AGA-NEWS

Bild © SVW

31. März 2020

Schuppentierbaby in der Rettungsstation geboren

Es gibt Zuwachs bei unserem Projektpartnern Save Vietnam's Wildlife (SVW), ein kleines Sunda-Schuppentier. Seine Mutter war vor dem illegalen Wildtierhandel gerettet worden und hat nun in der von der AGA unterstützten Rettungsstation ein Baby zur Welt gebracht. Den beiden geht es gut und wir alle hoffen, dass sie zu gegebener Zeit wieder in die Regenwälder Vietnams entlassen werden können. 

Auch Sie können Schuppentier-Schützer werden und eine Patenschaft für diese wundersamen, bedrohten Säugetiere übernehmen.

Baby Mkuu mit Mutter Mulika, im Bild mit Galana und ihrem Kalb Gawa © The David Sheldrick Wildlife Trust

30. März 2020

Weiterer Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die erfolgreich ausgewilderte Elefantenkuh Mulika ist erneut Mutter geworden. Vor 20 Jahren war Mulika gerettet und im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus aufgezogen worden. Mittlerweile lebt sie zusammen mit ihrer Herde im Tsavo East Nationalpark. Wir freuen uns, dass es Mulika und dem kleinen Elefantenbaby Mkuu sichtlich gut geht. Ihr erstes Kalb, Mwende, kam schon 2011 zur Welt.

29. März 2020

Erfolgreiche Zebrarettung in Kenia

Seit die mobile Tierarzteinheit unserer Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust (SWT) mit dem Kenya Wildlife Service (KWS) im Einsatz ist, konnte sie über 6.600 Wildtieren in Kenia zur Hilfe eilen, Leiden lindern und Tierleben retten. So auch bei dieser Zebrastute, die schreckliche Schmerzen ertragen musste, verursacht durch eine von Wilderern ausgelegte Drahtschlinge, die sich fest in die Haut von Hals und Schulter des Tieres geschnürt hatte. Die Retter konnten die Stute schnell und vorsichtig aus der Falle freischneiden und die Wunden fachkundig versorgen. Das Zebra war schon bald wieder auf den Beinen, mit guter Aussicht auf eine vollständige Genesung.


Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust
beim Überflug gesichtete Giraffen im Tschad, Bild © Jaime Dias / Wings of Conservation

27. März 2020

Neues vom Giraffenschutz im Tschad

Der  Schutz der Giraffen im Tschad ist einen Schritt weiter gekommen. Bei den von der AGA unterstützten Beobachtungsflügen zur Erforschung des Verbreitungsgebietes wurden im letzten Monat wieder einige Giraffen gesichtet. Im letzten Jahr konnten insgesamt 27.000 km überflogen werden. Von der stark bedrohten Kordofan-Giraffe, die auch im Tschad vorkommt, leben nur noch etwa 2.000 Tiere in freier Wildbahn. Die AGA unterstützt die Erforschung des Verbreitungsgebietes, damit der Lebensraum der seltenen Giraffen anschließend unter Schutz gestellt werden kann.

Bild © Donal Boyd/CCF

26. März 2020

Nachwuchs bei den ausgewilderten Geparden

Es gibt gute Nachrichten aus dem Geparden-Schutzprojekt. Ende Februar 2019 konnten vier Gepardenweibchen erfolgreich im Erindi Private Game Reserve ausgewildert werden. Jetzt haben unsere Kollegen vom CCF entdeckt, dass das Gepardenweibchen Tatjana vier Junge zur Welt gebracht hat. Die kleinen Raubkatzen sind schon über zwei Wochen alt. Es ist eine kritische Zeit, in denen die Gepardenmutter ihre Welpen gut vor Raubtieren verstecken muss. Wir freuen uns über diese schöne Nachricht und werden weiter berichten.

Bild © CCF

23. März 2020

Gebardenbaby glücklich mit Gepardenmutter vereint

Eine Herz berührende Nachricht zwischen all den verunsichernden Corona-Meldungen tut uns sicher allen gut! Unsere Kollegen beim Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia konnten ein etwa drei Monate altes Gepardenbaby aus einer Falle befreien, die ein Farmer gegen Schakale aufgestellt hatte. Der Farmer selbst hatte den CCF gerufen.

