AGA-NEWS

Erfolge im Artenschutz 2015

Dank der wertvollen Unterstützung ihrer Förderer konnte sich die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. auch im Jahr 2015 wieder erfolgreich in ihren Projekten für den Schutz bedrohter Arten einsetzen. Nach wie vor bleibt der Artenschutz ein dringendes Thema und es bleibt noch viel zu tun. An dieser Stelle möchten wir mit einigen Beispielen aus unserer Projektarbeit aufzeigen, was wir im letzten Jahr gemeinsam mit unseren Förderern erreichen konnten.







Bilder (c) DSWT

Elefanten

Die AGA hat auch im Jahr 2015 ihre  Kollegen vom The David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) bei der Aufzucht verwaister Elefantenbabys, der Rettung und Notversorgung verletzter Elefanten sowie bei der Bekämpfung der Wilderei, beispielsweise durch den Einsatz von Wildhütern, unterstützt.

Aufzucht der Elefantenwaisen

Ein besonderes Ereignis, das beispielhaft die Arbeit im Projekt widerspiegelt, ereignete sich im März 2015. Unsere Kollegen konnten einen jungen Elefantenbullen retten, der von einer Schlingfalle am Bein lebensbedrohlich verletzt worden war. Zur Versorgung seiner tiefen Wunde, wurde der kleine Elefant Mwashoti in das von der AGA unterstützte Elefantenwaisenhaus gebracht. Nach seiner Rettung wurde die entzündete Wunde täglich von unseren Kollegen versorgt und Mwashoti nach und nach wieder aufgepäppelt. Seine schnelle Genesung hat uns beeindruckt, denn von der einst tiefen Wunde ist nun fast nichts mehr zu sehen. Der kleine Kämpfer kann endlich wieder problemlos laufen und wird nun auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet.

Weiterhin haben Ende 2015 gleich zwei ehemalige Elefantenwaisen Nachwuchs bekommen – Wendi und Sweet Sally.  Wir freuen uns sehr über solche Nachrichten, die zeigen, wie gut sich die beiden in das Leben in der Wildnis integriert haben. Und jedes neue Elefantenbaby gibt natürlich Hoffnung für das Überleben dieser charismatischen Dickhäuter. Ein Lichtblick für die Fortsetzung unserer Arbeit in 2016.

Bekämpfung der Wilderei

Auch der Kampf gegen die Wilderei spielte vergangenes Jahr eine wichtige Rolle. So konnten die Wildhüter-Teams beispielsweise allein im Juni des vergangenen Jahres 461 Schlingfallen einsammeln und unschädlich machen. Zusammen mit dem Kenya Wildlife Service konnten sie im selben Monat zudem 66 Wilderer festnehmen. Ein wichtiger Beitrag nicht nur zum Schutz der Elefanten, sondern auch der anderen Wildtiere im Nationalpark.

Die AGA unterstützt den Einsatz der Wildhüter,  die sich mit großer Tatkraft und unter Einsatz des eigenen Lebens jeden Tag aufs Neue den Wilderern entgegen stellen. Auch wenn 57 gewilderte Elefanten im Jahr 2015 definitiv 57 gewilderte Elefanten zu viel sind, so ist es doch ein spürbarer Rückgang, der zeigt, dass der verstärkte Einsatz von Wildhütern zusammen mit verschärften Gesetzen und verbessertem Vollzug, Wirkung zeigt. Im Jahr 2014 waren 167 Elefanten und in 2013 über 300 Elefanten getötet worden.

Umweltbildung zum Schutz der Elefanten


Zudem setzt sich die AGA zusammen mit dem DSWT für Umweltbildungsmaßnahmen an Schulen ein, um der zunehmenden Naturentfremdung der Kinder entgegen zu wirken und damit zum Schutz der Elefanten beizutragen. Im Rahmen des „Elefanten-Schulprojekts“, konnten wir durch eine Förderung von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds in 2015 zwei Schulen im Grenzgebiet des Tsavo East Nationalparks die benötigte Grundausstattung an Tischen und Stühlen zur Verfügung stellen sowie Unterrichtsmaterialien über Umweltthemen. Mit diesem Umweltbildungsprogramm in Zusammenarbeit mit dem DSWT wird die Situation in den Schulen verbessert. Zudem legen wir damit das Fundament für verstärkte Umweltbildung in der Tsavo-Region. Die  Schüler werden ermutigt, sich aktiv für den Natur- und Artenschutz einzusetzen.

