. August 2018

Sinnloses Töten unter dem Deckmantel des Artenschutzes

Seit Füchsen und anderen Prädatoren wenigstens kurze Schonzeiten gewährt werden, bemüht sich die Jägerschaft darum, diese Tiere wieder ganzjährig töten zu dürfen. Zusätzlich werden die aktuellen gesetzlichen Schonzeiten auf dreiste Weise umgangen. Als Mitglied des Aktionsbündnisses Fuchs kritisiert auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. die Aufhebung von Schonzeiten für Beutegreifer massiv und fordert stattdessen eine ganzjährige Schonung des Fuchses.  vollständige Pressemeldung 



06. August 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Der Transfer zur Langzeitpflege-Einrichtung ist nun abgeschlossen: Ende Juli, drei Monate nachdem fast 10.000 Strahlenschildkröten in Madagaskar beschlagnahmt wurden, haben sämtliche Schildkröten das "Village de Tortues" in Ifaty verlassen. Der letzte Transport markiert das Ende der Hilfsaktion in Ifaty und den Übergang für die weiteren notwendigen Maßnahmen in Itampolo.

In den letzten zwei Monaten wurden bereits Tausende von Schildkröten in Gruppen von 1.000–2.000 Tieren nach Itampolo überführt. Abhängig von ihrem individuellen Gesundheitszustand erhalten sie dort eine Langzeitpflege, bis sie wieder ausgewildert werden können. Sie müssen Fettreserven anlegen und ihre Muskeln aufbauen, die während der langen Zeit des eingesperrt seins in einem Wohnhaus abgebaut worden waren.

Leider haben 1.225 Tiere dieser schönen und einzigartigen Schildkröten die unmenschliche Behandlung durch die Wilderer nicht überlebt. Obwohl der Verlust so vieler Schildkröten traurig ist, sind die mehr als 5.900 durchgeführten medizinischen Behandlungen, sowie die fast 9.000 geretteten Schildkröten Beweis für die erfolgreichen Bemühungen.

Die 137 km südöstlich von Ifaty gelegene Tierauffangstation Itampolo beherbergt nun über 8.900 gerettete Schildkröten. Die Station wurde einer großen Umbaumaßnahme unterzogen, um die große Anzahl von Schildkröten artgerecht unterbringen zu können. Die Erweiterung umfasst weitläufige, bewaldete Gehege, eine neue Klinik, neue Futter-Zubereitungs-Bereiche und ein neues Wasserverteilungssystem. Hier bekommen die Schildkröten nun eine zweite Chance auf ein hoffentlich langes Leben in freier Wildbahn. 

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese Rettungsaktion mit einem Happy End für die Schildkröten ausgehen zu lassen.



Bilder © TSA

20.-22. Juli 2018

NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg 

Vom 20.-22. Juli war die AGA auf dem NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg dabei. An unserem Infostand im Festivalgarten konnten sich Interessierte über unsere Projekte und die Gefahr für Tiere und Umwelt durch Heliumballons informieren.

Ein Luftballonstart sieht toll aus – transportiert aber gefährlichen Müll in die Umwelt. Die Ballons sind schnell aus dem Blickfeld geflogen. Doch verschwunden sind sie nicht: Als Müll kehren sie unkontrolliert und unbeachtet wieder zur Erde zurück, landen oft Hunderte von Kilometern weiter in Wiesen und Wäldern, in Flüssen und Meeren – und werden völlig unnötig zur Gefahr für Tiere.

Bitte nicht fliegen lassen! Helfen Sie, diese unnötige Gefahr für Tiere und Umwelt zu vermeiden.

Schmuck aus dem Panzer von Meeresschildkröten, Bild © Too rare to wear

10. Juli 2018

Die Urlaubszeit beginnt - Vorsicht beim Souvenirkauf

Wer verreist, möchte in der Regel gerne ein Andenken aus dem Urlaub mitbringen. Achten Sie in Ihrem Urlaub auf die richtigen Souvenirs und unterstützen Sie nicht das Sterben seltener oder geschützter Tier- und Pflanzenarten durch den Kauf verbotener Souvenirs. 

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise mit dem AGA-Ratgeber zum Souvenirkauf, auf was Sie beim Kauf von Souvenirs achten müssen.


09. Juli 2018

Zwischenstand beim Citizen Science Projekt in Namibia 

Bisher haben sich 3.488 Freiwillge am Citizen Science Projekt unserer Partnerorganisation CCF beteiligt und gemeinsam 1.634.431 Tierbestimmungen zum Schutz der Geparde geschafft. Damit sind 36 Prozent der Bilder aus den von der AGA finanzierten Kamerafallen gesichtet und ausgewertet. Diese Daten sind wichtig, um die bedrohten Geparde besser schützen zu können. Das Projekt soll bis Ende Dezember 2018 abgeschlossen sein und der CCF sucht noch weitere Freiwillige.