Der kleine Gepard konnte vom Rettungsteam des CCF direkt behandelt werden. Die Wunden am Bein waren nicht allzu groß und die kleine Raubkatze hatte "nur" ein paar Stunden in der Falle gesessen. Glück im Unglück, das hätte ganz anders ausgehen können. Doch so konnte der Gepardenwelpe bald wieder freigelassen werden. Ihrem Instinkt folgend, bleibt die Gepardenmutter in der Regel noch in der Nähe ihres Jungen und sucht nach ihm. Tatsächlich konnte das Team bereits kurz nach der Freilassung die bekannten Laute hören, welche Gepardenbabys mit ihren Müttern tauschen und woran sie sich erkennen.

Bild © LOC

20. März 2020

Nistsaison bei den Meeresschildkröten in Watamu hat begonnen

Wir freuen uns über die erste Meeresschildkröte, die in diesem Jahr zur Eiablage an den Strand von Watamu in Kenia gekommen ist. Es war sogar ein Exemplar der Olive-Bastardschildkröten, die sonst eher selten in Watamu ihre Eier ablegen. Leider hat sie ihr Nest an einer ungünstigen Stelle vergraben, so dass unsere Kollegen vom Local Ocean Conservation (LOC) das Nest vorsichtig an eine sicher Stelle umgesetzt haben. Unsere Kollegen sind täglich im Einsatz, um die Schildkröten und ihre Nester am Strand zu schützen

Mit der Übernahme einer Nestpatenschaft können Sie den Schutz der Meeresschildkröten in Kenia unterstützen.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. März 2020

Besucherzentren des SWT und CCF schließen für Besucher

Die Coronakrise erreicht leider auch die von der AGA unterstützten Projekte. Das Elefantenwaisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Kenia kann seit Samstag keine Besucher mehr empfangen. Auch der Cheetah Conservation Fund (CCF) in Nambia muss aufgrund der Coronakrise zum ersten Mal in seinem 30-jährigen Bestehen für Besucher schließen. 

Die Geparden und Elefantenwaisen in der Obhut unserer Kollegen werden selbstverständlich weiter betreut und versorgt. Wir hoffen, dass unsere Kollegen gesund bleiben.


Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. März 2020

Ausrüstung für Nashornschützer im Meru Nationalpark

Der Schutz der Nashörner in der Meru Rhino Sanctuary konnte weiter verbessert werden. Unsere Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust (SWT) hat die Wildhüter des Kenya Wildlife Service im Meru Nationalpark zum Jahresbeginn mit neuen Zelten, Solarstromeinheiten und weiterer wichtiger Ausrüstung für die täglichen Patrouillen zum Schutz der bedrohten Spitz- und Breitmaulnashörner unterstützt.

Der Meru Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks in Afrika. In ihm liegt die Meru Rhino Santuary, ein wichtiges Schutzgebiet für knapp 100 Nashörner. Die AGA hatte sich 2018 mit dem SWT an den Kosten zur Erweiterung und Sanierung dieses wichtigen Nashorn-Schutzgebietes beteiligt.

Wir setzen uns auch weiterhin für die bedrohten Nashörner, u.a. im Meru Nationalpark, ein.

11. März 2020

Giraffe aus Autoreifen befreit

Von Menschen unachtsam weggeworfen, für Wildtiere eine große Gefahr. Diese Giraffe hatte sich in einem alten Autoreifen verfangen, der sich an ihrem Hals immer weiter in Haut und Muskeln eingeschnitten hat. Die mobilen Tierärzte unserer Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust haben die Giraffe von dem Reifen befreien und die Wunden gut versorgen können. Unsere Kollegen gehen davon aus, dass sie sich gut erholen wird.


Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

08. März 2020

CCF klärt über Gepardenschmuggel auf

Unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF) sammeln seit 15 Jahren Daten über den illegalen Handel mit Geparden. Sie konnten schon viele wichtige Details ans Licht bringen und den bedrohten Raubkatzen eine Stimme verleihen. Zuletzt Mitte Februar auf der 13. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS CoP13) in Indien. Das war wichtig, weil einige Handlungsvorschläge zum Schutz der Geparde 2019 unter den Tisch zu fallen drohten.

Der CCF hat beispielsweise herausgefunden, dass die meisten geschmuggelten Geparde aus Äthiopien, Somaliland, Somalia und dem Norden Kenias stammen. Etwa 300 Gepardenbabys werden pro Jahr aus der Wildnis geraubt, um als illegale Haustiere meist in den arabischen Golfstaaten zu enden. Dort werden jährlich geschätzte 1.000 Geparde privat gehalten. Eine der Hauptrouten der Schmuggler führt durch Somaliland über den Yemen in die Zielländer. Der CCF schätzt, dass bisher erst ein Drittel der geschmuggelten Geparde beschlagnahmt werden. 

