AGA-NEWS

01. April - 04. August 2020

Kleidung spenden und dem Schutz der Geparde beim Voting eine Stimme geben

Die AGA ist wieder beim Platz schaffen mit Herz Spendenvoting dabei. Haben Sie gut erhaltene Frauen-, Männer-, Kinderkleidung und Schuhe aussortiert? Dann können Sie Ihre Altkleidung an die "Platz schaffen mit Herz"-Aktion senden und gleichzeitig Gutes tun. Der Versand mit Hermes ist kostenfrei. Pro Kleiderspende (5-25kg) erhalten Sie eine Stimme beim Spendenvoting. Die Erlöse kommen den teilnehmenden Projekten mit den meisten Stimmen zugute. Die AGA ist mit dem Schutz der Geparde dabei. 

Spenden Sie Ihre aussortierte Kleidung und geben dem Schutz der Geparde Ihre Stimme. Das Spendenvoting läuft bis zum 04. August 2020 um 12 Uhr. Hier geht es zum Voting für die AGA: https://voting.platzschaffenmitherz.de. Alle Infos zum Mitmachen unter: www.platzschaffenmitherz.de

Bitte nehmen Sie Rücksicht, indem Sie Ihren Kleiderschrank jetzt aussortieren, aber die Spenden erst in den Paketshop bringen, wenn sich die Situation rund um das Coronavirus beruhigt hat.

03. Juli 2020

Geschenk-Urkunde für Mangroven-Pflanzungen in Kenia

Es gibt jetzt auch die Möglichkeit, den Schutz der einzigartigen Mangrovenwälder durch eine Spende ab 25 Euro zu unterstützen, und gleichzeitig dafür eine schöne Mangroven-Geschenkurkunde zu erhalten.

Mangrovenwälder stabilisieren die Küsten, reinigen das Wasser und bieten unzähligen Tierarten Unterschlupf und Heimat. Doch in vielen tropischen Küstenregionen sind die Mangrovenwälder durch Abholzung und Wasserverschmutzung gefährdet. Deshalb setzt sich die AGA dafür ein, die Mangrovenwälder um Watamu (Kenia) durch Pflanzaktionen zu erhalten. Für eine Spende von 25 Euro helfen Sie uns Mangroven-Setzlinge zu ziehen und diese zu pflegen und auszupflanzen, um den Fortbestand der an das Leben im Gezeitenbereich tropischer Küsten angepassten Wälder zu sichern.

Bild © flywithoutfins.org

01. Juli 2020

Fly without Fins - Initiative gegen den Handel mit Haiflossen

Die AGA hat sich der Initiave "Fly without Fins" angeschlossen. Denn leider werden Haie noch immer für ihre Flossen getötet. Bei "Fly without Fins" geht es darum, den Handel mit den Flossen zu stoppen. Genauer gesagt, den Handel per Luftfracht. Denn viele Fluggesellschaften akzeptieren Haiflossen als Fracht, obwohl man bei den Flossen kaum ausschließen kann, dass die Tiere nicht durch das brutale"Finning" gestorben sind oder ob es sich um stark bedrohte Arten handelt.

Wir rufen alle Fluggesellschaften auf, das zweifelhafte Geschäft mit den Haiflossen zu beenden und keine Flossen mehr zu transportieren.

Eine Liste der Fluggesellschaften, die Flossen transportieren und die Möglichkeit zum Protest per Twitter finden Sie bei "Fly without Fins".

Drahtschlingen sind selbst für Tiere wie Elefanten eine große Gefahr. Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

29. Juni 2020

Arbeit der Wildhüter wird immer wichtiger

Viele Dörfer in Kenia bekommen die Auswirkungen der Coronakrise immer stärker zu spüren, weil wichtige Einnahmen z.B. aus dem Tourismus ausbleiben. Die Wildhüter berichten, dass immer mehr illegale Fallen aufgestellt werden, um Wildtiere wie Giraffen, Zebras und Antilopen zu fangen. Obwohl die Teams gut ausgebildet sind, ist es extrem schwer, die unscheinbaren Drahtschlingen aufzuspüren, die in Büschen, Baumen oder am Boden versteckt sind. Die AGA finanziert auch in diesem Jahr das 6-köpfige Mtito Wildhüterteam. Bitte unterstützen Sie den Einsatz der Wildhüter mit einer Spende.

Bild © LOC

26. Juni 2020

Nachzügler am Niststrand

Im letzten Monat haben unsere Kollegen von der Strandpatrouille des Meeresschildkröten-Schutzprojektes in Kenia eine seltene Beobachtung gemacht. Eine Meeresschildkröte hat ihr Nest in den frühen Morgenstunden gelegt. Üblicherweise kommen die Schildkröten im Schutze der Nacht und bei Dunkelheit an den Strand, um ein Nest zu graben und ihre Eier abzulegen. Deswegen patrouillieren Teams des LOC jede Nacht, um die Schildkröten und ihre Nester vor Wilderern zu schützen. Unsere Kollegen haben natürlich auch dafür gesorgt, dass dieser Nachzügler nicht gestört wurde. Die Schildkröte konnte dann wieder sicher zurück in Meer.

Mit einer Nestpatenschaft können Sie die wichtige Arbeit zum Schutz der Meeresschildkröten und ihrer Nester unterstützen.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

22. Juni 2020

Tiernothilfe kennt keine Grenzen

Dieser wild lebende Elefant ist nach einer lebensgefährlichen Schussverletzung noch in einem kritischen Zustand. Ursprünglich wurde der Elefant von Tierschützern in Tansania behandelt und beobachtet. Als das Tier aber die Grenze nach Kenia überquert hat, sind unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust eingesprungen. Sie übernehmen jetzt die Versorgung und Kontrolle der Wunde und lassen den verletzten Elefanten nicht aus den Augen. Wir sind froh, dass die grenzübergreifende Zusammenarbeit so gut funktioniert und hoffen, dass sich der Elefant von seiner Verletzung erholt. 