Bitte beteiligen Sie sich an Sichtung der Tierbilder, hier geht es direkt zur Bestimmungsseite.
www.zooniverse.org/projects/danberinger/cheetahs-of-central-namibia

Bild © LOT

07. Juli 2018

Unechte Karettschildkröten in Watamu gerettet

Fischer haben zwei große Unechte Karettschildkröten, die als Beifang endeten, aus den Netzen befreit und die Schildkrötenretter von Watamu gerufen. Den Schildkröten war nichts passiert, sie konnten an einer geeigneten Stelle wieder ins Meer freigelassen werden. Diese Rettung war besonders aufregend, da Unechte Karettschildkröten normalerweise nicht zur Eiablage an die Küste bei Watamu kommen.



04. Juli 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Mehr als 2 Monate sind vergangen, seit in Madagaskar knapp 10.000 Strahlenschildkröten aus den Fängen von Schmugglern gerettet wurden. Nach der erfolgreichen Erstversorgung werden die Schildkröten weiterhin kontinuierlich betreut. Die medizinischen Notfälle werden allmählich weniger und die Sterberate sinkt deutlich. Aktuell wird ein Teil der Schildkröten auf andere Rettungsstationen unserer Partnerorganisation TSA verteilt, um den Tieren die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Rund 1.300 Schildkröten, für die ein solcher Transport in Frage kommt, wurden schon identifiziert und in eine Aufzuchtstation in die Nähe von Itampolo verlegt.

Auch weiterhin ist der Ausbau der Gehege notwendig, um die tausenden Schildkröten artgerecht unterzubringen. Ebenfalls ist der Bau einer Klinik geplant und zusätzliche Wassertanks müssen zur Verfügung gestellt werden. Bisher wird Wasser mühevoll aus einem Brunnen vor Ort entnommen. Die Rettungsteams aus internationalen Tierärzten und -pflegern sowie weiteren Freiwilligen wurden bereits zum vierten Mal ausgewechselt, denn die jeweiligen Teams können nur für wenige Wochen vor Ort bleiben, oft haben sie für diesen Einsatz Urlaub genommen.

Nach den Anstrengungen der letzten Wochen sieht die Zukunft dieser Strahlenschildkröten deutlich positiver aus. Dennoch ist die Pflege und Versorgung, bis die Tiere ausgewildert werden können, weiterhin eine Mammutaufgabe und wird die Helfer vor Ort auch die nächsten Wochen und Monate beschäftigen. 

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese Rettungsaktion mit einem Happy End für die Schildkröten ausgehen zu lassen.



Bilder © TSA
Bild © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

03. Juli 2018

Bundesweites Bündnis von Natur- und Tierschützern fordert Schließung der Skandal-Schliefanlage in Lemgo-Voßheide

Die Schliefanlage in Lemgo-Voßheide ist die älteste ihrer Art in Deutschland. Regelmäßig werden dort „raubwildscharfe“ Jagdhunde an den Füchsinnen Lilli und Lotta abgerichtet – eine besonders grausame Jagdpraxis, die aus gutem Grund in anderen europäischen Ländern verboten ist. Das Aktionsbündnis Fuchs, eine bundesweite Initiative von 60 Natur- und Tierschutzorganisationen - darunter auch die AGA -, fordert die sofortige Schließung der Anlage, die in jüngster Vergangenheit durch besonders skandalöse Zustände aufgefallen ist. 

vollständige Pressemeldung 


Bilder © Detlef Hinrichs / Aktionsbündnis Fuchs

13. Juni 2018

Verwaiste Füchsin gerettet

Wir sind erleichtert über die Rettung der verwaisten Füchsin "Foxi". "Foxi" war von einer Tierfreundin völlig entkräftet am Straßenrand aufgefunden und an eine Jägerin abgegeben worden. Doch die Absichten der Jägerin kamen erst später ans Tageslicht: Sie plante, die Füchsin in ihrer Schliefanlage für die Jagdhundeausbildung zu missbrauchen. Dank der Bemühungen des Aktionsbündnis Fuchs, dem auch die AGA angehört, konnte die kleine Füchsin gerettet werden. "Foxi" ist wohlauf und sicher in einer Wildauffangstation untergebracht. Dort wird sie mit Artgenossen vergesellschaftet, aufgezogen und im Spätsommer fachgerecht ausgewildert werden.

Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen und die grausame Baujagd müssen endlich auch in Deutschland ein Ende haben. Dafür setzten wir uns im Aktionsbündnis Fuchs ein. Bitte unterzeichnen Sie diese Petitionen, um weiteres Leiden der Füchse zu verhindern:
www.change.org/foxi (gegen Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen)
petition.fuechse.info (gegen Bau- und Fallenjagd)

07. Juni 2018

Drei Elefantenwaisen ziehen um

Für drei verwaiste Patenelefanten hat ein neuer, spannender Abschnitt begonnen: Mbegu, Ndotto und Ngilai sind dem Waisenhaus in Nairobi entwachsen und in die Auswilderungsstation Voi im Tsavo East Nationalpark umgezogen. Damit sie sich gut in Voi eingewöhnen, wurden sie von einigen ihrer Pfleger aus dem Elefantenwaisenhaus begleitet.