Dank des Engagement unserer Kollegen gehen die Behörden in Somaliland - im Gegensatz zu vielen anderen Regionen mit illegalem Handel - verstärkt gegen Gepardenschmuggler vor. Die AGA unterstützt die neu eingerichtete Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Somaliland. Dieser Erfolg ist nur dem unermütlichen Einsatz des CCF zu verdanken, den wir nach Kräften unterstützen.

07. März 2020

Neues Wildhüter-Team in Kenia

Ein neues Wildhüter-Team verstärkt das von der AGA finanzierte Mtito-Team sowie die weiteren Wildhüter des Sheldrick Wildlife Trust, die in Kenia zum Schutz bedrohter Wildtiere wie Elefanten, Giraffen und Nashörner im Einsatz sind. Die Mobile Chuyulu-Einheit ist für die Sicherheit an einem 75km langen Zaunabschnitt bei den Chuyulu Hills zuständig. Dort werden viele illegale Aktivitäten wie Fallenstellerei und Holzeinschlag gemeldet, aber auch Mensch-Wildtier-Konflikte mit Elefanten.

In einem Monat hat die Mobile Chuyulu-Wildhütereinheit 175 Fallen eingesammelt und konnte in 24 Konfliktsituationen mit Elefanten eingreifen. Einmal war ein Elefant auf die Mombasa Road gelangt und musste zurück in den Nationalpark geleitet werden. Das Mobile Chuyulu-Team ist eine notwendige Verstärkung, um die Wildtiere in diesem Gebiet besser zu schützen.

Chuyulu-Zaunabschnitt
illegaler Holzeinschlag
Elefant auf der Straße nach Mombasa © DSWT

03. März 2020 - Tag des Artenschutzes

Artenschutz braucht Ihre Unterstützung

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich heute am Tag des Artenschutzes und darüber hinaus für bedrohte Arten einzusetzen.

Beispielsweise mit Ihrer Unterschrift gegen den Handel mit Haiflossen in der EU (hier geht es direkt zur Petition Stop finning - stop the trade), einer Patenschaft für das Elefantenbaby Roho, als Fördermitglied bei der AGA oder einfach durch eine Spende für Ihr Lieblingsprojekt.

Bei der AGA bietet sich auch immer eine Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und sich durch ehrenamtliche Mitarbeit für den Artenschutz zu engagieren. Bedrohte Arten brauchen Ihre ideenreiche, kreative, journalistische oder umweltpädagogische Fähigkeiten und Talente.

Sprechen Sie mit uns, gemeinsam können wir überlegen, wie Sie aktiv werden können.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Maktao. Foto © Bernd von Jutrczenka/dpa

27. Februar 2020

Bundespräsident zu Besuch im Elefantenwaisenhaus

Hoher Besuch bei den Elefantenwaisen - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 25. Februar 2020 während seiner Kenia-Reise dem von der AGA unterstützen Elefantenwaisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust in Nairobi einen Besuch abgestattet. Wir freuen uns besonders, dass der Bundespräsident nun auch zu den Paten für das Elefantenbaby Maktao zählt.

Wildtiere werden besser geschützt, Bild © AGA

26. Februar 2020

China verbietet Verzehr von Wildtieren

Als Reaktion auf die Coronavirus-Krise hat China den Verzehr von Wildtieren verboten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Wildtiere, die als exotische Delikatesse auf Märkten verkauft wurden, als Überträger des Virus in Betracht kommen. Ab sofort dürfen in China keine Wildtiere mehr gegessen oder für den Verzehr gejagt, gehandelt und transportiert werden.

Das Handels- und Verzehrverbot gilt für sämtliche Landwildtiere, auch solche, die in China auf Farmen gezüchtet werden, um später als Delikatesse verkauft zu werden. So müssen beispielsweise Zibetkatzen, Nagetiere, Frösche, Krokodile und Schlangen von den Märkten verschwinden. Das Verbot ist ein großer Schritt für den Schutz und das Überleben von Wildtieren. 

