AGA-NEWS



08. Mai 2018

Update +++ 10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Weitere Tierärzte und Helfer sind auf Madagaskar eingetroffen - im Gepäck hatten sie fast 500 kg Medikamente und weitere Hilfsgüter, um die beschlagnahmten Strahlenschildkröten zu versorgen. Ihr Einsatz wird über mehrere Monate nötig sein. Um die Versorgung von rund 10.000 Schildkröten zu bewältigen, wurden die Tiere farblich markiert, um ihren Versorgungszustand kenntlich zu machen. 

Neben der Bereitstellung von Medikamenten, Nahrung und Wasser steht aktuell der Bau von Schattenplätzen und Gehegen im Fokus. Experten sind hierzu vor Ort, um eine artgerechte und sichere Unterbringung für die nächsten Monate aufzubauen, bis die Tiere wieder ausgewildert werden können. 

Bitte helfen Sie mit einer Spende - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 



Bilder © TSA

Bilder © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

08. Mai 2018

Beginn der Zeckenzeit: Füchse als Verbündete im Kampf gegen die Borreliose!

Mit den warmen Temperaturen der letzten Wochen hat die Zeckenzeit begonnen – und damit auch das Risiko, sich durch den Biss der kleinen Spinnentiere mit ernsten Erkrankungen wie der Lyme-Borreliose zu infizieren.

Aktuelle Forschungsarbeiten zeigen jedoch, dass unser wertvollster Verbündeter im Kampf gegen die Borreliose vermutlich der Fuchs ist. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. fordert daher als Teil einer bundesweiten Allianz von Natur- und Tierschutzorganisationen - dem Aktionsbündnis Fuchs - dazu auf, die Bejagung von Füchsen zu stoppen. 

vollständige Pressemeldung 


Bilder © AGA / Birgit Braun

26. April 2018

VERBÄNDEFORDERUNG: Dramatischer Insektenschwund erfordert umfassendes Handeln

In einigen Regionen Deutschlands ist die Biomasse an Fluginsekten seit dem Jahr 1989 um über 75 Prozent zurückgegangen. Ca. 33.000 heimische Arten sind betroffen. Dieser Verlust hat weitreichende Folgen und bedroht auch andere Tiere wie z.B. Vögel und Fledermäuse, die auf Insekten als Nahrungsquelle angewiesen sind.

Anlässlich der morgigen Abstimmung im Fachausschuss der EU-Kommission über ein Verbot von drei besonders insektenschädigenden Pestiziden hat ein breites Bündnis von Umwelt-, Natur- und Tierschutzverbänden, zu dem auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. zählt, heute Forderungen an das von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbarte Aktionsprogramm Insektenschutz vorgelegt.



20. April 2018

Update +++ 10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Tierärzte und Helfer der Turtle Survival Alliance, unterstützt von der AGA, kümmern sich seit einer Woche liebevoll um die von Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel gebeutelten Strahlenschildkröten, die auf Madagaskar beschlagnahmt wurden. Die knapp 10.000 Tiere wurden nun alle erstversorgt.Unermüdlich sind die Helfer im Einsatz, um die Schildkröten zu behandeln und den Gesundheitszustand zu erfassen - besonders dringend war es, den Tieren Futter und Wasser zu geben und bei Bedarf auch Medikamente.

Bitte helfen Sie mit einer Spende - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 



Bilder © TSA

Bilder © CCF

19. April 2018

10 Tage altes Gepardenbaby gerettet

Unsere Kollegen aus dem Gepardenschutzprojekt CCF in Namibia haben erneut ein verwaistes Gepardenbaby aufgenommen. Die kleine Gepardin war bei ihrer Rettung etwa 10 Tage alt und konnte gerade erst die Augen öffnen, hatte aber noch keine Zähne. Es ist unklar, wie das Kleine von seiner Mutter getrennt wurde.

Ein Farmer hatte das Gepardenbaby in der Khomas Region gefunden und einige Tage lang versorgt, schließlich aber doch die Behörden informiert, als das Tier gesundheitliche Probleme bekam. Verwaiste Geparde müssen eigentlich sofort gemeldet werden, aber wir sind froh, dass diese Rettung noch rechtzeitig kam. Denn Gepardenbabys benötigen eine spezielle Milchzusammensetzung, die das gerettete Tier jetzt alle drei Stunden beim CCF bekommt. Die kleine Gepardin schläft viel, verhält sich bei der Fütterung aber sehr aktiv und spricht insgesamt gut auf die Pflege an.  

