AGA-NEWS

Liebe Unterstützer, liebe Tierfreunde,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch in 2013 konnten wir uns in unseren Projekten erfolgreich für den Schutz bedrohter Arten einsetzen. Das Fundament für diese Arbeit haben Sie, unsere Unterstützer, gelegt. Dank der Spenden, der Übernahme von Patenschaften, der Unterstützung als Fördermitglied und der ehrenamtlichen Beiträge war es uns möglich, unsere wichtige Arbeit im Artenschutz durchzuführen.

Im Namen der AGA und unserer Projektpartner möchten wir Ihnen von Herzen Danke sagen! Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und friedvolle Feiertage.

Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute. Bitte bleiben Sie engagiert und setzen Sie sich weiterhin mit uns zusammen für den Schutz bedrohter Arten ein.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.

Bild (c) Stephan Kieninger

10. Dezember 2013

Namen für Meeresschildkröte gesucht 

Für das Maskottchen unserer Meeresschildkröten-Ausstellung suchen wir einen Namen. Die Meeresschildkröten-Dame wird die Besucher  durch die Ausstellung führen und besonders auf ihren Niststrand in Anamur (Türkei) verweisen. Bitte schicken Sie uns Ihren Namensvorschlag für die nette Meeresschildkröten-Dame bis 31. Dezember 2013 an info(a)aga-artenschutz.de oder über unser Kontaktformular.

Die Meeresschildkröten-Ausstellung kann durch das World of Difference-Stipendium realisiert werden, mit dem Stephan Kieninger von Freework Grafik-Design, der sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich als Grafiker für die AGA engagiert, ausgezeichnet wurde.  Ab Frühjahr 2014 kann die Ausstellung an Schulen und interessierte Multiplikatoren verliehen werden. Abgerundet wird das Ausstellungsangebot mit einem Aktionsleitfaden, der Informationen und Anregung für die Durchführung eines Begleitprogramms beinhaltet.

 

Bild (c) DSWT

05. Dezember 2013

Wir brauchen Ihre Hilfe bei der Betterplace Spenden-Challenge

Bei der diesjährigen Spenden-Challenge von Betterplace sind wir mit unserem Projekt „Aufzucht von Elefantenwaisen“ vertreten.
Sie können uns in verschiedener Weise unterstützen:
- Spenden Sie Ihre Payback-Punkte für das Projekt unter: www.payback.de/pb/bpc/display/project/259/view/details
- Twittern Sie eine Nachricht mit dem Projekt-Hashtag betterplace259
- Spendet für die Aufzucht der Elefantenwaisen (www.betterplace.org/de/projects/259 ) und alle Spenden ab 10€ für unser Projekt bei Betterplace werden gezählt (wer z.B. 20 Euro spenden möchte, kann auch 2 x 10 Euro spenden – dann zählt es doppelt, usw.)
Die Projekte mit den meisten gespendeten Payback-Punkten ODER den meisten Unterstützern, die den Projekt-Hashtag (#betterplace259 für die Elefantenwaisen) twittern, ODER der höchsten Anzahl an Spenden über 10 Euro können Geldpreise bis zu 11.000 Euro gewinnen. Wir hoffen auf  Ihre Unterstützung zum Schutz der Elefantenwaisen! Bitte spenden Sie Ihre Payback-Punkte, verbreiten Sie unseren Projekt-Hashtag auf Twitter und/oder spenden Sie für die kleinen Elefanten direkt auf betterplace.org

Bild (c) CCF

04. Dezember 2013

Dritter Internationaler Gepardentag

Am 4. Dezember zelebriert die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. zusammen mit ihrer namibischen Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) zum dritten Mal den Internationalen Tag der Geparde.

