AGA-NEWS

03. Dezember 2019

Giving Tuesday - Tag des Gebens

Heute ist Giving Tuesday, ein Tag des Gebens, entstanden als Gegenbewegung zum Konsumrausch am Black Friday und Cyber Monday. Wir möchten Ihnen gerade heute unsere Patenschaften für verwaiste Wildtiere ans Herz legen - für Sie selbst oder beispielsweise als Weihnachtsgeschenk.

Neben einer Patenschaft für einen verwaisten Elefanten, Geparden oder ein Nashorn, sind unsere Geschenkurkunden ein Hingucker auf dem Gabentisch und zudem ein sehr persönliches Geschenk, das viel Gutes bewirkt, passend zum Fest der Liebe.


Globaler Klimastreik am 29. November 2019

Es reicht! Klimaschutz jetzt und für alle! Gemeinsam mit Fridays for Future, Entwicklungs- und Sozialverbänden gehen wir am 29.11. bundesweit auf die Straßen und fordern einen #NeustartKlima. Zahlreiche Mitglieder der Klima-Allianz Deutschland, darunter auch die AGA, haben sich diesem Bündnis angeschlossen

Bei der Forderung nach einer wirksamen Klimapolitik geht es um die Zukunft, vor allem die unserer Kinder und Enkelkinder – das geht uns alle an!  Wir würden uns freuen, wenn auch Sie sich dafür engagieren und am 29.11.2019 ein deutliches Zeichen gesetzt werden kann.


Bilder © FNPW

09. November 2019

Nothilfe für bei Buschfeuern verletzte Koalas

Schwere Buschbrände lodern zur Zeit im australischen Bundesstaat New South Wales. Weite Landstriche wurden von Feuern zerstört. Die Zustände vor Ort sind dramatisch, viele Tiere sind bereits gestorben und die Zahl der verletzten, hilfsbedürftigen Tiere steigt ständig weiter. Zu diesen zählen auch Koalas, die zu den vom Aussterben bedrohten Arten Australiens gehören. Die AGA setzt sich für den Schutz dieser Beuteltiere ein und hilft, die durch die Brände verletzten Tiere zu retten.

Oft leiden die Tiere unter Rauchvergiftungen und müssen mit Sauerstoff versorgt werden. Hinzu kommen Verbrennungen, die behandelt werden müssen. So versuchen beispielsweise Koalas auf verbrannte, noch heiße Baumstämme zu klettern und ziehen sich dabei schlimme Brandwunden an Pfoten und Schnauzen zu. 

Die AGA unterstützt zusammen mit ihrer australischen Partnerorganisation Foundation for National Parks & Wildlife (FNPW) ein Netzwerk von ehrenamtlichen Wildtierpflegern und Tierärzten, die Wildtiere kostenlos behandeln. Für die Notversorgung und die weitere z.T. intensive Pflege der Tiere, die einige Wochen in Anspruch nehmen wird, sind die Helfer auf Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie mit einer Spende für die Rettung der Koalas.

Bild © Peter Scheufler
Bild © TSA

30. Oktober 2019

Erfolgreiche Spendenverdopplungsaktion

Am 30. Oktober startete eine besondere Aktion zum Schutz der Strahlenschildkröten, Geparde und Elefanten. Die Kreissparkasse Ludwigsburg verdoppelte am 30. Oktober 2019 ab 10 Uhr alle Einzelspenden bis zu 50 Euro, die für ausgewählte Projekte eingegangen sind - darunter unsere Dringende Rettungsaktion für knapp 25.000 Schildkröten sowie unsere Projekte zum Schutz der Geparde und zur Aufzucht der Elefantenwaisen.

Für die tolle Spendenverdopplung hat die Kreissparkasse insgesamt 20.000 Euro zu Verfügung gestellt. Die Aktion endete, als der Betrag ausgeschöpft war. Es zählten nur Spenden, die über das Spendenportal der Kreissparkasse Ludwigsburg eingehen.

Innerhalb weniger Stunden wurden knapp 10.000 Euro für den Schutz der Schildkröten, Elefanten oder Geparde gespendet. Wir danken herzlich der Kreissparkasse Ludwigsburg und allen Spendern, die sich an der Aktion beteiligt haben.

29. Oktober 2019

Weitere 23 Gepardenbabys beschlagnahmt

In den vergangenen Wochen ist die Zahl der konfiszierten Gepardenwelpen in Somaliland schockierend in die Höhe geschossen. Anfang Oktober wurden 12 Gepardenbabys aufgegriffenen, die in einem so erbärmlichen Zustand waren, dass trotz aller Bemühungen unserer Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF) nur zwei überlebt haben. Sie waren in Wäschekörbe gepfercht auf einem Boot geschmuggelt und vom Militär aufgegriffen worden.

Dann folgten die Nachrichten weiterer Beschlagnahmungen von insgesamt 11 kleinen Geparden innerhalb weniger Tage. Noch ist ungewiss, wie viele dieser kleinen geschundenen Katzenbabys die nächsten Tage und Wochen überstehen. Sie werden derzeit in der Auffangstation in Somaliland liebevolle gepflegt und medizinisch versorgt. Wir hoffen, dass sie es schaffen und sich erholen.

Wir brauchen dringend Hilfe, denn die provisorische Auffangstation, die der CCF mit unserer Unterstützung in Hargeisa aufgebaut hat, platzt aus allen Nähten. Wir müssen erweitern, um die vielen Katzen artgerecht unterbringen zu können. Zudem haben sich mit den Neuzugängen erneut die Ausgaben für Futter und Medikamente drastisch erhöht.

Die Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Hargeisa befindet sich im Auf- und Ausbau und wird von der AGA maßgeblich unterstützt. Wir leisten finanzielle Hilfe bei der Unterbringung und Versorgung der leider stetig wachsenden Zahl an geretteten Geparden. Bitte unterstützen Sie die Versorgung der Geparde mit einer Spende


Bilder © CCF

18. Oktober 2019

Leaving the Frame - Schauspielerin Maria Ehrich zu Besuch bei den Meeresschildkröten

Um einmal aus der „durchgescripteten“ Filmwelt zu entkommen und mehr über sich selbst und das Leben zu lernen, erfüllte sich die 24-jährige Schauspielerin Maria Ehrich Anfang 2018 einen großen Traum: Gemeinsam mit ihrem Freund Manuel Vering (28), Journalist und Filmemacher, ging sie auf große Reise. Dabei drehten sie Reportagen über Menschen, die etwas in der Welt bewegen wollen. Auf ihrer Reiseroute lag auch Watamu, wo sie bei der Rettung von Meeresschildkröten mitgeholfen haben.


15. Oktober 2019

Eröffnung der AGA-Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“

Im Rahmen der landesweiten Initiative Meine. Deine. Eine Welt. wird die Ausstellung der AGA „Elefantenschutz & fairer Handel“ vom 15. bis 29. Oktober in der Bibliothek Möglingen gezeigt. Die Ausstellung wurde am 15. Oktober um 17:30 Uhr durch die Bürgermeisterin von Möglingen, Rebecca Schwaderer, eröffnet.

Im Anschluss fand eine Sondervorstellung des NaturVision Filmfestivals statt. Gezeigt wurde der Film „Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Elefanten“. Für seinen prämierten Dokumentarfilm hat der engagierte Schauspieler das in der Ausstellung gezeigte Elefanten-Schutzprojekt der AGA besucht. Außerdem unterstützt er Fairtrade und hat sich gerne bereit erklärt, das Program zur Ausstellung „Elefantenschutz & fairer Handel“ zu unterstützen.

Bild © CCF / Eli Walker
Bild © AGA / Birgit Braun

10. Oktober 2019

25 Jahre Herdenschutzhunde in Namibia - Eine Erfolgsgeschichte zum Tag des Hundes

In diesem Jahr feiert das von der AGA unterstützte Herdenschutzhunde-Programm unserer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF)​ 25-jähriges Jubiläum! Die Arbeit mit den Herdenschutzhunden ist eine Erfolgsgeschichte. Seit 1994 konnten bereits 673 junge Herdenschutzhunde an Farmen in #Namibia und weitere afrikanische Länder, darunter Tansania, abgegeben werden.

Herdenschutzhunde werden bereits in ihren ersten Lebenswochen in Viehherden integriert, wodurch eine enge Bindung zwischen den Tieren entsteht. Später werden Raubtiere mit lautem Gebell so wirksam in die Flucht geschlagen, dass nach Angaben einiger Farmer 80-100 Prozent weniger Vieh gerissen wird. Die Farmer sehen sich dadurch nicht mehr gezwungen, Geparde und andere Raubtiere zu töten, da diese keine Bedrohung mehr für ihre Herde und den Lebensunterhalt der Familien darstellen. Dank der fantastischen Hunde wird also der vorherrschende Mensch-Wildtier-Konflikt deutlich entschärft und so die Raubkatzen geschützt… auf ganz „Geparden-freundliche“ Art.

02. Oktober 2019

Brandkatastrophe in Schildkrötenstation

Ein Feuer hat das Gebäude einer der drei Rettungsstationen, in denen die mittlerweile knapp 25.000 geretteten Strahlenschildkröten gepflegt und versorgt werden, komplett zerstört.

Glücklicherweise blieben Menschen und Tiere unversehrt. Doch die Auffangstation als Dreh- und Angelpunkt für den Schutz der bedrohten Strahlenschildkröten ist außer Gefecht gesetzt. Die Brandursache war vermutlich ein Kurzschluss, die genauen Umstände werden noch untersucht. Das Feuer hat die Solaranlage und damit auch die Stromversorgung ebenso zerstört, wie Büro- und Wohnräume der Mitarbeiter.

Besonders prekär ist die Situation für die rund 9.000 Strahlenschildkröten, die in dieser Station versorgt werden – denn das wichtige Sicherheitssystem zum Schutz der Schildkröten vor Wilderern braucht Strom. Daher ist es zunächst essenziell, die Stromversorgung und das Sicherheitssystem möglichst rasch wiederherzustellen.

Die AGA steht der TSA in dieser Notsituation zur Seite. Jetzt ist schnelle und unkomplizierte finanzielle Unterstützung gefragt. Bitte helfen Sie uns mit einer Spende.


Störche am Bodensee © AGA

seit dem 24. September

Volksbegehren "Rettet die Bienen" hat begonnen

Das Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg hat am 24. September begonnen. Innerhalb von sechs Monaten werden die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten in Baden-Württemberg (ca. 770.000 Personen) benötigt. Ab dem 18. Oktober werden zudem in allen Rathäusern des Landes Eintragungslisten ausliegen. Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht.

Bitte helfen Sie mit, die Artenvielfalt zu erhalten! Die Unterschriftensammlung beginnt neu, die im ersten Schritt bereits abgegebenen Stimmen zählen nicht!

Unterschriftenliste (pdf)

Gesetzentwurf (pdf)


21. September

AGA auf dem Landauer Schildkrötentag

Die AGA hat am Landauer Schildkrötentag am 21. September 2019 teilgenommen. Im Vortrag stand der Schutz und die Auswilderung tausender beschlagnahmter Strahlenschildkröten auf Madagaskar im Mittelpunkt. Die Tagung fand an der Uni Landau statt. Weitere Infos unter www.schildkrötentag.com.

Bild © Sharkproject / Friederike Kremer-Obrock

15. September 2019

Petition für mehr Haischutz auf den Azoren

Haie sind vom ungewollten Beifang zur eigentlichen Beute aufgestiegen und werden u.a. auf den Azoren mehr und mehr gezielt gejagt. So wird der Makohai vor allem wegen seines Fleisches, und in noch größerem Umfang der Blauhai, dieser wegen seiner Flossen, gefischt. Der Makohai zählt zu den Arten, die durch den Menschen an den Rand der Ausrottung gebracht und kürzlich unter den Schutz des Anhangs II des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES) gestellt wurde.

