AGA-NEWS

Bild © Birgit Braun / AGA

Ankündigung 13. und 15. Februar 2019

Meet & Greet Dinner in Bonn und Berlin mit Gepardenschützerin Dr. Laurie Marker

Wir freuen uns, Dr. Laurie Marker, Gründerin und Geschäftsführerin des Cheetah Conservation Fund (CCF) Namibia, am 13. Februar in Bonn und 15. Februar 2019 in Berlin zu einem Meet & Greet Dinner begrüßen zu können.

Dr. Laurie Marker ist weltweit als führende Gepardenexpertin bekannt: Ihr Einsatz begann 1974 in den USA, im Jahr 1990 gründete sie in Namibia den CCF mit Sitz bei Otjiwarongo. Die Arbeit des CCF hat sich bewährt und gilt weltweit als grundlegend und führend für den Schutz der Geparde sowie im Bereich der Forschung und Bildung. Seit über 10 Jahren arbeitet die AGA eng mit dem CCF zum Schutz der Geparde und weiterer Wildtiere zusammen.

Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen und Dr. Laurie Marker persönlich treffen möchten, melden Sie sich bitte bei uns unter info(at)aga-artenschutz.de, denn die Plätze sind begrenzt. Wir schicken Ihnen dann gerne weitere Einzelheiten zu der Veranstaltung zu.

Bild © DSWT

15. Februar 2019

Verwaistes Nashornbaby sucht Paten

Das Nashornbaby Maarifa war tief in einem Schlammloch steckengeblieben und musste von unseren Kollegen vom Sheldrick Trust gerettet werden. Die kleine Maarifa wächst nun ganz in der Nähe der wild lebenden Nashörner des Nairobi Nationalpark auf. Sie wird von den Pflegern liebevoll mit der Flasche aufgezogen. Sie ist ein verspieltes kleines Nashornbaby, tollt stundenlang herum und liebt es, den Warzenschweinen hinterherzujagen. 

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht von Maarifa mit einer Patenschaft.

Bild © CCF

13. Februar 2019

Gepardin Moonlight erfolgreich operiert

Eine der verwaisten Geparde in Somaliland musste operiert werden. Die Gepardin Moonlight konnte nicht mehr laufen. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass sie sich das Fersenbein gebrochen hatte. Der eingeflogene Tierarzt und das von der AGA unterstützte Team der Gepardenschützer verwandelten die Unterkunft in Hargeisa in einen OP-Saal. Der Eingriff ist gut verlaufen und wir sind froh, dass Moonlight wieder auf den Beinen ist.

Elfenbeinschnitzerei © AGA
Schuppentier-Schuppen © APA/AFP Anthony Wallace

11. Februar 2019

Rekord-Beschlagnahme von Elfenbein und Schuppentier-Schuppen

Im Januar haben Zollbehörden große Mengen illegal gehandeltes Elfenbein und Schuppen von Schuppentieren beschlagnahmt. Elefanten und auch Schuppentiere sind durch Wilderei und illegalen Handel vom Aussterben bedroht.

In Hongkong stellten die Behörden mehr als acht (!) Tonnen Schuppentier-Schuppen und mehr als zwei (!) Tonnen Elefanten-Stoßzähne in Containern aus Nigeria. Ugandas Zoll fing über 750 Stoßzähne und hunderte Schuppentier-Panzer ab, die in ausgehöhlten Baumstämmen versteckt waren.

Schuppentiere gehören zu den am häufigsten illegal gehandelten Säugetieren weltweit und sind leichte Beute für Wilderer.


