PRESSEMITTEILUNGEN

AGA-Gründer Brigitte und Günther Peter © AGA
Meeresschildkröten-Massaker auf Bali © AGA

10.11.2016

Jubiläum für den Artenschutz: Von Indonesien in die ganze Welt

Geplant war sie nur als Urlaub. Doch die Reise nach Indonesien sollte das Leben von Brigitte und Günther Peter verändern – und das Leben etlicher Schildkröten retten. Die beiden waren 1981 zum Tauchen auf den Inselstaat gekommen. Bei einem Ausflug abseits der Touristenpfade wurden sie jedoch Zeugen eines regelrechten Massakers: An einem abgelegenen Strand warfen Fischer von einem Boot aus hunderte Meeresschildkröten ins seichte Wasser; die Helfer am Strand zerlegten die Tiere bei lebendigem Leibe.

Direkt vor Ort konnten die Peters das Töten der Meeresschildkröten nicht verhindern. Doch sie konnten und wollten nicht tatenlos bleiben. Nach ihrem Urlaub stellten sie Recherchen an und beschlossen, das grausame Gemetzel öffentlich zu machen. Als aktive Taucher nahmen sie Kontakt auf mit dem Verband deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) und mit Bernhard Grzimek von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Mit dessen prominenter Unterstützung bekamen sie das nötige Gehör in den Medien – die „Aktion Rettet die Schildkröten” war geboren.

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Wildhüter zerstören Camp von festgenommenen Wilderern © AGA/Birgit Braun
Mtito Team hilft bei Versorgung eines verletzten Elefanten © DSWT
Elefantenherde © AGA/Birgit Braun

16.09.2016

Im Einsatz gegen Schlingfallen und Wilderei der Elefanten

Mehrtägige Einsätze im kenianischen Busch, unzählige Kilometer querfeldein, zu Fuß und im Geländewagen, gerettete Elefanten, aufgespürte Tierfallen und gestellte Wilderer: Im Resümee wird deutlich, welche Leistung die sechs Wildhüter des Mtito-Teams über die letzten Monate vollbracht haben. Seit Anfang des Jahres finanziert die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) das sechsköpfige Team im Tsavo-East-Nationalpark. Die Wildhüter sind Teil des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT); die Partnerorganisation der AGA koordiniert insgesamt acht Wildhüter-Teams in Kenias größtem Nationalpark.

Die Aufgaben der Männer sind aufregend und vielseitig, aber auch beschwerlich und riskant. Bei ihrem Einsatz am 20. Februar dieses Jahres beispielsweise ist es ein Dorn im Fuß, der das Mtito-Team auf die Probe stellt. Denn so ein Dorn bremst selbst den stärksten Kerl ganz ungemein – und muss dringend raus. Was tun allerdings, wenn der Kerl über drei Meter hoch ist und fünf Tonnen schwer, wenn er zwei armlange Stoßzähne hat und ziemlich schlechte Laune vor lauter Schmerzen? Keine leichte Aufgabe für die Wildhüter des Mtito-Teams, als sie bei ihrer Patrouille auf den humpelnden Elefantenbullen stoßen. Zusammen mit den mobilen Tierärzten des DSWT können sie den lahmenden Riesen schließlich behandeln und ihm den faustgroßen, massiven Dorn aus dem Elefantenfuß ziehen. Der Bulle zieht von dannen, erleichtert – genau wie die Wildhüter.

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Urlauber drangsalieren Schildkröte © Ziggy Livnat/ Marine Photobank
Touristenbus fährt zu dicht auf Geparde auf © AGA/Birgit Braun

14.07.2016

Sommer, Sonne, Artenschutz

Urlaub und Artenschutz passen gut zusammen – vorausgesetzt, man beachtet ein paar grundlegende Tipps. Die AGA zeigt, wie Urlauber ihre Ferien ganz entspannt im Einklang mit der einheimischen Umwelt genießen können.

