AGA-NEWS


Eneloop unterstützt mit der Botschaftertour bedrohte Arten

Eneloop unterstützt in diesem Jahr die AGA im Rahmen der eneloop-Botschaftertour und wird einen Scheck über bis zu 21.000 Euro für den Schutz der Geparde überreichen. Der genaue Spendenbetrag hängt von der Gesamtzahl der Seiten-Likes (1 Like = 1 Euro) auf der Facebook-Seite der eneloop-Botschaftertour ab, sobald das zwölfte und letzte Team am 14. September den letzten Übergabepunkt erreicht hat.

Bitte unterstützen Sie die AGA

Spenden Sie Ihren „Like“ auf der Facebook-Seite der eneloop-Botschaftertour. Mehr über das grüne Staffelrennen erfahren Sie auf eneloopambassadorstour.eu.

Ankündigung: 20.-22. Juli 2017

NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg 

Vom 20.-22. Juli ist die AGA auf dem NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg dabei. Unser Infostand ist im Festivalgarten auf dem Arsenalplatz jeweils von etwa 14 bis 21 Uhr besetzt.

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher am Stand. 

Schmuck aus dem Panzer von Meeresschildkröten, Bild © Too rare to wear

10. Juli 2018

Die Urlaubszeit beginnt - Vorsicht beim Souvenirkauf

Wer verreist, möchte in der Regel gerne ein Andenken aus dem Urlaub mitbringen. Achten Sie in Ihrem Urlaub auf die richtigen Souvenirs und unterstützen Sie nicht das Sterben seltener oder geschützter Tier- und Pflanzenarten durch den Kauf verbotener Souvenirs. 

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise mit dem AGA-Ratgeber zum Souvenirkauf, auf was Sie beim Kauf von Souvenirs achten müssen.


09. Juli 2018

Zwischenstand beim Citizen Science Projekt in Namibia 

Bisher haben sich 3.488 Freiwillge am Citizen Science Projekt unserer Partnerorganisation CCF beteiligt und gemeinsam 1.634.431 Tierbestimmungen zum Schutz der Geparde geschafft. Damit sind 36 Prozent der Bilder aus den von der AGA finanzierten Kamerafallen gesichtet und ausgewertet. Diese Daten sind wichtig, um die bedrohten Geparde besser schützen zu können. Das Projekt soll bis Ende Dezember 2018 abgeschlossen sein und der CCF sucht noch weitere Freiwillige.

Bitte beteiligen Sie sich an Sichtung der Tierbilder, hier geht es direkt zur Bestimmungsseite.
www.zooniverse.org/projects/danberinger/cheetahs-of-central-namibia

Bild © LOT

07. Juli 2018

Unechte Karettschildkröten in Watamu gerettet

Fischer haben zwei große Unechte Karettschildkröten, die als Beifang endeten, aus den Netzen befreit und die Schildkrötenretter von Watamu gerufen. Den Schildkröten war nichts passiert, sie konnten an einer geeigneten Stelle wieder ins Meer freigelassen werden. Diese Rettung war besonders aufregend, da Unechte Karettschildkröten normalerweise nicht zur Eiablage an die Küste bei Watamu kommen.



04. Juli 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Mehr als 2 Monate sind vergangen, seit in Madagaskar knapp 10.000 Strahlenschildkröten aus den Fängen von Schmugglern gerettet wurden. Nach der erfolgreichen Erstversorgung werden die Schildkröten weiterhin kontinuierlich betreut. Die medizinischen Notfälle werden allmählich weniger und die Sterberate sinkt deutlich. Aktuell wird ein Teil der Schildkröten auf andere Rettungsstationen unserer Partnerorganisation TSA verteilt, um den Tieren die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Rund 1.300 Schildkröten, für die ein solcher Transport in Frage kommt, wurden schon identifiziert und in eine Aufzuchtstation in die Nähe von Itampolo verlegt.

Auch weiterhin ist der Ausbau der Gehege notwendig, um die tausenden Schildkröten artgerecht unterzubringen. Ebenfalls ist der Bau einer Klinik geplant und zusätzliche Wassertanks müssen zur Verfügung gestellt werden. Bisher wird Wasser mühevoll aus einem Brunnen vor Ort entnommen. Die Rettungsteams aus internationalen Tierärzten und -pflegern sowie weiteren Freiwilligen wurden bereits zum vierten Mal ausgewechselt, denn die jeweiligen Teams können nur für wenige Wochen vor Ort bleiben, oft haben sie für diesen Einsatz Urlaub genommen.