20. Juni 2020

Gerettete Gepardenbabys erholen sich

Im Februar haben wir über zwei sehr junge beschlagnahmte Gepardenbabys in Somaliland berichtet. Die Raubkätzchen haben sich in der Obhut unserer Kollegen gut entwickelt. Jetzt sind die beiden in die neue Auffangstation mit größeren Gehegen umgezogen. Die erste, viel kleinere Auffangstation in Hargeisa wird derzeit umgebaut und soll dann als Notaufnahme und Quarantänestation für beschlagnahmte Geparde dienen. Dort können die Geparde intensiv betreut werden, bis sie stabil genug sind, in die neue Station umzuziehen. Der Ausbau der neuen Station wurde maßgeblich von der AGA unterstützt. 


Bilder © CCF
Bild © Katja Brandis / Arena Verlag

19. Juni 2020

Charity-Auktionen: tolle Preise von Bestsellerautorin Katja Brandis

Für unsere „Artenschutz-Auktionen“ bei United Charity hat Bestsellerautorin Katja Brandis weitere Preise zur Verfügung gestellt. Jetzt können sogar Highlights wie eine Nebenrolle im neuen Woodwalkers-Roman oder die Nennung in der Danksagung ersteigert werden. Dazu kommen noch weitere einzigartige Preise.

Die Erlöse kommen dem Schutz bedrohter Arten zugute. Alle Infos und die Möglichkeit zum Mitbieten finden Sie unter www.unitedcharity.de/Hilfsorganisationen/Aktionsgemeinschaft-Artenschutz-e.V.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Katja Brandis für ihr großartiges Engagement.


Bilder © CCF

17. Juni 2020

Glimpflicher Ausgang für wild lebende Gepardin

Unsere Kollegen vom CCF aus dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden auf eine Farm gerufen, um eine Gepardin aus einer Falle zu befreien. Die Raubkatze wurde beim CCF untersucht und erfreulicherweise hat das Tier keine Schäden davon getragen. Die Gepardin ist fit und kann schon bald wieder in die Freiheit entlassen werden. Ein Satellitenhalsband wird ihren Bewegungsradius aufzeichnen, was die Erforschung und den Schutz der Geparde erleichtert.

Die Arbeit des CCF zum Schutz der Geparde und die essenziellen Einsätze vor Ort auf den Farmen müssen auch in der Corona-Krise weitergehen.

Wir sind sehr erleichtert, dass das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus in Namibia dies erkannt und die Arbeit unserer Kollegen als systemrelevant eingestuft hat. So sind Gepardenrettungen wie diese in Namibia weiter möglich.

Bild © SeaTurtleWeek
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Bild © SeaTurtleWeek

08. Juni 2020

Woche der Meeresschildkröten beginnt mit dem Welttag der Meere: Meeresschildkröten-Schutzprojekt hilft in der Coronakrise

Diese Woche ist den bedrohten Meeresschildkröten gewidmet. Sie beginnt mit dem heutigen Welttag der Meere und endet mit dem Welttag der Meeresschildkröten am 16. Juni. 

Viele Menschen in der Umgebung des von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Schutzprojektes in Kenia leben vom Tourismus. Diese Einnahmequelle fällt durch die Corona-Pandemie weg. Hotels und Restaurants im kenianischen Küstenort Watamu sind geschlossen, der Transport steht still und die Lebensmittel- und Souvenirhändler haben kaum Abnehmer. So bleibt vielen nur noch der Versuch, Fische oder eine Schildkröte zu fangen - auch wenn dies verboten ist. Oft nutzen die Unerfahrenen illegale Fischfangmethoden, und der Fang reicht nicht aus, um so viele neue Fischer zu ernähren. Das von der AGA unterstützte Meeresschildkröten-Schutzprojekt des LOC versuchet dagegenzuwirken und in der Notlage zu helfen. Sie geben den Dorfbewohnern z.B. die Möglichkeit, beim Mangrovenpflanzen, Müllsammeln und anderen Schutzaktivitäten etwas Geld oder Lebensmittelgutscheine dazuzuverdienen. So wird der Arten- und Meeresschutz in der Coronakrise zur wichtigen alternativen Einnahmequelle für viele Dorfbewohner.

Bitte unterstützen Sie die wichtige Arbeit unserer Kollegen mit einer Spende

Auf Facebook und Instagram stellen wir zwischem dem 8. und 16. Juni täglich eine der bedrohten Meeresschildkrötenarten vor. #SeaTurtleWeek

Bild © CCF

06. Juni 2020

Nachwuchs bei den Herdenschutzhunden

Im Geparden-Schutzprojekt in Namibia sind wieder gesunde Welpen zur Welt gekommen. Die sieben angehenden Gepardenschützer sind noch hilflos und tapsig und werden von ihrer Mutter, der Herdenschutzhündin Lady, umsorgt. Wir freuen uns über den Nachwuchs und hoffen, dass die Welpen sich prächtig entwickeln und schon bald Gepardenschützer auf vier Pfoten werden. Mehr zum Herdenschutzhunde-Projekt erfahren Sie hier.

04. Juni 2020

Enkeshas Umzug in Richtung Wildnis

Einer unserer Patenelefanten, die kleine Enkesha, ist Ende Mai mit einer weiteren Elefantenwaisen vom Elefantenwaisenhaus bei Nairobi in die Auswilderungsstation Umani Springs im Kibwezi Forest umgezogen. Dort wurden sie sehr freundlich von den 12 älteren Elefantenwaisen aufgenommen und mit auf den täglichen Spaziergang in die Wildnis genommen. Die Elefantenkühe Sonje und Murera kümmern sich besonders liebevoll um die kleinen Neuankömmlinge.

Die Auswilderungsstation Umani Springs eignet sich gut für Elefanten mit Verletzungen, die nie vollständig ausheilen werden. Enkesha hatte beispielsweise eine tiefe Wunde am Rüssel, andere Elefantenwaisen wiederum Verletzungen an den Beinen und hinken leicht. Meistens wurden die Wunden von Menschen verursacht und rühren von illegalen Schlingfallen, Gewehrkugeln oder Giftpfeilen her. Die Gegend bei Umani Springs verfügt über ausreichend Wasser und vergleichsweise leicht begehbares Gelände. Hier können Elefantenwaisen wie Enkesha gut zurecht kommen. Das ist besonders wichtig, wenn sie sich in ein paar Jahren einer wild lebenden Elefantenherde anschließen.