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres: Sonne, Strand und neue Eindrücke, keine Termine, keine Verpflichtungen. Einfach abschalten und sich – herrlich – um nichts kümmern. Genauer: Um fast nichts. Denn mit nur ein wenig Bedacht kann jeder Reisende ganz einfach dazu beitragen, dass der Aufenthalt für alle Beteiligten angenehm wird – auch für die einheimischen Tiere. Drei Themenfelder sind für die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. (AGA) zur Ferienzeit besonders aktuell: Der Schutz von Schildkröten am Niststrand, verbotene Souvenirs und die gedankenlose Jagd auf Selfies.

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07.07.2016

Plötzlich Raubtierforscher

Namibia-Urlauber aufgepasst: Mit einer neuen App kann jeder zum Raubtierforscher werden. Die AGA stellt in Kooperation mit dem Cheetah Conservation Fund den „Carnivore Tracker“ vor.

Ob Kapfuchs oder Karakal, Hyäne, Löwe oder Gepard, sie alle stehen im Mittelpunkt zahlreicher Forschungsarbeiten von Ökologen und Artenschützern. Genaue Bewegungsprofile und Verteilungsmuster der Tiere sind unerlässlich für diese Studien und oft nur mit hohem Geld- und Personalaufwand zu erstellen. Der Cheetah Conservation Fund, Partnerorganisation der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. (AGA), beschreitet neue Wege für die Erhebung der wichtigen Daten: Mit einer kompakten App können interessierte Urlauber ihre Raubtiersichtungen ganz einfach über das Smartphone melden.

Ihre Bedienung ist denkbar einfach. Zur sicheren Bestimmung bekommt der Hobbyforscher zunächst eine Galerie einheimischer Raubtiere präsentiert. Hier wählt er die richtige Spezies aus und gibt die Anzahl der gesichteten Tiere an: Die durch den Busch stromernde Gepardin und ihre drei Jungen sind also in nur zwei Klicks protokolliert. Zusätzlich übermittelt die App automatisch die GPS-Koordinaten. Eine Internetverbindung ist zum Zeitpunkt der Datenaufnahme nicht nötig. Interessierte können die App kostenlos für Apple- und Android-Geräte herunterladen.

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Von der AGA finanzierte Anti-Wilderer-Einheit © AGA/Matthias Braun
Rettung eines verwaisten Elefantenbabys © DSWT
Gerettetes Elefantenkalb Galla im Elefantenwaisenhaus © DSWT

29.04.2016

Weltweit größte Elfenbein-Verbrennung setzt deutliches Zeichen gegen Wilderei

“Eine Welt ohne Elefanten ist kaum vorstellbar. Kein Mensch braucht Elfenbein, aber die Elefanten, die bereits seit Millionen von Jahren auf dieser Erde wandern, brauchen ihre Stoßzähne und Afrika braucht seine Elefanten”, betont Dr. Dame Daphne Sheldrick DBE, Gründerin des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT). Sie leitet das weltbekannte Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark, unweit der Stelle, an dem nun Tonnen von Elfenbein für die Verbrennung aufgestapelt werden.

Mehr als 106 Tonnen beschlagnahmtes Elfenbein sollen am Samstag, den 30. April 2016, während einer öffentlichen Zeremonie verbrannt werden. Mit der weltweit größten Verbrennung von Elfenbein setzt Kenia hiermit erneut ein deutliches Zeichen. Schon 1989 machte das Land mit der weltweit ersten Verbrennung von Elfenbein auf das dramatische Ausmaß der Wilderei von Elefanten aufmerksam.

„Seit Anfang diesen Jahres mussten traurigerweise bereits sechs verwaiste Elefantenbabys gerettet werden“, erklärt Birgit Braun, Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., die das Elefantenwaisenhaus im Januar besucht und sich mit Wildhütern im Tsavo East Nationalpark getroffen hat. Viele der kleinen Elefantenwaisen wurden Opfer der Wilderei, wie das 15 Monate alte Elefantenkalb Galla. Es war verwaist im Nationalpark aufgefunden worden. „Ohne menschliche Hilfe hätte der kleine Elefantenbulle keine Überlebenschance gehabt”, ergänzt Braun.