Die AGA hat gemeinsam mit weiteren Organisationen und lokalen Tauchbasen einen offenen Brief an die Lokalregierung der Azoren gerichtet und fordert nachhaltige Fischerei und einen besseren Hai- und Meeresschutz auf den Azoren.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition für mehr Haischutz auf den Azoren.


09. September 2019

Bei der AGA Wasserflasche auffüllen und Plastik vermeiden

Die AGA ist eine von über 4.000 Refill Stationen, die mitgebrachte Getränkeflaschen kostenlos mit Leitungswasser auffüllen. Alle Stellen, die bei dieser Aktion zur Vermeidung von Plastikmüll mitmachen, sind durch einen entsprechenden Aufkleber an der Tür gekennzeichnet und auf einer Karte vermerkt. So lassen sich auch unterwegs Plastikflaschen und wertvolle Ressourcen einsparen. Für die Herstellung einer 1l PET Flasche werden etwa 160g Rohöl und 7l Wasser benötigt. 

07. September 2019

Bericht über Rettungsstation für Geparde und illegalen Handel in Somaliland

Ein Team des Fernsehsenders CNN hat die Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Somaliland besucht und über den illegalen Handel mit Geparden berichtet. Etwa 300 Gepardenbabys werden in Somaliland pro Jahr aus der Wildnis geraubt, um als illegale Haustiere meist in den arabischen Golfstaaten zu enden. Viele kleine Geparde überleben den Schmuggel nicht oder sterben als Haustier an den Folgen von Mangelernährung und Krankheiten, oft innerhalb von ein bis zwei Jahren. Einige von ihnen können gerettet werden, wenn die Schmuggler gefasst werden. Aktuell befinden sich etwa 30 junge Geparde in der Obhut unserer Kollegen in Somaliland.

Der CNN-Bericht ist online anzusehen unter https://edition.cnn.com/2019/08/28/africa/somaliland-cheetahs-gulf-intl/index.html. Auf Deutsch berichtete der Stern, allerdings ohne das Video.

Die Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Hargeisa befindet sich im Auf- und Ausbau und wird von der AGA maßgeblich unterstützt. Wir leisten finanzielle Hilfe bei der Unterbringung und Versorgung der leider stetig wachsenden Zahl an geretteten Geparden. Bitte unterstützen Sie die Versorgung der Geparde mit einer Spende


CNN Bericht, Somaliland
Bild © CCF

05. September 2019

Nachwuchs bei den Herdenschutzhunden

Im ersten Halbjahr 2019 konnten wir uns über vier Würfe bei den Herdenschutzhunden beim CCF in Namibia freuen. Die Hündinnen Ushi, Lady, Susie und Repet brachten 25 Welpen zur Welt. Eines der Weibchen, Koda, wurde als Arbeits- und Zuchthündin behalten. Die anderen Welpen wurden im Alter von ca. 10 Wochen kastriert und an verschiedene Farmer abgegeben. Somit haben dieses Jahr schon 24 kleine Herdenschutzhunde ein neues Heim gefunden. Die Nachfrage nach den Herdenschutzhunden ist immer noch sehr hoch.


Logo © Werde RadGeber von Call a Bike

02. September 2019

Mit Call a Bike Radeln und dabei Gutes tun

Die Arbeit der AGA kann jetzt durch die Spendenaktion "Werde RadGeber" unterstützt werden. Nach jeder Fahrt mit einem Leihrad von Call a Bike gibt es 100 SocialCoins, was einem Euro entspricht. Diese kann man an einen teilnehmenden Verein spenden. Für eine Anmeldung beim E-Mail- und WhatsApp-Newsletter von Call a Bike, gibt es 300 SocialCoins. Hier geht es zum Einlösen des Spenden-Codes an die AGA. Alle Infos zum Mitmachen unter www.radgeber-werden.de.

Viele weitere Gelegenheiten, bei denen Sie für den Artenschutz eine Spende generieren können, finden Sie auf der AGA Webseite unter Spenden lassen.


01. September 2019

Eine-Welt-Tage in Baden-Württemberg gestartet

Am 1. September startet die landesweite Initiative Meine. Deine. Eine Welt. und die AGA und die Gemeinde Möglingen sind mit dabei. Hier und in weiteren 31 Kommunen gibt es in den nächsten Wochen vielfältige Veranstaltungen, die sich um mehr Nachhaltigkeit wie fairen Handel und ressourcensparenden Konsum drehen. Themen, die uns direkt betreffen und die wir aktiv mitgestalten können. Die Ausstellung der AGA „Elefantenschutz & fairer Handel“ wird vom 15. bis 29. Oktober in der Bibliothek Möglingen gezeigt.

Bild © AGA

31. August 2019

CITES-Artenschutzkonferenz in Genf beschließt besseren Schutz für Giraffen

Nach langen Debatten um den Schutz der Giraffen, wurden die „Langhälse“ erstmals in den Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) aufgenommen. Damit kann der internationale Handel mit Giraffenfleisch, -leder und -jagdtrophäen oder die Verschiffung der Tiere an Zoos und Zirkusse reguliert werden. Die Giraffenbestände wurden in den letzten 30 Jahren um bis zu 40 Prozent dezimiert. Zwei der neun Unterarten sind vom Aussterben bedroht, zwei weitere stark gefährdet.

Die CITES-Konferenz war für den Schutz der Giraffen ein wichtiger Erfolg, der allerdings nicht ausreichen wird, um diese imposanten Tiere langfristig schützen zu können.

Mit dem neuen Giraffen-Schutzprojekt im Tschad, setzt sich die AGA für das Überleben dieser charismatischen Tiere ein.

Bild © Sheldrick Wildlife Trust

30. August 2019

Elfenbeinhandel bleibt verboten

Eine gute Nachricht für den Schutz der Elefanten kommt von der CITES Artenschutzkonferenz in Genf. Der internationale Handel mit Elfenbein ist und bleibt verboten. Eine Lockerung, wie von einigen Ländern des südlichen Afrikas gefordert, wurde mit großer Mehrheit abgelehnt. Wir sind erleichtert, denn eine Lockerung hätte alle gemeinsamen Anstrengungen zum Schutz der Elefanten weit zurückgeworfen.

Bild © CCF

28. August 2019

CCF informiert auf der CITES-Artenschutzkonferenz über bedrohte Geparde

Im August fand die Weltartenschutzkonferenz in Genf statt, an der auch unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF) teilnahmen. Sie informierten über den illegalen Handel mit Geparden, insbesondere für den Heimtiermarkt. Die bisherige Arbeit des CITES Geparden-Forums, das Hilfestellungen für Beschlagnahmungen, Beweisaufnahmen und Unterbringung von geretteten Geparden gibt, wurde überarbeitet.

Bild © TSA

26. August 2019

222 Strahlenschildkröten nach Madagaskar zurückgebracht

Ende 2018 war ein erfreulicher Schlag gegen den illegalen Schildkrötenhandel gelungen: 222 per Boot geschmuggelte Strahlenschildkröten konnten auf den Komoren konfisziert und die Wilderer festgesetzt werden. Die Komoren sind ein beliebter Umschlagplatz für den von Madagaskar kommenden illegalen Wildtierhandel. Trauriges Ziel der beschlagnahmten Strahlenschildkröten sollte Südostasien sein, wo sie auf dem Schwarzmarkt heiß begehrt sind.

Die geretteten Tiere sind jetzt zurück in ihrer Heimat Madagaskar, wo sie von unseren Kollegen der TSA rund um die Uhr medizinisch betreut werden. Auf die Quarantäne folgt eine „Reha“ in der Auffangstation und der Schritt zurück in die Freiheit. Aktuell kümmert sich die TSA, unterstützt von der AGA, um rund  25.000 beschlagnahmte Schildkröten, die auf Madagaskar gewildert wurden.

Die Auswilderung der vielen Schildkröten wird gerade vorbereitet und kann mit einer Spende unterstützt werden.

Bild © AGA

24.-25. August

AGA bei den Naturfototagen in Fürstenfeldbruck

Auch in diesem Jahr hat die AGA auf den Naturfototagen am 24. und 25. August in Fürstenfeldbruck ihre Projektarbeit zum Schutz bedrohter Arten mit einem Infostand vorgestellt und über dringende Artenschutzthemen informiert.

Im Fokus stand die neue Elefanten-Ausstellung der AGA, die das Leben dieser bedrohten Tiere veranschaulicht. Die Elefanten-Ausstellung kann von Schulen, Umweltgruppen und weiteren Interessierten zum Einsatz im Unterricht oder zu Aktions- und Projekttagen ausgeliehen werden.

22. August 2019

Ranger und mobile Tierärtze retten Wildtiere in Not

Im August haben die Ranger und mobilen Tierärzte aus dem Elefanten-Schutzprojekt in Kenia wieder viele bedrohte Wildtiere gerettet. Die Bilder sind entsetzlich, aber alle geretteten Tiere haben gute Aussicht auf Heilung. Durch die Schlingfallen, die Wilderer ausgelegt hatten, haben ein Elefant und ein Löwe tiefe und schmerzhafte Wunden davongetragen. Die verletzte Elefantenkuh war von Touristen entdeckt worden und konnte nach dreiwöchiger Suche endlich wiedergefunden und behandelt werden. Bei einer Giraffe konnte ein Speer erfolgreich entfernt und die Wunde versorgt werden.

Die AGA finanziert eines der Wildhüterteams im Tsavo East Nationalpark. Das Team ist täglich im Einsatz, um Wilderern das Handwerk zu legen und verletzte Wildtiere zu retten.



Bilder © DSWT
Bild © CCF

20. August 2019

Neue Gepardenwaise beim CCF

Unsere Kollegen vom CCF in Namibia haben wieder ein verwaistes Gepardenbaby aufgenommen. Das kleine Gepardenmännchen war vom Hund eines Farmers gejagt worden und der Farmer hatte die kleine Raubkatze eine Woche lang behalten. Dann informierten die alamierten Behörden den CCF. Leider kann das Gepardenjunge nicht mehr in der Wildnis aufwachsen. Es gibt weniger als 7.200 wild lebende Geparde weltweit, deswegen ist jedes Individuum wichtig für das Überleben der bedrohten Art. Im Geparden-Schutzprojekt beim CCF bekommt das kleine Gepardenbaby von den Pflegern eine spezielle Nahrung, viele Pflege und wird liebevoll aufgepäppelt. Die Aufzucht der verwaisten Geparde wird durch Geparden-Patenschaften unterstützt.


Störche am Bodensee © AGA

15. August 2019

Volksbegehren "Rettet die Bienen" startet Ende September

Das Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg ist vom Innenministerium genehmigt worden und kann am 24. September beginnen. Innerhalb von sechs Monaten werden die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten in Baden-Württemberg (ca. 770.000 Personen) benötigt. Ab dem 18. Oktober werden zudem in allen Rathäusern des Landes Eintragungslisten ausliegen. Wir freuen uns darauf, dass es bald losgeht. 

Die Unterschriftensammlung beginnt dann neu, die im ersten Schritt bereits abgegebenen Stimmen zählen nicht und müssen neu abgegeben werden.

14. August 2019

Herdenschutzhündin April ins Zuchtprogramm aufgenommen

Die Herdenschutzhündin April ist zwei Jahre alt geworden. Sie arbeitet auf der Modellfarm im Geparden-Schutzprojekt des CCF in Namibia und beschützt dort die Ziegenherde. April hat sich zu einer sehr zuverlässigen Herdenschutzhündin entwickelt. Sie bleibt dauerhaft beim CCF und ist demnächst alt genug, um Welpen zu bekommen.