Mit einer Spende unterstützen Sie den Schutz wild lebender Geparde und die Rettung von Gepardenbabys, die leider verwaist aufgefunden wurden. 

Sasha, Bild © CCF

19. April 2018

Neu auf der Patenliste: Gepardenbaby Sasha

Die Gepardin Sasha kam im Januar 2018 im Alter von etwa 5 Monaten zum CCF. Ein Farmer hatte sie krank und geschwächt ohne ihre Mutter aufgefunden. Sasha wäre beinahe ein Opfer von Plastikmüll geworden. Beim CCF stellte sich heraus, dass Sasha einen Gummiball gefressen hatte, der glücklicherweise noch schnell genug in einer Notoperation entfernt werden konnte.

Sasha hat sich gut erholt, sie ist sehr temperamentvoll, ruft gern mit lauter Stimme und liebt es, die anderen Geparde von der höchsten Stelle ihres Geheges aus zu beobachten. Wenn Sasha etwas älter ist, kann sie zu den größeren Geparden ins Gehege ziehen. Sasha kann wahrscheinlich nicht ausgewildert werden und hat beim CCF ein neues zu Hause gefunden.

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie die Aufzucht von Sasha und anderer Geparde, die leider nicht mehr ausgewildert werden können. 



13. April 2018

10.000 Schildkröten brauchen dringend Hilfe

Auf Madagascar wurden am 10. April fast 11.000 (!) Strahlenschildkröten beschlagnahmt. Diese unglaublich hohe Anzahl an Tieren muss jetzt versorgt werden. 

Die AGA hat umgehend erste Mittel zur Notversorgung der Tiere bereit gestellt und ist in enger Abstimmung mit der Organisation vor Ort, der Turtle Survival Alliance (TSA), um die weitere Unterbringung und Versorgung der Schildkröten zu unterstützen. Einige hundert Tiere sind bereits an Unterernährung, Krankheiten und Flüssigkeitsmangel verendet. Weiteren Schildkröten droht ein ähnliches Schicksal, wenn nicht schnell genug geholfen werden kann.

Bitte helfen Sie mit einer Spende (Stichwort: Nothilfe Strahlenschildkröten) - diese Schildkröten brauchen dringend unsere Hilfe! 

beschlagnahmte Schildkröten

Bilder © TV Plus Madagascar

Bilder © CCF

29. März 2018

Vier Geparde ausgewildert

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wurden vier verwaiste Geparde ausgewildert. Nach etwa einem Jahr Aufzucht beim CCF können die Raubkatzen ihren Weg zurück in die Wildnis antreten. Die Pfleger hatten die Tiere extra nicht an Menschen gewöhnt. Die vier Geparde sind besendert, so dass sie geortet und von den Gepardenschützern beobachtet werden können. Notfalls steht ihnen ihr altes Gehege weiterhin offen. 

Die Gepardin Zin hat bereits erfolgreich gejagt und eine Ducker-Antilope erlegt. Das Team vom CCF konnte sich bei einer kurzen Sichtung vergewissern, dass es Zin gut geht. Verwaiste oder beschlagnahmte Geparde werden nach Möglichkeit wieder in die Wildnis entlassen. Einige Tiere können leider nicht ausgewildert werden. Sie finden beim CCF ein artgerechtes zu Hause.

Mit einer Patenschaft unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde, die leider nicht mehr ausgewildert werden können. 

beschlagnahmte Papageien
Bilder © AGA / Birgit Braun

28. März 2018

Appell an die Bundesregierung: Haltung und Handel von Wildtieren strenger regeln / Wildwuchs im Wildtier-Markt muss dringend eingedämmt werden

16 Tier-, Natur- und Artenschutzverbände, darunter auch die AGA, fordern die neue Bundesregierung auf, Haltung und Handel von Wildtieren strenger zu reglementieren. Auf Exotenbörsen und im Internet werden tausende Arten gehandelt. Viele Wildfänge sterben bereits zuvor während des langen Weges aus der Wildnis über Zwischenhändler, Transporten, Importeur und Großhandel. Unter den gehandelten Tierarten sind auch Arten, die zum Teil in ihren Heimatländern streng geschützt sind. Hier in Deutschland können sie trotzdem legal gehandelt werden. Manche Arten werden für den Heimtierhandel fast ausgerottet.