Nach den Anstrengungen der letzten Wochen sieht die Zukunft dieser Strahlenschildkröten deutlich positiver aus. Dennoch ist die Pflege und Versorgung, bis die Tiere ausgewildert werden können, weiterhin eine Mammutaufgabe und wird die Helfer vor Ort auch die nächsten Wochen und Monate beschäftigen. 

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese Rettungsaktion mit einem Happy End für die Schildkröten ausgehen zu lassen.



Bilder © TSA
Bild © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

03. Juli 2018

Bundesweites Bündnis von Natur- und Tierschützern fordert Schließung der Skandal-Schliefanlage in Lemgo-Voßheide

Die Schliefanlage in Lemgo-Voßheide ist die älteste ihrer Art in Deutschland. Regelmäßig werden dort „raubwildscharfe“ Jagdhunde an den Füchsinnen Lilli und Lotta abgerichtet – eine besonders grausame Jagdpraxis, die aus gutem Grund in anderen europäischen Ländern verboten ist. Das Aktionsbündnis Fuchs, eine bundesweite Initiative von 60 Natur- und Tierschutzorganisationen - darunter auch die AGA -, fordert die sofortige Schließung der Anlage, die in jüngster Vergangenheit durch besonders skandalöse Zustände aufgefallen ist. 

vollständige Pressemeldung 


Bilder © Detlef Hinrichs / Aktionsbündnis Fuchs

13. Juni 2018

Verwaiste Füchsin gerettet

Wir sind erleichtert über die Rettung der verwaisten Füchsin "Foxi". "Foxi" war von einer Tierfreundin völlig entkräftet am Straßenrand aufgefunden und an eine Jägerin abgegeben worden. Doch die Absichten der Jägerin kamen erst später ans Tageslicht: Sie plante, die Füchsin in ihrer Schliefanlage für die Jagdhundeausbildung zu missbrauchen. Dank der Bemühungen des Aktionsbündnis Fuchs, dem auch die AGA angehört, konnte die kleine Füchsin gerettet werden. "Foxi" ist wohlauf und sicher in einer Wildauffangstation untergebracht. Dort wird sie mit Artgenossen vergesellschaftet, aufgezogen und im Spätsommer fachgerecht ausgewildert werden.

Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen und die grausame Baujagd müssen endlich auch in Deutschland ein Ende haben. Dafür setzten wir uns im Aktionsbündnis Fuchs ein. Bitte unterzeichnen Sie diese Petitionen, um weiteres Leiden der Füchse zu verhindern:
www.change.org/foxi (gegen Jagdhundeausbildung an lebenden Füchsen)
petition.fuechse.info (gegen Bau- und Fallenjagd)

07. Juni 2018

Drei Elefantenwaisen ziehen um

Für drei verwaiste Patenelefanten hat ein neuer, spannender Abschnitt begonnen: Mbegu, Ndotto und Ngilai sind dem Waisenhaus in Nairobi entwachsen und in die Auswilderungsstation Voi im Tsavo East Nationalpark umgezogen. Damit sie sich gut in Voi eingewöhnen, wurden sie von einigen ihrer Pfleger aus dem Elefantenwaisenhaus begleitet.

Im Tsavo East Nationalpark kommen Mbegu, Ndotto und Ngilai mit den dort wild lebenden Elefanten in Kontakt. In einigen Jahren haben sie die Möglichkeit, sich einer der Herden anzuschließen und wieder ein Leben in der Wildnis zu führen.

Bis zur Auswilderung sind die Tiere jedoch auf ihre Pfleger angewiesen. Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der verwaisten Elefanten mit einer Spende oder durch die Übernahme einer Patenschaft.

01. Juni 2018

Die AGA-Meeresschildkröten-Ausstellung in Murr und Koblenz

Die Meeresschildkröten-Ausstellung hatte einen Einsatz bei den Projekttagen in der Grundschule in Murr: Dieses Jahr stand bei den Projekttagen das Thema Wasser im Vordergrund. Eine Lehrerin hat sich den Meeresschildkröten gewidmet und jeden Tag einige der Banner ihren Schülern gezeigt, thematisch passend zum jeweiligen Tag.

Zum Abschluss der Projektwoche wurden alle Aufsteller im Rahmen des Sommerfests der gesamten Schülerschaft und den Eltern gezeigt. Die Kinder hatten große Freude, ihren Eltern zu berichten, was sie in der Woche über die faszinierenden Lebewesen im Meer gelernt haben, aber auch welchen Gefahren diese ausgesetzt sind. 

Ende Mai war die Ausstellung auch beim Tierschutz-Festival am Deutschen Eck in Koblenz zu sehen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie die Ausstellung für eine Veranstaltung ausleihen möchten.