Im Tsavo East Nationalpark kommen Mbegu, Ndotto und Ngilai mit den dort wild lebenden Elefanten in Kontakt. In einigen Jahren haben sie die Möglichkeit, sich einer der Herden anzuschließen und wieder ein Leben in der Wildnis zu führen.

Bis zur Auswilderung sind die Tiere jedoch auf ihre Pfleger angewiesen. Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der verwaisten Elefanten mit einer Spende oder durch die Übernahme einer Patenschaft.

01. Juni 2018

Die AGA-Meeresschildkröten-Ausstellung in Murr und Koblenz

Die Meeresschildkröten-Ausstellung hatte einen Einsatz bei den Projekttagen in der Grundschule in Murr: Dieses Jahr stand bei den Projekttagen das Thema Wasser im Vordergrund. Eine Lehrerin hat sich den Meeresschildkröten gewidmet und jeden Tag einige der Banner ihren Schülern gezeigt, thematisch passend zum jeweiligen Tag.

Zum Abschluss der Projektwoche wurden alle Aufsteller im Rahmen des Sommerfests der gesamten Schülerschaft und den Eltern gezeigt. Die Kinder hatten große Freude, ihren Eltern zu berichten, was sie in der Woche über die faszinierenden Lebewesen im Meer gelernt haben, aber auch welchen Gefahren diese ausgesetzt sind. 

Ende Mai war die Ausstellung auch beim Tierschutz-Festival am Deutschen Eck in Koblenz zu sehen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie die Ausstellung für eine Veranstaltung ausleihen möchten.



AGA-Ausstellung in Murr
Bild © TSA

23. Mai 2018

Heute ist Welt-Schildkrötentag

...ein Tag, an dem auf die Gefährdung dieser Reptilien durch den Menschen aufmerksam gemacht werden soll.

Die Strahlenschildkröte ist leider nur ein Beispiel für eine gefährdete Schildkrötenart. Auf Madagaskar wurden die Bestände dieser endemischen Art in den letzten 30 Jahren um geschätzte 80% dezimiert. Kann dieser Verlust nicht gestoppt werden, könnte die Strahlenschildkröte bereits in 20 Jahren in der Wildnis ausgestorben sein. Neben der Zerstörung des Lebensraums setzt dieser Art vor allem der illegale Handel zu, wie die Beschlagnahmung von knapp 11.000 Schildkröten im April diesen Jahres trauriger Weise verdeutlicht hat.



22. Mai 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Wie bereits berichtet, wurden im April fast 11.000 illegal eingesammelte  Strahlenschildkröten  auf Madagaskar beschlagnahmt. Nach der Erstversorgung aller Schildkröten und der Erfassung des Gesundheitszustandes, müssen etwa 400 Schildkröten auch weiterhin medizinisch versorgt werden. Das ist ein erfreulich kleiner Anteil gemessen an der großen Zahl beschlagnahmter Schildkröten, aber hunderte Tiere medizinisch zu versorgen bleibt eine Mammutaufgabe.

Alle Tiere müssen sich erholen und wieder zu Kräften kommen. Hunderte Pfund Futter werden täglich benötigt, um die knapp 10.000 überlebenden Schildkröten zu versorgen. Neue Gehege werden gebaut, in denen sie artgerecht und sicher untergebracht werden können.

Ziel ist es, sie später wieder auszuwildern, aber bis es so weit ist, werden einige Monate vergehen. Die Auswilderung einer so großen Anzahl von Tieren muss gut geplant werden. Die Schildkröten müssen auf unterschiedliche Gebiete verteilt werden, Geschlecht und Alter der Tiere spielen beispielsweise eine Rolle und natürlich muss verhindert werden, dass sie dann erneut von Wilderern eingesammelt werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese Rettungsaktion mit einem Happy End für die Schildkröten ausgehen zu lassen.

Geparde beim CCF © AGA / Birgit Braun

22. Mai 2018

Eneloop unterstützt die AGA

Eneloop hat die Wohltätigkeitsorganisation bekannt gegeben, der es im Rahmen der eneloop-Botschaftertour einen Scheck über bis zu 21.000 Euro ausstellen wird. Der Wettbewerb findet zugunsten der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) statt, die mit dem Cheetah Conservation Fund (CCF) zusammenarbeitet, um das Umweltbewusstsein zu schärfen und internationale Projekte für den Erhalt der Geparden zu unterstützen.

vollständige Pressemeldung von eneloop



08. Mai 2018

Update +++ 10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Weitere Tierärzte und Helfer sind auf Madagaskar eingetroffen - im Gepäck hatten sie fast 500 kg Medikamente und weitere Hilfsgüter, um die beschlagnahmten Strahlenschildkröten zu versorgen. Ihr Einsatz wird über mehrere Monate nötig sein. Um die Versorgung von rund 10.000 Schildkröten zu bewältigen, wurden die Tiere farblich markiert, um ihren Versorgungszustand kenntlich zu machen. 

