AGA-NEWS

Wildtiere werden besser geschützt, Bild © AGA

26. Februar 2020

China verbietet Verzehr von Wildtieren

Als Reaktion auf die Coronavirus-Krise hat China den Verzehr von Wildtieren verboten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Wildtiere, die als exotische Delikatesse auf Märkten verkauft wurden, als Überträger des Virus in Betracht kommen. Ab sofort dürfen in China keine Wildtiere mehr gegessen oder für den Verzehr gejagt, gehandelt und transportiert werden.

Das Handels- und Verzehrverbot gilt für sämtliche Landwildtiere, auch solche, die in China auf Farmen gezüchtet werden, um später als Delikatesse verkauft zu werden. So müssen beispielsweise Zibetkatzen, Nagetiere, Frösche, Krokodile und Schlangen von den Märkten verschwinden. Das Verbot ist ein großer Schritt für den Schutz und das Überleben von Wildtieren. 

Nutzvieh, Wassertiere, Geflügel und bestimmte Wildtierarten, die eine lange Zuchttradition in China haben, dürfen weiterhin gegessen und gehandelt werden. 

von l. nach r.: Tierarzthelferin, Dr. Laurie Marker, Umweltministerin Shukri, Bild © CCF

24. Februar 2020

Zwei weitere Gepardenbabys in Somaliland aufgenommen

Im Februar sind zwei weitere Gepardenbabys in die Obhut unserer Kollegen in Somaliland gekommen. Die zwei beschlagnahmten Raubkatzen waren gerade einmal zwei Wochen alt. Sie wurden aus dem Südosten des Landes in die von der AGA unterstützte Aufzuchtstation für beschlagnahmte Geparde in Hargeisa gebracht. Die beschwerliche Fahrt dauerte sieben Stunden. Dabei wurden die kleinen Geparde von Mitarbeitern der Umweltbehörde und einem Tierarzt begleitet.

Außerdem besuchte die Umweltministerin Shukri im Februar die Aufzuchtstation, um sich über den illegalen Gepardenhandel und die Situation der beschlagnahmten Geparde zu informieren.

Bild © Doug Gimsey

Bilder © FNPW

21. Februar 2020

Update - Koala-Retter weiterhin unermüdlich im Einsatz

Mittlerweile sind viele der seit Oktober 2019 lodernden Buschfeuer in Australien gelöscht. Die Feuerwehr gibt nach und nach immer mehr Gebiete frei, so dass nach und nach das Ausmaß der Brandkatastrophe erfasst werden kann. Wir unterstützen ehrenamtliche Wildtierpfleger, die nach wie vor im Einsatz sind, um Koalas und weiterer Wildtiere zu retten.

Unsere Kollegen finden weiterhin verletzte Koalas und Kängurus. In den ersten Tagen nach den Feuern sind es vor allem Koalas, die von den Wildtierpflegern gerettet werden können. Koalas sind leichter einzufangen, denn sie sind verhältnismäßig langsam. Kängurus und Wallabys dagegen sind auch im verletzten Zustand noch sehr schnell und so können sie erst eingefangen und versorgt werden, wenn sie zu erschöpft sind, um weiter zu flüchten.

Zudem werden bei Bedarf Futterstellen für die überlebenden Wildtiere in abgebrannten Gebieten eingerichtet, damit diese ausreichend Nahrung finden.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende, die tapferen Tierschützer zu unterstützen, die unermüdlich im Einsatz sind, um verletzte Wildtiere - wie Koalas - zu retten. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die einige Wochen bis Monate in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. Februar 2020

Verletzter Elefant nachbehandelt

Vor einem Monat mussten unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust einen Elefantenbullen behandeln, den sie mit einer tiefen Speerwunde an der Schulter gefunden hatten. Versorgte Wildtiere werden noch eine zeitlang beobachtet. Meistens verheilen die Wunden gut, aber diesmal war eine Nachbehandlung notwendig. Jetzt ist der Elefant wieder auf den Beinen und wird hoffentlich bald genesen. Im vergangenen Jahr sind unsere Kollegen vom Elefanten-Schutzprojekt über 6.500 verletzten Wildtieren wie Elefanten, Nashörnern und Giraffen zu Hilfe gekommen. 


Bild © Sharkproject / F. Kremer-Obrock

09. Februar 2020

Stoppt den Handel mit Haiflossen in Europa!

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich für ein Handelsverbot mit Haiflossen in der EU ein und unterstützt die Petition "Stop finning - stop the trade".

Jedes Jahr werden zwischen 63 und 273 Millionen Haie getötet, und viele Arten sind weltweit zunehmend bedroht. Weltweit werden Haie wegen ihres Fleisches und ihres Leberöls ins Visier genommen, aber die größte Bedrohung ist immer noch das Finning, das Abschneiden der Flossen. Der starke Rückgang der Haipopulationen weltweit hat schwerwiegende Auswirkungen, da viele Haie Spitzenprädatoren sind und eine aktive Rolle bei der Erhaltung gesunder und produktiver Meeresökosysteme spielen.

Haiflossen dürfen in der EU noch lose gehandelt werden (weitere Infos). Das muss sich ändern.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Verbot des Handels mit Haiflossen in der EU.