AGA-Ausstellung in Murr
Bild © TSA

23. Mai 2018

Heute ist Welt-Schildkrötentag

...ein Tag, an dem auf die Gefährdung dieser Reptilien durch den Menschen aufmerksam gemacht werden soll.

Die Strahlenschildkröte ist leider nur ein Beispiel für eine gefährdete Schildkrötenart. Auf Madagaskar wurden die Bestände dieser endemischen Art in den letzten 30 Jahren um geschätzte 80% dezimiert. Kann dieser Verlust nicht gestoppt werden, könnte die Strahlenschildkröte bereits in 20 Jahren in der Wildnis ausgestorben sein. Neben der Zerstörung des Lebensraums setzt dieser Art vor allem der illegale Handel zu, wie die Beschlagnahmung von knapp 11.000 Schildkröten im April diesen Jahres trauriger Weise verdeutlicht hat.



22. Mai 2018

Update +++ Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Wie bereits berichtet, wurden im April fast 11.000 illegal eingesammelte  Strahlenschildkröten  auf Madagaskar beschlagnahmt. Nach der Erstversorgung aller Schildkröten und der Erfassung des Gesundheitszustandes, müssen etwa 400 Schildkröten auch weiterhin medizinisch versorgt werden. Das ist ein erfreulich kleiner Anteil gemessen an der großen Zahl beschlagnahmter Schildkröten, aber hunderte Tiere medizinisch zu versorgen bleibt eine Mammutaufgabe.

Alle Tiere müssen sich erholen und wieder zu Kräften kommen. Hunderte Pfund Futter werden täglich benötigt, um die knapp 10.000 überlebenden Schildkröten zu versorgen. Neue Gehege werden gebaut, in denen sie artgerecht und sicher untergebracht werden können.

Ziel ist es, sie später wieder auszuwildern, aber bis es so weit ist, werden einige Monate vergehen. Die Auswilderung einer so großen Anzahl von Tieren muss gut geplant werden. Die Schildkröten müssen auf unterschiedliche Gebiete verteilt werden, Geschlecht und Alter der Tiere spielen beispielsweise eine Rolle und natürlich muss verhindert werden, dass sie dann erneut von Wilderern eingesammelt werden.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, diese Rettungsaktion mit einem Happy End für die Schildkröten ausgehen zu lassen.

Geparde beim CCF © AGA / Birgit Braun

22. Mai 2018

Eneloop unterstützt die AGA

Eneloop hat die Wohltätigkeitsorganisation bekannt gegeben, der es im Rahmen der eneloop-Botschaftertour einen Scheck über bis zu 21.000 Euro ausstellen wird. Der Wettbewerb findet zugunsten der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) statt, die mit dem Cheetah Conservation Fund (CCF) zusammenarbeitet, um das Umweltbewusstsein zu schärfen und internationale Projekte für den Erhalt der Geparden zu unterstützen.

vollständige Pressemeldung von eneloop



08. Mai 2018

Update +++ 10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Weitere Tierärzte und Helfer sind auf Madagaskar eingetroffen - im Gepäck hatten sie fast 500 kg Medikamente und weitere Hilfsgüter, um die beschlagnahmten Strahlenschildkröten zu versorgen. Ihr Einsatz wird über mehrere Monate nötig sein. Um die Versorgung von rund 10.000 Schildkröten zu bewältigen, wurden die Tiere farblich markiert, um ihren Versorgungszustand kenntlich zu machen. 

Neben der Bereitstellung von Medikamenten, Nahrung und Wasser steht aktuell der Bau von Schattenplätzen und Gehegen im Fokus. Experten sind hierzu vor Ort, um eine artgerechte und sichere Unterbringung für die nächsten Monate aufzubauen, bis die Tiere wieder ausgewildert werden können. 

Bitte helfen Sie mit einer Spende - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 



Bilder © TSA

Bilder © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

08. Mai 2018

Beginn der Zeckenzeit: Füchse als Verbündete im Kampf gegen die Borreliose!

Mit den warmen Temperaturen der letzten Wochen hat die Zeckenzeit begonnen – und damit auch das Risiko, sich durch den Biss der kleinen Spinnentiere mit ernsten Erkrankungen wie der Lyme-Borreliose zu infizieren.

Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen jedoch, dass unser wertvollster Verbündeter im Kampf gegen die Borreliose vermutlich der Fuchs ist. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. fordert daher als Teil einer bundesweiten Allianz von Natur- und Tierschutzorganisationen - dem Aktionsbündnis Fuchs - dazu auf, die Bejagung von Füchsen zu stoppen. 

vollständige Pressemeldung 


Bilder © AGA / Birgit Braun

26. April 2018

VERBÄNDEFORDERUNG: Dramatischer Insektenschwund erfordert umfassendes Handeln

In einigen Regionen Deutschlands ist die Biomasse an Fluginsekten seit dem Jahr 1989 um über 75 Prozent zurückgegangen. Ca. 33.000 heimische Arten sind betroffen. Dieser Verlust hat weitreichende Folgen und bedroht auch andere Tiere wie z.B. Vögel und Fledermäuse, die auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen sind.

