SCHUTZPROJEKT "GIRAFFEN"

Leider kam die Meldung nicht überraschend - der Rückgang der Bestandszahlen von Giraffen in den letzten Jahren ist besorgniserregend. Im Dezember 2016 hat die Weltnaturschutzunion IUCN die Befürchtungen vieler Artenschützer, dass mittlerweile auch Giraffen vom Aussterben bedroht sind, offiziell bestätigt und Giraffen in der aktuellen Roten Liste als gefährdet eingestuft. Gefährdet sind diese charismatischen Tiere vor allem durch den Verlust ihres Lebensraumes, Bürgerunruhen und Wilderei.

Mit unserer Projektarbeit in Namibia und Kenia setzen wir uns auch für den Schutz der Giraffen ein - durch den Erhalt ihres Lebensraumes, Bekämpfung der Wilderei und auch der Versorgung von verletzten oder verwaisten Giraffen.

So finanziert die AGA beispielsweise ein Wildhüterteam ihrer Partnerorganisation David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) im kenianischen Tsavo East Nationalpark. Die Wildhüter setzen sich für den Schutz der Wildtiere ein. Die Arbeit der Wildhüter ist eine wichtige, aber zugleich mühsame und gefahrvolle Tätigkeit. Für den Schutz der Wildtiere im Tsavo East Nationalpark ist ihre Arbeit unverzichtbar – sie sind die Schutzengel der Wildtiere!

Die Wildhüter machen Fallen unschädlich und spüren Aussichtsplattformen in Bäumen und Verstecke der Wilderer am Boden auf und zerstören diese. Sie helfen bei Rettungsaktionen, um Wildtiere, die in eine  Schlingfallen geraten sind, zu befreien und zu verarzten. Zusammen mit dem Kenya Wildlife Service ermitteln sie gegen Wilderer und helfen, diese aufzuspüren und zu verhaften.

Verletzte Giraffen werden medizinisch versorgt und verwaiste Giraffenbabys werden bis zur Wiederauswilderung aufgezogen.

So hatte sich beispielsweise diese wild lebende Giraffe (Fotos 3 bis 4) nicht nur in der Schlingfalle eines Wilderers verfangen, sondern die Falle mitsamt eines kleinen Baumes mitgeschleift, ohne sich befreien zu können. Den Mitarbeitern des DSWT gelang es, das Tier zu betäuben und die Falle zu entfernen. Die Giraffe ist mittlerweile wieder wohlauf. 

Immer wieder geraten wild lebende Tiere, wie diese Giraffe, in illegal ausgelegte Fallen.

Bitte unterstützen Sie die Wildhüter mit Ihrer Spende!

Mit Ihrer Unterstützung ist es möglich, nicht nur Giraffen, sondern auch Elefanten, Nashörner, Zebras und viele weitere Wildtiere vor den grausamen Fallen der Wilderer zu bewahren, Rettungsaktionen durchzuführen und die Wilderei wirksam zu bekämpfen.

Giraffenbaby Kiko

Das Giraffenbaby Kiko wurde im September 2015 im Alter von etwa einer Woche verwaist aufgefunden und konnte von unseren Kollegen gerettet werden. Ohne seine Mutter hätte der Jungbulle keinerlei Überlebenschance gehabt.

Kiko hat sich gut im Elefantenwaisenhaus eingelebt und erkundet neugierig seine Umwelt bei seinen täglichen Spaziergängen im Nairobi Nationalpark. Hierbei wird er nicht nur von den Pflegern, sondern auch von den kleinen Elefantenbabys, begleitet.

Kiko wird nun im Elefantenwaisenhaus in Nairobi versorgt, bis er wieder ausgewildert werden kann. Bitte unterstützen Sie uns bei der Aufzucht von Kiko mit einer Spende. Für Ihre Spende ab 25 Euro können Sie zudem unsere schöne Giraffen-Geschenkurkunde erhalten, mit der Sie einem lieben Menschen eine Freude machen können.


Giraffe wird aus einer Falle befreit (Bild 3-4):

Kiko:

Bilder 3-4 © DSWT

Bilder Rest © AGA/Birgit Braun