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Verbände-Forderung Wildtierhandel

Jäger töteten im Jagdjahr 2016/17 etwa 200.000 Hasen und über 400.000 Füchse. Bild © Aktionsbündnis Fuchs

27. März 2018

Sorge um den „Osterhasen“: Natur- und Tierschutzverbände fordern Jagdverbot

Bundesweit gilt der Feldhase als gefährdete, lokal sogar stark gefährdete Art. Doch während Jäger den Füchsen und anderen Beutegreifern die Schuld dafür geben, töten sie selbst jährlich etwa 200.000 Feldhasen. Rund 60 Organisationen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, darunter auch die AGA, fordern als Aktionsbündnis Fuchs ein Verbot der Jagd auf den Feldhasen und die ganzjährige jagdliche Schonung des Fuchses, dessen Bejagung bedrohten Arten eher schadet als nützt.

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23. März 2018

AGA Mitbegründer mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Für herausragende berufliche Verdienste und sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement hat Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, am 08. März 2018 das von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland an Dr. Helmut Baur aus Böblingen überreicht.

Dr. Helmut Baur hat sich nicht nur für die deutsch-malaysischen Beziehungen, im Hochschulbereich und im Sport engagiert, sondern auch mit unternehmerischer Verantwortung für den internationalen Artenschutz eingesetzt. Insbesondere im Bereich des Meeresschildkrötenschutzes unterstützte er Brigitte und Günther Peter, die 1981 auf der Insel Bali das brutale Abschlachten von Meeresschildkröten miterlebten. Noch im gleichen Jahr wurde die internationale Aktion „Rettet die Schildkröten“ und 1986 dann der gemeinnützige Verein Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. gegründet.

Dr. Helmut Baur engagierte sich gegen die damals noch übliche Verwendung von Schildpatt aus dem Panzer der Meeresschildkröten in Brillengestellen. Als Vorreiter der Optikerbranche verbannte er Schildpatt-Brillen aus seinem Unternehmen Binder Optik und setzte sich zusammen mit der AGA aktiv für ein Handelsverbot von Produkten aus Meeresschildkröten und den Schutz dieser faszinierenden Reptilien ein. Bis heute bestehen die durchgesetzten Handelsbeschränkungen.

Die AGA wünscht Dr. Helmut Baur alles Gute und bedankt sich im Namen aller Mitglieder für seine langjährige Unterstützung als Mitglied und Förderer.

Bild © Karlheinz Reichert

20. März 2018

Mangroven-Pflanzaktionen in Watamu gestartet

Der 24gute Taten e.V. hat das Ergebnis aus den Verkäufen des 24gute Taten Adventskalenders 2017 bekanntgegeben, in dem die AGA ein Türchen erhalten hatte: im von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu können in diesem Jahr über 12.000 Mangrovensetzlinge gepflanzt werden, um die einzigartigen Wälder aufzuforsten.

Die erste Pflanzaktion in diesem Jahr fand im März statt. Im Mida Creek haben über 100 freiwillige Helfer 2.500 Mangrovensetzlinge gepflanzt. Daran beteiligt war das Team des LOT, der Partnerorganisation der AGA, sowie die umliegenden Dörfer und Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service und weiterer Behörden. In den nächsten Monaten werden weitere Pflanzungen folgen. 

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Mangroven mit einer Spende

Bilder © AGA / Dorothee Jokiel

Bilder © LOT

19. März 2018

Beginn der Nistsaison in Watamu

Die diesjährige Nistsaison der Meeresschildkröten in Watamu hat begonnen und die ersten Schildkröten kamen bereits zur Eiablage an den Strand. Die AGA unterstützt die Partnerorganisation LOT dabei, den Niststrand von Watamu zu schützen, um die Meeresschildkröten bei der Eiablage sowie deren Nester vor Störungen und illegalen Aktivitäten zu bewahren.