„Die Botschaft zum Dritten Internationalen Gepardentag ist einfach”, so CCF Gründerin Dr. Laurie Marker. „Die Geparde brauchen unsere Hilfe und jeder kann helfen – hier und jetzt, von jedem Ort aus. Viele Menschen glauben, sie können nichts tun, weil Afrika weit entfernt ist oder sie nicht viel Geld haben. Bewusstsein und Aufklärung ist ein entscheidender Bestandteil des Gepardenschutzes. Wenn niemand weiß, dass die Geparde vom Aussterben bedroht sind, können wir die Geparde nicht retten.“

Weiter zum Schutzprojekt 

Mondberge-Artenschutz-Kalender 2014

Lassen Sie sich durch das kommende Jahr von faszinierenden Tierbildern begleiten oder verschenken Sie den Mondberge Artenschutz-Kalender und zeigen Sie, dass Sie den Schutz unserer Artenvielfalt unterstützen.

ALLE Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders werden für Artenschutzprojekte gespendet - auch die Projektarbeit der AGA wird so gefördert. 

"Dieser Kalender präsentiert die schönsten Tier-Fotografien, die ich seit Langem gesehen habe, und er unterstützt engagierte Organisationen, ohne die vom Aussterben bedrohte Arten keine Chance mehr hätten.“
(Hannes Jaenicke)

www.tipp4.de/shop/mondberge_artenschutzkalender_2014/index_ger.html

Bild (c) USFWS

14. November 2013

USA zerstören beschlagnahmtes Elfenbein

Die USA haben am 14. November ein Zeichen gegen die Wilderei gesetzt und etwa 6 Tonnen Elfenbein zerstört, für die Tausende Elefanten ihr Leben lassen mussten. Die Botschaft der USA ist einfach:der illegale Handel mit Elfenbein wird nicht toleriert und muss gestoppt werden.

In nur 10 Jahren könnten die Elefanten in Afrika ausgestorben sein, wenn der illegale Handel mit Elfenbein und damit die Wilderei der Elefanten, nicht wirksam bekämpft wird.

Weitere Informationen zum Schutz der Elefanten

I Worry - Kampagne: Sag Nein zu Elfenbein

Bild (c) AGA/B.Braun

02./03. November 2013

Infostand beim Heldenmarkt in Fellbach

An unserem Infostand haben wir die Besucher beim Heldenmarkt, der Messe für nachhaltigen Konsum, rund um das Thema "Artenschutz im Urlaub" informiert. An Hand von Exponaten von beschlagnahmten Souvenirs konnte gezeigt werden, auf was beim Kauf von Mitbringseln im Urlaub geachtet werden muss. Für die Kinder haben wir außerdem eine Malaktion an unserem Stand angeboten.

Wir haben viele interessierte Leute getroffen, nette Gespräche geführt und das nachhaltige Angebot der anderen Aussteller war z.T. sehr inspirierend.

Bild (c) CCF

27. Oktober 2013

EU-Parlamentarier zu Besuch im Geparden-Schutzprojekt

Im Oktober vergangenen Jahres war Dr. Laurie Marker von der “Intergroup for Animal Welfare and Conservation” beim Europäischen Parlament eingeladen, um bei einer Anhörung über ihre Projektarbeit zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Geparde zu sprechen. Auch die AGA war bei diesem Event dabei, wie auch Gepardenschützer aus Italien, Frankreich und den Niederlanden. Wir freuen uns nun sehr, dass eine Delegation EU-Parlamentarier den CCF in Namibia besucht und sich direkt vor Ort über die Arbeit informiert hat.

Weitere Informationen zum Gepardenschutz-Event in Straßburg in 2012

 



Bilder (c) CCF/ZoltanSzabo

17. Oktober 2013

CCF Besucherzentrum abgebrannt

Durch einen Blitzschlag ist am 16. Oktober 2013 das Besucherzentrum des CCF völlig abgebrannt. Glücklicherweise ist niemand (weder Menschen noch Tiere) verletzt worden.

Der Blitz hat das Dach des Besucherzentrums in Brand gesetzt. Das Feuer hat dann auf das gesamte Gebäude übergegriffen. Die Mitarbeiter des CCF haben zu Beginn noch versucht, Gegenstände aus dem Gebäude zu schaffen. Gleichzeitig wurden die Hunde und Geparde, die in Gehegen in der Nähe des Besucherzentrums untergebracht waren, in entfernter gelegene Gehege gebracht.