Bild (c) Peter Scheufler
Bild (c) Birgit Braun

Bild (c) Birgit Braun

Geparde

Das Jahr 2015 war für die Partnerorganisation der AGA, dem Cheetah Conservation Fund (CCF), ein ganz Besonderes, denn sie feierte ihr 25jähriges Jubiläum! In dem Vierteljahrhundert des Einsatzes für den Gepardenschutz hat sich der CCF durch exzellente Grundlagenforschung, die Entwicklung innovativer Schutzkonzepte sowie durch vorbildliche Umweltbildung ausgezeichnet! Seit mehr als acht Jahren unterstützt die AGA die Arbeit des CCF zum Schutz der Geparde in vielen Bereichen.

Herdenschutzhunde-Programm

Auch in 2015 konnten wir uns über Nachwuchs im Herdenschutzhundeprogramm freuen. Rund 40 Welpen erblickten das Licht der Welt. 27 von ihnen wurden noch vergangenes Jahr nach einigen Wochen an ihre neuen Besitzer abgegeben. Die Farmer haben zuvor eine entsprechende Schulung erhalten, damit sie gut für die kleinen Hunde sorgen können. Die Herdenschutzhunde schützen das Nutzvieh der Farmer vor Raubtieren und helfen so, den Mensch-Wildtier-Konflikt zu entschärfen.

Ein besonderes Ereignis, das beispielhaft die Arbeit im Herdenschutzhunde-Projekt widerspiegelt ereignete sich im August 2015. So konnte ein Herdenschutzhundewelpe durch den CCF an einen Farmer übergeben werden, der bereit ist, die ‪Geparden‬-freundlichen Viehhaltungsmethoden anzuwenden. Der Farmer, Tjivingurura Mbuende, möchte damit den Mensch-Wildtier-Konflikt auf seiner Farm lösen. Der Welpe wird nun mit seinen etwa 100 Ziegen und Schafen aufwachsen und diese dann später vor Übergriffen von Raubtieren schützen. ‬‬‬‬

Geparden-Unterrichtsleitfaden ausgezeichnet

Vergangenes Jahr hat die AGA nicht nur den Unterrichtsleitfaden „Geparde: die Rolle eines Raubtieres in seinem Lebensraum“ veröffentlicht, zudem wurde er als Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet! Das Ziel der Auszeichnung durch die Vereinten Nationen ist es, gemeinsam zum Erhalt der Biologischen Vielfalt unserer Erde beizutragen. Hierzu haben die Vereinten Nationen die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt.

Spürhunde zum Schutz der Geparde

Die Geschäftsführerin der AGA Birgit Braun beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit den Einsatzmöglichkeiten von Spürhunden im Bereich Artenschutz. Im August 2015 war sie nun vor Ort im Geparden-Schutzprojekt, um bei der Umsetzung des Spürhundeprogramms zu helfen.

Die Spürhunde des CCF werden darauf trainiert, Gepardenkot zu finden. Der Kot der Geparde enthält unter anderem DNA-Spuren der jeweiligen Geparde, wie auch Rückstände, die auf die Nahrung der Tiere schließen lassen. So können anhand der Kotproben nicht nur Geparde, sondern auch ihr Speisezettel individuell bestimmt werden. Dies hilft beispielsweise dabei, Farmern aufzuzeigen, dass Geparde in der Regel Wildtiere fressen. So können die Besitzer von Nutzvieh überzeugt werden, Geparde aus Angst um ihre Tiere nicht gleich zu erschießen und tragen so zum Schutz der schnellen Katzen bei.