Die Nester werden von den engagierten Artenschützern überwacht und bei Bedarf auch umgesetzt, wenn das Nest beispielsweise in einem Bereich vergraben wurde, der touristisch stark genutzt wird und dadurch gefährdet ist. Von den fünf Meeresschildkrötenarten, die in den Gewässern von Watamu vorkommen, kommen zwei auch zur Eiablage an den Strand: die Grüne Meeresschildkröte und die Echte Karettschildkröte. 

Mit der Übernahme einer Nest-Patenschaft, beispielsweise als Ostergeschenk, können Sie dazu beitragen, die Nester und Schildkrötenbabys in Watamu zu schützen. 

Bild © Peter Scheufler

03. März 2018

Heute ist der Tag des Artenschutzes

In diesem Jahr ist der Artenschutztag dem Schutz der Großkatzen gewidmet. Geparde haben etwa 90% ihres Lebensraumes verloren – in nur einem Jahrhundert. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann könnte der Gepard noch zu unseren Lebzeiten aussterben.

Ähnlich wie Löwen, Tiger, Leoparden und Jaguare, sind Geparde verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt: Dazu gehören Mensch-Wildtier-Konflikte, Verlust von Lebensraum und Beutetieren, Wilderei und illegaler Handel.

Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) setzt sich die AGA durch ganzheitliche Schutzmaßnahmen für den Schutz der Geparde ein. Diese beachten nicht nur die Bedürfnisse der Geparde, sondern auch die der weiteren Wildtiere sowie der Menschen und ihrer Nutztiere, mit denen sich die Geparde den Lebensraum teilen.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit zum Schutz der Geparde mit einer Spende.  


Bilder © DSWT

28. Februar 2018

Elefantenbaby aus Schlingfalle befreit

Ein etwa fünf Jahre alter Elefant wurde im Mwea National Reserve in Kenia aus der Schlingfalle eines Wilderes gerettet. Der Draht hatte tief in den Rüssel des Tieres eingeschnitten, so dass es sich nicht selbst befreien konnte. Solche Verletzungen sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern können unbehandelt auch zum Tod von Elefanten oder anderer Wildtiere führen. 

Durch den Einsatz der mobilen Tierarzteinheit aus dem von der AGA unterstützten Elefanten-Schutzprojekt und des Kenya Wildlife Services konnte dieser Elefant befreit und behandelt werden.

Schlingfallen stellen eine ernsthafte Bedrohung für das Überleben von Wildtieren dar. Die AGA finanziert daher ein 6-köpfiges Wildhüterteam des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), das im Tsavo East Nationalpark Fallen einsammelt und Verstecke von Wilderern zerstört. Mit vereinter Kraft haben die Teams innerhalb von sechs Monaten mehr als 3.000 Schlingfallen unschädlich gemacht. Bitte unterstützen Sie den Einsatz der Wildhüter mit einer Spende.  

23./24. Februar 2018

AGA auf der Green World Tour in Stuttgart

Die AGA war erstmals auf der Green World Tour, einer Messe rund um das Thema Nachhaltigkeit, vertreten. Am Infostand informierten wir am 23. und 24. Februar 2018 in der Kulturhaus Arena in Stuttgart Wangen über unsere Arbeit und die Projekte zum Schutz bedrohter Arten.

Die zahlreichen Besucher erfuhren, wodurch Elefanten, Geparde, Nashörner, Meeresschildkröten und weitere Arten bedroht sind und wie sie geschützt werden können. Zusätzlich zeigten wir unsere Ausstellung zum Schutz der Meeresschildkröten. Kinder konnten als Beitrag zum Plastikvermeiden eine Stofftaschen an unserem Stand bemalen.  

20. Februar 2018

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die ehemalige Waise Seraa hat ihren ersten Nachwuchs zur Welt gebracht, einen gesunden kleinen Bullen, und diesen kurz nach der Geburt mit zur Auswilderungsstation Voi gebracht. Die Elefantenkuh Seraa wurde 2001 im Alter von nur 6 Wochen aus einem Brunnen gerettet und musste im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus mit der Hand aufgezogen werden. Der kleine Elefantenbulle, der den Namen Solar erhielt, ist das 29. in der Wildnis geborene Elefantenbaby einer ehemaligen Waisen, von dem wir wissen. Der zahlreiche Nachwuchs zeigt, wie erfolgreich sich die Tiere nach ihrer Auswilderung in die wild lebenden Herden integriert haben.