Gepardenbaby "Libra" © CCF, Prof. David Modry

09. Februar 2019

Gepardenbaby aus Hotelhaltung befreit

Die Behörden in Somaliland haben erneut ein Gepardenbaby beschlagnahmt. Der sechs Monate alte Gepardenkater war in einem Hotel als Touristenattraktion gehalten worden. Der kleine Gepard hat den Namen "Libra" erhalten und wird nun gut versorgt. Bei seiner Rettung hatte Libra Flöhe, war aber ansonsten in einem relativ guten Gesundheitszustand. Durch die Spezialnahrung, die das Jungtier nun erhält, wird der kleine Gepard schnell stärker. Mit Libra versorgen die von der AGA unterstützten Gepardenschützer in Somaliland mittlerweile 14 beschlagnahmte Geparde. So viele Geparde zu versorgen, ist für das Team in Hargeisa eine große Herausforderung. Junge Geparde brauchen spezielles Futter und müssen regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden.

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der beschlagnahmten Geparde mit einer Spende.

06. Februar 2019

Adventskalender hilft bei Rettung von Schuppentieren

Der 24guteTaten e.V. hat das Spendenergebnis des vergangenen Jahres bekannt gegeben. Die AGA hatte ein Türchen im 24guteTaten Adventskalender 2018 erhalten und bekommt nun den großartigen Betrag von 10.819 Euro. Damit finanziert die AGA Futterrationen für beschlagnahmte Wildtiere in Vietnam. Die beschlagnahmten Tiere werden medizinisch versorgt, aufgepäppelt und wieder ausgewildert.

Die unterstützte Auffangstation kümmert sich insbesondere um beschlagnahmte Schuppentiere. Weil ihre Schuppen in der traditionellen Medizin verwendet werden, sind diese Säugetiere bei den skrupellosen Wildtierschmugglern eine beliebte Beute. Aber auch andere Wildtiere wie Bengal- und Schleichkatzen werden in der Station versorgt. Erst im Januar gelang es der Polizei, besonders viele Schuppentiere - es waren über 200 - zu befreien. Die Spende aus dem 24guteTaten Kalender für Futterrationen kommt gerade zur richtigen Zeit.



Bilder © SVW
Bild © CCF

04. Februar 2019

Aus Welpen werden Gepardenschützer

Zwei Welpen der Herdenschutzhündin Kiri haben den Weg in ihr neues zu Hause angetreten. Sie werden bei Farmern leben und dort Viehherden schützen. Jetzt sind die beiden Welpen noch klein, aber bald werden sie zu stattlichen Hunden herangewachsen sein und u.a. mit ihrem lauten Gebell Raubtiere fernhalten. So helfen sie, den Mensch-Wildtierkonflikt zu lösen.

Bild © CCF

01. Februar 2019

Zwei verwaiste Geparde gerettet

Im Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden zwei etwa acht Monate alte Geparde aufgenommen. Die jungen Raubkatzen waren vom namibischen Umweltministerium beschlagnahmt worden. Sie sind gerade in dem Alter, in dem sie ihre Milchzähne verlieren und das bleibende Gebiss durchbricht. Wie alle neuen Geparde, die von den Gepardenschützern des Cheetah Conservation Fund (CCF) aufgenommen werden, wurden die beiden vom Tierarzt gründlich untersucht. Studenten, die beim CCF ein Praktikum machen, durften dabei sein und lernen.

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30. Januar 2019

Über 160 Schuppentiere zu versorgen

Mitte Januar hat die Polizei in der vietnamesischen Provinz Ha Tinh 218 Schuppentiere beschlagnahmt, die illegal verkauft werden sollten. Wilderer haben es auf Schuppentiere abgesehen, weil sie als exotische Lebensmittel gegessen und in der traditionellen Medizin verwendet werden. Dieses Schicksal bleibt den geretteten Tieren erspart. Sie werden in der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere aufgepäppelt und wieder ausgewildert. 

Von den 218 geretteten Tieren haben 168 den Schmuggel überlebt. Bitte unterstützen Sie die Versorgung der Schuppentiere mit einer Spende.

28. Januar 2019

Bildung zum Schutz der Geparde

Unsere Kollegen aus dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia haben Schulen im Okakarara Distrikt besucht und zahlreiche Kinder für den Schutz der Geparde begeistert. Die Kinder haben viel über Geparde gelernt, welche Rolle die schnellen Raubkatzen im Ökosytsem spielen und wie sich Menschen friedlich einen Lebensraum mit Geparden teilen können. In drei Tagen nahmen 986 Schüler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren an diesem Unterricht teil.