Nutzvieh, Wassertiere, Geflügel und bestimmte Wildtierarten, die eine lange Zuchttradition in China haben, dürfen weiterhin gegessen und gehandelt werden. 

von l. nach r.: Tierarzthelferin, Dr. Laurie Marker, Umweltministerin Shukri, Bild © CCF

24. Februar 2020

Zwei weitere Gepardenbabys in Somaliland aufgenommen

Im Februar sind zwei weitere Gepardenbabys in die Obhut unserer Kollegen in Somaliland gekommen. Die zwei beschlagnahmten Raubkatzen waren gerade einmal zwei Wochen alt. Sie wurden aus dem Südosten des Landes in die von der AGA unterstützte Aufzuchtstation für beschlagnahmte Geparde in Hargeisa gebracht. Die beschwerliche Fahrt dauerte sieben Stunden. Dabei wurden die kleinen Geparde von Mitarbeitern der Umweltbehörde und einem Tierarzt begleitet.

Außerdem besuchte die Umweltministerin Shukri im Februar die Aufzuchtstation, um sich über den illegalen Gepardenhandel und die Situation der beschlagnahmten Geparde zu informieren.

Bild © Doug Gimsey

Bilder © FNPW

21. Februar 2020

Update - Koala-Retter weiterhin unermüdlich im Einsatz

Mittlerweile sind viele der seit Oktober 2019 lodernden Buschfeuer in Australien gelöscht. Die Feuerwehr gibt nach und nach immer mehr Gebiete frei, so dass nach und nach das Ausmaß der Brandkatastrophe erfasst werden kann. Wir unterstützen ehrenamtliche Wildtierpfleger, die nach wie vor im Einsatz sind, um Koalas und weiterer Wildtiere zu retten.

Unsere Kollegen finden weiterhin verletzte Koalas und Kängurus. In den ersten Tagen nach den Feuern sind es vor allem Koalas, die von den Wildtierpflegern gerettet werden können. Koalas sind leichter einzufangen, denn sie sind verhältnismäßig langsam. Kängurus und Wallabys dagegen sind auch im verletzten Zustand noch sehr schnell und so können sie erst eingefangen und versorgt werden, wenn sie zu erschöpft sind, um weiter zu flüchten.

Zudem werden bei Bedarf Futterstellen für die überlebenden Wildtiere in abgebrannten Gebieten eingerichtet, damit diese ausreichend Nahrung finden.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende, die tapferen Tierschützer zu unterstützen, die unermüdlich im Einsatz sind, um verletzte Wildtiere - wie Koalas - zu retten. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die einige Wochen bis Monate in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. Februar 2020

Verletzter Elefant nachbehandelt

Vor einem Monat mussten unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust einen Elefantenbullen behandeln, den sie mit einer tiefen Speerwunde an der Schulter gefunden hatten. Versorgte Wildtiere werden noch eine zeitlang beobachtet. Meistens verheilen die Wunden gut, aber diesmal war eine Nachbehandlung notwendig. Jetzt ist der Elefant wieder auf den Beinen und wird hoffentlich bald genesen. Im vergangenen Jahr sind unsere Kollegen vom Elefanten-Schutzprojekt über 6.500 verletzten Wildtieren wie Elefanten, Nashörnern und Giraffen zu Hilfe gekommen. 


Bild © Sharkproject / F. Kremer-Obrock

09. Februar 2020

Stoppt den Handel mit Haiflossen in Europa!

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich für ein Handelsverbot mit Haiflossen in der EU ein und unterstützt die Petition "Stop finning - stop the trade".

Jedes Jahr werden zwischen 63 und 273 Millionen Haie getötet, und viele Arten sind weltweit zunehmend bedroht. Weltweit werden Haie wegen ihres Fleisches und ihres Leberöls ins Visier genommen, aber die größte Bedrohung ist immer noch das Finning, das Abschneiden der Flossen. Der starke Rückgang der Haipopulationen weltweit hat schwerwiegende Auswirkungen, da viele Haie Spitzenprädatoren sind und eine aktive Rolle bei der Erhaltung gesunder und produktiver Meeresökosysteme spielen.

Haiflossen dürfen in der EU noch lose gehandelt werden (weitere Infos). Das muss sich ändern.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Verbot des Handels mit Haiflossen in der EU.

Baby Lili von Loijuk
Baby Sultan von Solio, Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

06. Februar 2020

Nachwuchs bei den Elefanten- und Nashornwaisen 

Im Jahr 2019 haben fünf ehemalige Elefantenwaisen Nachwuchs in der Wildnis bekommen. Wir freuen uns über die Geburt der Elefantenbabys Eco, Sita, Mwitu, Lili und Wema von den Elefantenmüttern Edie, Sidai, Mweya, Loijuk und Wendi. Für Wendi ist es sogar schon der zweite Nachwuchs, ihr erstes Baby Wiwa wurde 2015 geboren.