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18.12.2015

Grund zur Freude: Souvenir-Ratgeber der AGA als Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

Der wachsende Reiseverkehr und die steigenden Touristenzahlen tragen nicht unerheblich zum Anstieg des illegalen Handels mit bedrohten Arten bei. Allein im Jahr 2014 wurden durch den Zoll an deutschen Flughäfen etwa 1.000 solcher Beschlagnahmungen durchgeführt und über 70.000 Gegenstände sichergestellt. In mehr als 90% dieser Fälle waren Touristen betroffen, die ein verbotenes Souvenir mitbringen wollten. Der internationale Handel mit Tieren und Pflanzen sowie Produkten aus ihnen wird durch CITES geregelt, auch bekannt als das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Je nach Einstufung ist er entweder ganz untersagt oder nur mit entsprechenden Aus- oder Einfuhrgenehmigungen erlaubt.  

Mit ihrem Ratgeber zum Souvenirkauf, der nun als Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde, informiert die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., auf was Touristen in ihrem Urlaub achten müssen. Nur so können sie sich vor unliebsamen Überraschungen bei der Eınreise schützen, vor allem aber verhindern, dass sie das Sterben seltener oder geschützter Tier- und Pflanzenarten durch den Kauf verbotener Souvenirs unterstützen. Das Ziel der Auszeichnung durch die Vereinten Nationen ist es, gemeinsam zum Erhalt der Biologischen Vielfalt unserer Erde beizutragen. Hierzu haben die Vereinten Nationen die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt.

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Bild (c) Walter Helbling
Bild (c) Walter Helbling
Bild (c) AGA Birgit Braun

16.07.2015

Strand-Sharing mit Meeresschildkröten

In den Sommerferien zieht es viele Reisende ans Meer und dessen Strände. Zur gleichen Zeit werden auch Meeresschildkröten von ihnen angezogen. Mit unseren Sommerferien beginnt bei ihnen die Brutsaison und damit die Eiablage sowie der Schlupf der Schildkrötenbabys – oft genau an den Stränden, die auch bei Urlaubern beliebt sind. Doch werden ein paar einfache Regeln beachtet, ist eine friedliche Koexistenz möglich.

Meeresschildkröten verbringen ihr ganzes Leben im Meer, aber zur Eiablage kommen die Weibchen an Land, um am Strand ein Nest zu graben, in das sie ihre Eier ablegen.

Anschließend kehren die Tiere zurück ins Meer. Ihre Eier bleiben je nach Art etwa 60 Tage im Sand verborgen, und werden von der Sonne ausgebrütet. Sind die Spuren der Eiablage einmal verschwunden, ist das Nest praktisch unauffindbar. „Das ist ein wichtiger Schutz vor tierischen Nesträubern, aber leider führt dies dazu, dass Touristen am Strand immer wieder, oft unabsichtlich, Nester zerstören“, so Birgit Braun, Meeresschildkröten-Expertin der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.. Um die Eiablage der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten sowie die frisch geschlüpften Schildkrötenbabys nicht zu gefährden, hat sie einige, wichtige Empfehlungen

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Bilder (c) Dr. Sabine Schoppe / Katala Foundation

23.06.2015

Schildkröten-Katastrophe auf den Philippinen

Behörden beschlagnahmen mehr als 4.300 Schildkröten und damit fast den gesamten Wildbestand

Auf den Philippinen wurden am 17.Juni 2015 mehr als 4.300 Palawan-Waldschildkröten (Siebenrockiella leytensis) von den zuständigen Behörden beschlagnahmt. Die Süßwasserschildkröte kommt nur auf der im Westen der Philippinen gelegenen Insel Palawan vor und wird von der Weltnaturschutzunion IUCN bereits als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft.