Unterrichtsleitfaden Geparde (in deutscher Übersetzung)


Bilder © CCF
Dr. Laurie Marker (3.v.r), HRH Princess Alia (4.v.r.) © CCF

27. Januar 2019

Zusammenarbeit gegen den illegalen Handel mit Geparden

Dr. Laurie Marker vom CCF war in Jordanien, um Partner im Kampf gegen den illegalen Handel mit Geparden zu gewinnen. Die Pricess Alia Foundation hat bereits Unterstützung zugesagt. Die AGA unterstützt den CCF beim Kampf gegen den Gepardenschmuggel und die vom CCF eingerichtete Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Somaliland.

24. Januar 2019

Finalist für den "Tourism for Tomorrow Award 2019"

Die Organisation SEE Turtles ist mit der Too Rare To Wear-Kampagne - zu der auch die AGA gehört - unter die drei Finalisten für den Tourism for Tomorrow Award 2019 in der Kategorie "Changemaker" gewählt worden. Dieser Preis für nachhaltigen Tourismus wird vom World Travel & Tourism Council verliehen, der Gewinner wird am 3. April verkündet.
Infos zur Auszeichnung

Die Kampagne „Too Rare To Wear“ arbeitet zusammen mit Reiseveranstaltern und Organisationen wie der AGA daran, Touristen aufzuklären, um die Nachfrage nach Schildpattprodukten insbesondere in Lateinamerika und in der Karibik zu verringern.

Bild © SVW

23. Januar 2019

Erfolgreiches Jahr in der Schuppentier-Auffangstation

In der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere in Vietnam wurden im vergangenen Jahr 336 Schuppentiere aufgenommen und aufgepäppelt. Dazu kamen 96 weitere Wildtiere wie Bengal- und Schleichkatzen. 224 der befreiten Tiere konnten bereits wieder in die Wildnis entlassen werden. Durch die Beobachtung zehn ausgewilderter Schuppentiere wurden wertvolle Informationen zu ihrem Lebensraum gesammelt. Wir freuen uns über die erfolgreiche Arbeit unserer Kollegen.

22. Januar 2019

Giraffe aus Schlingfalle befreit

Es vergeht kaum ein Monat, in dem die mobile Tierarzteinheit aus dem Elefanten-Schutzprojekt in Kenia nicht einem Wildtier in Not zu Hilfe kommt. Dieser Giraffenbulle hatte sich mit dem Hals in einer Schlingfalle verfangen. Giraffen werden von Wilderern gezielt wegen ihres Fleisches gejagt und ihre Bestände gehen zurück. Seit 2016 sind Giraffen auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft, einige Unterarten sind sogar vom Aussterben bedroht. Dieses Tier hat nach der Behandlung gute Aussichten auf Genesung und kann weiter in der Wildnis leben.



Bilder © DSWT
Bild © South African Revenue Service

21. Januar 2019

Spürhund deckt Schmuggel mit Nashorn auf

Spürhund Lizzy vom südafrikanischen Zoll hat Mitte Januar acht Kisten voll mit geschmuggeltem Nashorn aufgespürt. Die Hörner von 36 Nashörnern sollten illegal nach Dubai transportiert werden. Obwohl es ein trauriger Fund ist, gelang so ein großer Schlag gegen den illegalen Handel mit Nashorn.

Speziell trainierte Hunde kommen nicht nur beim Zoll, sondern auch in anderen Bereichen des Artenschutzes sehr erfolgreich zum Einsatz. So auch als Spürhunde oder Herdenschutzhunde im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia.