Bekämpfung des illegalen Handels mit Geparden

Im Februar 2015 hat Birgit Braun zusammen mit Dr. Laurie Marker, Geschäftsführerin des CCF, an der Fachsitzung der EU in Brüssel zur Entwicklung einer Strategie für den Artenschutz in Afrika teilgenommen. Dr. Marker konnte in ihrem Vortrag die notwendigen Maßnahmen vorstellen, die umgesetzt werden müssen, um die Geparde vor dem Aussterben zu bewahren.

Der illegale Handel mit Geparden war zudem auch Thema bei einem Treffen des CCF  zusammen mit der AGA und Vertretern des CITES-Sekretariats (CITES - auch bekannt als Washingtoner Artenschutzübereinkommen) in Genf in der Schweiz.




Meeresschildkröten

Meeresschildkröten-Ausstellung

Die  Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA ist vergangenes Jahr viel unterwegs gewesen. Sie war bei Aktionstagen sowie auch an Schulen im Einsatz. So war Agathe, das Maskottchen der ‪Meeresschildkröten‬-Ausstellung, beispielsweise an einer Schule in Gießen. Mit großer Begeisterung tauchten die Kinder in die Welt der Meeresschildkröten ein.

Zudem wurde die Meeresschildkröten‬-Ausstellung als Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet!

Umweltbildung auf Kish

Die AGA konnte im vergangenen Jahr ihre Umweltbildungsaktivitäten zum Schutz der Meeresschildkröten auf der iranischen Insel Kish weiter ausbauen! Das Kindermalbuch für das Meeresschildkröten-Schutzprojekt konnte Ende des Jahres in den Druck gehen und ist für Schulkinder bestimmt. Die Kinder auf Kish lernen mit Hilfe des Malbuchs nicht nur die Lebensbedingungen der faszinierenden Meeresreptilien kennen, sondern erfahren zudem, wie sie zukünftig zu ihrem Schutz beitragen können. Weiterhin konnten wir in diesem Jahr das Projekt mit Stofftaschen und Stoffmalkreiden unterstützen, um an Schulen Stofftaschen-Malaktionen durchzuführen. Die Umweltbildungsaktivitäten werden von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds gefördert.

Internationales Meeresschildkröten-Symposium

Im April 2015 konnte unsere Geschäftsführerin und Meeresschildkrötenexpertin Birgit Braun zudem zusammen mit unseren Kolleginnen aus der Türkei und dem Iran am 35. International Sea Turtle Symposium in der Türkei teilnehmen.  So konnte der Schutz der Meeresschildkröten am Strand von Anamur und auf Kish weiter voran gebracht werden.

Meeresschildkrötenschutz in Kenia

Bei einem Projektbesuch im Dezember 2015/Januar 2016 konnte die AGA eine kenianische Version ihrer Meeresschildkröten-Ausstellung an die Schildkrötenretter des Local Ocean Trust (LOT) in Watamu übergeben. Außerdem hat die AGA das Schutzprojekt mit einer Nothilfe in Höhe von 5.000 Euro unterstützt, da eine Bankenschließung in Kenia die Weiterführung des Projektes bedrohte. Dank der Notfinanzierung durch die AGA konnte der LOT seine Arbeit bis zum Jahresende fortsetzen und die Finanzierung für die nächsten Monate sichern.

Bild (c) Dr. Sabine Schoppe / Katala Foundation

Schildkröten-Rettung auf den Philippinen

Auf den Philippinen wurden im Juni 2015 mehr als 4.300 Palawan-Waldschildkröten (Siebenrockiella leytensis) von den zuständigen Behörden beschlagnahmt. Diese Süßwasserschildkröten-Art kommt nur auf der im Westen der Philippinen gelegenen Insel Palawan vor und die aufgegriffenen Tiere waren für den TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) Markt in China bestimmt. 

Die AGA hat umgehend 4.000 Euro als Soforthilfe bereit gestellt, um die Schildkröten medizinisch zu versorgen, artgerecht unterzubringen und auf eine spätere Wiederauswilderung vorzubereiten.