Ein Video zu Enkeshas Ankunft in Umani Springs finden Sie hier.


Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust
Bild © Arena Verlag

27. Mai 2020

Charity-Auktionen: Wohnzimmerlesung mit Bestsellerautorin Katja Brandis

Der Startschuss zu unserer „Artenschutz-A(u)ktion“ bei United Charity ist gefallen. Wir beginnen mit zwei großartigen Auktionen in Zusammenarbeit mit der Bestsellerautorin Katja Brandis. Katja Brandis ist durch ihre Woodwalkers-Serie berühmt geworden, hat aber mit „Gepardensommer“ auch einen naturverbundenen Roman über den Schutz von Geparden in Namibia veröffentlicht.

Versteigert werden neben dem Roman mit persönlicher Widmung auch ein ganz besonderes Erlebnis: eine private Lesung mit Katja Brandis im eigenen Wohnzimmer, im Raum München.

Die Erlöse kommen dem Schutz bedrohter Arten zugute. Die Auktion läuft noch bis zum 22. Juni. Alle Infos und die Möglichkeit zum Mitbieten finden Sie unter www.unitedcharity.de/Hilfsorganisationen/Aktionsgemeinschaft-Artenschutz-e.V.

25. Mai 2020

Weitere Wildtierrettungen in Kenia

Die mobilen Tierarzteinheiten aus dem Elefanten-Schutzprojekt haben sich im Mai wieder um zahlreiche Wildtiere gekümmert, die sich in illegal ausgelegten Schlingfallen verfangen haben. So zum Beispiel um ein verletztes Zebra und eine verletzte Netzgiraffe. Unsere Kollegen kommen natürlich allen Wildtieren in Not zu Hilfe, aber bei den Netzgiraffen ist jeder Einsatz besonders wichtig, denn es gibt nur noch etwa 8.700 dieser Tiere in der Wildnis.




Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust


Bilder © TSA

23. Mai 2020

Heute ist Welt-Schildkrötentag - 1.000 Strahlenschildkröten in der Warteschleife auf die Freiheit

Für tausende Strahlenschildkröten war es ein langer Weg von ihrer Befreiung aus den Händen von Wilderern, über die Versorgung und Pflege bis hin zu ihrer Genesung in der von der AGA unterstützten Auffangstation der Turtle Survival Alliance (TSA) auf Madagaskar. Nun wartet die Freiheit auf die Strahlenschildkröten, oder eher, die Schildkröten warten auf die Freiheit. Denn nachdem sich 1.000 dieser schönen Reptilien im veterinärmedizinischen Gesundheits-Checkup als rehabilitiert und fit genug für ihre Rückkehr in die Freiheit erwiesen haben, heißt es nun für alle Beteiligten nochmals warten.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation darf das Team, das die Schildkröten auf die Freilassung vorbereiten soll, nicht an den Ort der Auswilderung reisen. Doch es müssen spezielle Auswilderungsgehege gebaut, die Tiere mit GPS-Sendern versehen und Helfer aus den umliegenden Dörfern im Überwachen der Tiere geschult werden. Bis dies möglich ist, müssen die 1.000 Strahlenschildkröten isoliert gehalten, weiterhin versorgt und gefüttert werden. Das erzeugt unerwartete Zusatzkosten. Doch so kurz vor dem Ziel geben wir nicht auf. Die Freiheit ist für diese Strahlenschildröten zum Greifen nah und wir werden unsere Kollegen auf Madagaskar bis zur gelungenen Auswilderung unterstützen.

Bitte unterstützen Sie die Auswilderung der beschlagnahmten Strahlenschildkröten mit einer Spende.

Bild © LOC

19. Mai 2020

Artenschutz macht keine Pause

Auch in Zeiten der Coronakrise arbeiten unsere Kollegen weiter. Zum Beispiel im Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Kenia. Denn auch jetzt werden große Mengen an Müll an die Strände gespült. Jeden Donnerstag treffen sich die Bewohner der Umgebung von Watamu zum Müllsammeln, und natürlich ist immer ein Team vom LOC dabei, jetzt allerdings mit Maske. Denn Müll am Strand stört nicht nur das menschliche Auge, sondern auch die kleinen geschlüpften Schildkröten auf ihrem ersten und so wichtigen Gang ins Meer. 

Gerade in der Nistsaison ist es wichtig, am Strand zu patrouillieren und Müll zu sammeln. Sie können die Arbeit unserer Kollegen durch die Übernahme einer einmaligen Nestpatenschaft oder als Projektpate unterstützen. 

18. Mai 2020

Auffangstation für Strahlenschildkröten erstrahlt in neuem Glanz

Der Wiederaufbau der Schildkrötenauffangstation unserer Partnerorganisation Turtle Survival Alliance (TSA) auf Madagaskar ist, mit finanzieller Unterstützung der AGA, größtenteils abgeschlossen. Die Station war im September letzten Jahres bis auf die Grundmauern abgebrannt. Es gab etwas Glück im Unglück, denn weder Menschen noch Tiere waren dabei zu Schaden gekommen. Zuerst konnte die Solaranlage und damit auch die Stromversorgung für das wichtige Sicherheitssystem instand gesetzt. So waren die bedrohten Strahlenschildkröten wieder sicher vor Wilderei. Auch die Mitarbeiterunterkünfte, Büroräume und Küche sind mittlerweile weitestgehend fertiggestellt. Glücklicherweise, denn die Bauarbeiten müssen aktuell aufgrund der Corona-Krise ruhen. Was nicht ruht, ist die engagierte Arbeit unserer Kollegen, die sich vor Ort für den Schutz der Strahlenschildkröten einsetzen.

Wir sind sehr froh über den gelungenen Wiederaufbau der Station:






Bilder © TSA
Bild © LOC

15. Mai 2020

Erste Meeresschildkrötenbabys in Watamu geschlüpft

Anfang Mai sind die ersten kleinen Meeresschildkröten dieser Saison am Strand von Watamu geschlüpft. Etwa 45 Meeresschildkrötenbabys haben sich auf den Weg ins Meer gemacht. Demnächst werden viele weitere folgen, zudem kommen weiterhin Meeresschildkröten zur Eiablage an den Strand. Unsere Kollegen im Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Kenia sind Tag und Nacht im Einsatz, um die Tiere vor Wilderei zu schützen. Mit der Übernahme einer Nest-Patenschaft können Sie diese wichtige Arbeit unterstützen.