Die Welpen aus dem Zuchtprogramm werden an Farmer abgegeben, um die Viehherden zu schützen und Mensch-Wildtier-Konflikte zu vermeiden. Herdenschutzhunde wie April brauchen Training und eine gute medizinische Versorgung. Die Aufzucht der Herdenschutzhunde wird durch Herdenschutzhunde-Patenschaften unterstützt.

Herdenschutzhündin April
auf der Modellfarm, Bilder © CCF
Bild © Sheldrick Wildlife Trust

12. August 2019

Welt-Elefantentag

Besiedelten Elefanten einst fast den ganzen afrikanischen Kontinent südlich der Sahara, so sind es heute nur noch ein paar Hunderttausend. In nur wenigen Jahren könnten Elefanten in der Wildnis verschwunden sein! Doch jeder von uns kann helfen, damit die sanften Riesen nicht aussterben.

Wilderei, Mensch-Wildtier-Konflikte und der Verlust des Lebensraums gefährden das Leben der charismatischen Dickhäuter. Deshalb unterstützt die AGA den Einsatz von Wildhütern im Kampf gegen die Wilderei und setzt sich zudem für Umweltbildungsarbeit an Schulen ein, u.a. für den Erhalt des Lebensraumes der Elefanten.

Bitte unterstützen Sie diese Projekte zur Feier des Welt-Elefantentages mit einer Spende oder übernehmen Sie die Patenschaft für die Aufzucht eines verwaisten Elefantenbabys!

Bild © AGA

seit Juli 2019

Neu: Elefanten-Ausstellung der AGA 

Mit der neuen Elefanten-Ausstellung erweitert die AGA ihr vielfältiges Umweltbildungsangebot. Im Rahmen der Ausstellung lernen die Besucher die Lebensweise der Elefanten kennen, erfahren mehr über mutige Wildhüter und wie wir Menschen die charismatischen Dickhäuter schützen können.

Das Bildungsangebot richtet sich an Schüler und auch Erwachsene. Die Elefanten-Ausstellung kann von Schulen, Umweltgruppen und weiteren Interessierten zum Einsatz im Unterricht oder zu Aktions- und Projekttagen kostenlos ausgeliehen werden.

Bild © Shane Rumin / FNPW

10. August 2019

Bestand der Bürstenschwanz-Felskängurus leicht gestiegen

Die Kollegen unserer Partnerorganisation FNPW haben 2018 im australischen New South Wales drei Kolonien Bürstenschwanz-Felskängurus beobachtet und geschützt. Die Tiere sind in dieser Region auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als gefährdet eingestuft. Im ohnehin bereits zerstückelten Lebensraum machen Nahrungskonkurrenten wie Ziegen und eingeführte nicht heimische Raubtiere den kleinen Kängurus das Überleben schwer. Dank der Schutzmaßnahmen haben sich ihre Bestände wieder leicht erholt. Unsere Kollegen konnten 26 ausgewachsene Bürstenschwanz-Felskängurus mit 17 Jungtieren zählen.

Wir freuen uns über diesen Erfolg der auch von der AGA mitfinanzierten Projektarbeit unserer Kollegen in Australien.

Bild © TSA

07. August 2019

82 Strahlenschildkröten beschlagnahmt

Ende Juli wurden 82 weitere Strahlenschildkröten beschlagnahmt, die nun in der von der AGA unterstützten Rettungsstation der Turtle Survival Alliance auf Madagaskar versorgt werden. Unsere Kollegen kümmern sich aufopferungsvoll um die mittlerweile mehr als 24.000 Schildkröten in ihrer Obhut. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die Auswilderung der Tiere, was bei der hohen Anzahl an Schildkröten sehr gut vorbereitet werden muss.

Elfenbeinschnitzereien, Bild © AGA

05. August 2019

Trauriger Rekord an beschlagnahmtem Elfenbein und Schuppentier-Schuppen

In Singapur wurden Ende Juli knapp 9 Tonnen Elfenbein und 12 Tonnen Schuppen von Schuppentieren beschlagnahmt. Dafür mussten geschätzte 300 Elefanten und 2.000 Schuppentiere ihr Leben lassen. Die illegale Ware kam aus der Demokratischen Republik Kongo und sollte über Singapur weiter nach Vietnam verschifft werden.

Wilderei und illegaler Wildtierhandel bedrohen das Überleben von Elefanten und weiterer bedrohter Arten. Die AGA setzt sich für den Schutz der Elefanten und Schuppentiere ein.

Bild © DSWT

01. August 2019

Kiombo sucht Paten

Der kleine Kiombo wurde im März 2019 in der Nähe einer verstorbenen Elefantenkuh in der Massai Mara gesichtet. Es waren zwar andere Elefantenherden in der Gegend, aber Kiombo unternahm keinen Versuch, sich ihnen anzuschließen. Das schon sehr geschwächte Kalb wurde daraufhin in das Elefantenwaisenhaus gebracht, weil es ohne Milch und Schutz nicht überlebt hätte.

Sie können Kiombo als Pate unterstützen, bis er in einigen Jahren wieder ausgewildert werden kann. Die Patenschaft kann auch verschenkt werden.


Störche am Bodensee © AGA

26. Juli 2019

Volksbegehrens zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg beantragt

Mit mehr als 35.000 Unterschriften ist die Initiative - Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg beim Innenministerium eingereicht worden. Die AGA unterstützt das Volksbegehren und wir freuen uns über den erfolgreichen Zwischenstand und die großartige Unterstützung zu "Rettet die Bienen".

In den nächsten drei Wochen prüft das Innenministerium den Antrag, veröffentlich den Gesetzesentwurf im Amtsblatt und verkündet den Starttermin des Volksbegehrens. Aktuell werden keine Unterschriften benötigt. Wir hoffen, dass das Volksbegehren Mitte/Ende September beginnen kann.


Bilder © DSWT

23. Juli 2019

Elefanten sind Wald- und Klimaschützer

Die west- und zentralafrikanischen Regenwälder wären ohne Elefanten ärmer an Biomasse und könnten bis zu 7 Prozent weniger CO2 speichern, so eine neue Studie aus Frankreich, das entspräche 3 Mrd. Tonnen Kohlenstoff. Elefantenschutz ist also auch Wald- und Klimaschutz.

Beim Grasen im Wald halten große Pflanzenfresser wie Waldelefanten die bodennahe Pflanzendecke kurz. Hoch wachsende Baumarten haben dadurch weniger Konkurrenz, mehr Baumriesen setzen sich durch. In Wäldern ohne Elefanten kann sich eine dichtere Bodenvegetation mit vielen kleineren Bäumen ausbreiten, die das Wachstum von Baumriesen erschweren. Wälder mit Baumriesen haben durch die ausladenen Kronendächer mehr Biomasse und speichern mehr CO2, so dass die Anwesenheit der Elefanten in den Wäldern wichtig für den Klimaschutz ist.

Bild © AGA / Birgit Braun

22. Juli 2019

Massai-Giraffe als stark gefährdet eingestuft

Der Schutz der Giraffen wird immer wichtiger. Die Weltnaturschutzunion IUCN hat die Rote Liste der bedrohten Arten aktualisiert und knapp 7.000 Arten neu hinzugefügt. Einige Arten, wie z.B. die Massai-Giraffe, wurden zudem in eine höhere Gefährdungskategorie eingestuft. Da ihre Bestände aufgrund von Wilderei und Verlust des Lebensraums drastisch schwinden, gilt die Massai-Giraffe jetzt als "stark gefährdet". 

Bild © SVW

17. Juli 2019

38 gerettte Schuppentiere ausgewildert

Anfang Juli konnten 38 Schuppentiere in die Wildnis Vietnams zurückkehren. Sie waren von den Behörden aus den Händen von Wildtierschmuggeln befreit und in der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere liebevoll aufgepäppelt worden. Jetzt haben sie eine zweite Chance auf ein Leben in ihrer natürlichen Umgebung.

Über 14.000 Futterrationen für die geretteten Schuppentiere wurden in diesem Jahr mit den Spenden des 24gute Taten Adventskalenders finanziert. Wir bedanken uns für die großartige Unterstützung!

15. Juli 2019

Die AGA beim Einkaufen unterstützen

Ab sofort ist es möglich, die AGA mit der Nutzung der Kreditkarte von WeCanHelp bei jeder Zahlung ohne Mehrkosten zu unterstützen. Alle Infos dazu erhalten Sie unter www.wecanhelp.de/artenschutz/mastercard.

Viele weitere Gelegenheiten, bei denen Sie für den Artenschutz eine Spende generieren können, finden Sie auf der AGA Webseite unter Spenden lassen.

12.-14. Juli 2019

AGA auf dem NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg

Die AGA war auch in diesem Jahr auf dem NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg vertreten. Am Stand haben wir über unsere Artenschutz-Projekte und Möglichkeiten zum Mitmachen informiert. Unser Stand war am Freitag von 14-21 Uhr und am Wochenende von 12-21 Uhr besetzt. Wir bedanken uns für die vielen anregende Gespräche und Besuche am Stand.

Film-Tipp auf dem NaturVision Festival: Am Freitag wurde um 18 Uhr im Kleinen Haus der Film "Hannes Jaenicke - Im Einsatz für Geparde" gezeigt. Für seine Dokumentation hat der bekannte Schauspieler in Zusammenarbeit mit der AGA das Geparden-Schutzprojekt in Namibia besucht.

NaturVision-Sammelaktion: Auf dem Festival konnten alte CDs und Handys gegen Eintrittskarten umgetauscht werden.

Bild © CCF

09. Juli 2019

Ausgewilderte Geparde erfolgreich im natürlichen Lebensraum 

Den vier im Februar ausgewilderten Geparden (Susan, Tatjana, Georgia und Daenerys) geht es gut. Die verwaisten Gepardenweibchen haben sich im Erindi Private Game Reserve eingelebt und gehen erfolgreich auf die Jagd. Die Tiere sind besendert und werden noch beobachtet. Wir freuen uns über die Erfolgsnachricht und werden weiter über die Geparde berichten.

Bild © DSWT

05. Juli 2019

Bedrohtes Spitzmaulnashorn erfolgreich behandelt

Im letzten Monat kam die mobile Tierarzteinheit des Elefantenschutzprojektes auch einem Spitzmaulnashorn zu Hilfe. Das Tier hatte Wunden an der Schulter, im Kopfbereich und an den Augenlidern, die wahrscheinlich von einem Kampf um Territorium stammten. Die Verletzungen konnten erfolgreich behandelt werden. Nashörner sind stark gefährdet, es leben nur noch etwa 5.000 Spitzmaulnashörner in der Wildnis.

Bild © DSWT

04. Juli 2019

Elefantenkuh nach Mensch-Wildtier-Konflikt gerettet

Diese junge Elefantenmutter ist Ende Juni Opfer eines Mensch-Wildtier-Konfliktes geworden. Sie wurde mit einer etwa drei Tage alten Speerwunde im Kopf gefunden. Die mobile Tierarzteinheit des Elefantenschutzprojektes war schnell zur Stelle und konnte die Verletzung mit Medikamenten versorgen und Heilklee anbringen. Nach der Behandlung sorgten die Retter auch dafür, dass das Tier zu seiner Herde zurückfand. Durch diesen Einsatz wurden zwei Elefanten gerettet: die Elefantenkuh und ihr Kalb, das ohne seine Mutter nicht überlebt hätte. 