Bild (c) A.Claridge
Bild (c) FNPW
Bild (c) Sumena Keshow

Koalas & Helmkasuare

Die AGA konnte im Jahr 2015 zusammen mit ihrer australischen Partnerorganisation FNPW mehrere Baumpflanzaktionen zur Wiederherstellung des Lebensraums der Helmkasuare sowie der Koalas unterstützen.

Der Lebensraum der Koalas wird immer weiter zersiedelt und trotz einiger Schutzgebiete, befindet sich der größte Teil des Lebensraums der Koalas außerhalb von geschützten Gebieten. Durch die Baumpflanzaktionen, bei denen im Jahr 2015 etwa 1.000 Setzlinge gepflanzt wurden, wird nicht nur der Lebensraum wieder aufgeforstet, sondern es entstehen auch wichtige Wanderwege zwischen den Schutzgebieten.

Des Weiteren unterstützt die AGA die Forschungsarbeit der FNPW, um das Verbreitungsgebiet der Koalas der Southern Highlands mit Hilfe von Sendehalsbändern. Die kleinen GPS-Sender ermöglichen es, Karten zu erstellen, welche die Aktivität der Koalas in der Region verzeichnen. Unter anderem helfen diese Daten dabei, mehr über die Vegetation sowie die Wanderkorridore der Koalas in den Southern Highlands zu erfahren, um zukünftig besser zu ihrem Schutz beitragen zu können.

Vergangenes Jahr konnten wir zudem das Garners Beach Cassowary Rehabilitation Recovery Centre in Australien bei der Aufzucht von drei verwaisten Kasuaren unterstützen. Der Helmkasuar zählt zu den eindrucksvollsten Tieren Australiens, doch aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass nur noch etwa 1.000 dieser Laufvögel in freier Wildbahn leben. Die Helmkasuarküken wurden verwaist bzw. verletzt aufgefunden. Es wird angenommen, dass das Vatertier, das bei den Helmkasuaren die Aufzucht der Jungen übernimmt, bei einer Hundeattacke getötet wurde. Eines der Küken war von einem Auto angefahren worden und konnte nicht laufen. Mittlerweile sind die Verletzungen aber gut verheilt. Alle drei Helmkasuare haben sich prächtig entwickelt und zeigen das typische Verhalten wildlebender Kasuare.

Bild (c) FNPW
Bild (c) FNPW

Zwergpinguine, Geckos & Skinke

Die AGA konnte sich im Jahr 2015 zusammen mit ihrer australischen Partnerorganisation FNPW weiter für den Schutz der Zwergpinguine sowie Geckos und Skinke einsetzen.

So konnten wir zum einen weitere Nistkästen für die bedrohten Vögel aufstellen. Weiterhin konnten unsere australischen Kollegen die Renaturierung des Lebensraums der Zwergpinguine auf den Five Islands unterstützen. So wurde u.a. die Nistsituation der kleinen Pinguine und anderer Vögel erfolgreich verbessert.

Auf der Weihnachtsinsel konnten wir das Zuchtprogramm der „Weihnachtsinsel-Geckos“ und Skinke unterstützen, um eine Wiederauswilderung der bedrohten Reptilien in einen gesicherten Lebensraum in der Wildnis zu ermöglichen. Das Zuchtprogramm ist die letzte Chance für ein Überleben dieser beiden Arten und hat sich bisher als sehr erfolgreich erwiesen.


Bilder (c) AGA/Birgit Braun

Infostände mit Mal- und Bastelaktion

Die AGA konnte bei verschieden Veranstaltungen über aktuelle Artenschutzthemen informieren. So war sie im Mai 2015 bei den „Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen“ und im Juli beim NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg sowie im Oktober beim Heldenmarkt in Fellbach mit einem Infostand vertreten.

Im Juni und August 2015 informierte die AGA beim „HobaFäschd“ in Münchingen und am Aktionstag in der Wilhelma in Stuttgart, auf was beim Kauf von Souvenirs zu achten ist, damit die schöne Urlaubserinnerung nicht zum Aussterben von Tier- und Pflanzenarten führt.