Bild © AGA

12. Mai 2020

Erste-Hilfe-Material spenden

In Deutschland ist es für alle Autofahrer Pflicht, im PKW einen Verbandkasten mitzuführen. Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum einzelner oder aller Materialien im Verbandkasten überschritten ist, müssen diese Artikel ausgetauscht werden. Die meisten Sachen sind in der Regel noch verwendbar und zu schade, um entsorgt zu werden. Deshalb sammelt die AGA abgelaufene Erste-Hilfe-Materialien, um damit die Versorgung verletzter Tiere in verschiedenen Projekten zu unterstützen. Das Erste-Hilfe-Material wird gesammelt und je nach Bedarf an die Projekte geschickt, die es am dringendsten brauchen.

Schicken Sie Ihre abgelaufenen Verbandskästen, Teilinhalte oder andere benötigte Sachspenden einfach an unsere Postadresse. Danke für Ihre Hilfe!

Bild © CCF

10. Mai 2020

Zwei Geparde kurzzeitig untergebracht

Unsere Kollegen aus dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia haben zwei neue Schützlinge in ihre Obhut aufgenommen. Die gerade ausgewachsenen Geparde kommen aus dem östlichen Nambia. Ein Farmer hatte sie gefangen, weil sie auf seinem Grundstück Wildtiere gejagt hatten. Die Behörden brachten die Tiere danach zum CCF. Glücklicherweise sind die beiden Raubkatzen wohlauf, so dass sie besendert und demnächst wieder in die Wildnis entlassen werden können. 

06. Mai 2020

Einblicke in das Gepardenschutzprojekt in Namibia

In Zeiten der Coronakrise kann der Cheetah Conservation Fund (CCF), die Partnerorganisation der AGA in Namibia, leider keine Besucher empfangen. Aus diesem Grund führt die Gründerin und Direktorin Dr. Laurie Marker in einem Video hinter die Kulissen und berichtet über die vielseitige und essenzielle Arbeit für den Schutz der einzigartigen Geparde.

Das Video hat deutsche Untertitel. Sollten diese nicht automatisch erscheinen, bitte "c" tippen oder unten rechts im Video den linken Button anklicken.

Bild © CCF

28. April 2020

Zwei Gepardenbabys in Somaliland beschlagnahmt

Der illegale Wildtierhandel macht auch in Corona-Zeiten keine Pause, und unsere Kollegen sind auch jetzt im Einsatz, um Tiere in Not zu retten. So wurden erneut zwei Gepardenbabys beschlagnahmt und in die von der AGA unterstützte Rettungsstation gebracht. Leider hat nur eines der beiden die Tortur des Schmuggels überlebt. Die etwa fünf Monate alten Katzen waren unterernährt und dehydriert, dazu litten sie unter Durchfall und Parasiten. Unsere Kollegen sind verhalten optimistisch, dass sich das überlebende Gepardenbaby erholt.

23. April 2020

Verfilmung der Elefantenausstellung und dazu passendes Unterrichtsmaterial

Während der Schulschließungen durch die Corona-Pandemie können wir unsere Elefanten-Ausstellung nicht an Schulen verleihen. Wir haben deshalb dieses Video erstellt, um Lehrer und Schüler als auch Eltern und Kinder in dieser Zeit zu unterstützen und ihnen ein spannendes und wichtiges Thema näher zu bringen.

Die Ausstellung richtet sich an Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Als Begleitprogramm zur Ausstellung stellen wir zudem verschiedene Unterrichtsmaterialien, wie Mal- und Bastelvorlagen bis hin zu einem passenden Keks-Rezept, zum Download zur Verfügung.

Wir wünschen allen viel Spaß beim Anschauen des Videos und beim Malen, Basteln, Rätseln und Backen.

Zusätzlich zur Elefanten-Ausstellung bietet die AGA ein stetig wachsendes Umweltbildungsangebot zum Schutz bedrohter Arten.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

14. April 2020

Wild lebende Elefantenkuh von Holzpfahl befreit

Man kann sich die Tortur kaum vorstellen, die diese gut zehnjährige Elefantenkuh am Mount Elgon in Kenia durchgemacht hat. Sie hatte sich in einer Schlinge verfangen, an der ein Holzpfahl befestigt war. Dem Tier blieb nichts anderes übrig, als den Baumstamm mit dem Rüssel mit sich durch die Wildnis zu ziehen. Glücklicherweise wurde die Elefantenkuh rechtzeitig entdeckt und unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust (SWT) konnten die Schlinge entfernen sowie die Wunde säubern. Wir sind froh über die gelungene Rettung.

08. April 2020

Berührende Bilder aus dem Elefanten-Schutzprojekt

Der Film „SWT 2020“ erzählt in wundervollen Bildern und Worten die Geschichte der Natur- und Artenschutzarbeit unserer Partnerorganisation  Sheldrick Wildlife Trust (SWT). Was einmal mit dem Waisenhaus für kleine Elefanten und Nashörner begonnen hat, ist bis heute stetig gewachsen zu einem erfolgreichen Netzwerk für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume: Elefantenwaisenhaus, Auswilderungsstationen, Anti-Wilderer-Einsätze, Luftüberwachung, Tierärzteteams, lokale Gemeinschaftsinitiativen... Sie alle tragen langfristig zu diesem großartigen Ziel bei. Wir freuen uns, mit an Bord zu sein und unseren wertvollen Beitrag zu leisten - seit mehr als 25 Jahren unterstützt die AGA die Arbeit des SWT.

Cloud erkundet das Gehege
Little Star und Moonlight, Bilder © CCF

06. April 2020

Geparden in Somaliland erkunden die neuen Gehege

Es gibt gute Nachrichten über die Entwicklung bei den Gepardenwaisen in Somaliland. Die AGA hatte den Ausbau der Gepardenrettungsstation in Somaliland bei Hargeisa maßgeblich mitunterstützt, nachdem die erste provisorische Station quasi aus allen Nähten geplatzt war. Denn die Zahl der jungen beschlagnahmten Raubkatzen war schnell auf über 30 angestiegen. Daher wurde seit Oktober 2019 eine neue Anlage mit großem Außengehege, viel Auslauf und Klettermöglichkeiten vorbereitet. Jetzt sind die meisten der großen neuen Gehege fertig und die verwaisten Geparde können nach und nach einziehen.