Bild © CCF

03. Juli 2019

Nachwuchs bei den Herdenschutzhunden

Die Familie der Herdenschutzhunde im Gepardenschutzprojekt in Namibia ist größer geworden. Im Juni kam der jüngste Nachwuchs zur Welt. Wir freuen uns über die nächste Generation Gepardenschützer auf vier Pfoten. Noch sind die Welpen klein und tollpatschig und man kann sich kaum vorstellen, dass sie einmal eine wichtige Arbeit übernehmen werden: als stattliche Herdenschutzhunde mit lautem Gebell jegliche Raubtiere von den Viehherden der Bauern fernzuhalten. 

29. Juni 2019

Kleidung spenden und dem Schutz der Geparde beim Voting eine Stimme geben

Die AGA ist beim Platz schaffen mit Herz Spendenvoting dabei. Haben Sie gut erhaltene Frauen-, Männer-, Kinderkleidung und Schuhe aussortiert? Dann können Sie Ihre Altkleidung an die "Platz schaffen mit Herz"-Aktion senden und gleichzeitig Gutes tun. Der Versand mit Hermes ist kostenfrei. Pro Kleiderspende (5-25kg) erhalten Sie eine Stimme beim Spendenvoting. Die Erlöse kommen den teilnehmenden Projekten mit den meisten Stimmen zugute. Die AGA ist mit dem Schutz der Geparde dabei. 

Spenden Sie Ihre aussortierte Kleidung und geben dem Schutz der Geparde Ihre Stimme. Das Spendenvoting läuft bis zum 15. Oktober 2019. Hier geht es zum Voting für die AGA: https://voting.platzschaffenmitherz.de. Alle Infos zum Mitmachen unter: www.platzschaffenmitherz.de

aus der Wurzel von Süßholz wird Lakritz hergestellt, Bild © TRAFFIC/ Kirsten Palme

24.-28. Juni 2019

FairWild Woche hat begonnen

Unter dem Motto „Why care about wild plants“ macht die FairWild Woche auf die nachhaltige Nutzung von Wildpflanzen aufmerksam. Jeden Tag nutzen wir wild wachsende Pflanzen, wie beispielsweise Baobab, Wachholder oder Süßholz. Sie befinden sich in Tees, Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetik und Lebensmitteln.

Wildpflanzen stellen eine wichtige Einkommensquelle für die lokale Bevölkerung dar. Bedeutend ist, dass die Arbeit fair entlohnt wird und die Erntemethoden nachhaltig sind.

Die AGA setzt sich für eine nachhaltige Nutzung von Wildpflanzen ein.


Bilder © dieUmweltDruckerei

24. Juni 2019

dieUmweltDruckerei engagiert sich vor Ort 

Gemeinsam mit der AGA setzt sich dieUmweltDruckerei aus Hannover schon seit längerer Zeit für den Artenschutz in Kenia ein. Nun hat die Druckerei auch tatkräftig vor Ort in Kenia mitgeholfen. In Watamu haben sie für das Meeresschildkröten-Schutzprojekt 2.000 AGA-Malbücher und 1.200 Mangroven-Setzlinge gespendet und selbst bei der Pflanzung geholfen.

Dr. Kevin Riemer-Schadendorf reiste stellvertretend für dieUmweltDruckerei nach Kenia und berichtet in seinem Blog über seine Erfahrungen und Eindrücke. Er nahmen an Strandpatrouillen teil, half beim Freilassen von Schildkröten und hatte das Glück, eine Meeresschildkröte bei der Eiablage zu beobachten. Jetzt ist auch das Video zum Projektbesuch fertig.

Wir freuen uns über soviel persönliches Engagement für den Artenschutz und danken für diese großartige Unterstützung!

Bild © CCF

19. Juni 2019

Gepardenbabys in Somaliland gerettet

Die von der AGA unterstützte Rettungsstation in Somaliland hat erneut beschlagnahmte Gepardenbabys aufgenommen. Eine der drei kleinen Raubkatzen hat leider nicht überlebt. Der illegale Handel mit Geparden bedroht das Überleben der schnellen Raubkatzen in der Wildnis, und selbst bei bester Pflege sterben viele gerettete Jungtiere an den Folgen des Schmuggels. 


Bilder © CCF

17. Juni 2019

Blinklichter im Testeinsatz zum Schutz der Geparde

Der CCF testet in Zusammenarbeit mit der AGA in Namibia eine weitere "gepardenfreundliche" Viehhaltungsmethode. Ein spezielles Lichtsystem, das dem flackernden Licht einer Taschenlampe ähnelt und die Anwesenheit von Menschen vortäuscht, wird mit Bewegungsmeldern an Viehzäunen angebracht. Die Lampen werden über Solarpanele mit Strom versorgt und waren schon erfolgreich in Kenia und Botswana im Einsatz. Bis zu 90% der Raubtiere konnten dort abgeschreckt und Mensch-Wildtier-Konflikte vermieden werden.

Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds.

Bild © Wings of Conservation

11. Juni 2019

Schutz der Giraffen im Tschad

Um die Kordofan-Giraffen im Tschad besser schützen zu können, wird derzeit mit Unterstützung der AGA das Verbreitungsgebiet der gefährdeten Tiere mittels Flugüberwachung besser erforscht. Erste Sichtungen legen nahe, dass ein großer Teil der Giraffen außerhalb der bereits bestehenden Schutzgebiete lebt. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Wings for Conservation wird die AGA aufzeigen, welche Gebiete für den Schutz der Giraffen wichtig sind. Die Behörden haben signalisiert, die existierenden Schutzgebiete entsprechend zu erweitern.


Störche am Bodensee © AGA

06. Juni 2019

Volksbegehrens zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg: schon 18.000 Unterschriften gesammelt

Über 18.000 Menschen haben die Initiative - Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg bereits mit ihrer Unterschrift unterstützt. Das sind in kurzer Zeit weit mehr als die im ersten Schritt erforderlichen 10.000 Unterschriften. Wir freuen uns über den erfolgreichen Zwischenstand und die großartige Unterstützung zu "Rettet die Bienen".

Jetzt werden die Unterschriften von den Gemeinden beglaubigt. Mit dem zweiten Schritt, um die Erweiterung der Lebensräume und Blühangebote sowie eine Reduzierung von Pestiziden im Gesetz zu verankern, geht es Ende Juli weiter. 

Die erste Unterschriftensammlung endet am 7. Juni. Selbst bei den Gemeinden beglaubigte Unterschriften können noch bis zum 30. Juni eingeschickt werden. Unterschriftenblatt Wir danken allen, die bisher mitgemacht haben. Bitte unterstützen Sie auch den weiteren Schritt des Volksbegehrens. Wir werden demnächst darüber informieren.



Bilder © DSWT

05. Juni 2019

Elefantenwaise Malima zieht um in die Auswilderungsstation Ithumba

Für die Elefantenwaise Malima hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Sie ist dem Waisenhaus im Nationalpark Nairobi entwachsen und groß genug, den nächsten Schritt auf dem Weg zurück in die Wildnis zu wagen. Sie ist zusammen mit zwei weiteren Elefantenwaisen in die Auswilderungsstation Ithumba im Tsavo East Nationalpark umgezogen.

Malima wurde herzlich von den anderen Elefantenwaisen empfangen. Besonders freudig war das Wiedersehen mit ihren drei alten Freunden Sana Sana, Ndiwa und Malkia, die einige Zeit vor Malima nach Ithumba gezogen waren. Malima fühlt sich schon sehr wohl in ihrem neuen zu Hause.

Es wird noch einige Jahre dauern, bis Malima und die weiteren kleinen Elefanten unabhängig von ihren Pflegern sein werden, um sich einer wild lebenden Elefantenherde anzuschließen. Als Pate können Sie Malima in diesem wichtigen Lebensabschnitt begleiten und unterstützen. 

Sehen Sie hier die Ankunft der drei kleinen Elefanten in Ithumba.


Störche am Bodensee © AGA

19. - 31. Mai 2019

Start des Volksbegehrens zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg

Die AGA hat sich der Initiative - Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt in Baden-Württemberg angeschlossen. Am 19. Mai beginnt anlässlich des Weltbienentags die Unterschriftensammlung. Mit dem Volksbegehren soll, ähnlich wie in Bayern, eine Erweiterung der Lebensräume und Blühangebote sowie eine Reduzierung von Pestiziden für ein artenreiches Baden-Württemberg geschaffen werden. 

Die Initiative steht unter dem Motto "Rettet die Bienen". Es geht aber nicht allein um die Bienen. Auch der Rückgang von anderen Insekten sowie von Amphibien, Reptilien, Fischen, Vögeln, Kleinsäugern und Wildkräutern ist in Baden-Württemberg alarmierend.

Bitte helfen Sie mit, unsere Artenvielfalt zu erhalten. Die Unterschriftensammlung läuft bis zum 7. Juni. Unterschriftenblatt (pdf)

Grafik © DNR / CAN
Bild © Klima-Allianz Deutschland

zur Europawahl am 26. Mai 2019

Europawahl: Wer meint es ernst mit Klimaschutz?

Am 26. Mai sind Europawahlen. Rund 80 Prozent der Umweltgesetzgebung wird in Brüssel gemacht. Deshalb macht es beispielsweise für den Klimaschutz einen großen Unterschied, wer im Europäischen Parlament sitzt. Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat ein Klimaschutzranking der Abgeordneten und Parteien im Europäischen Parlament herausgebracht. Das Ranking zeigt, wer es ernst meint mit dem Klimaschutz. Die AGA ist Mitglied im DNR und in der Klima-Allianz Deutschland und setzt sich auch in den Projekten für den Klimaschutz ein.

Unter #natürlichEuropa informiert der DNR auch auf Facebook, Instagram und Twitter über natur- und klimaschutzrelevante Themen bei der Europawahl. Die Europawahl entscheidet über unsere Zukunft. Bitte informieren Sie sich und gehen Sie wählen.

zum Klimaschutzranking des DNR

„Klimaranking der deutschen Abgeordneten des Europäischen Parlaments” (pdf)

"Umweltpolitische Bewertung der Parteien zur Europawahl 2019" (pdf)

24. Mai 2019

Hoffnung für die Strahlenschildkröten

Für knapp 24.000 gerettete Strahlenschildkröten beginnt bald ein neuer Lebensabschnitt. Sie können nach und nach in ihre natürliche Umgebung, die Dornwälder im Süden Madagaskars, ausgewildert werden.

Das erste Erkundungsteam war knapp zwei Monate in entlegenden Dörfern und Regionen unterwegs, um eine neue Heimat für die geretteten Strahlenschildkröten auszumachen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Einbindung der lokalen Gemeinden, der Eignung des natürlichen Lebensraums und der Erfassung der schon existierenden Schildkrötenpopulation. In einigen Gegenden gibt es großes Potenzial für die Auswilderung und die Mehrheit der Dörfer ist gern bereit, sich am Schutz der Schildkröten zu beteiligen. Derweil befinden sich die geretteten Schildkröten weiterhin in guter Pflege.

Die AGA unterstützt die Versorgung der Tiere sowie die Vorbereitungen für die Auswilderung. Ein Video der Ereignisse finden Sie hier:

Bild © DSWT

23. Mai 2019

Schulkinder besuchen Tsavo Nationalpark

Unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust in Kenia haben wieder Ausflüge für Schulkinder in der Tsavo Nationalpark organisiert. Die Kinder, die meist noch nie einen Elefanten gesehen haben, konnten so ihre heimische, faszinierende Tierwelt kennenlernen. Die Ausflüge sind Teil der Umweltbildung im Elefantenschutzprojekt, die von der AGA unterstützt wird.