Neben der Bereitstellung von Medikamenten, Nahrung und Wasser steht aktuell der Bau von Schattenplätzen und Gehegen im Fokus. Experten sind hierzu vor Ort, um eine artgerechte und sichere Unterbringung für die nächsten Monate aufzubauen, bis die Tiere wieder ausgewildert werden können. 

Bitte helfen Sie mit einer Spende - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 



Bilder © TSA

Bilder © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

08. Mai 2018

Beginn der Zeckenzeit: Füchse als Verbündete im Kampf gegen die Borreliose!

Mit den warmen Temperaturen der letzten Wochen hat die Zeckenzeit begonnen – und damit auch das Risiko, sich durch den Biss der kleinen Spinnentiere mit ernsten Erkrankungen wie der Lyme-Borreliose zu infizieren.

Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen jedoch, dass unser wertvollster Verbündeter im Kampf gegen die Borreliose vermutlich der Fuchs ist. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. fordert daher als Teil einer bundesweiten Allianz von Natur- und Tierschutzorganisationen - dem Aktionsbündnis Fuchs - dazu auf, die Bejagung von Füchsen zu stoppen. 

vollständige Pressemeldung 


Bilder © AGA / Birgit Braun

26. April 2018

VERBÄNDEFORDERUNG: Dramatischer Insektenschwund erfordert umfassendes Handeln

In einigen Regionen Deutschlands ist die Biomasse an Fluginsekten seit dem Jahr 1989 um über 75 Prozent zurückgegangen. Ca. 33.000 heimische Arten sind betroffen. Dieser Verlust hat weitreichende Folgen und bedroht auch andere Tiere wie z.B. Vögel und Fledermäuse, die auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen sind.

Anlässlich der morgigen Abstimmung im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot von drei besonders insektenschädigenden Pestiziden hat ein breites Bündnis von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden, zu dem auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. zählt, heute Forderungen an das von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbarte Aktionsprogramm Insektenschutz vorgelegt.



20. April 2018

Update +++ 10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Tierärzte und Helfer der Turtle Survival Alliance, unterstützt von der AGA, kümmern sich seit einer Woche liebevoll um die von Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel gebeutelten Strahlenschildkröten, die auf Madagaskar beschlagnahmt wurden. Die knapp 10.000 Tiere wurden nun alle erstversorgt.Unermüdlich sind die Helfer im Einsatz, um die Schildkröten zu behandeln und den Gesundheitszustand zu erfassen - besonders dringend war es, den Tieren Futter und Wasser zu geben und bei Bedarf auch Medikamente.

Bitte helfen Sie mit einer Spende - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 



Bilder © TSA

Bilder © CCF

19. April 2018

10 Tage altes Gepardenbaby gerettet

Unsere Kollegen aus dem Gepardenschutzprojekt CCF in Namibia haben erneut ein verwaistes Gepardenbaby aufgenommen. Die kleine Gepardin war bei ihrer Rettung etwa 10 Tage alt und konnte gerade erst die Augen öffnen, hatte aber noch keine Zähne. Es ist unklar, wie das Kleine von seiner Mutter getrennt wurde.

Ein Farmer hatte das Gepardenbaby in der Khomas Region gefunden und einige Tage lang versorgt, schließlich aber doch die Behörden informiert, als das Tier gesundheitliche Probleme bekam. Verwaiste Geparde müssen eigentlich sofort gemeldet werden, aber wir sind froh, dass diese Rettung noch rechtzeitig kam. Denn Gepardenbabys benötigen eine spezielle Milchzusammensetzung, die das gerettete Tier jetzt alle drei Stunden beim CCF bekommt. Die kleine Gepardin schläft viel, verhält sich bei der Fütterung aber sehr aktiv und spricht insgesamt gut auf die Pflege an.  

Mit einer Spende unterstützen Sie den Schutz wild lebender Geparde und die Rettung von Gepardenbabys, die leider verwaist aufgefunden wurden. 

Sasha, Bild © CCF

19. April 2018

Neu auf der Patenliste: Gepardenbaby Sasha

Die Gepardin Sasha kam im Januar 2018 im Alter von etwa 5 Monaten zum CCF. Ein Farmer hatte sie krank und geschwächt ohne ihre Mutter aufgefunden. Sasha wäre beinahe ein Opfer von Plastikmüll geworden. Beim CCF stellte sich heraus, dass Sasha einen Gummiball gefressen hatte, der glücklicherweise noch schnell genug in einer Notoperation entfernt werden konnte.

Sasha hat sich gut erholt, sie ist sehr temperamentvoll, ruft gern mit lauter Stimme und liebt es, die anderen Geparde von der höchsten Stelle ihres Geheges aus zu beobachten. Wenn Sasha etwas älter ist, kann sie zu den größeren Geparden ins Gehege ziehen. Sasha kann wahrscheinlich nicht ausgewildert werden und hat beim CCF ein neues zu Hause gefunden.