Baby Lili von Loijuk
Baby Sultan von Solio, Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

06. Februar 2020

Nachwuchs bei den Elefanten- und Nashornwaisen 

Im Jahr 2019 haben fünf ehemalige Elefantenwaisen Nachwuchs in der Wildnis bekommen. Wir freuen uns über die Geburt der Elefantenbabys Eco, Sita, Mwitu, Lili und Wema von den Elefantenmüttern Edie, Sidai, Mweya, Loijuk und Wendi. Für Wendi ist es sogar schon der zweite Nachwuchs, ihr erstes Baby Wiwa wurde 2015 geboren.

Damit hat sich die Anzahl der von ehemaligen Elefantenwaisen geborenen Babys auf mindestens 35 erhöht.

Besonders erfreulich ist, dass die Nashornkuh Solio, eine der ehemaligen Nashornwaisen, die beim Sheldrick Wildlife Trust aufgezogen wurden, im September im Nairobi Nationalpark ihren ersten Nachwuchs bekommen hat. Das kleine Spitzmaul-Nashornmännchen hat den Namen Sultan erhalten. Es leben nur noch etwa 5.000 Spitzmaulnashörner in der Wildnis, davon etwa 745 Individuen in Kenia.

Bild © CCF

24. Januar 2020

Geparden-Auffangstation in Somaliland erweitert

Auf die derzeit 40 beschlagnahmten Geparde in Somaliland warten neue, weitläufige Gehege. Der von der AGA unterstützte und äußerst dringliche Ausbau der Rettungsstation hat begonnen und viele Gehege wurden bereits fertig gestellt. Die Geparde haben nun mehr Auslauf und neue Boxen als Unterstand und zum Klettern in ihren Gehegen. Doch damit allein ist es nicht getan. Gemeinsam mit unseren Kollegen vom CCF kämpfen wir unermüdlich weiter gegen den illegalen Wildtierhandel.


Bilder © FNPW

09. Januar 2020

Koala-Retter unermüdlich im Einsatz

Die verheerenden Buschfeuer in Australien wüten weiter und wir unterstützen ehrenamtliche Wildtierpfleger bei der Rettung von Koalas und weiterer Wildtiere.

Wie emotional die aufopfernde Arbeit der Tierschützer ist, lassen die Worte von Sue Swain, einer der unterstützten Wildtierpfleger, erahnen. Mit Tränen in den Augen berichtet sie, wie hart es ist, Koalas mit schwersten Verbrennungen zu versorgen. Tag und Nacht müssen Brandwunden behandelt, gereinigt und wieder verbunden werden... die ganze Zeit überlegt sie, wie sie das tun kann, ohne den Tieren weitere Schmerzen zuzufügen.

Und während die einen gepflegt werden, kommen die nächsten Brand- und Verkehrsopfer rein. „Ich mache diese Arbeit seit 15 Jahren und hatte in dieser Zeit fast 700 Koalas in meiner Obhut“ berichtet Sue Swain. "Ich frage mich die ganze Zeit: Warum tust du das? Und die Antwort ist: Weil ich es tun muss - die Koalas brauchen meine Hilfe!“

Wir danken allen Spendern, die mit uns die tapferen Tierschützer unterstützen, die unermüdlich im Einsatz sind, um verletzte Wildtiere - wie Koalas - zu retten. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die Wochen bis Monate in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen - mit einer Spende können Sie helfen.

29. Dezember 2019

Guter Start ins neue Jahr - auch ohne Böller

Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf, zu Silvester ganz oder teilweise auf Raketen und Böller zu verzichten. Jedes Jahr wird zum Jahreswechsel ein immenses Feuerwerk entfacht und allein in Deutschland werden Jahr um Jahr für über 130 Millionen Euro Feuerwerkskörper verschossen.

Setzen Sie mit einem (Teil-)Verzicht zum Start des neuen Jahres ein Zeichen für gelebten Umwelt- und Naturschutz. Verzichten Sie ganz oder teilweise auf Raketen und Böller und spenden Sie den entsprechenden Betrag für den Schutz bedrohter Arten.


Roho, Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

13. Dezember 2019

zu Weihnachten Hoffnung verschenken - Geschenkpatenschaft für Elefantenbaby Roho

Der kleine Roho war im Oktober 2019 neben seiner toten Mutter entdeckt worden. Er war bereits geschwächt, eine Herde war nicht in Sicht. Die Wildhüter des Sheldrick Wildlife Trust, die u.a. auch von der AGA finanziert werden, waren unterstützt von ihrern Spürhundestaffel im Einsatz, um Wilderer aufzuspüren. Die Luftüberwachung meldete dann die Sichtung eines verlassenen Elefantenbabys und die Helfer eilten zur Rettung.

Zu Beginn wehrte sich der kleine Elefant gegen seine Rettern, aber mit vereinten Kräften, viel Geduld und Ausdauer konnte er wohlbehalten ins Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark gebracht werden. Roho hat sich nach einigen Tagen gut in die kleine Herde der Elefantenwaisen eingelebt.   

Verschenken Sie zu Weihnachten Hoffnung, mit einer Geschenkpatenschaft für Elefantenbaby Roho.

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