Bild © CCF

14. Mai 2019

Gepardenbaby in Namibia gerettet

Unsere Kollegen vom CCF in Namibia haben ein sechs Wochen altes Gepardenbaby gerettet. Ein Farmer hatte die kleine Raubkatze am Straßenrand neben seiner toten Gepardenmutter gefunden. Sie war leider von einem Auto angefahren worden. Das Gepardenbaby ist jetzt in der von der AGA unterstützten Rettungsstation des Gepardenschutzprojekts in Sicherheit und wird dort von unseren Kollegen mit der Hand aufgezogen.


Bilder © ACK

09. Mai 2019

Spürhunde in Kenia sind gut trainiert 

Spürhund Madi war Anfang Mai besonders erfolgreich. Madi sucht bei Action for Cheetahs in Kenya (ACK), einer kenianischen Partnerorganisation der AGA, nach Gepardenkot. Geparde sind scheu und ihre Spuren nicht immer so deutlich wie auf dem Bild. Während die Wildhüter eher zufällig darauf treffen, haben die Spürnasen an 31 Tagen ganz gezielt gesucht und 19 Kotproben gefunden.

Durch eine Kotanalyse erfahren die Gepardenschützer, wie viele Individuen der scheuen Raubkatzen in einer Region leben und was sie fressen. Die Information ist wichtig für den Schutz der Geparde, denn es kommt immer wieder zu Mensch-Wildtier-Konflikten. So wurde Anfang Mai gemeldet, dass Geparde zwei Ziegen gerissen hätten. Solche Konflikte sind vermeidbar, manchmal genügt es, einfache aber effektive Maßnahmen bei der Viehhaltung zu treffen. In anderen Fällen gibt es einzelne Tiere, die tatsächlich Vieh statt Wildtiere reißen. Je mehr man über die Geparde weiß, desto besser kann man sie schützen.

Savannah, Bild © CCF

06. Mai 2019

Savannahs Babys werden ein Jahr alt

Es gibt gute Nachrichten von den ausgewilderten Geparden: Savannahs Babys, zwei Gepardenkater, sind Anfang Mai ein Jahr alt geworden. Savannah ist die Tochter von Jacomina, eine verwaiste Gepardin, die im Geparden-Schutzprojekt gerettet und 2014 im Erindi Private Game Reserve ausgewildert wurde. Die beiden Gepardenbabys sind somit schon die zweite Generation in der Wildnis geborener Geparde, die von einer ehemaligen Gepardenwaise abstammen.

Die Jungtiersterblichkeit ist im Erindi Reserve wegen der vielen dominanten Raubtiere, wie Löwen und Leoparden, sehr hoch. Trotzdem hat Savannah es geschafft, zwei von ursprünglich vier Jungtieren aufzuziehen. Sie sind zwar noch immer gefährdet, haben aber die schwierigste Phase überstanden. Wir haben große Hoffnung, dass die beiden zu kräftigen Geparden heranwachsen.

Bild © Peter Scheufler
Bild © DSWT

02. Mai 2019

Frühjahrs-Spendenverdopplung

Am 2. Mai gab es eine besondere Aktion zum Schutz der bedrohten Geparde und Elefanten. Die Kreissparkasse Ludwigsburg verdoppelte am 2. Mai ab 14 Uhr alle Einzelspenden bis zu 50 Euro, die für ausgewählte Projekte - darunter das Elefanten- und Gepardenschutzprojekt der AGA - eingingen. Für die tolle Spendenverdopplung hat die Kreissparkasse insgesamt 20.000 Euro zu Verfügung gestellt. Die Aktion endete, sobald der Betrag ausgeschöpft war. Es zählten nur Spenden, die über das Spendenportal der Kreissparkasse Ludwigsburg eingingen.

Innerhalb weniger Stunden wurden 3.200 Euro für die Aufzucht der Elefantenwaisen und den Schutz der bedrohten Geparde gespendet.

Wir danken herzlich der Kreissparkasse Ludwigsburg und allen Spendern, auch im Namen der Elefanten und Geparde, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Bild © dieUmweltdruckerei

26. April 2019

AGA-Malbücher begeistern Kinder in Kenia für den Schutz der Meeresschildkröten

Umweltbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Projektarbeit und wir freuen uns immer sehr, wenn wir Kinder mit Spaß und Freude für den Artenschutz begeistern können. Im Meeresschildkröten-Schutzprojekt im kenianischen Watamu kommt nun ein Malbuch der AGA zum Einsatz, das bereits erfolgreich in einer jeweils angepassten Landesversion in Projekten der AGA in Nigeria und auf der iranischen Insel Kish eingesetzt wird. 2.000 Malbücher wurden nun von der dieUmweltDruckerei gespendet - natürlich umweltfreundlich gedruckt und im Rahmen eines persönlichen Hilfseinsatz nach Watamu gebracht.


Bilder © SVW

23. April 2019

13 Schuppentiere und eine Schildkröte gerettet

Im letzten Monat haben die Kollegen der AGA von Save Vietnam`s Wildlife wieder beschlagnahmte Schuppentiere aufgenommen. Diesmal konnte die Polizei neben elf Malaiischen Schuppentieren und zwei Chinesischen Schuppentieren auch eine Chinesische Weichschildkröte befreien. Leider hat ein Schuppentier nicht überlebt, die übrigen Tiere werden aber in der von der AGA unterstützten Auffangstation aufgepäppelt. Dies wird dankenswerterweise u.a. durch unser Türchen im 24guteTaten Adventskalender 2018 ermöglicht

Schuppentiere gehören zu den am häufigsten illegal gehandelten Säugetieren weltweit. In der Rettungsstation werden beschlagnahmte Tiere untersucht, medizinisch versorgt und so lange gepflegt und aufgezogen, bis sie wieder ausgewildert werden können.

Bild © LOC

12. April 2019

Bereits mehr als 300 Schildkröten aus Beifang in Watamu im ersten Quartal 2019 gerettet

Die von der AGA unterstützten Schildkrötenretter in Watamu haben seit Jahresbeginn schon 355 Meeresschildkröten aus den Netzen von Fischern befreit. 40 Meeresschildkrötenweibchen sind bereits an den Strand gekommen, um dort ihre Nester zu legen und 1.075 Schildkrötenbabys sind geschlüpft und sicher ins Meer gelangt.

09. April 2019

Schildkrötenschützer gewinnen Preis für nachhaltigen Tourismus

Die Organisation SEE Turtles ist mit der Too Rare To Wear-Kampagne, zu der auch die AGA gehört, zum Gewinner des Tourism for Tomorrow Award 2019 in der Kategorie "Changemaker" gekürt worden. Dieser Preis für nachhaltigen Tourismus wird vom World Travel & Tourism Council verliehen.
Infos zur Auszeichnung


Bilder © CCF

08. April 2019

Mittlerweile 24 verwaiste Geparde in Somaliland zu versorgen

Im letzten Monat kamen sieben weitere Gepardenbabys in die Obhut unserer Kollegen. Vier zehn Wochen alte Geparde wurden auf dem Weg nach Hargeisa konfisziert, wo sie verkauft werden sollten. Die kleinen Raubkatzen waren in einer Plastikbox versteckt transportiert worden, sie waren krank und verängstigt. Kurze Zeit später wurden zwei Geparde im Alter von zwölf Wochen in Erivago, im östlichen Somaliland, beschlagnahmt. Ende März wurde dann noch ein etwa 5 Monate alter Gepardenkater beschlagnahmt.

Die Gepardenbabys beginnen langsam, sich zu erholen. Allerdings kann sich der Zustand so junger Geparde trotz bester Pflege plötzlich verschlechtern. 24 Geparde zu versorgen, ist für das Team in Hargeisa eine extrem große Herausforderung.Die AGA leistet finanzielle Hilfe, damit die kleinen Katzen medizinisch versorgt und gepflegt werden können.

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der beschlagnahmten Geparde mit einer Spende oder übernehmen Sie die Patenschaft für einen der verwaisten Geparden in Somaliland.

03. April 2019

Vier verwaiste Geparde ausgewildert

Es gibt gute Nachrichten aus dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia. Ende Februar konnten vier Gepardenweibchen erfolgreich im Erindi Private Game Reserve ausgewildert werden. Die Gepardenweibchen wurden 2016 im Alter von fünf Monaten gerettet, nachdem ihre Mutter von einem Farmer erschossen worden war. Wir freuen uns sehr über diese Erfolgsnachricht und werden weiter über die vier Raubkatzen berichten.


Bilder © CCF

29. März 2019

Nashornbaby Maarifa verstorben

Wir sind tief betrübt über die Nachricht, dass das kleine Nashornbaby Maarifa verstorben ist. Am 25. März zeigte das kleine Nashorn erste Anzeichen, dass es ihm nicht gut ging und innerhalb weniger Stunden verstarb Maarifa an einem hypovolämischen Schock, ausgelöst durch eine Kolik. Dies ergab die Autopsie. In ihrem kurzen Leben hat Maarifa viele Herzen berührt - sie wird uns fehlen!

22. März 2019

Giraffewaise Kiko erholt sich von Löwenangriff

Der verwaiste Giraffenbulle Kiko, der im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus in Nairobi aufgenommen worden war, hat einen Löwenangriff ohne größeren Schaden überstanden. Giraffen sind durchaus in der Lage, sich gegen Angreifer wirkungsvoll zu verteidigen. Nach Giraffenart konnte Kiko seinen Angreifer mit kräftigen Tritten abwehren. Mitarbeiter unserer Partnerorganisation Sheldrick Wildlife Trust waren unmittelbar vor Ort und konnten seine Verletzungen versorgen. Mittlerweile hat sich Kiko unter der fachkundigen Obhut der Pfleger gut erholt.

Bild © CCF

14. März 2019

Sachspenden in Tierklinik in Namibia angekommen

Vier Koffer voll Sachspenden sind in der Tierklinik in unserem Geparden-Schutzprojekt in Namibia angekommen. Das Material wird u.a. für die Versorgung der Geparde und Herdenschutzhunde gebraucht.
Wir haben noch weitere Sachspenden, die wir zu unseren Kollegen nach Namibia, Kenia und Somaliland schicken müssen und sind auf der Suche nach Reisenden, die z.B. ein Gepäckstück in eines der Länder mitnehmen können. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie uns helfen können.

Bild © CCF

11. März 2019

3 Gepardenbabys gerettet

Die Behörden in Somaliland haben erneut drei Gepardenbabys beschlagnahmt. Die kleinen Geparde waren bei ihrer Rettung noch keine 6 Wochen alt gewesen. Das ist ein sehr kritisches Alter, um die Katzen mit der Hand aufzuziehen. Durch die Spezialnahrung, die die Jungtiere erhalten, werden sie nun optimal versorgt und die Tierpfleger vor Ort sind verhalten optimistisch. Mit diesen Neuzugängen versorgen die von der AGA unterstützten Gepardenschützer in Somaliland mittlerweile 17 beschlagnahmte Geparde. So viele Geparde zu versorgen, ist für das Team in Hargeisa eine große Herausforderung. Junge Geparde brauchen spezielles Futter und müssen regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden.

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der beschlagnahmten Geparde mit einer Spende.


Bilder © LOC

03. März 2019

Heute ist Welt-Artenschutztag

Der diesjährige Welttag des Artenschutzes ist mit dem Thema "Leben unter Wasser - für die Menschen und den Planeten" ganz besonders den marinen Arten gewidmet. Dazu zählen auch die faszinierenden Meeresschildkröten, die schon bei der Gründung der AGA eine besondere Rolle gespielt haben.