Kürzlich waren Little Star, Moonlight und Cloud an der Reihe, drei Geparde, die 2018 aus dem Wildtierschmuggel beschlagnahmt worden sind und leider nicht mehr ausgewildert werden können. Am Anfang noch etwas zögerlich, haben die drei schnell die aufgebauten Spieltürme für sich entdeckt, die sie wie Bäume oder Termintenhügel in der Wildnis als Ausguck und zum Klettern nutzen. Besonders erfreulich ist die Entwicklung von Cloud, die bei ihrer Rettung so schwach war, dass sie kaum gehen konnte. Die Gepardin hat sich in der Obhut unserer Kollegen sehr gut erholt. Es ist eine Freude zu sehen, wie die Geparde nun herumtollen und sich im Gras rollen können. 


Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

03. April 2020

Giraffenwaise Kiko in Auswilderungsstation umgezogen

Fünf Jahre sind vergangen, seit Ranger des Kenya Wildlife Service im Meru National Park ein nur wenige Tage altes Giraffenbaby verlassen aufgefunden haben. Seine Mutter war vermutlich Opfer eines Mensch-Wildtier-Konflikts geworden. Im Elefantenwaisenhaus unserer Kollegen beim Sheldrick Wildlife Trust (SWT) fand die kleine Netzgiraffe Unterschlupf und gute Freunde. Dass dies lauter Elefantenbabys waren, ließ ihn unbeeindruckt. Der kleine Bulle erhielt den Namen Kiko.

Kiko ist zu einem stattlichen jungen Giraffenbullen herangewachsen. Er ist neugierig, lebensfroh und bereit, den nächsten Schritt in Richtung Freiheit zu tun. Vor kurzem ist er in die Auswilderungsstation Sirikoi umgezogen, wo er sich bereits gut eingelebt und direkt mit der Giraffendame Nditu angebandelt hat. Es freut uns sehr zu sehen, dass Kikos Rückkehr in die Wildnis in greifbare Nähe gerückt ist.

Ein Video von Kikos Umzug finden Sie hier

Bild © SVW

31. März 2020

Schuppentierbaby in der Rettungsstation geboren

Es gibt Zuwachs bei unserem Projektpartnern Save Vietnam's Wildlife (SVW), ein kleines Sunda-Schuppentier. Seine Mutter war vor dem illegalen Wildtierhandel gerettet worden und hat nun in der von der AGA unterstützten Rettungsstation ein Baby zur Welt gebracht. Den beiden geht es gut und wir alle hoffen, dass sie zu gegebener Zeit wieder in die Regenwälder Vietnams entlassen werden können. 

Auch Sie können Schuppentier-Schützer werden und eine Patenschaft für diese wundersamen, bedrohten Säugetiere übernehmen.

Baby Mkuu mit Mutter Mulika, im Bild mit Galana und ihrem Kalb Gawa © The David Sheldrick Wildlife Trust

30. März 2020

Weiterer Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die erfolgreich ausgewilderte Elefantenkuh Mulika ist erneut Mutter geworden. Vor 20 Jahren war Mulika gerettet und im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus aufgezogen worden. Mittlerweile lebt sie zusammen mit ihrer Herde im Tsavo East Nationalpark. Wir freuen uns, dass es Mulika und dem kleinen Elefantenbaby Mkuu sichtlich gut geht. Ihr erstes Kalb, Mwende, kam schon 2011 zur Welt.

29. März 2020

Erfolgreiche Zebrarettung in Kenia

Seit die mobile Tierarzteinheit unserer Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust (SWT) mit dem Kenya Wildlife Service (KWS) im Einsatz ist, konnte sie über 6.600 Wildtieren in Kenia zur Hilfe eilen, Leiden lindern und Tierleben retten. So auch bei dieser Zebrastute, die schreckliche Schmerzen ertragen musste, verursacht durch eine von Wilderern ausgelegte Drahtschlinge, die sich fest in die Haut von Hals und Schulter des Tieres geschnürt hatte. Die Retter konnten die Stute schnell und vorsichtig aus der Falle freischneiden und die Wunden fachkundig versorgen. Das Zebra war schon bald wieder auf den Beinen, mit guter Aussicht auf eine vollständige Genesung.


Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust
beim Überflug gesichtete Giraffen im Tschad, Bild © Jaime Dias / Wings of Conservation

27. März 2020

Neues vom Giraffenschutz im Tschad

Der  Schutz der Giraffen im Tschad ist einen Schritt weiter gekommen. Bei den von der AGA unterstützten Beobachtungsflügen zur Erforschung des Verbreitungsgebietes wurden im letzten Monat wieder einige Giraffen gesichtet. Im letzten Jahr konnten insgesamt 27.000 km überflogen werden. Von der stark bedrohten Kordofan-Giraffe, die auch im Tschad vorkommt, leben nur noch etwa 2.000 Tiere in freier Wildbahn. Die AGA unterstützt die Erforschung des Verbreitungsgebietes, damit der Lebensraum der seltenen Giraffen anschließend unter Schutz gestellt werden kann.

Bild © Donal Boyd/CCF

26. März 2020

Nachwuchs bei den ausgewilderten Geparden

Es gibt gute Nachrichten aus dem Geparden-Schutzprojekt. Ende Februar 2019 konnten vier Gepardenweibchen erfolgreich im Erindi Private Game Reserve ausgewildert werden. Jetzt haben unsere Kollegen vom CCF entdeckt, dass das Gepardenweibchen Tatjana vier Junge zur Welt gebracht hat. Die kleinen Raubkatzen sind schon über zwei Wochen alt. Es ist eine kritische Zeit, in denen die Gepardenmutter ihre Welpen gut vor Raubtieren verstecken muss. Wir freuen uns über diese schöne Nachricht und werden weiter berichten.