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie die Aufzucht von Sasha und anderer Geparde, die leider nicht mehr ausgewildert werden können. 



13. April 2018

10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Auf Madagascar wurden am 10. April fast 11.000 (!) Strahlenschildkröten beschlagnahmt. Diese unglaublich hohe Anzahl an Tieren muss jetzt versorgt werden. 

Die AGA hat umgehend erste Mittel zur Notversorgung der Tiere bereit gestellt und ist in enger Abstimmung mit der Organisation vor Ort, der Turtle Survival Alliance (TSA), um die weitere Unterbringung und Versorgung der Schildkröten zu unterstützen. Einige hundert Tiere sind bereits an Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel verendet. Weiteren Schildkröten droht ein ähnliches Schicksal, wenn nicht schnell genug geholfen werden kann.

Bitte helfen Sie mit einer Spende (Stichwort: Nothilfe Strahlenschildkröten) - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 

beschlagnahmte Schildkröten

Bilder © TV Plus Madagascar

Bilder © CCF

29. März 2018

Vier Geparde ausgewildert

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wurden vier verwaiste Geparde ausgewildert. Nach etwa einem Jahr Aufzucht beim CCF können die Raubkatzen ihren Weg zurück in die Wildnis antreten. Die Pfleger hatten die Tiere extra nicht an Menschen gewöhnt. Die vier Geparde sind besendert, so dass sie geortet und von den Gepardenschützern beobachtet werden können. Notfalls steht ihnen ihr altes Gehege weiterhin offen. 

Die Gepardin Zin hat bereits erfolgreich gejagt und eine Ducker-Antilope erlegt. Das Team vom CCF konnte sich bei einer kurzen Sichtung vergewissern, dass es Zin gut geht. Verwaiste oder beschlagnahmte Geparde werden nach Möglichkeit wieder in die Wildnis entlassen. Einige Tiere können leider nicht ausgewildert werden. Sie finden beim CCF ein artgerechtes zu Hause.

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde, die leider nicht mehr ausgewildert werden können. 

beschlagnahmte Papageien
Bilder © AGA / Birgit Braun

28. März 2018

Appell an die Bundesregierung: Haltung und Handel von Wildtieren strenger regeln / Wildwuchs im Wildtier-Markt muss dringend eingedämmt werden

16 Tier-, Natur- und Artenschutzverbände, darunter auch die AGA, fordern die neue Bundesregierung auf, Haltung und Handel von Wildtieren strenger zu reglementieren. Auf Exotenbörsen und im Internet werden tausende Arten gehandelt. Viele Wildfänge sterben bereits zuvor während des langen Weges aus der Wildnis über Zwischenhändler, Transporten, Importeur und Großhandel. Unter den gehandelten Tierarten sind auch Arten, die zum Teil in ihren Heimatländern streng geschützt sind. Hier in Deutschland können sie trotzdem legal gehandelt werden. Manche Arten werden für den Heimtierhandel fast ausgerottet.

vollständige Pressemeldung

Verbände-Forderung Wildtierhandel

Jäger töteten im Jagdjahr 2016/17 etwa 200.000 Hasen und über 400.000 Füchse. Bild © Aktionsbündnis Fuchs

27. März 2018

Sorge um den „Osterhasen“: Natur- und Tierschutzverbände fordern Jagdverbot

Bundesweit gilt der Feldhase als gefährdete, lokal sogar stark gefährdete Art. Doch während Jäger den Füchsen und anderen Beutegreifern die Schuld dafür geben, töten sie selbst jährlich etwa 200.000 Feldhasen. Rund 60 Organisationen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, darunter auch die AGA, fordern als Aktionsbündnis Fuchs ein Verbot der Jagd auf den Feldhasen und die ganzjährige jagdliche Schonung des Fuchses, dessen Bejagung bedrohten Arten eher schadet als nützt.

vollständige Pressemeldung 

23. März 2018

AGA Mitbegründer mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Für herausragende berufliche Verdienste und sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, am 08. März 2018 das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Helmut Baur aus Böblingen überreicht.

Dr. Helmut Baur hat sich nicht nur für die deutsch-malaysischen Beziehungen, im Hochschulbereich und im Sport engagiert, sondern auch mit unternehmerischer Verantwortung für den internationalen Artenschutz eingesetzt. Insbesondere im Bereich des Meeresschildkrötenschutzes unterstützte er Brigitte und Günther Peter, die 1981 auf der Insel Bali das brutale Abschlachten von Meeresschildkröten miterlebten. Noch im gleichen Jahr wurde die internationale Aktion „Rettet die Schildkröten“ und 1986 dann der gemeinnützige Verein Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. gegründet.