Die AGA ging aus der 1981 initiierten "Aktion Rettet die Schildkröten" hervor, in der sich Privatpersonen gegen das grausame Abschlachten der Meeresschildkröten eingesetzt haben. Seitdem setzt sich die AGA in mehreren Projekten für den Schutz der bedrohten Meeresschildkröten ein. Hierzu zählt die Rettung von Schildkröten, die sich als Beifang in Fischernetzen verfangen haben. Durch den Schutz wichtiger Niststrände z.B. in Kenia und Nigeria, können  Schildkrötenweibchen ungestört ihre Eier ablegen und die Schlüpflinge sicher das Meer erreichen.  

Sie können diese wichtige Arbeit als Projektpate unterstützen, um das Überleben der Meeresschildkröten zu sichern.

Bild © CCF

26. Februar 2019

Verwaister Gepard gerettet

Die von der AGA unterstützte Geparden-Auffangstation in Namibia hat einen weiteren verwaisten Gepard aufgenommen. Die etwa 18 Monate alte Gepardenkatze, die den Namen Savannah erhalten hat, war vom namibischen Umweltministerium beschlagnahmt worden. Sie war mit der Hand aufgezogen worden und ihre Besitzer wussten nicht, wie die kleine Klatze ihre Mutter verloren hatte. Sie hatten sie aufgenommen, da sie in der Wildnis alleine nicht überlebt hätte. Savannah ist wohlauf, aber noch sehr nervös. Sie hat nun ein artgerechtes zu Hause gefunden. 

Verwaiste Geparde werden nach Möglichkeit wieder ausgewildert. Weltweit leben nur noch 7.200 Geparde in der Wildnis, jedes Tier ist wichtig für das Überleben der Art.

21. Februar 2019

Elefantenbaby aus Schlingfalle befreit

Beinahe wäre ein Elefantenbaby Opfer von skrupellosen Wilderern geworden. Das etwa zweijährige Kalb war mit dem Rüssel in eine Schlingfalle geraten. Der Draht hatte sich fest um den Rüssel geschnürt und eine schmerzhafte Verletzung verursacht. Glücklicherweise waren die Wildhüter und Tierärzte aus dem Elefanten-Schutzprojekt schnell zur Stelle und konnten die Wunde versorgen. Dazu mussten sie das Elefantenbaby betäuben. Die Herde des kleinen Elefanten blieb die ganze Zeit in der Nähe. Nach dem Eingriff wurde das Baby schnell wieder mit der Herde vereint und wir hoffen, dass die Wunde gut verheilen wird.

Die AGA finanziert eines der Wildhüterteams im Tsavo East Nationalpark. Das Team ist täglich im Einsatz, um Wilderern das Handwerk zu legen und verletzte Wildtiere zu retten.



Bilder © DSWT
Dr. Laurie Marker in Bonn
Bilder © AGA

13. und 15. Februar 2019

Meet & Greet Dinner in Bonn und Berlin mit Gepardenschützerin Dr. Laurie Marker

Wir freuen uns, dass wir Dr. Laurie Marker, Gründerin und Geschäftsführerin des Cheetah Conservation Fund (CCF) Namibia, am 13. Februar in Bonn und 15. Februar in Berlin zu einem Meet & Greet Dinner begrüßen konnten. Die Abende waren für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis.

Wichtig waren auch die offiziellen Gespräche, die Dr. Laurie Marker in Deutschland zum Schutz der Geparde führte. Gemeinsam mit der AGA kam sie mit Vertretern des Bundesamtes für Naturschutz und der UNEP/CMS (Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals) zusammen, um über die Problematik des illegalen Handels mit Geparden zu informieren und die gemeinsame Bekämpfung zu besprechen. 

Dr. Laurie Marker ist weltweit als führende Gepardenexpertin bekannt: Ihr Einsatz begann 1974 in den USA, im Jahr 1990 gründete sie in Namibia den CCF mit Sitz bei Otjiwarongo. Die Arbeit des CCF hat sich bewährt und gilt weltweit als grundlegend und führend für den Schutz der Geparde sowie im Bereich der Forschung und Bildung. Seit über 10 Jahren arbeitet die AGA eng mit dem CCF zum Schutz der Geparde und weiterer Wildtiere zusammen.

Ein Video ihres Vortrags in Bonn finden Sie unter diesem link.

Bild © DSWT

15. Februar 2019

Verwaistes Nashornbaby sucht Paten

Das Nashornbaby Maarifa war tief in einem Schlammloch steckengeblieben und musste von unseren Kollegen vom Sheldrick Trust gerettet werden. Die kleine Maarifa wächst nun ganz in der Nähe der wild lebenden Nashörner des Nairobi Nationalpark auf. Sie wird von den Pflegern liebevoll mit der Flasche aufgezogen. Sie ist ein verspieltes kleines Nashornbaby, tollt stundenlang herum und liebt es, den Warzenschweinen hinterherzujagen. 

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht von Maarifa mit einer Patenschaft.

Bild © CCF

13. Februar 2019

Gepardin Moonlight erfolgreich operiert

Eine der verwaisten Geparde in Somaliland musste operiert werden. Die Gepardin Moonlight konnte nicht mehr laufen. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass sie sich das Fersenbein gebrochen hatte. Der eingeflogene Tierarzt und das von der AGA unterstützte Team der Gepardenschützer verwandelten die Unterkunft in Hargeisa in einen OP-Saal. Der Eingriff ist gut verlaufen und wir sind froh, dass Moonlight wieder auf den Beinen ist.

Elfenbeinschnitzerei © AGA
Schuppentier-Schuppen © APA/AFP Anthony Wallace

11. Februar 2019

Rekord-Beschlagnahme von Elfenbein und Schuppentier-Schuppen

Im Januar haben Zollbehörden große Mengen illegal gehandeltes Elfenbein und Schuppen von Schuppentieren beschlagnahmt. Elefanten und auch Schuppentiere sind durch Wilderei und illegalen Handel vom Aussterben bedroht.

In Hongkong stellten die Behörden mehr als acht (!) Tonnen Schuppentier-Schuppen und mehr als zwei (!) Tonnen Elefanten-Stoßzähne in Containern aus Nigeria. Ugandas Zoll fing über 750 Stoßzähne und hunderte Schuppentier-Panzer ab, die in ausgehöhlten Baumstämmen versteckt waren.

Schuppentiere gehören zu den am häufigsten illegal gehandelten Säugetieren weltweit und sind leichte Beute für Wilderer.


Gepardenbaby "Libra" © CCF, Prof. David Modry

09. Februar 2019

Gepardenbaby aus Hotelhaltung befreit

Die Behörden in Somaliland haben erneut ein Gepardenbaby beschlagnahmt. Der sechs Monate alte Gepardenkater war in einem Hotel als Touristenattraktion gehalten worden. Der kleine Gepard hat den Namen "Libra" erhalten und wird nun gut versorgt. Bei seiner Rettung hatte Libra Flöhe, war aber ansonsten in einem relativ guten Gesundheitszustand. Durch die Spezialnahrung, die das Jungtier nun erhält, wird der kleine Gepard schnell stärker. Mit Libra versorgen die von der AGA unterstützten Gepardenschützer in Somaliland mittlerweile 14 beschlagnahmte Geparde. So viele Geparde zu versorgen, ist für das Team in Hargeisa eine große Herausforderung. Junge Geparde brauchen spezielles Futter und müssen regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden.

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der beschlagnahmten Geparde mit einer Spende.

06. Februar 2019

Adventskalender hilft bei Rettung von Schuppentieren

Der 24guteTaten e.V. hat das Spendenergebnis des vergangenen Jahres bekannt gegeben. Die AGA hatte ein Türchen im 24guteTaten Adventskalender 2018 erhalten und bekommt nun den großartigen Betrag von 10.819 Euro. Damit finanziert die AGA Futterrationen für beschlagnahmte Wildtiere in Vietnam. Die beschlagnahmten Tiere werden medizinisch versorgt, aufgepäppelt und wieder ausgewildert.

Die unterstützte Auffangstation kümmert sich insbesondere um beschlagnahmte Schuppentiere. Weil ihre Schuppen in der traditionellen Medizin verwendet werden, sind diese Säugetiere bei den skrupellosen Wildtierschmugglern eine beliebte Beute. Aber auch andere Wildtiere wie Bengal- und Schleichkatzen werden in der Station versorgt. Erst im Januar gelang es der Polizei, besonders viele Schuppentiere - es waren über 200 - zu befreien. Die Spende aus dem 24guteTaten Kalender für Futterrationen kommt gerade zur richtigen Zeit.



Bilder © SVW
Bild © CCF

04. Februar 2019

Aus Welpen werden Gepardenschützer

Zwei Welpen der Herdenschutzhündin Kiri haben den Weg in ihr neues zu Hause angetreten. Sie werden bei Farmern leben und dort Viehherden schützen. Jetzt sind die beiden Welpen noch klein, aber bald werden sie zu stattlichen Hunden herangewachsen sein und u.a. mit ihrem lauten Gebell Raubtiere fernhalten. So helfen sie, den Mensch-Wildtierkonflikt zu lösen.

Bild © CCF

01. Februar 2019

Zwei verwaiste Geparde gerettet

Im Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden zwei etwa acht Monate alte Geparde aufgenommen. Die jungen Raubkatzen waren vom namibischen Umweltministerium beschlagnahmt worden. Sie sind gerade in dem Alter, in dem sie ihre Milchzähne verlieren und das bleibende Gebiss durchbricht. Wie alle neuen Geparde, die von den Gepardenschützern des Cheetah Conservation Fund (CCF) aufgenommen werden, wurden die beiden vom Tierarzt gründlich untersucht. Studenten, die beim CCF ein Praktikum machen, durften dabei sein und lernen.

Bild © SVW

30. Januar 2019

Über 160 Schuppentiere zu versorgen

Mitte Januar hat die Polizei in der vietnamesischen Provinz Ha Tinh 218 Schuppentiere beschlagnahmt, die illegal verkauft werden sollten. Wilderer haben es auf Schuppentiere abgesehen, weil sie als exotische Lebensmittel gegessen und in der traditionellen Medizin verwendet werden. Dieses Schicksal bleibt den geretteten Tieren erspart. Sie werden in der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere aufgepäppelt und wieder ausgewildert. 

Von den 218 geretteten Tieren haben 168 den Schmuggel überlebt. Bitte unterstützen Sie die Versorgung der Schuppentiere mit einer Spende.

28. Januar 2019

Bildung zum Schutz der Geparde

Unsere Kollegen aus dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia haben Schulen im Okakarara Distrikt besucht und zahlreiche Kinder für den Schutz der Geparde begeistert. Die Kinder haben viel über Geparde gelernt, welche Rolle die schnellen Raubkatzen im Ökosytsem spielen und wie sich Menschen friedlich einen Lebensraum mit Geparden teilen können. In drei Tagen nahmen 986 Schüler im Alter zwischen 11 und 16 Jahren an diesem Unterricht teil.

Unterrichtsleitfaden Geparde (in deutscher Übersetzung)


Bilder © CCF
Dr. Laurie Marker (3.v.r), HRH Princess Alia (4.v.r.) © CCF

27. Januar 2019

Zusammenarbeit gegen den illegalen Handel mit Geparden

Dr. Laurie Marker vom CCF war in Jordanien, um Partner im Kampf gegen den illegalen Handel mit Geparden zu gewinnen. Die Pricess Alia Foundation hat bereits Unterstützung zugesagt. Die AGA unterstützt den CCF beim Kampf gegen den Gepardenschmuggel und die vom CCF eingerichtete Rettungsstation für beschlagnahmte Geparde in Somaliland.