Bild © AGA / Birgit Braun
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14. Januar 2019

Rückgang der Wilderei in Kenia

Es gibt erfreuliche Nachrichten zum Schutz der Elefanten. Die Wilderei von Elefanten in Kenia ist 2018 um etwa 50 Prozent gesunken. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Kenya Wildlife Service 40 Elefanten von Wilderern getötet, 2017 waren es noch 80 Tiere. Obwohl jeder gewilderte Elefant einer zuviel ist, ist dies eine gute Nachricht. Der Rückgang der Wilderei ist ermutigend und zeigt, dass u.a. der Einsatz von Wildhütern zum Schutz der Elefanten Früchte trägt. Die AGA finanziert seit 2016 eines der Wildhüter-Teams des DSWT im Tsavo Nationalpark in Kenia.

Leider sind im vergangenen Jahr zusätzlich zahlreiche Elefanten bei Mensch-Wildtier-Konflikten ums Leben gekommen. Auf ihrer Suche nach Wasser und Nahrung kommen Elefantenherden oftmals in die Nähe von Dörfern und Feldern. Die AGA unterstützt die Partnerorganisation DSWT in Kenia dabei, den Mensch-Wildtier-Konflikt zu entschärfen.

Bild © LOC

13. Januar 2019

500ste Meeresschildkröte in Klinik aufgenommen

In der von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Klinik im kenianischen Watamu wurde Ende Dezember die 500ste Meeresschildkröte aufgenommen. Viele Meeresschildkröten werden mit Plastik im Magen eingeliefert oder haben Verletzungen durch Haken oder im Ozean treibenden Müll davongetragen. Es wäre uns lieber, wenn diese Tiere überhaupt keine Hilfe nötig hätten. Aber wir sind stolz auf unsere Kollegen vor Ort, die die verletzten Schildkröten medizinisch behandeln und alles tun, um sie gesund zu pflegen und wieder in ihren Lebensraum, das Meer, zu entlassen.

Bild © DSWT

09. Januar 2019

Wildhüter-Bilanz 2018

Im vergangenen Jahr haben die Wildhüter-Teams des DSWT in Kenia auf ihren täglichen Patrouillen über 26.000 km zurückgelegt. Dabei konnten sie 3.797 illegale Fallen einsammeln, die Wilderer ausgelegt hatten. Gemeinsam mit dem Kenya Wildlife Service haben die Wildhüter auch 335 Personen bei illegalen Aktivitäten im Nationalpark festgenommen und 187 Waffen konfisziert.  

Die AGA hat 2018 erneut eines der Wildhüter-Teams, das 6-köpfige Mtito-Team, finanziert. Zahlreiche Elefanten, Nashörner, Giraffen und weitere Wildtiere wurden so vor Wilderei und gefährlichen Verletzungen bewahrt. 

07. Januar 2019

Strandsäuberung in Nigeria

Den Meeresschildkrötenschützern in Nigeria bot sich wahrlich kein schöner Anblick. Sie haben gemeinsam mit Jugendlichen von Teen Connect damit begonnen, Strandabschnitte in der Lagune der Millionenstadt Lagos von Müll zu befreien. Der Großteil des Mülls besteht aus Plastik. Die Strände vor Lagos sind wichtige Niststrände der bedrohten Meeresschildkröten. Durch die Strandsäuberungen bekommen die Schildkrötenweibchen die Möglichkeit, ihre Niststrände wieder zu erreichen. Zudem können die frisch geschlüpften Schildkrötenbabys den Ozean ohne Hindernisse erreichen.

Bitte helfen Sie mit, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden. Das hilft, Meeresschildkröten zu schützen.



Bilder © WACI
Bild © Christian Ehrlich / DOCMA TV Produktion GmbH

06. Januar 2019

TV-Tipp: Elstners Reisen

Der bekannte Fernsehmoderator Frank Elstner hat unser Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu besucht. Er hat bei der Rettung von Schildkröten geholfen und war live beim Schlupf eines Nestes dabei. Auch das Elefantenwaisenhaus in Nairobi hat er besucht. Das SWR Fernsehen zeigte die Doku „Elstners Reisen“ am 06. Januar 2019 um 20:15 Uhr. Die Doku ist ab sofort in der SWR Mediathek zu sehen. 