Anlässlich der morgigen Abstimmung im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot von drei besonders insektenschädigenden Pestiziden hat ein breites Bündnis von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden, zu dem auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. zählt, heute Forderungen an das von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbarte Aktionsprogramm Insektenschutz vorgelegt.



20. April 2018

Update +++ 10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Tierärzte und Helfer der Turtle Survival Alliance, unterstützt von der AGA, kümmern sich seit einer Woche liebevoll um die von Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel gebeutelten Strahlenschildkröten, die auf Madagaskar beschlagnahmt wurden. Die knapp 10.000 Tiere wurden nun alle erstversorgt.Unermüdlich sind die Helfer im Einsatz, um die Schildkröten zu behandeln und den Gesundheitszustand zu erfassen - besonders dringend war es, den Tieren Futter und Wasser zu geben und bei Bedarf auch Medikamente.

Bitte helfen Sie mit einer Spende - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 



Bilder © TSA

Bilder © CCF

19. April 2018

10 Tage altes Gepardenbaby gerettet

Unsere Kollegen aus dem Gepardenschutzprojekt CCF in Namibia haben erneut ein verwaistes Gepardenbaby aufgenommen. Die kleine Gepardin war bei ihrer Rettung etwa 10 Tage alt und konnte gerade erst die Augen öffnen, hatte aber noch keine Zähne. Es ist unklar, wie das Kleine von seiner Mutter getrennt wurde.

Ein Farmer hatte das Gepardenbaby in der Khomas Region gefunden und einige Tage lang versorgt, schließlich aber doch die Behörden informiert, als das Tier gesundheitliche Probleme bekam. Verwaiste Geparde müssen eigentlich sofort gemeldet werden, aber wir sind froh, dass diese Rettung noch rechtzeitig kam. Denn Gepardenbabys benötigen eine spezielle Milchzusammensetzung, die das gerettete Tier jetzt alle drei Stunden beim CCF bekommt. Die kleine Gepardin schläft viel, verhält sich bei der Fütterung aber sehr aktiv und spricht insgesamt gut auf die Pflege an.  

Mit einer Spende unterstützen Sie den Schutz wild lebender Geparde und die Rettung von Gepardenbabys, die leider verwaist aufgefunden wurden. 

Sasha, Bild © CCF

19. April 2018

Neu auf der Patenliste: Gepardenbaby Sasha

Die Gepardin Sasha kam im Januar 2018 im Alter von etwa 5 Monaten zum CCF. Ein Farmer hatte sie krank und geschwächt ohne ihre Mutter aufgefunden. Sasha wäre beinahe ein Opfer von Plastikmüll geworden. Beim CCF stellte sich heraus, dass Sasha einen Gummiball gefressen hatte, der glücklicherweise noch schnell genug in einer Notoperation entfernt werden konnte.

Sasha hat sich gut erholt, sie ist sehr temperamentvoll, ruft gern mit lauter Stimme und liebt es, die anderen Geparde von der höchsten Stelle ihres Geheges aus zu beobachten. Wenn Sasha etwas älter ist, kann sie zu den größeren Geparden ins Gehege ziehen. Sasha kann wahrscheinlich nicht ausgewildert werden und hat beim CCF ein neues zu Hause gefunden.

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie die Aufzucht von Sasha und anderer Geparde, die leider nicht mehr ausgewildert werden können. 



13. April 2018

10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Auf Madagascar wurden am 10. April fast 11.000 (!) Strahlenschildkröten beschlagnahmt. Diese unglaublich hohe Anzahl an Tieren muss jetzt versorgt werden. 

Die AGA hat umgehend erste Mittel zur Notversorgung der Tiere bereit gestellt und ist in enger Abstimmung mit der Organisation vor Ort, der Turtle Survival Alliance (TSA), um die weitere Unterbringung und Versorgung der Schildkröten zu unterstützen. Einige hundert Tiere sind bereits an Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel verendet. Weiteren Schildkröten droht ein ähnliches Schicksal, wenn nicht schnell genug geholfen werden kann.