Der Gesamtbestand der Palawan-Waldschildkröte in freier Wildbahn wurde auf gerade noch 5.000 Exemplare geschätzt. Experten befürchten nun, dass die Beschlagnahmung von mehr als 4.300 Tieren das Ende dieser bedrohten Schildkrötenart in freier Wildbahn bedeutet, da nicht abzusehen ist, in welchem Zustand die in der Wildnis verbliebenen Tiere sind. Über die Biologie und Ökologie der Palawan-Schildkröte ist bisher nur wenig bekannt. Bedroht war die Schildkröte bereits durch den illegalen Handel und auch die nun aufgegriffenen Tiere waren für den TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) Markt in China bestimmt. Diese Beschlagnahmung übersteigt allerdings das Ausmaß aller bisher bekannten illegalen Fänge dieser Art.

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Bild (c) AGA/Matthias-Alexander Braun

30.04.2015

Bundesweiter NaturErlebnisTag setzt Zeichen

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ist zusammen mit Meeresschildkröte Agathe im Einsatz

„Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen“. Unter diesem Motto findet am 03. Mai 2015 überall in Deutschland bereits zum neunten Mal der NaturErlebnisTag statt. Auch die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ist mit einer Aktion vertreten. Die Aktion findet von 11:00 bis 17:00 Uhr im Naturlabor am Wartberg in Stuttgart statt. Erlebnishungrige können im Rahmen der Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA die Meeresschildkröte Agathe kennen lernen.

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Drei geschmuggelte Gepardenjunge, einer ist bereits verstorben(c) zur Verfügung gestellt vom CCF

09.10.2014

Geparde im Ausverkauf für den Heimtiermarkt

AGA informiert im Europäischen Parlament über den illegalen Handel mit Geparden

Obwohl der Gepard das schnellste Landsäugetier ist, fällt die schnelle Katze im Wettlauf gegen die Ausrottung immer weiter zurück. Ein besonderer Druck lastet auf den Beständen am Horn von Afrika, denn von hier stammt ein Großteil der Gepardenjungtiere, die auf Straßenmärkten oder im Internet illegal als Haustiere angeboten werden. Eine große Nachfrage besteht u.a. aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo die elegante Katze gerne als Statussymbol gehalten wird. 

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Kundgebung auf dem Odeonsplatz in München(c) Birgit Hampl
Mahnwache für Elefanten und Nashörner in München(c) Birgit Hampl

06.10.2014

Tausende Menschen vereinen sich weltweit in Solidarität mit Elefanten und Nashörnern

Am Samstag, dem 04. Oktober 2014, haben sich Tausende Menschen in über 130 Städten auf der ganzen Welt in Solidarität mit Elefanten und Nashörnern zusammengefunden, so auch in München. Mit dieser Aktion wurde auf die dramatisch angestiegene Bedrohung für das Überleben der Elefanten und Nashörner in Afrika aufmerksam gemacht. Jährlich sterben mehr als 35.000 Elefanten und über 1.000 Nashörner durch Wilderei.

Der Global March for Elephants & Rhinos (GMFER) vereinte Menschen rund um den Globus, die sich gemeinsam auf die Seite der bedrohten Arten stellten. Eine Antwort auf die „#WhosSideAreYou“-Kampagne von United for Wildlife. Deren Präsident, Prince William, Duke of Cambridge, stellte beim Kampagnenstart fest: „Zweitausend vom Aussterben bedrohte Arten stehen kurz davor, für immer verloren zu sein. Es ist an der Zeit, die Seite zu wählen – die der bedrohten Tiere oder die der Kriminellen, die diese für Geld töten. Ich rufe die Menschen weltweit dazu auf, zu zeigen: Auf welcher Seite steht ihr?“

In München versammelten sich engagierte Menschen zu einer Mahnwache als Teil des GMFER. Die Organisatoren setzten damit ein deutliches Zeichen und stellten sich auf die Seite der durch Wilderei bedrohten Elefanten und Nashörner. Unterstützt wurde die Münchner Mahnwache von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., Rettet die Elefanten Afrikas e.V. sowie dem Schauspieler Andreas Hoppe.