Gepardenbaby Essa, Bild © CCF

04. Januar 2019

Geschmuggeltes Gepardenbaby in Somaliland beschlagnahmt

Die Behörden in Somaliland haben erneut ein Gepardenbaby beschlagnahmt. Das acht Wochen alte Gepardenweibchen war bei der Rettung stark dehydriert, befand sich aber ansonsten in einem stabilen Zustand. Das Gepardenbaby, das den Namen Essa erhalten hat, wird in der von der AGA unterstützten Rettungsstation in Hargeisa aufgezogen. Die Gepardenschützer versorgen dort mittlerweile13 beschlagnahmte Geparde

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der beschlagnahmten Geparde mit einer Spende.

Bild © DSWT

30. Dezember 2018

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen: schon 30 in der Wildnis geborene Kälber

Zum Jahresende gibt es eine ermutigende Nachricht aus dem Elefanten-Schutzprojekt. Das Elefantenbaby Lulu ist das 30. Kalb, das eine ehemalige Elefantenwaise in der Wildnis geboren hat. Lulu ist der Nachwuchs von Lualeni, das kleine Kalb ist wohlauf und jetzt etwa drei Monate alt. Wir sind sehr froh über dieses freudige Ereignis. 

29. Dezember 2018

Guter Start ins neue Jahr - auch ohne Böller

Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf, zu Silvester ganz oder teilweise auf Raketen und Böller zu verzichten. Jedes Jahr wird zum Jahreswechsel ein immenses Feuerwerk entfacht und allein in Deutschland werden Jahr um Jahr für über 130 Millionen Euro Feuerwerkskörper verschossen.

Setzen Sie mit einem (Teil-)Verzicht zum Start des neuen Jahres ein Zeichen für gelebten Umwelt- und Naturschutz. Verzichten Sie ganz oder teilweise auf Raketen und Böller und spenden diesen Betrag für den Schutz bedrohter Arten.

Bild © CCF

19. Dezember 2018

Kleine Herdenschutzhunde an Farmer abgegeben

12 Farmer in Namibia haben in den letzten Monaten nach einer entsprechenden Schulung kleine Herdenschutzhunde aus dem Geparden-Schutzprojekt erhalten. Die Welpen von Lady und Repet werden mit den Viehherden der Farmer aufwachsen, schnell zu stattlichen Herdenschutzhunden heranwachsen und das Vieh vor Raubtieren schützen. Die Farmer haben dank der Hunde 80-100 Prozent weniger Verluste bei ihren Herden.

Dominic, Bild © CCF

18. Dezember 2018

Gepardenwaisen in Namibia zusammengeführt

Unsere Patengeparden Dominic und Sasha sind im Geparden-Schutzprojekt in Namibia zusammengeführt worden. Sasha war im Januar im Alter von fünf Monaten zum CCF gekommen, sie hatte Plastik verschluckt und musste operiert werden. Dominic war bei seiner Rettung im April kaum zwei Wochen alt. Die beiden Geparde waren zuvor in angrenzenden Gehegen untergebracht und konnten zeitweise auch schon ohne den trennenden Zaun miteinander spielen.

Dominic und Sasha gehören zu den Gepardenwaisen beim CCF, die nicht mehr ausgewildert werden können. Sie waren bei ihrer Rettung zu krank oder zu jung und haben nicht gelernt, in der Wildnis zu überleben.

17. Dezember 2018

Elefantenbulle aus Schlamm gerettet

Anfang Dezember ist die mobile Tierarzteinheit unserer Partnerorganisation DSWT zu einem besonderen Rettungseinsatz ausgerückt. Ein stattlicher, und unter dem Namen Tim bekannter, wild lebender Elefantenbulle war tief im Kimana Sumpfgebiet steckengeblieben. Der DSWT in Nairobi ließ zuerst hunderte Meter extra starker Gurtbänder zusammen nähen. Schließlich gelang es dem Team der Big Life Foundation, die Tim entdeckt hatten, gemeinsam mit dem DSWT und dem Kenya Wildlife Service, den schweren Elefanten aus dem Schlamm zu ziehen. Am nächsten Tag ging es Tim sichtlich besser, er verhielt sich, als wäre nie etwas geschehen. 