Dr. Helmut Baur engagierte sich gegen die damals noch übliche Verwendung von Schildpatt aus dem Panzer der Meeresschildkröten in Brillengestellen. Als Vorreiter der Optikerbranche verbannte er Schildpatt-Brillen aus seinem Unternehmen Binder Optik und setzte sich zusammen mit der AGA aktiv für ein Handelsverbot von Produkten aus Meeresschildkröten und den Schutz dieser faszinierenden Reptilien ein. Bis heute bestehen die durchgesetzten Handelsbeschränkungen.

Die AGA wünscht Dr. Helmut Baur alles Gute und bedankt sich im Namen aller Mitglieder für seine langjährige Unterstützung als Mitglied und Förderer.

Bild © Karlheinz Reichert

20. März 2018

Mangroven-Pflanzaktionen in Watamu gestartet

Der 24gute Taten e.V. hat das Ergebnis aus den Verkäufen des 24gute Taten Adventskalenders 2017 bekanntgegeben, in dem die AGA ein Türchen erhalten hatte: im von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu können in diesem Jahr über 12.000 Mangrovensetzlinge gepflanzt werden, um die einzigartigen Wälder aufzuforsten.

Die erste Pflanzaktion in diesem Jahr fand im März statt. Im Mida Creek haben über 100 freiwillige Helfer 2.500 Mangrovensetzlinge gepflanzt. Daran beteiligt war das Team des LOT, der Partnerorganisation der AGA, sowie die umliegenden Dörfer und Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service und weiterer Behörden. In den nächsten Monaten werden weitere Pflanzungen folgen. 

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Mangroven mit einer Spende

Bilder © AGA / Dorothee Jokiel

Bilder © LOT

19. März 2018

Beginn der Nistsaison in Watamu

Die diesjährige Nistsaison der Meeresschildkröten in Watamu hat begonnen und die ersten Schildkröten kamen bereits zur Eiablage an den Strand. Die AGA unterstützt die Partnerorganisation LOT dabei, den Niststrand von Watamu zu schützen, um die Meeresschildkröten bei der Eiablage sowie deren Nester vor Störungen und illegalen Aktivitäten zu bewahren.

Die Nester werden von den engagierten Artenschützern überwacht und bei Bedarf auch umgesetzt, wenn das Nest beispielsweise in einem Bereich vergraben wurde, der touristisch stark genutzt wird und dadurch gefährdet ist. Von den fünf Meeresschildkrötenarten, die in den Gewässern von Watamu vorkommen, kommen zwei auch zur Eiablage an den Strand: die Grüne Meeresschildkröte und die Echte Karettschildkröte. 

Mit der Übernahme einer Nest-Patenschaft, beispielsweise als Ostergeschenk, können Sie dazu beitragen, die Nester und Schildkrötenbabys in Watamu zu schützen. 

Bild © Peter Scheufler

03. März 2018

Heute ist der Tag des Artenschutzes

In diesem Jahr ist der Artenschutztag dem Schutz der Großkatzen gewidmet. Geparde haben etwa 90% ihres Lebensraumes verloren – in nur einem Jahrhundert. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann könnte der Gepard noch zu unseren Lebzeiten aussterben.

Ähnlich wie Löwen, Tiger, Leoparden und Jaguare, sind Geparde verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt: Dazu gehören Mensch-Wildtier-Konflikte, Verlust von Lebensraum und Beutetieren, Wilderei und illegaler Handel.

Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) setzt sich die AGA durch ganzheitliche Schutzmaßnahmen für den Schutz der Geparde ein. Diese beachten nicht nur die Bedürfnisse der Geparde, sondern auch die der weiteren Wildtiere sowie der Menschen und ihrer Nutztiere, mit denen sich die Geparde den Lebensraum teilen.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit zum Schutz der Geparde mit einer Spende.  


Bilder © DSWT

28. Februar 2018

Elefantenbaby aus Schlingfalle befreit

Ein etwa fünf Jahre alter Elefant wurde im Mwea National Reserve in Kenia aus der Schlingfalle eines Wilderes gerettet. Der Draht hatte tief in den Rüssel des Tieres eingeschnitten, so dass es sich nicht selbst befreien konnte. Solche Verletzungen sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern können unbehandelt auch zum Tod von Elefanten oder anderer Wildtiere führen. 

Durch den Einsatz der mobilen Tierarzteinheit aus dem von der AGA unterstützten Elefanten-Schutzprojekt und des Kenya Wildlife Services konnte dieser Elefant befreit und behandelt werden.

Schlingfallen stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Überleben von Wildtieren dar. Die AGA finanziert daher ein 6-köpfiges Wildhüterteam des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), das im Tsavo East Nationalpark Fallen einsammelt und Verstecke von Wilderern zerstört. Mit vereinter Kraft haben die Teams innerhalb von sechs Monaten mehr als 3.000 Schlingfallen unschädlich gemacht. Bitte unterstützen Sie den Einsatz der Wildhüter mit einer Spende.  