In Namibia herrscht zur Zeit eine Dürre und große Trockenheit. Aus diesem Grund war es besonders wichtig, dafür zu sorgen, dass sich das Feuer nicht auf weitere Bereiche und Gebäude ausgebreitet hat. Das Besucherzentrum ist bis auf die Grundmauern abgebrannt. Auch wenn viele Gegenstände aus dem Gebäude gerettet werden konnten, so sind beispielsweise die Schulungsmaterialien für die Farmerworkshops und Schulklassenbesuche den Flammen zum Opfer gefallen. Die Materialen wurden im Besucherzentrum gelagert, da dort auch die Schulungsräume untergebracht waren.

Trotz des verheerenden Feuers haben sich unsere Kollegen vom CCF nicht unterkriegen lassen. Bereits am darauffolgenden Tag begrüßten sie eine Schulklasse, die diesen Termin bereits fest ausgemacht hatte. Mit großem Engagement und ein wenig Improvisation konnte mit den Schülern auch unter den erschwerten Bedingungen ein lehrreicher Tag bei den Geparden durchgeführt werden.

Nun geht es an den Wiederaufbau des Besucherzentrums und der Schulungsräume. Zudem sollen die Schulungsmaterialien so schnell wie möglich nachgedruckt werden, um weiterhin Farmer und Schüler unterrichten zu können. Bitte unterstützen Sie uns hierbei mit einer Spende!

Bild (c) AGA/M.Braun

06. Oktober 2013

Internationale Marsch für Elefanten in München

Am Freitag, dem 04. Oktober 2013, haben sich Tausende Menschen in 15 Städten auf der ganzen Welt zu einem Marsch in Solidarität mit den Elefanten zusammengefunden, so auch in München. Mit dieser bislang einmaligen Aktion wurde auf die dramatisch angestiegene Bedrohung für das Überleben der Elefanten in Afrika aufmerksam gemacht.

Der Marsch ist Teil der internationalen „iWorry”-Kampagne des DSWT und wurde auch von der AGA unterstützt. In München trotzten weit mehr als 150 Menschen dem Regenwetter und versammelten sich zum Internationalen Marsch für Elefanten.

Weiter zur iWorry-Kampagne und dem Marsch für Elefanten

Bild (c) CCF

11. September 2013

Paten für Gepardenwaise Aurora gesucht

Immer wieder werden unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF) zur Rettung von verwaisten Gepardenjungen gerufen. So auch im März 2013 als die kleine Aurora im Alter von etwa 5 Monaten von einem Farmer halb verhungert und ohne Mutter im Busch aufgefunden worden war. Trotz allem war sie glücklicherweise in guter körperlicher Verfassung und konnte somit schnell mit anderen, etwa gleichaltrigen Gepardenwaisen zusammengebracht werden.

Hier können Sie eine Patenschaft für Aurora übernehmen


Bild (c) AGA/B.Braun

11. August 2013

Infostand beim Kinderfest am Flughafen Stuttgart

An unserem Infostand haben wir die Besucher beim Kinderfest am Stuttgarter Flughafen rund um das Thema "Artenschutz im Urlaub" informiert. Es wurde nicht nur an Hand von verschiedenen Exponaten gezeigt, auf was beim Souvenirkauf zu achten ist, sondern die Kinder konnten sich auch eigene Artenschutz-Bilderbücher basteln.

Begeistert haben sich die Kinder außerdem auch ihre eigene Stofftasche bemalt, die sie oder ihre Eltern nun beim nächsten Einkauf nutzen können. Der Verzicht auf Plastiktüten ist ein Gewinn für die Natur, denn es gelangen weniger Plastiktüten ins Meer, die die Schildkröten mit Quallen verwechseln können.