Bitte helfen Sie mit einer Spende (Stichwort: Nothilfe Strahlenschildkröten) - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 

beschlagnahmte Schildkröten

Bilder © TV Plus Madagascar

Bilder © CCF

29. März 2018

Vier Geparde ausgewildert

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wurden vier verwaiste Geparde ausgewildert. Nach etwa einem Jahr Aufzucht beim CCF können die Raubkatzen ihren Weg zurück in die Wildnis antreten. Die Pfleger hatten die Tiere extra nicht an Menschen gewöhnt. Die vier Geparde sind besendert, so dass sie geortet und von den Gepardenschützern beobachtet werden können. Notfalls steht ihnen ihr altes Gehege weiterhin offen. 

Die Gepardin Zin hat bereits erfolgreich gejagt und eine Ducker-Antilope erlegt. Das Team vom CCF konnte sich bei einer kurzen Sichtung vergewissern, dass es Zin gut geht. Verwaiste oder beschlagnahmte Geparde werden nach Möglichkeit wieder in die Wildnis entlassen. Einige Tiere können leider nicht ausgewildert werden. Sie finden beim CCF ein artgerechtes zu Hause.

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde, die leider nicht mehr ausgewildert werden können. 

beschlagnahmte Papageien
Bilder © AGA / Birgit Braun

28. März 2018

Appell an die Bundesregierung: Haltung und Handel von Wildtieren strenger regeln / Wildwuchs im Wildtier-Markt muss dringend eingedämmt werden

16 Tier-, Natur- und Artenschutzverbände, darunter auch die AGA, fordern die neue Bundesregierung auf, Haltung und Handel von Wildtieren strenger zu reglementieren. Auf Exotenbörsen und im Internet werden tausende Arten gehandelt. Viele Wildfänge sterben bereits zuvor während des langen Weges aus der Wildnis über Zwischenhändler, Transporten, Importeur und Großhandel. Unter den gehandelten Tierarten sind auch Arten, die zum Teil in ihren Heimatländern streng geschützt sind. Hier in Deutschland können sie trotzdem legal gehandelt werden. Manche Arten werden für den Heimtierhandel fast ausgerottet.

vollständige Pressemeldung

Verbände-Forderung Wildtierhandel

Jäger töteten im Jagdjahr 2016/17 etwa 200.000 Hasen und über 400.000 Füchse. Bild © Aktionsbündnis Fuchs

27. März 2018

Sorge um den „Osterhasen“: Natur- und Tierschutzverbände fordern Jagdverbot

Bundesweit gilt der Feldhase als gefährdete, lokal sogar stark gefährdete Art. Doch während Jäger den Füchsen und anderen Beutegreifern die Schuld dafür geben, töten sie selbst jährlich etwa 200.000 Feldhasen. Rund 60 Organisationen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, darunter auch die AGA, fordern als Aktionsbündnis Fuchs ein Verbot der Jagd auf den Feldhasen und die ganzjährige jagdliche Schonung des Fuchses, dessen Bejagung bedrohten Arten eher schadet als nützt.

vollständige Pressemeldung 

23. März 2018

AGA Mitbegründer mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Für herausragende berufliche Verdienste und sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, am 08. März 2018 das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Helmut Baur aus Böblingen überreicht.

Dr. Helmut Baur hat sich nicht nur für die deutsch-malaysischen Beziehungen, im Hochschulbereich und im Sport engagiert, sondern auch mit unternehmerischer Verantwortung für den internationalen Artenschutz eingesetzt. Insbesondere im Bereich des Meeresschildkrötenschutzes unterstützte er Brigitte und Günther Peter, die 1981 auf der Insel Bali das brutale Abschlachten von Meeresschildkröten miterlebten. Noch im gleichen Jahr wurde die internationale Aktion „Rettet die Schildkröten“ und 1986 dann der gemeinnützige Verein Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. gegründet.

Dr. Helmut Baur engagierte sich gegen die damals noch übliche Verwendung von Schildpatt aus dem Panzer der Meeresschildkröten in Brillengestellen. Als Vorreiter der Optikerbranche verbannte er Schildpatt-Brillen aus seinem Unternehmen Binder Optik und setzte sich zusammen mit der AGA aktiv für ein Handelsverbot von Produkten aus Meeresschildkröten und den Schutz dieser faszinierenden Reptilien ein. Bis heute bestehen die durchgesetzten Handelsbeschränkungen.

Die AGA wünscht Dr. Helmut Baur alles Gute und bedankt sich im Namen aller Mitglieder für seine langjährige Unterstützung als Mitglied und Förderer.

Bild © Karlheinz Reichert

20. März 2018

Mangroven-Pflanzaktionen in Watamu gestartet

Der 24gute Taten e.V. hat das Ergebnis aus den Verkäufen des 24gute Taten Adventskalenders 2017 bekanntgegeben, in dem die AGA ein Türchen erhalten hatte: im von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu können in diesem Jahr über 12.000 Mangrovensetzlinge gepflanzt werden, um die einzigartigen Wälder aufzuforsten.