23./24. Februar 2018

AGA auf der Green World Tour in Stuttgart

Die AGA war erstmals auf der Green World Tour, einer Messe rund um das Thema Nachhaltigkeit, vertreten. Am Infostand informierten wir am 23. und 24. Februar 2018 in der Kulturhaus Arena in Stuttgart Wangen über unsere Arbeit und die Projekte zum Schutz bedrohter Arten.

Die zahlreichen Besucher erfuhren, wodurch Elefanten, Geparde, Nashörner, Meeresschildkröten und weitere Arten bedroht sind und wie sie geschützt werden können. Zusätzlich zeigten wir unsere Ausstellung zum Schutz der Meeresschildkröten. Kinder konnten als Beitrag zum Plastikvermeiden eine Stofftaschen an unserem Stand bemalen.  

20. Februar 2018

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die ehemalige Waise Seraa hat ihren ersten Nachwuchs zur Welt gebracht, einen gesunden kleinen Bullen, und diesen kurz nach der Geburt mit zur Auswilderungsstation Voi gebracht. Die Elefantenkuh Seraa wurde 2001 im Alter von nur 6 Wochen aus einem Brunnen gerettet und musste im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus mit der Hand aufgezogen werden. Der kleine Elefantenbulle, der den Namen Solar erhielt, ist das 29. in der Wildnis geborene Elefantenbaby einer ehemaligen Waisen, von dem wir wissen. Der zahlreiche Nachwuchs zeigt, wie erfolgreich sich die Tiere nach ihrer Auswilderung in die wild lebenden Herden integriert haben.

Die Aufzucht verwaister Elefanten wie Seraa ist nur durch die Unterstützung zahlreicher Förderer und Paten möglich. Bitte unterstützen Sie das Elefanten-Schutzprojekt mit einer Spende oder übernehmen eine Teilpatenschaft für ein verwaistes Elefantenbaby. 



Baby Solar von Seraa © DSWT

Bilder © CCF

15. Februar 2018

Weinlese im Geparden-Schutzprojekt

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden 450 kg Weintrauben geerntet. Die Trauben werden in einer lokalen Winzerei zu Weißwein verarbeitet. Der Weinanbau ist eines der Projekte auf der Modellfarm unserer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF). Dort gibt es neben Workshops im Weinanbau beispielsweise auch Kurse zur Haltung von Schafen und Ziegen, der Herstellung von Ziegenkäse und der Aufzucht und dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Die Modellfarm zeigt den Farmern neue, nachhaltige und insbesondere gepardenfreundliche Anbau- und Viehaltungsmethoden auf, die ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wildtieren erlauben. 

Davon profitieren alle. Die Farmer können ihr Einkommen verbessern und lernen, sich den Lebensraum mit Raubtieren zu teilen, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kommen. Denn der Mensch-Wildtier-Konflikt, in dem die Tiere meist die Verlierer sind, stellt eine der Hauptbedrohungen für Geparde und andere Raubtiere dar. 

Bild © CCF

12. Februar 2018

Geschmuggeltes Gepardenbaby gestorben

Ein Gepardenjunges, das von den Behörden in Somaliland beschlagnahmt worden war, hat leider nicht überlebt. Sein Körper war durch ein Seil so eingeschnürt worden, dass es an seinen inneren Verletzungen erlegen ist. Der Fall zeigt das dramatische Ausmaß des illegalen Handels: für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben fünf oder mehr der bedrohten Raubkatzen, oft schon beim Fang und während des Transportes.

Bild © WACI

06. Februar 2018

Dörfer in Nigeria beteiligen sich am Nestschutz 

Nach dem Besuch der Meeresschildkrötenschützer der Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) haben die Bewohner einer Dorfes an der Küste Nigerias begonnen, die Nester der Meeresschildkröten am nahe gelegenem Niststrand zu schützen. Das Team der WACI wird von den AGA finanziert. 

Bis vor kurzem haben die Dorfbewohner noch Schildkröteneier gesammelt, um sie zu verkaufen oder selber zu essen. Nun haben sie das Nest eingezäunt, um es zu schützen, und danach die Schildkrötenschützer um Hilfe gebeten. Diese Zusammenarbeit ist ein großer Erfolg für den Schutz der bedrohten Meeresschildkröten in Nigeria. 

Bild © WACI

01. Februar 2018

Wildlife of Africa Conservation Initiative offiziell anerkannt

Der Schutz der Meeresschildkröten in Nigeria ist einen Schritt weiter gekommen. Die Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) ist erfolgreich als gemeinnützige Organisation registriert worden. Die AGA hat diesen wichtigen Prozess ihrer nigerianischen Partner begleitet und finanziert. Für die Arbeit unserer Kollegen ist die Registrierung von großer Bedeutung, denn sie erleichtert die Zusammenarbeit mit Behörden und hilft beim Aufbau eines nachhaltigen Projektes zum Schutz der Meeresschildkröten.