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15.07.2014

Europäische Bürgerinitiative fordert Verhandlungsstopp bei TTIP und CETA

Am heutigen Dienstag (15. Juli) hat die 47. Europäische Bürgerinitiative (EBI) ihren Antrag auf Registrierung bei der Europäischen Kommission gestellt. Die Initiative „Stop TTIP“ fordert die EU-Kommission auf, dem EU-Ministerrat zu empfehlen, das Verhandlungsmandat über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) aufzuheben und auch das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) nicht abzuschließen. Hinter der Initiative stehen knapp 150 Organisationen aus 18 EU-Mitgliedsländern. In Deutschland koordinieren die Organisationen Attac, Campact, BUND, Mehr Demokratie e.V., das Umweltinstitut München und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) die EBI. Auch Brot für die Welt, der Deutsche Kulturrat und die GEW sowie die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. gehören dem stetig wachsenden Bündnis an. 

vollständige Pressemeldung (in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bürgerinitiative STOP TTIP)

(c) Katja Goll

13.07.2014

Artenschutz im Urlaub – Vorsicht beim Kauf von Souvenirs

Passend zur Ferienzeit konnten sich die Besucher des Natur-Info-Centers “Casa Mellifera” beim Aktionstag der Umweltakademie Baden-Württemberg über Artenschutzbestimmungen beim Kauf von Reiseandenken informieren. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. zeigte beim Aktionstag anhand vom Zoll beschlagnahmter Exponate, was beim Kauf von Souvenirs zu beachten ist. Viele Besucher waren besonders schockiert vom Panzer einer Meeresschildkröte, Schnitzereien aus Elfenbein oder Stiefel aus Reptilienleder. Die Artenschützer zeigten aber auch, dass niemand auf schöne Reiseerinnerungen verzichten muss und stellten viele gute Alternativen vor.

vollständige Pressemeldung (in Zusammenarbeit mit der Umweltakademie Baden-Württemberg)

Welpen für Tansania (c) CCF
Aleya`s Welpen (c) Eli Walker_CCF

15.11.2013

Hundewelpen reisen als Wildtierschützer nach Tansania

Vier Hundewelpen aus dem Herdenschutzhunde-Zuchtprogramm des Cheetah Conservation Fund (CCF) wurden nach Tansania entsendet! Mit Ankunft der Welpen kann die hocheffiziente „Geparden-freundliche“ Viehhaltungsmethode, die der CCF in Namibia entwickelt und getestet hat, nun auch im östlichen Afrika eingeführt werden.

Bei den vier Welpen handelt es sich um Kangals, eine Hunderasse, die in ihrer türkischen Heimat seit über tausend Jahren als Herdenschutzhunde gegen Wölfe und Bären eingesetzt wird. Sie sind Teil des Zuchtprogramms des von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. unterstützten Geparden-Schutzprojektes in Namibia.

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Kundgebung auf dem Marienplatz in München(c) AGA/Matthias Braun
Marsch für Elefanten in München(c) AGA/Matthias Braun

06.10.2013

Tausende Menschen vereinen sich weltweit zum Internationalen Marsch für Elefanten

Am Freitag, dem 04. Oktober 2013, haben sich Tausende Menschen in 15 Städten auf der ganzen Welt zu einem Marsch in Solidarität mit den Elefanten zusammengefunden, so auch in München. Mit dieser bislang einmaligen Aktion wurde auf die dramatisch angestiegene Bedrohung für das Überleben der Elefanten in Afrika aufmerksam gemacht.

Laut den Organisatoren des Marsches war es noch nie so dringend wie jetzt, das Abschlachten der Elefanten für ihr Elfenbein zu stoppen. Obwohl Gesetze den internationalen Elfenbeinhandel verbieten, hat die stete Nachfrage in den Abnehmerländern zu einem florierenden Schwarzhandel und ausufernder Wilderei von Elefanten geführt.

“In nur 10 Jahren könnten die Elefanten in Afrika ausgestorben sein, wenn der illegale Handel mit Elfenbein und damit die Wilderei der Elefanten, nicht wirksam bekämpft wird”, fügt Birgit Braun, Geschäftsführerin der AGA an. 