 

Bild (c) AGA/M.Braun

28. Juli 2013

Infostand beim Aktionstag der Umweltakademie

Gerade rechtzeitig zur Reisezeit konnten sich die Besucher des Akademie-Natur-Info-Centers in der Wilhelma am Sonntag (28. Juli 2013) über Artenschutzbestimmungen beim Kauf von Souvenirs informieren. Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. zeigte anhand beschlagnahmter Exponate, was beim Kauf von Souvenirs zu beachten ist.

Die Umweltakademie nutzt die Aktionstage im Natur-Info-Center dazu, interessierte Besucher wieder mehr an die Natur heranzuführen, Naturerlebnisse und Naturwissen zu vermitteln und zu eigenem Umwelthandeln, auch in Sachen nachhaltigem Lebensstil, anzuregen

 

Bild (c) AGA/B.Braun

18.-21. Juli 2013

Infostand beim NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg

Vom 18. bis 21. Juli 2013 informiert die AGA im Rahmen des NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg, auf was beim Souvenirkauf im Urlaub zu achten ist, um nicht zum Aussterben bedrohter Arten beizutragen. Dass ein Hocker aus einem Elefantenfuß (siehe Bild) nicht in Ordnung ist, ist für viele Besucher selbstverständlich, aber Korallenketten und Stiefel aus Schlangenleder werden oft nicht als bedenklich eingestuft.

Deshalb informieren Sie sich bitte vor Ihrem Urlaub zum Thema Artenschutz!

Weiter zum Souvenir-Ratgeber der AGA

Bild (c) CCF

16. Juli 2013

Farmerworkshop in Geparden-freundlichen Viehhaltungsmethoden

Unsere Kollegen vom CCF haben gerade einen 3-tägigen Farmerworkshop durchgeführt. Dabei wurde den Teilnehmern u.a. anhand von speziellen Attrappen gezeigt, wie sie z.B. an den Spuren und Bissverletzungen erkennen können, welches Tier eine Ziege gerissen hat. Denn nur wenn der Farmer weiß, welche Raubtiere sein Nutzvieh bedrohen, kann er es vor diesen auch wirkungsvoll schützen. Oftmals werden Geparde für den Verlust von Nutzvieh verantwortlich gemacht und dann gejagt und getötet, obwohl sie nur selten Schafe oder Ziegen reißen. Sie bevorzugen Wildtiere, die in der Regel auch ausreichend vorhanden sind.

Weitere Informationen zum Schutz der Geparde

Bild (c) FNPW

03. Juli 2013

Babyboom bei den Zwergpinguinen

Bei den Zwergpinguinen auf „Phillip Island“ im Südosten von Australien ist ein Babyboom ausgebrochen. Die letzte Brutperiode war die Beste seit vielen Jahren. Die vor Ort tätigen Wissenschaftler führen den Anstieg der Population unter anderem auf erfolgreiche Artenschutzbemühungen, wie z. B. den Rückkauf von Land, zurück. Diese Erfolge zeigen, wie wichtig effektive Schutzmaßnahmen für das Überleben der kleinen Vögel sind.

Weitere Informationen zum Schutz der Zwergpinguine

Bild (c) CCF

Juni 2013

Wilderei auf Nashörner erreicht Namibia

Anfang Juni wurde ein gewildertes Nashorn in der Erongo-Region in Namibia aufgefunden. Das Tier hatte sich in einer Drahtschlinge verfangen und das Horn des Tieres war von den Wilderern abgehackt worden. Die Nachfrage nach dem Horn von Nashörnern ist in letzter Zeit dramatisch angestiegen und es steht zu befürchten, dass die Wildereikrise nun auch verstärkt in Namibia um sich greifen wird, denn bereits im Dezember 2012 wurde ein Spitzmaulnashorn in Namibia gewildert.