Die erste Pflanzaktion in diesem Jahr fand im März statt. Im Mida Creek haben über 100 freiwillige Helfer 2.500 Mangrovensetzlinge gepflanzt. Daran beteiligt war das Team des LOT, der Partnerorganisation der AGA, sowie die umliegenden Dörfer und Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service und weiterer Behörden. In den nächsten Monaten werden weitere Pflanzungen folgen. 

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Mangroven mit einer Spende

Bilder © AGA / Dorothee Jokiel

Bilder © LOT

19. März 2018

Beginn der Nistsaison in Watamu

Die diesjährige Nistsaison der Meeresschildkröten in Watamu hat begonnen und die ersten Schildkröten kamen bereits zur Eiablage an den Strand. Die AGA unterstützt die Partnerorganisation LOT dabei, den Niststrand von Watamu zu schützen, um die Meeresschildkröten bei der Eiablage sowie deren Nester vor Störungen und illegalen Aktivitäten zu bewahren.

Die Nester werden von den engagierten Artenschützern überwacht und bei Bedarf auch umgesetzt, wenn das Nest beispielsweise in einem Bereich vergraben wurde, der touristisch stark genutzt wird und dadurch gefährdet ist. Von den fünf Meeresschildkrötenarten, die in den Gewässern von Watamu vorkommen, kommen zwei auch zur Eiablage an den Strand: die Grüne Meeresschildkröte und die Echte Karettschildkröte. 

Mit der Übernahme einer Nest-Patenschaft, beispielsweise als Ostergeschenk, können Sie dazu beitragen, die Nester und Schildkrötenbabys in Watamu zu schützen. 

Bild © Peter Scheufler

03. März 2018

Heute ist der Tag des Artenschutzes

In diesem Jahr ist der Artenschutztag dem Schutz der Großkatzen gewidmet. Geparde haben etwa 90% ihres Lebensraumes verloren – in nur einem Jahrhundert. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann könnte der Gepard noch zu unseren Lebzeiten aussterben.

Ähnlich wie Löwen, Tiger, Leoparden und Jaguare, sind Geparde verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt: Dazu gehören Mensch-Wildtier-Konflikte, Verlust von Lebensraum und Beutetieren, Wilderei und illegaler Handel.

Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) setzt sich die AGA durch ganzheitliche Schutzmaßnahmen für den Schutz der Geparde ein. Diese beachten nicht nur die Bedürfnisse der Geparde, sondern auch die der weiteren Wildtiere sowie der Menschen und ihrer Nutztiere, mit denen sich die Geparde den Lebensraum teilen.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit zum Schutz der Geparde mit einer Spende.  


Bilder © DSWT

28. Februar 2018

Elefantenbaby aus Schlingfalle befreit

Ein etwa fünf Jahre alter Elefant wurde im Mwea National Reserve in Kenia aus der Schlingfalle eines Wilderes gerettet. Der Draht hatte tief in den Rüssel des Tieres eingeschnitten, so dass es sich nicht selbst befreien konnte. Solche Verletzungen sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern können unbehandelt auch zum Tod von Elefanten oder anderer Wildtiere führen. 

Durch den Einsatz der mobilen Tierarzteinheit aus dem von der AGA unterstützten Elefanten-Schutzprojekt und des Kenya Wildlife Services konnte dieser Elefant befreit und behandelt werden.

Schlingfallen stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Überleben von Wildtieren dar. Die AGA finanziert daher ein 6-köpfiges Wildhüterteam des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), das im Tsavo East Nationalpark Fallen einsammelt und Verstecke von Wilderern zerstört. Mit vereinter Kraft haben die Teams innerhalb von sechs Monaten mehr als 3.000 Schlingfallen unschädlich gemacht. Bitte unterstützen Sie den Einsatz der Wildhüter mit einer Spende.  

23./24. Februar 2018

AGA auf der Green World Tour in Stuttgart

Die AGA war erstmals auf der Green World Tour, einer Messe rund um das Thema Nachhaltigkeit, vertreten. Am Infostand informierten wir am 23. und 24. Februar 2018 in der Kulturhaus Arena in Stuttgart Wangen über unsere Arbeit und die Projekte zum Schutz bedrohter Arten.

Die zahlreichen Besucher erfuhren, wodurch Elefanten, Geparde, Nashörner, Meeresschildkröten und weitere Arten bedroht sind und wie sie geschützt werden können. Zusätzlich zeigten wir unsere Ausstellung zum Schutz der Meeresschildkröten. Kinder konnten als Beitrag zum Plastikvermeiden eine Stofftaschen an unserem Stand bemalen.  