Bild © CCF

29. Januar 2018

Erneut Gepardenbaby aufgenommen

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia ist erneut ein gerettetes Gepardenbaby aufgenommen worden. Ein Farmer hatte das weibliche Jungtier bereits sehr geschwächt und ohne seine Mutter gefunden und die Behörden kontaktiert. Die Behörden informierten unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF), die das Tier schließlich abholten.

Nach einer Untersuchung stand fest, dass die kleine Gepardin sofort operiert werden musste. Sie hat den Eingriff gut überstanden und wir hoffen, dass sie sich weiterhin gut erholt. Nach der Rettungsaktion hat das Tier beim CCF ein neues zu Hause gefunden. Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde mit einer Spende

25. Januar 2018

Wer schleicht hier durch den Busch?

Um die Verbreitung von Geparden und weiteren Wildtieren zu erforschen, hat die AGA dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia 43 Kamerafallen finanziert. Die Kamerafallen werden durch Bewegungssensoren ausgelöst und fangen deshalb auch Bilder anderer Tiere ein, die sich den Lebensraum mit den Geparden teilen. Ob Pavian, Gazelle oder Mensch, mittlerweile sind über 1,2 Millionen Aufnahmen zustande gekommen. Jetzt ist dringend Hilfe bei der Sichtung der Bilder und der Bestimmung der abgelichteten Tiere gefragt. Interessierte Laien mit Internetzugang können nach wenigen Klicks und einer kurzen Einführung direkt bei „Cheetahs of Central Namibia“, einem sogenannten Citizen Science Projekt, loslegen. 

vollständige Pressemitteilung

aufgestellte Kamerafalle
Beispielbild Gepard
Beispielbild Warzenschwein Bilder © CCF
Bild © LOT

18. Januar 2018

Erderwärmung gefährdet Meeresschildkröten

Klimaschutz ist Artenschutz, wie eine neue Studie aus Australien zeigt: Im Norden des Great Barrier Reefs schlüpfen fast nur noch weibliche Grüne Meeresschildkröten. Das Geschlecht der Schildkröten entwickelt sich während der Brutphase in Abhängigkeit zur Temperatur des Sandes. Ist es wärmer, schlüpfen mehr Weibchen, bei den Jungtieren der untersuchten Population lag deren Anteil bei 99,8%. So stellt die Erderwärmung eine große Bedrohung für das Überleben der Meeresschildkröten dar.

Bild © Markus Strobel / ZDF

16. Januar 2018

TV-Tipp: Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Nach Eisbären, Elefanten, Löwen und Delfinen widmet sich Hannes Jaenicke in seiner vielfach prämierten Doku-Reihe nun einer neuen ebenfalls stark bedrohten Tierart: den Nashörnern. Der prominente Naturschützer reiste für seinen Film nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild über die prekäre Lage zu machen. Dort beginnt er seine Recherche über das gnadenlose Geschäft mit Hörnern, das der Schauspieler auf seiner Reise rund um die Welt nachverfolgt. Die Dokumentation wurde am 16. Januar um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16. Januar 2018

Aktionsbündnis Fuchs gegen grausame Fuchswochen

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Im Aktionsbündnis Fuchs fordert die AGA mit mehr als vierzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis Fuchs finden Sie hier.

Bild © CCF

10. Januar 2018

Zwei neue Geparde aufgenommen

Unsere Partnerorganisation hat zwei neue Geparde im Geparden-Schutzprojekt aufgenommen. Die Raubkatzen wurden bisher als Haustiere gehalten und jetzt von den Behörden beschlagnahmt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass sie kein artgerechtes Futter erhalten hatten. Das acht Monate alte Männchen und das anderthalb Jahre alte Weibchen haben beim Cheetah Conservation Fund (CCF) ein neues zu Hause gefunden.


Bilder © CCF

05. Januar 2018

Dritte Generation Herdenschutzhunde wächst heran

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wächst die nächste Generation Geparden-Schützer auf vier Pfoten heran. Die Herdenschutzhündin Susie hat im November ihren ersten Nachwuchs bekommen. Die Welpen, die sich prächtig entwickelt haben, werden demnächst als Herdenschutzhunde das Vieh der Farmer in Namibia vor Raubtieren schützen. Sie treten damit in die Fußstapfen ihrer Mutter Susie und ihrer Großmutter Karibib.

Herdenschutzhunde leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Mensch-Wildtier-Konflikt, bei dem Geparde und andere Wildtiere meist den Kürzen ziehen, zu lösen. Mit Ihrer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft für das Herdenschutzhunde-Programm helfen Sie, dieses wirksame Programm zum Schutz der wild lebenden Geparde zu ermöglichen.

Bild © AGA

01. Januar 2018

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2017 den nationalen Handel mit Elfenbein verboten und damit den weltweit größten Markt für Elfenbein geschlossen. Erste Schnitzerein und Geschäfte mussten bereits im März 2017 schließen, jetzt ist die Verarbeitung und der Handel von Elefantenstoßzähnen sowie Produkten aus Elfenbein in China komplett untersagt.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

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