24. Januar 2019

Finalist für den "Tourism for Tomorrow Award 2019"

Die Organisation SEE Turtles ist mit der Too Rare To Wear-Kampagne - zu der auch die AGA gehört - unter die drei Finalisten für den Tourism for Tomorrow Award 2019 in der Kategorie "Changemaker" gewählt worden. Dieser Preis für nachhaltigen Tourismus wird vom World Travel & Tourism Council verliehen, der Gewinner wird am 3. April verkündet.
Infos zur Auszeichnung

Die Kampagne „Too Rare To Wear“ arbeitet zusammen mit Reiseveranstaltern und Organisationen wie der AGA daran, Touristen aufzuklären, um die Nachfrage nach Schildpattprodukten insbesondere in Lateinamerika und in der Karibik zu verringern.

Bild © SVW

23. Januar 2019

Erfolgreiches Jahr in der Schuppentier-Auffangstation

In der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere in Vietnam wurden im vergangenen Jahr 336 Schuppentiere aufgenommen und aufgepäppelt. Dazu kamen 96 weitere Wildtiere wie Bengal- und Schleichkatzen. 224 der befreiten Tiere konnten bereits wieder in die Wildnis entlassen werden. Durch die Beobachtung zehn ausgewilderter Schuppentiere wurden wertvolle Informationen zu ihrem Lebensraum gesammelt. Wir freuen uns über die erfolgreiche Arbeit unserer Kollegen.

22. Januar 2019

Giraffe aus Schlingfalle befreit

Es vergeht kaum ein Monat, in dem die mobile Tierarzteinheit aus dem Elefanten-Schutzprojekt in Kenia nicht einem Wildtier in Not zu Hilfe kommt. Dieser Giraffenbulle hatte sich mit dem Hals in einer Schlingfalle verfangen. Giraffen werden von Wilderern gezielt wegen ihres Fleisches gejagt und ihre Bestände gehen zurück. Seit 2016 sind Giraffen auf der roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet eingestuft, einige Unterarten sind sogar vom Aussterben bedroht. Dieses Tier hat nach der Behandlung gute Aussichten auf Genesung und kann weiter in der Wildnis leben.



Bilder © DSWT
Bild © South African Revenue Service

21. Januar 2019

Spürhund deckt Schmuggel mit Nashorn auf

Spürhund Lizzy vom südafrikanischen Zoll hat Mitte Januar acht Kisten voll mit geschmuggeltem Nashorn aufgespürt. Die Hörner von 36 Nashörnern sollten illegal nach Dubai transportiert werden. Obwohl es ein trauriger Fund ist, gelang so ein großer Schlag gegen den illegalen Handel mit Nashorn.

Speziell trainierte Hunde kommen nicht nur beim Zoll, sondern auch in anderen Bereichen des Artenschutzes sehr erfolgreich zum Einsatz. So auch als Spürhunde oder Herdenschutzhunde im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia.

Bild © AGA / Birgit Braun
Bild © DSWT

14. Januar 2019

Rückgang der Wilderei in Kenia

Es gibt erfreuliche Nachrichten zum Schutz der Elefanten. Die Wilderei von Elefanten in Kenia ist 2018 um etwa 50 Prozent gesunken. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Kenya Wildlife Service 40 Elefanten von Wilderern getötet, 2017 waren es noch 80 Tiere. Obwohl jeder gewilderte Elefant einer zuviel ist, ist dies eine gute Nachricht. Der Rückgang der Wilderei ist ermutigend und zeigt, dass u.a. der Einsatz von Wildhütern zum Schutz der Elefanten Früchte trägt. Die AGA finanziert seit 2016 eines der Wildhüter-Teams des DSWT im Tsavo Nationalpark in Kenia.

Leider sind im vergangenen Jahr zusätzlich zahlreiche Elefanten bei Mensch-Wildtier-Konflikten ums Leben gekommen. Auf ihrer Suche nach Wasser und Nahrung kommen Elefantenherden oftmals in die Nähe von Dörfern und Feldern. Die AGA unterstützt die Partnerorganisation DSWT in Kenia dabei, den Mensch-Wildtier-Konflikt zu entschärfen.

Bild © LOC

13. Januar 2019

500ste Meeresschildkröte in Klinik aufgenommen

In der von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Klinik im kenianischen Watamu wurde Ende Dezember die 500ste Meeresschildkröte aufgenommen. Viele Meeresschildkröten werden mit Plastik im Magen eingeliefert oder haben Verletzungen durch Haken oder im Ozean treibenden Müll davongetragen. Es wäre uns lieber, wenn diese Tiere überhaupt keine Hilfe nötig hätten. Aber wir sind stolz auf unsere Kollegen vor Ort, die die verletzten Schildkröten medizinisch behandeln und alles tun, um sie gesund zu pflegen und wieder in ihren Lebensraum, das Meer, zu entlassen.

Bild © DSWT

09. Januar 2019

Wildhüter-Bilanz 2018

Im vergangenen Jahr haben die Wildhüter-Teams des DSWT in Kenia auf ihren täglichen Patrouillen über 26.000 km zurückgelegt. Dabei konnten sie 3.797 illegale Fallen einsammeln, die Wilderer ausgelegt hatten. Gemeinsam mit dem Kenya Wildlife Service haben die Wildhüter auch 335 Personen bei illegalen Aktivitäten im Nationalpark festgenommen und 187 Waffen konfisziert.  

Die AGA hat 2018 erneut eines der Wildhüter-Teams, das 6-köpfige Mtito-Team, finanziert. Zahlreiche Elefanten, Nashörner, Giraffen und weitere Wildtiere wurden so vor Wilderei und gefährlichen Verletzungen bewahrt. 

07. Januar 2019

Strandsäuberung in Nigeria

Den Meeresschildkrötenschützern in Nigeria bot sich wahrlich kein schöner Anblick. Sie haben gemeinsam mit Jugendlichen von Teen Connect damit begonnen, Strandabschnitte in der Lagune der Millionenstadt Lagos von Müll zu befreien. Der Großteil des Mülls besteht aus Plastik. Die Strände vor Lagos sind wichtige Niststrände der bedrohten Meeresschildkröten. Durch die Strandsäuberungen bekommen die Schildkrötenweibchen die Möglichkeit, ihre Niststrände wieder zu erreichen. Zudem können die frisch geschlüpften Schildkrötenbabys den Ozean ohne Hindernisse erreichen.

Bitte helfen Sie mit, unnötigen Plastikmüll zu vermeiden. Das hilft, Meeresschildkröten zu schützen.



Bilder © WACI
Bild © Christian Ehrlich / DOCMA TV Produktion GmbH

06. Januar 2019

TV-Tipp: Elstners Reisen

Der bekannte Fernsehmoderator Frank Elstner hat unser Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu besucht. Er hat bei der Rettung von Schildkröten geholfen und war live beim Schlupf eines Nestes dabei. Auch das Elefantenwaisenhaus in Nairobi hat er besucht. Das SWR Fernsehen zeigte die Doku „Elstners Reisen“ am 06. Januar 2019 um 20:15 Uhr. Die Doku ist ab sofort in der SWR Mediathek zu sehen. 

Gepardenbaby Essa, Bild © CCF

04. Januar 2019

Geschmuggeltes Gepardenbaby in Somaliland beschlagnahmt

Die Behörden in Somaliland haben erneut ein Gepardenbaby beschlagnahmt. Das acht Wochen alte Gepardenweibchen war bei der Rettung stark dehydriert, befand sich aber ansonsten in einem stabilen Zustand. Das Gepardenbaby, das den Namen Essa erhalten hat, wird in der von der AGA unterstützten Rettungsstation in Hargeisa aufgezogen. Die Gepardenschützer versorgen dort mittlerweile13 beschlagnahmte Geparde

Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der beschlagnahmten Geparde mit einer Spende.

Bild © DSWT

30. Dezember 2018

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen: schon 30 in der Wildnis geborene Kälber

Zum Jahresende gibt es eine ermutigende Nachricht aus dem Elefanten-Schutzprojekt. Das Elefantenbaby Lulu ist das 30. Kalb, das eine ehemalige Elefantenwaise in der Wildnis geboren hat. Lulu ist der Nachwuchs von Lualeni, das kleine Kalb ist wohlauf und jetzt etwa drei Monate alt. Wir sind sehr froh über dieses freudige Ereignis. 

29. Dezember 2018

Guter Start ins neue Jahr - auch ohne Böller

Auch in diesem Jahr rufen wir dazu auf, zu Silvester ganz oder teilweise auf Raketen und Böller zu verzichten. Jedes Jahr wird zum Jahreswechsel ein immenses Feuerwerk entfacht und allein in Deutschland werden Jahr um Jahr für über 130 Millionen Euro Feuerwerkskörper verschossen.

Setzen Sie mit einem (Teil-)Verzicht zum Start des neuen Jahres ein Zeichen für gelebten Umwelt- und Naturschutz. Verzichten Sie ganz oder teilweise auf Raketen und Böller und spenden diesen Betrag für den Schutz bedrohter Arten.

Bild © CCF

19. Dezember 2018

Kleine Herdenschutzhunde an Farmer abgegeben

12 Farmer in Namibia haben in den letzten Monaten nach einer entsprechenden Schulung kleine Herdenschutzhunde aus dem Geparden-Schutzprojekt erhalten. Die Welpen von Lady und Repet werden mit den Viehherden der Farmer aufwachsen, schnell zu stattlichen Herdenschutzhunden heranwachsen und das Vieh vor Raubtieren schützen. Die Farmer haben dank der Hunde 80-100 Prozent weniger Verluste bei ihren Herden.

Dominic, Bild © CCF

18. Dezember 2018

Gepardenwaisen in Namibia zusammengeführt

Unsere Patengeparden Dominic und Sasha sind im Geparden-Schutzprojekt in Namibia zusammengeführt worden. Sasha war im Januar im Alter von fünf Monaten zum CCF gekommen, sie hatte Plastik verschluckt und musste operiert werden. Dominic war bei seiner Rettung im April kaum zwei Wochen alt. Die beiden Geparde waren zuvor in angrenzenden Gehegen untergebracht und konnten zeitweise auch schon ohne den trennenden Zaun miteinander spielen.

Dominic und Sasha gehören zu den Gepardenwaisen beim CCF, die nicht mehr ausgewildert werden können. Sie waren bei ihrer Rettung zu krank oder zu jung und haben nicht gelernt, in der Wildnis zu überleben.

17. Dezember 2018

Elefantenbulle aus Schlamm gerettet

Anfang Dezember ist die mobile Tierarzteinheit unserer Partnerorganisation DSWT zu einem besonderen Rettungseinsatz ausgerückt. Ein stattlicher, und unter dem Namen Tim bekannter, wild lebender Elefantenbulle war tief im Kimana Sumpfgebiet steckengeblieben. Der DSWT in Nairobi ließ zuerst hunderte Meter extra starker Gurtbänder zusammen nähen. Schließlich gelang es dem Team der Big Life Foundation, die Tim entdeckt hatten, gemeinsam mit dem DSWT und dem Kenya Wildlife Service, den schweren Elefanten aus dem Schlamm zu ziehen. Am nächsten Tag ging es Tim sichtlich besser, er verhielt sich, als wäre nie etwas geschehen. 