20. Februar 2018

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die ehemalige Waise Seraa hat ihren ersten Nachwuchs zur Welt gebracht, einen gesunden kleinen Bullen, und diesen kurz nach der Geburt mit zur Auswilderungsstation Voi gebracht. Die Elefantenkuh Seraa wurde 2001 im Alter von nur 6 Wochen aus einem Brunnen gerettet und musste im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus mit der Hand aufgezogen werden. Der kleine Elefantenbulle, der den Namen Solar erhielt, ist das 29. in der Wildnis geborene Elefantenbaby einer ehemaligen Waisen, von dem wir wissen. Der zahlreiche Nachwuchs zeigt, wie erfolgreich sich die Tiere nach ihrer Auswilderung in die wild lebenden Herden integriert haben.

Die Aufzucht verwaister Elefanten wie Seraa ist nur durch die Unterstützung zahlreicher Förderer und Paten möglich. Bitte unterstützen Sie das Elefanten-Schutzprojekt mit einer Spende oder übernehmen eine Teilpatenschaft für ein verwaistes Elefantenbaby. 



Baby Solar von Seraa © DSWT

Bilder © CCF

15. Februar 2018

Weinlese im Geparden-Schutzprojekt

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden 450 kg Weintrauben geerntet. Die Trauben werden in einer lokalen Winzerei zu Weißwein verarbeitet. Der Weinanbau ist eines der Projekte auf der Modellfarm unserer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF). Dort gibt es neben Workshops im Weinanbau beispielsweise auch Kurse zur Haltung von Schafen und Ziegen, der Herstellung von Ziegenkäse und der Aufzucht und dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Die Modellfarm zeigt den Farmern neue, nachhaltige und insbesondere gepardenfreundliche Anbau- und Viehaltungsmethoden auf, die ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wildtieren erlauben. 

Davon profitieren alle. Die Farmer können ihr Einkommen verbessern und lernen, sich den Lebensraum mit Raubtieren zu teilen, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kommen. Denn der Mensch-Wildtier-Konflikt, in dem die Tiere meist die Verlierer sind, stellt eine der Hauptbedrohungen für Geparde und andere Raubtiere dar. 

Bild © CCF

12. Februar 2018

Geschmuggeltes Gepardenbaby gestorben

Ein Gepardenjunges, das von den Behörden in Somaliland beschlagnahmt worden war, hat leider nicht überlebt. Sein Körper war durch ein Seil so eingeschnürt worden, dass es an seinen inneren Verletzungen erlegen ist. Der Fall zeigt das dramatische Ausmaß des illegalen Handels: für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben fünf oder mehr der bedrohten Raubkatzen, oft schon beim Fang und während des Transportes.

Bild © WACI

06. Februar 2018

Dörfer in Nigeria beteiligen sich am Nestschutz 

Nach dem Besuch der Meeresschildkrötenschützer der Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) haben die Bewohner einer Dorfes an der Küste Nigerias begonnen, die Nester der Meeresschildkröten am nahe gelegenem Niststrand zu schützen. Das Team der WACI wird von den AGA finanziert. 

Bis vor kurzem haben die Dorfbewohner noch Schildkröteneier gesammelt, um sie zu verkaufen oder selber zu essen. Nun haben sie das Nest eingezäunt, um es zu schützen, und danach die Schildkrötenschützer um Hilfe gebeten. Diese Zusammenarbeit ist ein großer Erfolg für den Schutz der bedrohten Meeresschildkröten in Nigeria. 

Bild © WACI

01. Februar 2018

Wildlife of Africa Conservation Initiative offiziell anerkannt

Der Schutz der Meeresschildkröten in Nigeria ist einen Schritt weiter gekommen. Die Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) ist erfolgreich als gemeinnützige Organisation registriert worden. Die AGA hat diesen wichtigen Prozess ihrer nigerianischen Partner begleitet und finanziert. Für die Arbeit unserer Kollegen ist die Registrierung von großer Bedeutung, denn sie erleichtert die Zusammenarbeit mit Behörden und hilft beim Aufbau eines nachhaltigen Projektes zum Schutz der Meeresschildkröten.


Bild © CCF

29. Januar 2018

Erneut Gepardenbaby aufgenommen

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia ist erneut ein gerettetes Gepardenbaby aufgenommen worden. Ein Farmer hatte das weibliche Jungtier bereits sehr geschwächt und ohne seine Mutter gefunden und die Behörden kontaktiert. Die Behörden informierten unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF), die das Tier schließlich abholten.