Die Aufzucht verwaister Elefanten wie Seraa ist nur durch die Unterstützung zahlreicher Förderer und Paten möglich. Bitte unterstützen Sie das Elefanten-Schutzprojekt mit einer Spende oder übernehmen eine Teilpatenschaft für ein verwaistes Elefantenbaby. 



Baby Solar von Seraa © DSWT

Bilder © CCF

15. Februar 2018

Weinlese im Geparden-Schutzprojekt

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden 450 kg Weintrauben geerntet. Die Trauben werden in einer lokalen Winzerei zu Weißwein verarbeitet. Der Weinanbau ist eines der Projekte auf der Modellfarm unserer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF). Dort gibt es neben Workshops im Weinanbau beispielsweise auch Kurse zur Haltung von Schafen und Ziegen, der Herstellung von Ziegenkäse und der Aufzucht und dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Die Modellfarm zeigt den Farmern neue, nachhaltige und insbesondere gepardenfreundliche Anbau- und Viehaltungsmethoden auf, die ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wildtieren erlauben. 

Davon profitieren alle. Die Farmer können ihr Einkommen verbessern und lernen, sich den Lebensraum mit Raubtieren zu teilen, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kommen. Denn der Mensch-Wildtier-Konflikt, in dem die Tiere meist die Verlierer sind, stellt eine der Hauptbedrohungen für Geparde und andere Raubtiere dar. 

Bild © CCF

12. Februar 2018

Geschmuggeltes Gepardenbaby gestorben

Ein Gepardenjunges, das von den Behörden in Somaliland beschlagnahmt worden war, hat leider nicht überlebt. Sein Körper war durch ein Seil so eingeschnürt worden, dass es an seinen inneren Verletzungen erlegen ist. Der Fall zeigt das dramatische Ausmaß des illegalen Handels: für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben fünf oder mehr der bedrohten Raubkatzen, oft schon beim Fang und während des Transportes.

Bild © WACI

06. Februar 2018

Dörfer in Nigeria beteiligen sich am Nestschutz 

Nach dem Besuch der Meeresschildkrötenschützer der Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) haben die Bewohner einer Dorfes an der Küste Nigerias begonnen, die Nester der Meeresschildkröten am nahe gelegenem Niststrand zu schützen. Das Team der WACI wird von den AGA finanziert. 

Bis vor kurzem haben die Dorfbewohner noch Schildkröteneier gesammelt, um sie zu verkaufen oder selber zu essen. Nun haben sie das Nest eingezäunt, um es zu schützen, und danach die Schildkrötenschützer um Hilfe gebeten. Diese Zusammenarbeit ist ein großer Erfolg für den Schutz der bedrohten Meeresschildkröten in Nigeria. 

Bild © WACI

01. Februar 2018

Wildlife of Africa Conservation Initiative offiziell anerkannt

Der Schutz der Meeresschildkröten in Nigeria ist einen Schritt weiter gekommen. Die Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) ist erfolgreich als gemeinnützige Organisation registriert worden. Die AGA hat diesen wichtigen Prozess ihrer nigerianischen Partner begleitet und finanziert. Für die Arbeit unserer Kollegen ist die Registrierung von großer Bedeutung, denn sie erleichtert die Zusammenarbeit mit Behörden und hilft beim Aufbau eines nachhaltigen Projektes zum Schutz der Meeresschildkröten.


Bild © CCF

29. Januar 2018

Erneut Gepardenbaby aufgenommen

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia ist erneut ein gerettetes Gepardenbaby aufgenommen worden. Ein Farmer hatte das weibliche Jungtier bereits sehr geschwächt und ohne seine Mutter gefunden und die Behörden kontaktiert. Die Behörden informierten unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF), die das Tier schließlich abholten.

Nach einer Untersuchung stand fest, dass die kleine Gepardin sofort operiert werden musste. Sie hat den Eingriff gut überstanden und wir hoffen, dass sie sich weiterhin gut erholt. Nach der Rettungsaktion hat das Tier beim CCF ein neues zu Hause gefunden. Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde mit einer Spende

25. Januar 2018

Wer schleicht hier durch den Busch?