Bild © CCF

23. März 2020

Gebardenbaby glücklich mit Gepardenmutter vereint

Eine Herz berührende Nachricht zwischen all den verunsichernden Corona-Meldungen tut uns sicher allen gut! Unsere Kollegen beim Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia konnten ein etwa drei Monate altes Gepardenbaby aus einer Falle befreien, die ein Farmer gegen Schakale aufgestellt hatte. Der Farmer selbst hatte den CCF gerufen.

Der kleine Gepard konnte vom Rettungsteam des CCF direkt behandelt werden. Die Wunden am Bein waren nicht allzu groß und die kleine Raubkatze hatte "nur" ein paar Stunden in der Falle gesessen. Glück im Unglück, das hätte ganz anders ausgehen können. Doch so konnte der Gepardenwelpe bald wieder freigelassen werden. Ihrem Instinkt folgend, bleibt die Gepardenmutter in der Regel noch in der Nähe ihres Jungen und sucht nach ihm. Tatsächlich konnte das Team bereits kurz nach der Freilassung die bekannten Laute hören, welche Gepardenbabys mit ihren Müttern tauschen und woran sie sich erkennen.

Bild © LOC

20. März 2020

Nistsaison bei den Meeresschildkröten in Watamu hat begonnen

Wir freuen uns über die erste Meeresschildkröte, die in diesem Jahr zur Eiablage an den Strand von Watamu in Kenia gekommen ist. Es war sogar ein Exemplar der Olive-Bastardschildkröten, die sonst eher selten in Watamu ihre Eier ablegen. Leider hat sie ihr Nest an einer ungünstigen Stelle vergraben, so dass unsere Kollegen vom Local Ocean Conservation (LOC) das Nest vorsichtig an eine sicher Stelle umgesetzt haben. Unsere Kollegen sind täglich im Einsatz, um die Schildkröten und ihre Nester am Strand zu schützen

Mit der Übernahme einer Nestpatenschaft können Sie den Schutz der Meeresschildkröten in Kenia unterstützen.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. März 2020

Besucherzentren des SWT und CCF schließen für Besucher

Die Coronakrise erreicht leider auch die von der AGA unterstützten Projekte. Das Elefantenwaisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) in Kenia kann seit Samstag keine Besucher mehr empfangen. Auch der Cheetah Conservation Fund (CCF) in Nambia muss aufgrund der Coronakrise zum ersten Mal in seinem 30-jährigen Bestehen für Besucher schließen. 

Die Geparden und Elefantenwaisen in der Obhut unserer Kollegen werden selbstverständlich weiter betreut und versorgt. Wir hoffen, dass unsere Kollegen gesund bleiben.


Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. März 2020

Ausrüstung für Nashornschützer im Meru Nationalpark

Der Schutz der Nashörner in der Meru Rhino Sanctuary konnte weiter verbessert werden. Unsere Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust (SWT) hat die Wildhüter des Kenya Wildlife Service im Meru Nationalpark zum Jahresbeginn mit neuen Zelten, Solarstromeinheiten und weiterer wichtiger Ausrüstung für die täglichen Patrouillen zum Schutz der bedrohten Spitz- und Breitmaulnashörner unterstützt.

Der Meru Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks in Afrika. In ihm liegt die Meru Rhino Santuary, ein wichtiges Schutzgebiet für knapp 100 Nashörner. Die AGA hatte sich 2018 mit dem SWT an den Kosten zur Erweiterung und Sanierung dieses wichtigen Nashorn-Schutzgebietes beteiligt.

Wir setzen uns auch weiterhin für die bedrohten Nashörner, u.a. im Meru Nationalpark, ein.

11. März 2020

Giraffe aus Autoreifen befreit

Von Menschen unachtsam weggeworfen, für Wildtiere eine große Gefahr. Diese Giraffe hatte sich in einem alten Autoreifen verfangen, der sich an ihrem Hals immer weiter in Haut und Muskeln eingeschnitten hat. Die mobilen Tierärzte unserer Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust haben die Giraffe von dem Reifen befreien und die Wunden gut versorgen können. Unsere Kollegen gehen davon aus, dass sie sich gut erholen wird.


Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

08. März 2020

CCF klärt über Gepardenschmuggel auf

Unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF) sammeln seit 15 Jahren Daten über den illegalen Handel mit Geparden. Sie konnten schon viele wichtige Details ans Licht bringen und den bedrohten Raubkatzen eine Stimme verleihen. Zuletzt Mitte Februar auf der 13. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS CoP13) in Indien. Das war wichtig, weil einige Handlungsvorschläge zum Schutz der Geparde 2019 unter den Tisch zu fallen drohten.

Der CCF hat beispielsweise herausgefunden, dass die meisten geschmuggelten Geparde aus Äthiopien, Somaliland, Somalia und dem Norden Kenias stammen. Etwa 300 Gepardenbabys werden pro Jahr aus der Wildnis geraubt, um als illegale Haustiere meist in den arabischen Golfstaaten zu enden. Dort werden jährlich geschätzte 1.000 Geparde privat gehalten. Eine der Hauptrouten der Schmuggler führt durch Somaliland über den Yemen in die Zielländer. Der CCF schätzt, dass bisher erst ein Drittel der geschmuggelten Geparde beschlagnahmt werden. 

Dank des Engagement unserer Kollegen gehen die Behörden in Somaliland - im Gegensatz zu vielen anderen Regionen mit illegalem Handel - verstärkt gegen Gepardenschmuggler vor. Die AGA unterstützt die neu eingerichtete Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Somaliland. Dieser Erfolg ist nur dem unermütlichen Einsatz des CCF zu verdanken, den wir nach Kräften unterstützen.

07. März 2020

Neues Wildhüter-Team in Kenia

Ein neues Wildhüter-Team verstärkt das von der AGA finanzierte Mtito-Team sowie die weiteren Wildhüter des Sheldrick Wildlife Trust, die in Kenia zum Schutz bedrohter Wildtiere wie Elefanten, Giraffen und Nashörner im Einsatz sind. Die Mobile Chuyulu-Einheit ist für die Sicherheit an einem 75km langen Zaunabschnitt bei den Chuyulu Hills zuständig. Dort werden viele illegale Aktivitäten wie Fallenstellerei und Holzeinschlag gemeldet, aber auch Mensch-Wildtier-Konflikte mit Elefanten.