Weitere Informationen zum Schutz der Nashörner

Juni 2013

Beendigung der Zusammenarbeit mit O'Aetos

Hier finden Sie die Stellungnahme der AGA zur Beedingung der Zusammenarbeit mit O'Aetos. Weiter 

 

16. Mai bis 07. Juli 2013

Ausstellung „Naturfotografie aus Mittel- und Südamerika“ im Frankfurter Palmengarten 

Die Ausstellung zeigt Bilder aus dem Fotografeneditionen-Bildband „Mittel- und Südamerika – die Natur Highlights“, mit dessen Verkauf das Ara-Schutzprojekt der AGA unterstützt wird. Die Besucher sind eingeladen, sich im Galeriegang rund um das Palmenhaus auf eine fotografische Bilderreise durch den lateinamerikanischen Kontinent zu begeben.

Bild: AGA/MatthiasBraun

11. & 12. Mai 2013

Internationale Fürstenfelder Naturfototage

Die AGA hat ihre Projektarbeit mit einem Infostand im Veranstaltungsforum in Fürstenfeldbruck vorgestellt und über dringende Artenschutzthemen informiert. Die vom Zoll beschlagnahmten Exponate, die am Infostand ausgestellt waren, lockten viele interessierte Naturfreunde an und lösten immer wieder Entsetzen aus, dass solche Souvenirs immer noch häufig im Reisegepäck zu finden sind. Eine Hilfestellung bietet der AGA-Souvenirratgeber.

 

(c) Liz Gallie

März 2013

500 Bäume für Helmkasuare gepflanzt

In der Region um Bingil Bay im australischen Queensland wurden mit tatkräftiger Unterstützung von etwa 40 freiwilligen Helfern 500 Bäume gepflanzt. Mit dieser, von der AGA unterstützten Baumpflanzaktion wurde ein wichtiger Bereich des Lebensraums der Helmkasuare wieder aufgeforstet.

Der Helmkasuar zählt zu den eindrucksvollsten Tieren Australiens, doch aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass nur noch etwa 1.000 dieser faszinierenden Regenwaldvögel in freier Wildbahn leben. Das Gebiet, in dem nun die Bäume gepflanzt wurden, dient den bedrohten Laufvögeln nicht nur als Revier, sondern auch als Korridor, der verschiedene Abschnitte ihres Lebensraumes verbindet.

Weitere Informationen zum Schutz der Helmkasuare

Bild: CCF

15. März 2013

positive Bilanz der 16. CITES-Vertragsstaatenkonferenz

Die 16. CITES-Vertragsstaatenkonferenz brachte mehrere überraschende und erfreuliche Ergebnisse mit sich. So wurde das Thema Wildereikrise angesprochen und verantwortliche Herkunft-, Transit- und Abnehmerländer identifiziert. Ihnen wurden Saktionen angedroht, wenn sie den Schutz der Elefanten und Nashörner nicht deutlich verbessern und gegen Wilderei und illegalen Handel vorgehen.

Für einen verbesserten Schutz von Geparden wurde die Durchführung einer Studie beschlossen, die den illegalen Handel mit Gepardenjungtieren für den Heimtiermarkt untersuchen soll. Anhand der Ergebnisse, können dann wirksame Schutzkonzepte erarbeitet werden.

Für eine erfreuliche Überraschung sorgte die Aufnahme von verschiedenen Haiarten sowie Mantarochen. In der Vergangenheit waren ähnliche Anträge bisher gescheitert. Außerdem wurden für mehrere Schildkrötenarten Handelsverbote und -beschränkungen beschlossen.

Bild: DSWT

07. März2013

Verwaistes Elefantenkalb gerettet

Am 2. März 2013 wurde das verwaiste Elefantenkalb Laragai gerettet und in das von der AGA unterstützte Elefantenwaisenhaus gebracht. Es wird vermutet, dass die Elefantenmutter Opfer der Wilderei wurde. Wahrscheinlich wurde sie wegen ihrer Stoßzähne getötet, denn der illegale Handel mit Elfenbein hat leider dramatisch zugenommen.

Laragai ist etwa 1 Jahr alt. Im Elefantenwaisenhaus hat sie Kontakt mit anderen Elefantenwaisen und das hilft, sie zu beruhigen. Sie hat mehrere Tage ohne die Mutter und damit ohne Milch verbracht. Sie ist abgemagert, aber sie nimmt die Fütterung durch die Pfleger immer besser an und bekommt nun ausreichend Milch zu trinken.