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Aleya und ihre Welpen (c) Eli Walker_CCF
Welpenübergabe (c) Patricia Tricorache_CCF

28.08.2013

Nachwuchs im Gepardenschützer-Rudel

Deutsche Hündin aus dem Herdenschutzhundezuchtprogramm des Cheetah Conservation Fund (CCF) hat Nachwuchs bekommen! Die noch kleinen Welpen werden in wenigen Monaten als vierbeinige Gepardenschützer auf Farmen in Namibia eingesetzt. Sie werden helfen, den vorherrschenden Mensch-Wildtier-Konflikt zu entschärfen und damit die schnellen Jäger schützen.

Die Hündin Aleya stammt aus Deutschland und ist Teil des Zuchtprogramms des von der Aktions-gemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. unterstützten Gepardenschutzprojektes. „Sie war von Beginn an der geborene Herdenschutzhund und hat ihre tollen Eigenschaften und ihr wunderbares Wesen nun hoffentlich an ihre sechs Welpen weitergegeben“, so Birgit Braun, Geschäftsführerin der AGA.

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Jairo Modal Sandoval beim Wiegen eines Schlüpflings (c)Christine Figgener

05.08.2013

Weltweit fordern mehr als 130.000 Menschen Gerechtigkeit für den Mord an costa-ricanischem Schildkrötenschützer

In einer Aktionswoche werden Naturschutzorganisationen und besorgte Einzelpersonen aus der ganzen Welt eine Petition mit über 137.000 Unterschriften aus über 150 Nationen an verschiedene Auslandsvertretungen der Republik Costa Rica in den USA, Deutschland und anderen Ländern der Welt überreichen. Die Petition fordert die Verhaftung und Verurteilung der Verantwortlichen für den Mord an Jairo Mora Sandoval, einem costa-ricanischen Schildkrötenschützer, der vor zwei Monaten während seiner Arbeit ermordet wurde.

Die Übergabe der Petition erfolgt in Berlin und Frankfurt durch Wolfgang Schmitt, 2. Vorsitzender von Tropica Verde. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz unterstützt die Petition.

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beschlagnahmtes Souvenir (c)AGA/B.Braun

26.07.2013

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. rät: Vorsicht beim Souvenirkauf

Passend zur Ferienzeit informiert die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V., auf was beim Kauf von Souvenirs zu achten ist. Denn wer verreist, möchte gerne ein Andenken aus dem Urlaub mitbringen. Doch leider werden aus Unwissenheit häufig Souvenirs in die Heimat eingeführt, die strengen Handelsverboten oder -beschränkungen unterliegen und zu empfindlichen Strafen und Beschlagnahmungen führen können.

Die AGA hat einen Ratgeber zum Souvenirkauf herausgegeben der allen Reisenden eine Hilfestellung bieten soll.

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29.10.2012

Internationales Gepardenschutz-Event in Straßburg

Dr. Laurie Marker, Gründerin und Direktorin des Cheetah Conservation Fund (CCF) Namibia, wurde von der “Intergroup for Animal Welfare and Conservation” beim Europäischen Parlament eingeladen, um bei einer Anhörung am 25. Oktober 2012 über ihre Projektarbeit zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Geparde zu sprechen.

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04.07.2012

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. rät: Vorsicht beim Souvenirkauf

Bald beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: die Urlaubszeit. Im Gepäck der Heimkehrer finden jedes Jahr unzählige Souvenirs ihren Weg nach Deutschland. Aber Vorsicht: wer sich vorher nicht ausreichend informiert, dem kann die Freude an seinem Erinnerungsstück schnell verleidet werden. 

Die AGA fordert Reisende deshalb auf, Umsicht walten zu lassen bei der Wahl der Andenken. Lebende oder ausgestopfte Tiere, exotische Pflanzen oder Produkte aus Schildpatt und Elfenbein, Reptilienleder, Wildpelze, Meeresmuscheln oder Korallen gehören auf keinen Falls in das Rückreisegepäck. 