In einem Monat hat die Mobile Chuyulu-Wildhütereinheit 175 Fallen eingesammelt und konnte in 24 Konfliktsituationen mit Elefanten eingreifen. Einmal war ein Elefant auf die Mombasa Road gelangt und musste zurück in den Nationalpark geleitet werden. Das Mobile Chuyulu-Team ist eine notwendige Verstärkung, um die Wildtiere in diesem Gebiet besser zu schützen.

Chuyulu-Zaunabschnitt
illegaler Holzeinschlag
Elefant auf der Straße nach Mombasa © DSWT

03. März 2020 - Tag des Artenschutzes

Artenschutz braucht Ihre Unterstützung

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich heute am Tag des Artenschutzes und darüber hinaus für bedrohte Arten einzusetzen.

Beispielsweise mit Ihrer Unterschrift gegen den Handel mit Haiflossen in der EU (hier geht es direkt zur Petition Stop finning - stop the trade), einer Patenschaft für das Elefantenbaby Roho, als Fördermitglied bei der AGA oder einfach durch eine Spende für Ihr Lieblingsprojekt.

Bei der AGA bietet sich auch immer eine Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und sich durch ehrenamtliche Mitarbeit für den Artenschutz zu engagieren. Bedrohte Arten brauchen Ihre ideenreiche, kreative, journalistische oder umweltpädagogische Fähigkeiten und Talente.

Sprechen Sie mit uns, gemeinsam können wir überlegen, wie Sie aktiv werden können.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Maktao. Foto © Bernd von Jutrczenka/dpa

27. Februar 2020

Bundespräsident zu Besuch im Elefantenwaisenhaus

Hoher Besuch bei den Elefantenwaisen - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 25. Februar 2020 während seiner Kenia-Reise dem von der AGA unterstützen Elefantenwaisenhaus des Sheldrick Wildlife Trust in Nairobi einen Besuch abgestattet. Wir freuen uns besonders, dass der Bundespräsident nun auch zu den Paten für das Elefantenbaby Maktao zählt.

Wildtiere werden besser geschützt, Bild © AGA

26. Februar 2020

China verbietet Verzehr von Wildtieren

Als Reaktion auf die Coronavirus-Krise hat China den Verzehr von Wildtieren verboten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Wildtiere, die als exotische Delikatesse auf Märkten verkauft wurden, als Überträger des Virus in Betracht kommen. Ab sofort dürfen in China keine Wildtiere mehr gegessen oder für den Verzehr gejagt, gehandelt und transportiert werden.

Das Handels- und Verzehrverbot gilt für sämtliche Landwildtiere, auch solche, die in China auf Farmen gezüchtet werden, um später als Delikatesse verkauft zu werden. So müssen beispielsweise Zibetkatzen, Nagetiere, Frösche, Krokodile und Schlangen von den Märkten verschwinden. Das Verbot ist ein großer Schritt für den Schutz und das Überleben von Wildtieren. 

Nutzvieh, Wassertiere, Geflügel und bestimmte Wildtierarten, die eine lange Zuchttradition in China haben, dürfen weiterhin gegessen und gehandelt werden. 

von l. nach r.: Tierarzthelferin, Dr. Laurie Marker, Umweltministerin Shukri, Bild © CCF

24. Februar 2020

Zwei weitere Gepardenbabys in Somaliland aufgenommen

Im Februar sind zwei weitere Gepardenbabys in die Obhut unserer Kollegen in Somaliland gekommen. Die zwei beschlagnahmten Raubkatzen waren gerade einmal zwei Wochen alt. Sie wurden aus dem Südosten des Landes in die von der AGA unterstützte Aufzuchtstation für beschlagnahmte Geparde in Hargeisa gebracht. Die beschwerliche Fahrt dauerte sieben Stunden. Dabei wurden die kleinen Geparde von Mitarbeitern der Umweltbehörde und einem Tierarzt begleitet.

Außerdem besuchte die Umweltministerin Shukri im Februar die Aufzuchtstation, um sich über den illegalen Gepardenhandel und die Situation der beschlagnahmten Geparde zu informieren.

Bild © Doug Gimsey

Bilder © FNPW

21. Februar 2020

Update - Koala-Retter weiterhin unermüdlich im Einsatz

Mittlerweile sind viele der seit Oktober 2019 lodernden Buschfeuer in Australien gelöscht. Die Feuerwehr gibt nach und nach immer mehr Gebiete frei, so dass nach und nach das Ausmaß der Brandkatastrophe erfasst werden kann. Wir unterstützen ehrenamtliche Wildtierpfleger, die nach wie vor im Einsatz sind, um Koalas und weiterer Wildtiere zu retten.

Unsere Kollegen finden weiterhin verletzte Koalas und Kängurus. In den ersten Tagen nach den Feuern sind es vor allem Koalas, die von den Wildtierpflegern gerettet werden können. Koalas sind leichter einzufangen, denn sie sind verhältnismäßig langsam. Kängurus und Wallabys dagegen sind auch im verletzten Zustand noch sehr schnell und so können sie erst eingefangen und versorgt werden, wenn sie zu erschöpft sind, um weiter zu flüchten.

Zudem werden bei Bedarf Futterstellen für die überlebenden Wildtiere in abgebrannten Gebieten eingerichtet, damit diese ausreichend Nahrung finden.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende, die tapferen Tierschützer zu unterstützen, die unermüdlich im Einsatz sind, um verletzte Wildtiere - wie Koalas - zu retten. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die einige Wochen bis Monate in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen.

Bild © The David Sheldrick Wildlife Trust

17. Februar 2020

Verletzter Elefant nachbehandelt

Vor einem Monat mussten unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust einen Elefantenbullen behandeln, den sie mit einer tiefen Speerwunde an der Schulter gefunden hatten. Versorgte Wildtiere werden noch eine zeitlang beobachtet. Meistens verheilen die Wunden gut, aber diesmal war eine Nachbehandlung notwendig. Jetzt ist der Elefant wieder auf den Beinen und wird hoffentlich bald genesen. Im vergangenen Jahr sind unsere Kollegen vom Elefanten-Schutzprojekt über 6.500 verletzten Wildtieren wie Elefanten, Nashörnern und Giraffen zu Hilfe gekommen. 