Nach einer Untersuchung stand fest, dass die kleine Gepardin sofort operiert werden musste. Sie hat den Eingriff gut überstanden und wir hoffen, dass sie sich weiterhin gut erholt. Nach der Rettungsaktion hat das Tier beim CCF ein neues zu Hause gefunden. Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde mit einer Spende

25. Januar 2018

Wer schleicht hier durch den Busch?

Um die Verbreitung von Geparden und weiteren Wildtieren zu erforschen, hat die AGA dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia 43 Kamerafallen finanziert. Die Kamerafallen werden durch Bewegungssensoren ausgelöst und fangen deshalb auch Bilder anderer Tiere ein, die sich den Lebensraum mit den Geparden teilen. Ob Pavian, Gazelle oder Mensch, mittlerweile sind über 1,2 Millionen Aufnahmen zustande gekommen. Jetzt ist dringend Hilfe bei der Sichtung der Bilder und der Bestimmung der abgelichteten Tiere gefragt. Interessierte Laien mit Internetzugang können nach wenigen Klicks und einer kurzen Einführung direkt bei „Cheetahs of Central Namibia“, einem sogenannten Citizen Science Projekt, loslegen. 

vollständige Pressemitteilung

aufgestellte Kamerafalle
Beispielbild Gepard
Beispielbild Warzenschwein Bilder © CCF
Bild © LOT

18. Januar 2018

Erderwärmung gefährdet Meeresschildkröten

Klimaschutz ist Artenschutz, wie eine neue Studie aus Australien zeigt: Im Norden des Great Barrier Reefs schlüpfen fast nur noch weibliche Grüne Meeresschildkröten. Das Geschlecht der Schildkröten entwickelt sich während der Brutphase in Abhängigkeit zur Temperatur des Sandes. Ist es wärmer, schlüpfen mehr Weibchen, bei den Jungtieren der untersuchten Population lag deren Anteil bei 99,8%. So stellt die Erderwärmung eine große Bedrohung für das Überleben der Meeresschildkröten dar.

Bild © Markus Strobel / ZDF

16. Januar 2018

TV-Tipp: Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Nach Eisbären, Elefanten, Löwen und Delfinen widmet sich Hannes Jaenicke in seiner vielfach prämierten Doku-Reihe nun einer neuen ebenfalls stark bedrohten Tierart: den Nashörnern. Der prominente Naturschützer reiste für seinen Film nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild über die prekäre Lage zu machen. Dort beginnt er seine Recherche über das gnadenlose Geschäft mit Hörnern, das der Schauspieler auf seiner Reise rund um die Welt nachverfolgt. Die Dokumentation wurde am 16. Januar um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16. Januar 2018

Aktionsbündnis Fuchs gegen grausame Fuchswochen

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Im Aktionsbündnis Fuchs fordert die AGA mit mehr als vierzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis Fuchs finden Sie hier.

Bild © CCF

10. Januar 2018

Zwei neue Geparde aufgenommen

Unsere Partnerorganisation hat zwei neue Geparde im Geparden-Schutzprojekt aufgenommen. Die Raubkatzen wurden bisher als Haustiere gehalten und jetzt von den Behörden beschlagnahmt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass sie kein artgerechtes Futter erhalten hatten. Das acht Monate alte Männchen und das anderthalb Jahre alte Weibchen haben beim Cheetah Conservation Fund (CCF) ein neues zu Hause gefunden.


Bilder © CCF

05. Januar 2018

Dritte Generation Herdenschutzhunde wächst heran

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wächst die nächste Generation Geparden-Schützer auf vier Pfoten heran. Die Herdenschutzhündin Susie hat im November ihren ersten Nachwuchs bekommen. Die Welpen, die sich prächtig entwickelt haben, werden demnächst als Herdenschutzhunde das Vieh der Farmer in Namibia vor Raubtieren schützen. Sie treten damit in die Fußstapfen ihrer Mutter Susie und ihrer Großmutter Karibib.

Herdenschutzhunde leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Mensch-Wildtier-Konflikt, bei dem Geparde und andere Wildtiere meist den Kürzen ziehen, zu lösen. Mit Ihrer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft für das Herdenschutzhunde-Programm helfen Sie, dieses wirksame Programm zum Schutz der wild lebenden Geparde zu ermöglichen.

Bild © AGA

01. Januar 2018

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2017 den nationalen Handel mit Elfenbein verboten und damit den weltweit größten Markt für Elfenbein geschlossen. Erste Schnitzerein und Geschäfte mussten bereits im März 2017 schließen, jetzt ist die Verarbeitung und der Handel von Elefantenstoßzähnen sowie Produkten aus Elfenbein in China komplett untersagt.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

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