Interessierten, die sich näher mit dem Thema „Souvenirkauf und Artenschutz“ auseinandersetzen möchten, steht der Souvenir-Ratgeber der AGA zur Verfügung. 

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08.06.2012

Stromwechsel-Kampagne der AGA gewinnt prominente Unterstützung

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. erhält bei ihrer Stromwechsel-Kampagne Unterstützung durch Hannes Jaenicke, Schauspieler und Dokumentarfilmer. Mit seinem Engagement setzt der Publikumsliebling ein Zeichen gegen den Klimawandel und für die Rettung bedrohter Arten.


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11.04.2012

Kleine Artenschützer im Einsatz während der Osterferien

In den Osterferien wurden achtzehn Schüler von sechs bis zehn Jahren im Rahmen eines Umweltprojektes an der vhs ökostation zu kleinen Artenschützern. Während der Ferienwoche vom 02.-05. April lernten die Kinder ein Projekt der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.zum Schutz der Meeresschildkröten kennen. Sie haben herausgefunden, warum die Niststrände der vom Aussterben bedrohten Meeresreptilien so wichtig für deren Schutz sind. Spielerisch und anschaulich lernten die Kinder, wie man sich im Urlaub am Niststrand verhalten soll, um die Tiere und deren Nester nicht zu gefährden. 


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25.11.2011

25 Jahre engagierter Artenschutz–die AGA feiert Jubiläum

Es begann im Jahr 1981 mit einer Urlaubsreise nach Indonesien. Während der Reise wurden Brigitte und Günther Peter Zeugen, wie an einem abgelegenen Strand von einem Fischerboot hunderte Meeresschildkröten ins Wasser geworfen und am Strand grausam abgeschlachtet wurden.

Direkt vor Ort konnten sie das Schlachten der Meeresschildkröten nicht verhindern. Aber sie konnten und wollten nicht tatenlos bleiben und beschlossen, nach ihrem Urlaub Recherchen anzustellen und dieses grausame Gemetzel öffentlich zu machen.

Als aktive Taucher haben sie mit dem Verband deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) und mit Prof. Bernhard Grzimek von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) Kontakt aufgenommen. Mit dieser Unterstützung bekamen sie dann auch das entsprechende Gehör in den Medien, als „Aktion Rettet die Schildkröten”.

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04.11.2011

Erfolgreiche Meeresschildkröten-Nistsaison im Iran

AGA unterstützt Schutz der Meeresschildkröten auf der iranischen Insel Kish.

Die diesjährige Nistsaison der Meeresschildkröten am Strand der iranischen Insel Kish endet erfolgreich. Fast 70 Nester der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten konnten an einem ausgewiesenen Strandabschnitt auf der bei Touristen aus Teheran beliebten Ferieninsel Kish geschützt werden.

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13.09.2011

Nachwuchs im Gepardenschützer-Rudel

Erfolgreiche Zucht von Herdenschutzhunden gibt Hoffnung für Gepardenschutz

Zwei Hündinnen aus dem Herdenschutzhundezuchtprogramm des Cheetah Conservation Fund (CCF) haben Nachwuchs bekommen. Die kleinen Welpen werden in wenigen Monaten als vierbeinige Gepardenschützer auf Farmen in Namibia eingesetzt. Sie helfen dann, den vorherrschenden Mensch-Wildtier-Konflikt zu entschärfen und das schnellste Landsäugetier zu schützen.

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09.09.2011

Koalas, die verkannten Feinschmecker

Naturschützer belegen, dass Koalas gezielt an Baumrinde kauen

Koalas sind dafür bekannt, bei ihrer Ernährung besonders wählerisch zu sein. Je nach Region sind sie auf wenige Eukalyptusarten beschränkt. Erstmals konnten Naturschützer nun belegen, dass die charismatischen Beuteltiere nicht nur die Blätter der Eukalyptusbäume fressen, sondern auch gezielt an deren Rinde nagen.

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