Bilder © Big Life, DSWT


neu gebaute Wildhüterstation, Bilder © DSWT

14. Dezember 2018

Meru Nashorn-Schutzgebiet mit Unterstützung der AGA ausgebaut

Der Meru Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks in Afrika und in ihm liegt ein wichtiges Schutzgebiet für die bedrohten Nashörner. 2017 wurden hier 61 Breit- und 28 Spitzmaulnashörner gezählt. Nach mehreren Monaten harter Arbeit stehen den Nashörnern mehr Platz und mehr Schutz zur Verfügung. Denn die AGA hat sich zusammen mit der Partnerorganisation DSWT an den Kosten der Sanierung und Modernisierung beteiligt. Die Baumaßnahmen sind nun erfolgreich abgeschlossen.

Die maroden Begrenzungen wurden durch elektrische Zäune ersetzt und dabei wichtige Wildtierkorridore berücksichtigt. An strategisch bedeutsamen Punkten sind jetzt feste Stationen für Wildhüter aufgestellt. Zudem wurde das Schutzgebiet von knapp 48 km² auf etwa 84 km² ausgeweitet. Wir freuen uns, dass sich damit der Lebensraum der Nashörner fast verdoppelt hat. Der Meru Nationalpark bietet nun genug Platz für weiteren Nachwuchs und ein Anwachsen des Bestandes. In den kommenden Jahren kann hier eine der größten Nashorn-Populationen Kenias ein Zuhause finden.

Vom verbesserten Schutz innerhalb des Meru Nationalpark und der erhöhten Präsenz von Wildhütern profitieren auch die anderen Wildtiere im gesamten Schutzgebiet.

Wir bedanken uns bei allen Förderern und Unterstützern, die für den Ausbau des Meru Nationalparks und den Schutz der Nashörner gespendet haben.

Bild © Turtle Foundation

13. Dezember 2018

AGA Meeresschildkröten-Ausstellung auf den Kap Verden

Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Meeresschildkröten-Schutzprojekt – diesmal auf den Kap Verden in Zusammenarbeit mit der Turtle Foundation – bei der Umweltbildungsarbeit unterstützen können. Die neueste, portugiesische Version der AGA Meeresschildkröten-Ausstellung ist seit dieser Nistsaison im Einsatz. Und auch in Deutschland war unsere Ausstellung wieder sehr gefragt. Sie wurde in zahlreichen Kindergärten und Schulen sowie bei Umwelt- und Tierschutzfestivals und zu weiteren Gelegenheiten gezeigt. 

Wenn Sie Interesse haben, die AGA Meeresschildkröten-Ausstellung auszuleihen, melden Sie sich bitte bei uns.

Bild © DSWT

12. Dezember 2018

Wild lebender Löwe behandelt

Die mobile Tierarzteinheiten des DSWT, der Partnerorganisation der AGA im Rahmen des Elefanten-Schutzprojektes, kümmern sich nicht nur um verletzte Elefanten. Im Dezember kamen die Tierärzte auch einem kranken Löwen im Gebiet der Solio Ranch zu Hilfe. Der sonst so stolze Löwe war von zahlreichen Zecken befallen und daher in einem schlechten Zustand. Die Zecken konnten entfernt werden und es wurden Mittel zur Stärkung des Immunsystems verabreicht. Unsere Partnerorganisation DSWT hat derzeit fünf mobile Tierarzteinheiten und elf Wildhüterteams - eines davon wird von der AGA finanziert - die sich um verletzte Wildtiere kümmern.