Bild © Sharkproject / F. Kremer-Obrock

09. Februar 2020

Stoppt den Handel mit Haiflossen in Europa!

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich für ein Handelsverbot mit Haiflossen in der EU ein und unterstützt die Petition "Stop finning - stop the trade".

Jedes Jahr werden zwischen 63 und 273 Millionen Haie getötet, und viele Arten sind weltweit zunehmend bedroht. Weltweit werden Haie wegen ihres Fleisches und ihres Leberöls ins Visier genommen, aber die größte Bedrohung ist immer noch das Finning, das Abschneiden der Flossen. Der starke Rückgang der Haipopulationen weltweit hat schwerwiegende Auswirkungen, da viele Haie Spitzenprädatoren sind und eine aktive Rolle bei der Erhaltung gesunder und produktiver Meeresökosysteme spielen.

Haiflossen dürfen in der EU noch lose gehandelt werden (weitere Infos). Das muss sich ändern.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Verbot des Handels mit Haiflossen in der EU.

Baby Lili von Loijuk
Baby Sultan von Solio, Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

06. Februar 2020

Nachwuchs bei den Elefanten- und Nashornwaisen 

Im Jahr 2019 haben fünf ehemalige Elefantenwaisen Nachwuchs in der Wildnis bekommen. Wir freuen uns über die Geburt der Elefantenbabys Eco, Sita, Mwitu, Lili und Wema von den Elefantenmüttern Edie, Sidai, Mweya, Loijuk und Wendi. Für Wendi ist es sogar schon der zweite Nachwuchs, ihr erstes Baby Wiwa wurde 2015 geboren.

Damit hat sich die Anzahl der von ehemaligen Elefantenwaisen geborenen Babys auf mindestens 35 erhöht.

Besonders erfreulich ist, dass die Nashornkuh Solio, eine der ehemaligen Nashornwaisen, die beim Sheldrick Wildlife Trust aufgezogen wurden, im September im Nairobi Nationalpark ihren ersten Nachwuchs bekommen hat. Das kleine Spitzmaul-Nashornmännchen hat den Namen Sultan erhalten. Es leben nur noch etwa 5.000 Spitzmaulnashörner in der Wildnis, davon etwa 745 Individuen in Kenia.

Bild © CCF

24. Januar 2020

Geparden-Auffangstation in Somaliland erweitert

Auf die derzeit 40 beschlagnahmten Geparde in Somaliland warten neue, weitläufige Gehege. Der von der AGA unterstützte und äußerst dringliche Ausbau der Rettungsstation hat begonnen und viele Gehege wurden bereits fertig gestellt. Die Geparde haben nun mehr Auslauf und neue Boxen als Unterstand und zum Klettern in ihren Gehegen. Doch damit allein ist es nicht getan. Gemeinsam mit unseren Kollegen vom CCF kämpfen wir unermüdlich weiter gegen den illegalen Wildtierhandel.


Bilder © FNPW

09. Januar 2020

Koala-Retter unermüdlich im Einsatz

Die verheerenden Buschfeuer in Australien wüten weiter und wir unterstützen ehrenamtliche Wildtierpfleger bei der Rettung von Koalas und weiterer Wildtiere.

Wie emotional die aufopfernde Arbeit der Tierschützer ist, lassen die Worte von Sue Swain, einer der unterstützten Wildtierpfleger, erahnen. Mit Tränen in den Augen berichtet sie, wie hart es ist, Koalas mit schwersten Verbrennungen zu versorgen. Tag und Nacht müssen Brandwunden behandelt, gereinigt und wieder verbunden werden... die ganze Zeit überlegt sie, wie sie das tun kann, ohne den Tieren weitere Schmerzen zuzufügen.

Und während die einen gepflegt werden, kommen die nächsten Brand- und Verkehrsopfer rein. „Ich mache diese Arbeit seit 15 Jahren und hatte in dieser Zeit fast 700 Koalas in meiner Obhut“ berichtet Sue Swain. "Ich frage mich die ganze Zeit: Warum tust du das? Und die Antwort ist: Weil ich es tun muss - die Koalas brauchen meine Hilfe!“

Wir danken allen Spendern, die mit uns die tapferen Tierschützer unterstützen, die unermüdlich im Einsatz sind, um verletzte Wildtiere - wie Koalas - zu retten. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die Wochen bis Monate in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen - mit einer Spende können Sie helfen.

29. Dezember 2019

Guter Start ins neue Jahr - auch ohne Böller

Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf, zu Silvester ganz oder teilweise auf Raketen und Böller zu verzichten. Jedes Jahr wird zum Jahreswechsel ein immenses Feuerwerk entfacht und allein in Deutschland werden Jahr um Jahr für über 130 Millionen Euro Feuerwerkskörper verschossen.

Setzen Sie mit einem (Teil-)Verzicht zum Start des neuen Jahres ein Zeichen für gelebten Umwelt- und Naturschutz. Verzichten Sie ganz oder teilweise auf Raketen und Böller und spenden Sie den entsprechenden Betrag für den Schutz bedrohter Arten.


Roho, Bilder © The David Sheldrick Wildlife Trust

13. Dezember 2019

zu Weihnachten Hoffnung verschenken - Geschenkpatenschaft für Elefantenbaby Roho

Der kleine Roho war im Oktober 2019 neben seiner toten Mutter entdeckt worden. Er war bereits geschwächt, eine Herde war nicht in Sicht. Die Wildhüter des Sheldrick Wildlife Trust, die u.a. auch von der AGA finanziert werden, waren unterstützt von ihrern Spürhundestaffel im Einsatz, um Wilderer aufzuspüren. Die Luftüberwachung meldete dann die Sichtung eines verlassenen Elefantenbabys und die Helfer eilten zur Rettung.

Zu Beginn wehrte sich der kleine Elefant gegen seine Rettern, aber mit vereinten Kräften, viel Geduld und Ausdauer konnte er wohlbehalten ins Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark gebracht werden. Roho hat sich nach einigen Tagen gut in die kleine Herde der Elefantenwaisen eingelebt.   

Verschenken Sie zu Weihnachten Hoffnung, mit einer Geschenkpatenschaft für Elefantenbaby Roho.

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