Damit hat sich die Anzahl der von ehemaligen Elefantenwaisen geborenen Babys auf mindestens 35 erhöht.

Besonders erfreulich ist, dass die Nashornkuh Solio, eine der ehemaligen Nashornwaisen, die beim Sheldrick Wildlife Trust aufgezogen wurden, im September im Nairobi Nationalpark ihren ersten Nachwuchs bekommen hat. Das kleine Spitzmaul-Nashornmännchen hat den Namen Sultan erhalten. Es leben nur noch etwa 5.000 Spitzmaulnashörner in der Wildnis, davon etwa 745 Individuen in Kenia.

Bild © CCF

24. Januar 2020

Geparden-Auffangstation in Somaliland erweitert

Auf die derzeit 40 beschlagnahmten Geparde in Somaliland warten neue, weitläufige Gehege. Der von der AGA unterstützte und äußerst dringliche Ausbau der Rettungsstation hat begonnen und viele Gehege wurden bereits fertig gestellt. Die Geparde haben nun mehr Auslauf und neue Boxen als Unterstand und zum Klettern in ihren Gehegen. Doch damit allein ist es nicht getan. Gemeinsam mit unseren Kollegen vom CCF kämpfen wir unermüdlich weiter gegen den illegalen Wildtierhandel.


Bilder © FNPW

09. Januar 2020

Koala-Retter unermüdlich im Einsatz

Die verheerenden Buschfeuer in Australien wüten weiter und wir unterstützen ehrenamtliche Wildtierpfleger bei der Rettung von Koalas und weiterer Wildtiere.

Wie emotional die aufopfernde Arbeit der Tierschützer ist, lassen die Worte von Sue Swain, einer der unterstützten Wildtierpfleger, erahnen. Mit Tränen in den Augen berichtet sie, wie hart es ist, Koalas mit schwersten Verbrennungen zu versorgen. Tag und Nacht müssen Brandwunden behandelt, gereinigt und wieder verbunden werden... die ganze Zeit überlegt sie, wie sie das tun kann, ohne den Tieren weitere Schmerzen zuzufügen.

Und während die einen gepflegt werden, kommen die nächsten Brand- und Verkehrsopfer rein. „Ich mache diese Arbeit seit 15 Jahren und hatte in dieser Zeit fast 700 Koalas in meiner Obhut“ berichtet Sue Swain. "Ich frage mich die ganze Zeit: Warum tust du das? Und die Antwort ist: Weil ich es tun muss - die Koalas brauchen meine Hilfe!“

Wir danken allen Spendern, die mit uns die tapferen Tierschützer unterstützen, die unermüdlich im Einsatz sind, um verletzte Wildtiere - wie Koalas - zu retten. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die Wochen bis Monate in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen - mit einer Spende können Sie helfen.

29. Dezember 2019

Guter Start ins neue Jahr - auch ohne Böller

Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf, zu Silvester ganz oder teilweise auf Raketen und Böller zu verzichten. Jedes Jahr wird zum Jahreswechsel ein immenses Feuerwerk entfacht und allein in Deutschland werden Jahr um Jahr für über 130 Millionen Euro Feuerwerkskörper verschossen.

Setzen Sie mit einem (Teil-)Verzicht zum Start des neuen Jahres ein Zeichen für gelebten Umwelt- und Naturschutz. Verzichten Sie ganz oder teilweise auf Raketen und Böller und spenden Sie den entsprechenden Betrag für den Schutz bedrohter Arten.


Roho, Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

13. Dezember 2019

zu Weihnachten Hoffnung verschenken - Geschenkpatenschaft für Elefantenbaby Roho

Der kleine Roho war im Oktober 2019 neben seiner toten Mutter entdeckt worden. Er war bereits geschwächt, eine Herde war nicht in Sicht. Die Wildhüter des Sheldrick Wildlife Trust, die u.a. auch von der AGA finanziert werden, waren unterstützt von ihrern Spürhundestaffel im Einsatz, um Wilderer aufzuspüren. Die Luftüberwachung meldete dann die Sichtung eines verlassenen Elefantenbabys und die Helfer eilten zur Rettung.

Zu Beginn wehrte sich der kleine Elefant gegen seine Rettern, aber mit vereinten Kräften, viel Geduld und Ausdauer konnte er wohlbehalten ins Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark gebracht werden. Roho hat sich nach einigen Tagen gut in die kleine Herde der Elefantenwaisen eingelebt.   

Verschenken Sie zu Weihnachten Hoffnung, mit einer Geschenkpatenschaft für Elefantenbaby Roho.

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