Bild © CCF

11. Dezember 2018

Gepardenwaise Hary aus Somaliland sucht Paten

Der kleine Gepard Hary ist neu auf der Patenliste. Hary wurde im Mai 2018 in Adaadley in Somiland aus den Händen von Wildtierschmugglern befreit. Die Schmuggler wollten ihn gemeinsam mit einem anderen Geparden illegal als Haustier verkaufen. Der kleine Gepardenkater Hary war bei seiner Rettung etwa 5 Monate alt. In den ersten Tagen war Hary sehr verängstigt und musste noch mit der Hand gefüttert werden. Mittlerweile frisst Hary eigenständig und nimmt an Gewicht zu. 

Mit einer Patenschaft können Sie die Aufzucht des Gepardenbabys Hary unterstützen.

v.l.: Umweltministerin Shukri Haji Ismail Bandare, Dr. Laurie Marker, Dr. Edna Adan Ismail, Patricia Tricorache © CCF

10. Dezember 2018

Treffen gegen Gepardenschmuggel in Somaliland

Die Kollegen der AGA vom CCF sind seit Monaten sehr aktiv, um international über den anhaltenden Gepardenschmuggel in Somaliland zu berichten. Anfang Dezember begleiteten sie die Umweltministerin aus Somaliland nach London, um möglichst viele Verbündete und Unterstützer zu gewinnen. Die AGA unterstützt den CCF seit Jahren beim Kampf gegen den Gepardenschmuggel.

Der illegale Wildtierhandel schadet nicht nur den bedrohten Geparden, sondern nimmt auch den lokalen Gemeinden ein Stück ihrer wertvollen Natur. Wo viele illegale Aktivitäten stattfinden, haben die Dörfer wenig Chancen, die Geparde zu schützen, und die Umgebung z.B. für den Ökotourismus sicher zu machen. Die Dörfer in Somaliland brauchen Unterstützung beim Schutz der Geparde.

09. Dezember 2018

AGA-Türchen im 24gute Taten Adventskalender

Heute wird unser Türchen im 24guteTaten Adventskalender geöffnet. Hinter der guten Tat verbirgt sich pro Kalender je eine Futterration für ein beschlagnahmtes Schuppentier, oder ein anderes gerettetes Wildter, in Vietnam. In der von der AGA unterstützten Auffangstation werden die befreiten Wildtiere untersucht, medizinisch versorgt und so lange gepflegt und aufgezogen, bis sie wieder ausgewildert werden können.

09. Dezember 2018

Schuppentiere in Vietnam ausgewildert

Im November wurden in der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere in Vietnam 84 Malaiische Schuppentiere wieder ausgewildert. Zudem hat die Polizei in der Province Quang Tri zwei Chinesische Schuppentiere und eine Großkopfschildkröte aus den Fängen von Wildtierschmugglern befreit. Die Tiere werden jetzt in der Auffangstation versorgt, bis auch sie wieder ausgewildert werden können. Wir freuen uns, dass so viele Schuppentiere eine zweite Chance bekommen.



Bilder © SVW
Bild © AFP

08. Dezember 2018

Zeichen gegen illegen Handel mit Schuppentieren

Schuppentiere zählen zu den am häufigsten illegal gehandelten Säugetieren weltweit. Vergangene Woche wurden in Malaysia knapp drei Tonnen Schuppen von Schuppentieren öffentlich verbrannt. Es handelte sich um etwa zwölf Prozent der Menge an Schuppen, die im Jahr 2017 von malaiischen Behörden beschlagnahmt wurden. Dies zeigt das immense Ausmaß des illegalen Handels mit Schuppentieren. 




Bilder © TSA

07. Dezember 2018

Update zur 2. großen Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Die 7.306 geretteten Strahlenschildkröten der zweiten großen Beschlagnahmung in diesem Jahr sind jetzt gut untergebracht. Dafür hatten die Kollegen der AGA von der Turtle Survival Alliance (TSA) alle Hände voll zu tun. So viele Schildkröten sicher zu transportieren war eine großartige Leistung. Nach ihrer Ankunft wurden die Schildkröten gebadet, um zu rehydrieren und sich zu erholen.