Weitere Infos zur Aufzucht der Elefantenwaisen

03.03.2012

16. CITES-Vertragsstaatenkonferenz

Vom 03. - 16. März 2013 findet die 16. CITES-Vertragsstaatenkonferenz in Bangkok, Thailand, statt. Im 40. Jubiläumsjahr spielt das Thema Elfenbeinhandel leider immer noch eine aktuelle Rolle. Die Wildereikrise hat einem dramatischen Höhepunkt erreicht. Die AGA engagiert sich zusammen mit ihrer Partnerorganisation DSWT zum Schutz der Elefanten in Kenia und fordert ein Verbot des Elfenbeinhandels. Im Vorfeld der 16. CITES-Vertragsstaatenkonferenz konnte der DSWT bereits 44.300 gesammelte Unterschriften an das CITES Sekretariat übergeben, um ein Zeichen gegen eine Legalisierung des Elfenbeinhandels zu setzen.

28.02.2013

Nature Kids für Artenschutz

Ein Ferienprogramm vom 02.-05. April 2013 an der vhs Ökostation Wartberg in Stuttgart in Zusammenarbeit mit der AGA.

Während der Ferienwoche lernen die Kinder ein Umweltprojekt der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. in der Türkei kennen. Es geht um den Schutz der Meeresschildkröten und was jeder von uns dazu beitragen kann, z.B. auf einer Urlaubsreise. Die Kinder erfahren mehr über die Lebensbedingungen dieser faszinierenden Reptilien. Doch auch unsere heimischen Tiere, wie beispielsweise die Molche, sind gefährdet, teilweise durch ähnliche Bedrohungsfaktoren. Die Kinder werden als Bachforscher die Tierwelt der Gewässer des Wartberges untersuchen und anschließend setzen sie ihre Erfahrungen kreativ um. Gemeinsam wollen wir Lösungsvorschläge zum Schutz der heimischen Tiere, wie auch der Meeresschildkröten in der Türkei erarbeiten. 

Ein Besuch beim Zoll am Stuttgarter Flughafen soll außerdem zeigen, auf was wir im Urlaub beim Kauf von Souvenirs achten müssen, denn viele Reisemitbringsel tragen zum Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten bei. Spielerisch werden die Kinder eine Ausstellung zusammenstellen, die Reisende zum Thema Artenschutz im Urlaub informieren soll.

Kontakt: vhs ökostation Wartberg

Tel: 0711/1873-834

Programmflyer

15. Februar 2013

Verwaistes Gepardenjunge gefunden

Unsere Kollegen vom CCF wurden vor einigen Tagen gerufen, um ein verwaistes Gepardenjunges abzuholen. Ein Farmer hatte das etwa 3 Monate alte, weibliche Jungtier verlassen am Straßenrand entdeckt. Jetzt wird sie wieder ordentlich aufgepäppelt, denn für ihre 3 Monate ist sie sehr dünn. Das Jungtier hat den Namen Rainbow erhalten.
 

22. Januar 2013

Umzug in die Auswilderungsstation Ithumba

Die Elefantenwaisen Kilabasi und Kanjoro sind vom Waisenhaus in die Auswilderungsstation Ithumba umgezogen. Dies ist ein wichtiger Schritt auf ihrem Weg zu einem Leben in der Wildnis.

Kilabasi und Kanjoro werden in einem speziellem Transporter in die Auswilderungsstation Ithumba gebracht. Dort werden sie von der Gruppe der Ithumba-Waisen begrüßt und in die Herde aufgenommen. Dies hilft Kilabasi und Kanjoro sehr, um sich in Ithumba einzuleben. Sie werden nun regelmäßig Ausflüge in den Nationalpark unternehmen, bis sie alt genug sind, um sich einer wildlebenden Herde anzuschließen.

Weitere Informationen zur Aufzucht der Elefantenwaisen finden Sie hier.

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