Bilder © Big Life, DSWT


neu gebaute Wildhüterstation, Bilder © DSWT

14. Dezember 2018

Meru Nashorn-Schutzgebiet mit Unterstützung der AGA ausgebaut

Der Meru Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks in Afrika und in ihm liegt ein wichtiges Schutzgebiet für die bedrohten Nashörner. 2017 wurden hier 61 Breit- und 28 Spitzmaulnashörner gezählt. Nach mehreren Monaten harter Arbeit stehen den Nashörnern mehr Platz und mehr Schutz zur Verfügung. Denn die AGA hat sich zusammen mit der Partnerorganisation DSWT an den Kosten der Sanierung und Modernisierung beteiligt. Die Baumaßnahmen sind nun erfolgreich abgeschlossen.

Die maroden Begrenzungen wurden durch elektrische Zäune ersetzt und dabei wichtige Wildtierkorridore berücksichtigt. An strategisch bedeutsamen Punkten sind jetzt feste Stationen für Wildhüter aufgestellt. Zudem wurde das Schutzgebiet von knapp 48 km² auf etwa 84 km² ausgeweitet. Wir freuen uns, dass sich damit der Lebensraum der Nashörner fast verdoppelt hat. Der Meru Nationalpark bietet nun genug Platz für weiteren Nachwuchs und ein Anwachsen des Bestandes. In den kommenden Jahren kann hier eine der größten Nashorn-Populationen Kenias ein Zuhause finden.

Vom verbesserten Schutz innerhalb des Meru Nationalpark und der erhöhten Präsenz von Wildhütern profitieren auch die anderen Wildtiere im gesamten Schutzgebiet.

Wir bedanken uns bei allen Förderern und Unterstützern, die für den Ausbau des Meru Nationalparks und den Schutz der Nashörner gespendet haben.

Bild © Turtle Foundation

13. Dezember 2018

AGA Meeresschildkröten-Ausstellung auf den Kap Verden

Wir freuen uns sehr, dass wir ein weiteres Meeresschildkröten-Schutzprojekt – diesmal auf den Kap Verden in Zusammenarbeit mit der Turtle Foundation – bei der Umweltbildungsarbeit unterstützen können. Die neueste, portugiesische Version der AGA Meeresschildkröten-Ausstellung ist seit dieser Nistsaison im Einsatz. Und auch in Deutschland war unsere Ausstellung wieder sehr gefragt. Sie wurde in zahlreichen Kindergärten und Schulen sowie bei Umwelt- und Tierschutzfestivals und zu weiteren Gelegenheiten gezeigt. 

Wenn Sie Interesse haben, die AGA Meeresschildkröten-Ausstellung auszuleihen, melden Sie sich bitte bei uns.

Bild © DSWT

12. Dezember 2018

Wild lebender Löwe behandelt

Die mobile Tierarzteinheiten des DSWT, der Partnerorganisation der AGA im Rahmen des Elefanten-Schutzprojektes, kümmern sich nicht nur um verletzte Elefanten. Im Dezember kamen die Tierärzte auch einem kranken Löwen im Gebiet der Solio Ranch zu Hilfe. Der sonst so stolze Löwe war von zahlreichen Zecken befallen und daher in einem schlechten Zustand. Die Zecken konnten entfernt werden und es wurden Mittel zur Stärkung des Immunsystems verabreicht. Unsere Partnerorganisation DSWT hat derzeit fünf mobile Tierarzteinheiten und elf Wildhüterteams - eines davon wird von der AGA finanziert - die sich um verletzte Wildtiere kümmern.

Bild © CCF

11. Dezember 2018

Gepardenwaise Hary aus Somaliland sucht Paten

Der kleine Gepard Hary ist neu auf der Patenliste. Hary wurde im Mai 2018 in Adaadley in Somiland aus den Händen von Wildtierschmugglern befreit. Die Schmuggler wollten ihn gemeinsam mit einem anderen Geparden illegal als Haustier verkaufen. Der kleine Gepardenkater Hary war bei seiner Rettung etwa 5 Monate alt. In den ersten Tagen war Hary sehr verängstigt und musste noch mit der Hand gefüttert werden. Mittlerweile frisst Hary eigenständig und nimmt an Gewicht zu. 

Mit einer Patenschaft können Sie die Aufzucht des Gepardenbabys Hary unterstützen.

v.l.: Umweltministerin Shukri Haji Ismail Bandare, Dr. Laurie Marker, Dr. Edna Adan Ismail, Patricia Tricorache © CCF

10. Dezember 2018

Treffen gegen Gepardenschmuggel in Somaliland

Die Kollegen der AGA vom CCF sind seit Monaten sehr aktiv, um international über den anhaltenden Gepardenschmuggel in Somaliland zu berichten. Anfang Dezember begleiteten sie die Umweltministerin aus Somaliland nach London, um möglichst viele Verbündete und Unterstützer zu gewinnen. Die AGA unterstützt den CCF seit Jahren beim Kampf gegen den Gepardenschmuggel.

Der illegale Wildtierhandel schadet nicht nur den bedrohten Geparden, sondern nimmt auch den lokalen Gemeinden ein Stück ihrer wertvollen Natur. Wo viele illegale Aktivitäten stattfinden, haben die Dörfer wenig Chancen, die Geparde zu schützen, und die Umgebung z.B. für den Ökotourismus sicher zu machen. Die Dörfer in Somaliland brauchen Unterstützung beim Schutz der Geparde.

09. Dezember 2018

AGA-Türchen im 24gute Taten Adventskalender

Heute wird unser Türchen im 24guteTaten Adventskalender geöffnet. Hinter der guten Tat verbirgt sich pro Kalender je eine Futterration für ein beschlagnahmtes Schuppentier, oder ein anderes gerettetes Wildter, in Vietnam. In der von der AGA unterstützten Auffangstation werden die befreiten Wildtiere untersucht, medizinisch versorgt und so lange gepflegt und aufgezogen, bis sie wieder ausgewildert werden können.

09. Dezember 2018

Schuppentiere in Vietnam ausgewildert

Im November wurden in der von der AGA unterstützten Auffangstation für beschlagnahmte Schuppentiere in Vietnam 84 Malaiische Schuppentiere wieder ausgewildert. Zudem hat die Polizei in der Province Quang Tri zwei Chinesische Schuppentiere und eine Großkopfschildkröte aus den Fängen von Wildtierschmugglern befreit. Die Tiere werden jetzt in der Auffangstation versorgt, bis auch sie wieder ausgewildert werden können. Wir freuen uns, dass so viele Schuppentiere eine zweite Chance bekommen.



Bilder © SVW
Bild © AFP

08. Dezember 2018

Zeichen gegen illegen Handel mit Schuppentieren

Schuppentiere zählen zu den am häufigsten illegal gehandelten Säugetieren weltweit. Vergangene Woche wurden in Malaysia knapp drei Tonnen Schuppen von Schuppentieren öffentlich verbrannt. Es handelte sich um etwa zwölf Prozent der Menge an Schuppen, die im Jahr 2017 von malaiischen Behörden beschlagnahmt wurden. Dies zeigt das immense Ausmaß des illegalen Handels mit Schuppentieren. 




Bilder © TSA

07. Dezember 2018

Update zur 2. großen Schildkrötenrettung auf Madagaskar

Die 7.306 geretteten Strahlenschildkröten der zweiten großen Beschlagnahmung in diesem Jahr sind jetzt gut untergebracht. Dafür hatten die Kollegen der AGA von der Turtle Survival Alliance (TSA) alle Hände voll zu tun. So viele Schildkröten sicher zu transportieren war eine großartige Leistung. Nach ihrer Ankunft wurden die Schildkröten gebadet, um zu rehydrieren und sich zu erholen.

Dank der guten Pflege und schnellen Unterstützung auch durch die AGA, haben 96 Prozent der Schildkröten die Tortur des Schmuggels überlebt. In der Auffangstation Lavavolo Tortoise Center bei Itampolo sind jetzt 5.306 Tiere untergebracht. Dort werden schon die Schildkröten aus der Rettung im April aufgepäppelt, allerdings in einem anderen Bereich. 2.000 Schildkröten sind in einer Station bei Ifaty untergekommen. Die kranken Schildkröten sind noch in Quarantäne und werden weiterhin liebevoll von Tierärtzin Dr. Ny Aina Tiana Rakotoarisoa und ihrem Team versorgt. 

In Madagaskar hat im November die Regenzeit begonnen, die die Vegetation wieder sprießen lässt und bis April anhält. Die Schildkröten werden jetzt in ihren Außengehegen aktiver und fressen dementsprechend mehr. Die 5.306 Schildkröten bei Itampolo vertilgen derzeit etwa 400 kg Futter am Tag. Sie bekommen beispielsweise Süßkartoffeln sowie Kaktus- und Bohnenblätter. 

Die Auffangstation bei Itampolo hat ihr Team zur Pflege der fast 14.000 Strahlenschildkröten um eine Tierärztin, neun Helfer und sechs Wächter erweitert, die dafür sorgen, dass die Schildkröten gut versorgt und nicht wieder gewildert werden. Für Futter und Medikamente sind die Helfer der Turtle Survival Alliance (TSA) weiterhin auf Unterstützung angewiesen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende bei dieser weiteren, dringenden Rettungsaktion. Ohne die Unterstützung durch Spenden ist die Versorgung so vieler Tiere nicht möglich.

Bild © Peter Scheufler
Bild © DSWT

06. Dezember 2018

Nikolaus-Spendenverdopplung

Am Nikolaustag gab es eine besondere Aktion zum Schutz der bedrohten Geparde und Elefanten. Die Kreissparkasse Ludwigsburg verdoppelte am 6. Dezember ab 15 Uhr alle Einzelspenden bis zu 50 Euro, die für mehr als 40 ausgewählte Projekte - darunter das Elefanten- und Gepardenschutzprojekt der AGA - eingingen. Für die tolle Spendenverdopplung hat die Kreissparkasse insgesamt 20.000 Euro zu Verfügung gestellt. Die Aktion endete, als der Betrag ausgeschöpft war. Es zählten nur Spenden, die über das Spendenportal der Kreissparkasse Ludwigsburg eingingen.

Innerhalb weniger Stunden wurden knapp 2.500 Euro für Geparde und Elefanten gespendet.

Wir danken herzlich allen Spendern, auch im Namen der Elefanten und Geparde, die sich an der Aktion beteiligt haben.

Bild © DSWT

03. Dezember 2018

Nashornbaby Maarifa gerettet

Es gibt einen Neuzugang im Elefantenwaisenhaus. Das Breitmaulnashornbaby Maarifa steckte in einem Schlammloch fest und konnte sich nicht befreien. Es war nur wenige Tage alt. Die Wildhüter vom Kenya Wildlife Service mussten das völlig entkräftete Tier schließlich retten. Leider kam das Nashornweibchen nicht zu ihrem Baby zurück, so dass Maarifa zu unseren Kollegen beim DSWT gegeben wurde. Maarifa wird im Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark liebevoll von Hand aufgezogen.

Im Elefantenwaisenhaus des DSWT, das von der AGA unterstützt wird, werden nicht nur verwaiste und verletzte Elefanten medizinisch versorgt und so lange gepflegt, bis sie wieder ausgewildert werden können, sondern auch weitere Wildtiere. Auch das blinde Nashorn Maxwell ist hier untergebracht.

01. Dezember 2018

Klima-Kohle-Demo in Köln und Berlin

Unter dem Motto "Kohle stoppen – Klimaschutz jetzt!" fand am Samstag, 1. Dezember 2018 zeitgleich in Köln und in Berlin die diesjährige Klima-Kohle-Demo statt. Damit wurde kurz vor der Weltklimakonferenz (COP 24) in Polen ein Zeichen gesetzt. Die AGA setzt sich für den Schutz des Klimas ein und ist Mitglied der Klima-Allianz.

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