Dank der guten Pflege und schnellen Unterstützung auch durch die AGA, haben 96 Prozent der Schildkröten die Tortur des Schmuggels überlebt. In der Auffangstation Lavavolo Tortoise Center bei Itampolo sind jetzt 5.306 Tiere untergebracht. Dort werden schon die Schildkröten aus der Rettung im April aufgepäppelt, allerdings in einem anderen Bereich. 2.000 Schildkröten sind in einer Station bei Ifaty untergekommen. Die kranken Schildkröten sind noch in Quarantäne und werden weiterhin liebevoll von Tierärtzin Dr. Ny Aina Tiana Rakotoarisoa und ihrem Team versorgt. 

In Madagaskar hat im November die Regenzeit begonnen, die die Vegetation wieder sprießen lässt und bis April anhält. Die Schildkröten werden jetzt in ihren Außengehegen aktiver und fressen dementsprechend mehr. Die 5.306 Schildkröten bei Itampolo vertilgen derzeit etwa 400 kg Futter am Tag. Sie bekommen beispielsweise Süßkartoffeln sowie Kaktus- und Bohnenblätter. 

Die Auffangstation bei Itampolo hat ihr Team zur Pflege der fast 14.000 Strahlenschildkröten um eine Tierärztin, neun Helfer und sechs Wächter erweitert, die dafür sorgen, dass die Schildkröten gut versorgt und nicht wieder gewildert werden. Für Futter und Medikamente sind die Helfer der Turtle Survival Alliance (TSA) weiterhin auf Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende bei dieser weiteren, dringenden Rettungsaktion. Ohne die Unterstützung durch Spenden ist die Versorgung so vieler Tiere nicht möglich.

Bild © Peter Scheufler
Bild © DSWT

06. Dezember 2018

Nikolaus-Spendenverdopplung

Am Nikolaustag gab es eine besondere Aktion zum Schutz der bedrohten Geparde und Elefanten. Die Kreissparkasse Ludwigsburg verdoppelte am 6. Dezember ab 15 Uhr alle Einzelspenden bis zu 50 Euro, die für mehr als 40 ausgewählte Projekte - darunter das Elefanten- und Gepardenschutzprojekt der AGA - eingingen. Für die tolle Spendenverdopplung hat die Kreissparkasse insgesamt 20.000 Euro zu Verfügung gestellt. Die Aktion endete, als der Betrag ausgeschöpft war. Es zählten nur Spenden, die über das Spendenportal der Kreissparkasse Ludwigsburg eingingen.

Innerhalb weniger Stunden wurden knapp 2.500 Euro für Geparde und Elefanten gespendet.

Wir danken herzlich allen Spendern, auch im Namen der Elefanten und Geparde, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Bild © DSWT

03. Dezember 2018

Nashornbaby Maarifa gerettet

Es gibt einen Neuzugang im Elefantenwaisenhaus. Das Breitmaulnashornbaby Maarifa steckte in einem Schlammloch fest und konnte sich nicht befreien. Es war nur wenige Tage alt. Die Wildhüter vom Kenya Wildlife Service mussten das völlig entkräftete Tier schließlich retten. Leider kam das Nashornweibchen nicht zu ihrem Baby zurück, so dass Maarifa zu unseren Kollegen beim DSWT gegeben wurde. Maarifa wird im Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark liebevoll von Hand aufgezogen.

Im Elefantenwaisenhaus des DSWT, das von der AGA unterstützt wird, werden nicht nur verwaiste und verletzte Elefanten medizinisch versorgt und so lange gepflegt, bis sie wieder ausgewildert werden können, sondern auch weitere Wildtiere. Auch das blinde Nashorn Maxwell ist hier untergebracht.

01. Dezember 2018

Klima-Kohle-Demo in Köln und Berlin

Unter dem Motto "Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!" fand am Samstag, 1. Dezember 2018 zeitgleich in Köln und in Berlin die diesjährige Klima-Kohle-Demo statt. Damit wurde kurz vor der Weltklimakonferenz (COP 24) in Polen ein Zeichen gesetzt. Die AGA setzt sich für den Schutz des Klimas ein und ist Mitglied der Klima-Allianz.

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