Zudem war die AGA mit ihrer Meeresschildkröten Ausstellung im März 2015 in der Wilhelmaschule und am Naturerlebnistag im Naturlabor am Stuttgarter Wartberg. Die Besucher erlebten anschaulich das Leben dieser faszinierenden Reptilien vom Schlupf bis zur eigenen Eiablage. Auch auf die vielen Gefahren, die das Überleben der Tiere bedrohen, wurde hingewiesen. Agathe zeigt zudem auf, wie jeder von uns mit oft sehr einfachen Mitteln zum Schutz der Meeresschildkröten beitragen kann. Zum Schutz der Tiere, die oft durch den Plastikmüll im Meer, wie z.B. Plastiktüten, sterben, konnten sich die Kinder Stofftaschen bemalen.

Bild (c) AGA/Jessica Daul

Nature Kids für Artenschutz

Während der Osterferienwoche im April 2015 erforschten Schüler im Alter von sechs bis zehn Jahren im Rahmen eines Umweltprojektes der AGA und der vhs ökostation in Stuttgart die umliegende Natur. Dazu erkundeten sie verschiedene Lebensräume und Ökosysteme. So waren die Kinder unter anderem als Bachforscher unterwegs, um die Tierwelt der Gewässer am Wartberg genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Besondere Spendenaktionen

T-Shirt zum Schutz der Elefanten 

Zur Unterstützung unserer Arbeit zum Schutz der Elefanten vor Wilderei hat die AGA im Oktober 2015 eine besondere Aktion gestartet. Einen Monat lang konnte ein schönes Elefanten-T-Shirt erworben werden. Mit dem Erlös der Aktion werden die Wildhüter in Kenia bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützt, die Elefanten im Tsavo-East Nationalpark vor Wilderern zu schützen.

Helfen statt Schokolade

Die AGA hatte vergangenes Jahr ein Türchen im Adventskalender von 24guteTaten. Hinter jedem der 24 Türchen verbarg sich ein Hilfsprojekt, das mit dem Erwerb jedes einzelnen Kalenders unterstützt wurde. Hinter unserem Türchen verbarg sich unser Koala-Schutzprojekt. Für jeden gekauften Kalender kann nun ein heimischer Baum oder Strauch für Koalas gepflanzt und so zum Schutz der bedrohten Beuteltiere beigetragen werden.

Spendenaktion im Kindergarten

Der 6-jährigen Fiona liegen Meeresschildkröten sehr am Herzen.
Damit auch sie zum Schutz der Meeresschildkröten beitragen kann, hat sich Fiona im September 2015 etwas Besonderes einfallen lassen: eine Spendensammelaktion. Dafür bastelte sie mit Begeisterung Plakate, um in ihrem Kindergarten auf die Bedrohung der Meeresschildkröten aufmerksam zu machen und Spenden für ihren Schutz zu sammeln. Bei dieser fantastischen Idee ist es natürlich kein Wunder, dass die Aktion ein voller Erfolg war. So konnte Fiona 48,60 € für die Meeresschildkröten spenden.

Mondberge-Artenschutzkalender

Der TiPP 4 Verlag aus Rheinbach und das Unternehmen druckpartner Druck- und Medienhaus GmbH aus Essen haben auch für das Jahr 2015 den Mondberge-Artenschutzkalender herausgegeben und mit einem Teil der Erlöse die Projektarbeit der AGA unterstützt.

Wir bedanken uns ganz herzliches für diese wertvolle Unterstützung!

Unterstützung im Internet

Im Jahr 2015 konnten im Internet zahlreiche Spenden für den Artenschutz gesammelt werden. Internetnutzer können sich auf unterschiedliche Arten für den Artenschutz einsetzen und die AGA unterstützen, beispielsweise

- durch die Nutzung der Suchmaschine benefind

- indem sie ihren Interneteinkauf über die Plattform boost beginnen

- durch eine Spende von Payback-Punkten

- indem sie Werbeprospekte auf Smoost online anschauen

Die Facebook-Seite der AGA erfreut sich wachsender Beliebtheit. In 2015 wuchs die Anzahl an Fans auf knapp 1.200, zudem ist die AGA auch auf Twitter und Pinterest unterwegs.

 

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