Um die Verbreitung von Geparden und weiteren Wildtieren zu erforschen, hat die AGA dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia 43 Kamerafallen finanziert. Die Kamerafallen werden durch Bewegungssensoren ausgelöst und fangen deshalb auch Bilder anderer Tiere ein, die sich den Lebensraum mit den Geparden teilen. Ob Pavian, Gazelle oder Mensch, mittlerweile sind über 1,2 Millionen Aufnahmen zustande gekommen. Jetzt ist dringend Hilfe bei der Sichtung der Bilder und der Bestimmung der abgelichteten Tiere gefragt. Interessierte Laien mit Internetzugang können nach wenigen Klicks und einer kurzen Einführung direkt bei „Cheetahs of Central Namibia“, einem sogenannten Citizen Science Projekt, loslegen. 

vollständige Pressemitteilung

aufgestellte Kamerafalle
Beispielbild Gepard
Beispielbild Warzenschwein Bilder © CCF
Bild © LOT

18. Januar 2018

Erderwärmung gefährdet Meeresschildkröten

Klimaschutz ist Artenschutz, wie eine neue Studie aus Australien zeigt: Im Norden des Great Barrier Reefs schlüpfen fast nur noch weibliche Grüne Meeresschildkröten. Das Geschlecht der Schildkröten entwickelt sich während der Brutphase in Abhängigkeit zur Temperatur des Sandes. Ist es wärmer, schlüpfen mehr Weibchen, bei den Jungtieren der untersuchten Population lag deren Anteil bei 99,8%. So stellt die Erderwärmung eine große Bedrohung für das Überleben der Meeresschildkröten dar.

Bild © Markus Strobel / ZDF

16. Januar 2018

TV-Tipp: Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Nach Eisbären, Elefanten, Löwen und Delfinen widmet sich Hannes Jaenicke in seiner vielfach prämierten Doku-Reihe nun einer neuen ebenfalls stark bedrohten Tierart: den Nashörnern. Der prominente Naturschützer reiste für seinen Film nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild über die prekäre Lage zu machen. Dort beginnt er seine Recherche über das gnadenlose Geschäft mit Hörnern, das der Schauspieler auf seiner Reise rund um die Welt nachverfolgt. Die Dokumentation wurde am 16. Januar um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16. Januar 2018

Aktionsbündnis Fuchs gegen grausame Fuchswochen

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Im Aktionsbündnis Fuchs fordert die AGA mit mehr als vierzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis Fuchs finden Sie hier.

Bild © CCF

10. Januar 2018

Zwei neue Geparde aufgenommen

Unsere Partnerorganisation hat zwei neue Geparde im Geparden-Schutzprojekt aufgenommen. Die Raubkatzen wurden bisher als Haustiere gehalten und jetzt von den Behörden beschlagnahmt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass sie kein artgerechtes Futter erhalten hatten. Das acht Monate alte Männchen und das anderthalb Jahre alte Weibchen haben beim Cheetah Conservation Fund (CCF) ein neues zu Hause gefunden.


Bilder © CCF

05. Januar 2018

Dritte Generation Herdenschutzhunde wächst heran

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wächst die nächste Generation Geparden-Schützer auf vier Pfoten heran. Die Herdenschutzhündin Susie hat im November ihren ersten Nachwuchs bekommen. Die Welpen, die sich prächtig entwickelt haben, werden demnächst als Herdenschutzhunde das Vieh der Farmer in Namibia vor Raubtieren schützen. Sie treten damit in die Fußstapfen ihrer Mutter Susie und ihrer Großmutter Karibib.

Herdenschutzhunde leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Mensch-Wildtier-Konflikt, bei dem Geparde und andere Wildtiere meist den Kürzen ziehen, zu lösen. Mit Ihrer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft für das Herdenschutzhunde-Programm helfen Sie, dieses wirksame Programm zum Schutz der wild lebenden Geparde zu ermöglichen.

Bild © AGA

01. Januar 2018

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2017 den nationalen Handel mit Elfenbein verboten und damit den weltweit größten Markt für Elfenbein geschlossen. Erste Schnitzerein und Geschäfte mussten bereits im März 2017 schließen, jetzt ist die Verarbeitung und der Handel von Elefantenstoßzähnen sowie Produkten aus Elfenbein in China komplett untersagt.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

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