Elefanten-Patenschaften

Übernehmen Sie eine Teilpatenschaft für eine Elefantenwaise und unterstützen Sie so die Arbeit im Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark und den Auswilderungsstationen im Tsavo East Nationalpark. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Elefanten!

Natürlich erhalten Sie eine schöne Patenschaftsurkunde mit einem Bild Ihrer Elefantenwaise zur Begrüßung und zwei Mal im Jahr Tagebuchauszüge mit Informationen zu den kleinen Elefanten! Als Pate haben Sie zudem die Möglichkeit, das Elefantenwaisenhaus in Nairobi während einer exklusiven Besucherstunde am Nachmittag zu besuchen. Hierzu ist eine Anmeldung nötig, geben Sie uns diesbezüglich bitte rechtzeitig vorab Bescheid.

Gerne können Sie die Elefantenpatenschaft auch verschenken!

Mit einem monatlichen Beitrag ab 5 Euro übernehmen Sie eine Teilpatenschaft für eine Elefantenwaise. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die kleinen Elefanten vor, für die wir Paten suchen. Bitte geben den Namen des Elefanten, für den Sie eine Teilpatenschaft übernehmen möchten, im Nachrichtenfeld des Patenschaftsformulars an. Sollten Sie keinen Namen angeben, wählen wir gerne ein Patentier für Sie aus.

Maktao, Bild © DSWT

Maktao (männlich, geb. im April 2017)

Der kleine Maktao wurde im Juli 2017 allein am Rande des Tsavo West Nationalparks gesichtet, ohne eine Herde weit und breit und bereits sehr geschwächt. Die angrenzenden Dorfgemeinschaften waren nicht gut auf Elefanten zu sprechen, weil die Tiere auf ihren Feldern nach Nahrung gesucht hatten. Dass der 3-monatige Maktao gerade hier gefunden wurde, deutet auf einen Mensch-Wildtier-Konflikt hin. 

Von Beginn an zeigte Maktao wenig Scheu vor seinen Rettern, suchte aber noch einige Tage lang nach seiner Mutter. Die älteren Elefantenkühe im Waisenhaus haben diese Rolle gerne übernommen. Das hat ihm den Anfang erleichtert. Maktao hat sich gut eingelebt und ist ein sehr lebendiges, etwas ungezogenes Mitglied der kleinen Herde.   

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.


Malima, Bilder © DSWT

Malima (weiblich, geb. im Mai 2016)

Die kleine Malima wurde im Mai 2016 völlig dehydriert und allein auf einem Erdhügel liegend gefunden. Aufgrund der anhaltenden Dürre gab es in der Nähe der verbliebenen Wasserstellen nicht mehr genügend Nahrung. Malimas Herde hatte wahrscheinlich keine andere Wahl, als das geschwächte Kalb, das nicht mehr Schritt halten konnte, zurückzulassen. 

Das Leben der fünf Monate alten Malima hing bei ihrer Rettung am seidenen Faden, außerdem war sie anfangs völlig verängstigt. Dank lebensrettender Infusionen und der Geduld der Pfleger hat Malima es geschafft. Jetzt ist sie ein munteres Mitglied der kleinen Herde im Elefantenwaisenhaus und liebt es, mit den anderen Waisen zu spielen.  

Der Name Malima bedeutet auf Suaheli Sandhügel, nach dem Ort, an dem sie gefunden wurde. 

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von ihrer Rettung finden Sie hier.


Enkesha, Bilder © DSWT

Enkesha (weiblich, geb. im Februar 2016)

Enkesha wäre fast ein Opfer von Wilderern geworden. Sie hatte sich mit ihrem kleinen Rüssel in einer Schlingfalle verfangen und konnte sich nicht daraus befreien. Die Falle schnitt so tief und schmerzhaft in den Rüssel ein, dass das einjährige Kalb zur Behandlung ins Elefantenwaisenhaus gebracht werden musste. In der Wildnis hätte Enkesha wahrscheinlich die Hälfte ihres Rüssels verloren und so stark verletzt kaum Chancen auf ein Überleben gehabt. 

Selbst im Elefantenwaisenhaus ist der Rüssel nicht wieder komplett zusammengewachsen, aber Enkesha ist aufgeblüht und in bester Laune. Sie hat riesige Fortschritte gemacht und gelernt, ihren Rüssel so zu benutzen, wie jedes andere Elefantenbaby auch. 

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von ihrer Rettung finden Sie hier.

Ngilai, Bild © AGA/B.Braun

Ngilai (männlich, geb. im Februar 2015)

Ngilai war ca. 3 Wochen alt, als er aus einem Brunnen einer Dorfgemeinde gerettet wurde. Der kleine Elefant war darin etwa 48 Stunden lang gefangen gewesen. Sein verzweifelter Kampf, aus dem Brunnen zu gelangen, bescherten ihm zudem schlimme Wunden auf seinem Rücken. Er wurde in das Waisenhaus transportiert, wo er versorgt und seine Wunden verarztet wurden. Lange Zeit war er zu schwach, um mit den anderen Elefantenwaisen den Busch zu erkunden. Doch nun geht es ihm viel besser und Ngilai genießt die Gesellschaft der Pfleger sowie der anderen Elefanten.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.


Mwashoti, Bilder ©DSWT

Mwashoti (männlich, geb. im März 2014)

Der kleine Elefantenbulle Mwashoti wurde im März 2015 gerettet. Ein paar Wochen zuvor wurde er von einer Schlingfalle befreit, die seinem Fuß eine tiefe Wunde zugefügt hat. Er wurde verarztet und durfte vorerst in der Wildnis bei seiner Mutter bleiben, um an ihrer Seite genesen zu können. Sein Zustand verschlechterte sich allerdings von Woche zu Woche, so dass entschieden wurde, ihn ins Waisenhaus zur Versorgung seiner schweren Wunde zu bringen.

Die gute Versorgung der Pfleger, aber auch die Gesellschaft der anderen Elefantenwaisen ließen ihn sichtlich aufblühen. Mwashoti befindet sich nun auf einem guten Weg der Besserung. 

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.

Im Mai 2016 wurde Mwashoti zusammen mit einem weiteren Elefanten vom Elefantenwaisenhaus in die Auswilderungsstation Umani Springs gebracht. Dort wird er auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Ein Video seines Umzugs finden Sie hier.


Mbegu, Bilder © DSWT

Mbegu (weiblich, geb. im März 2014)

Mbegu ist ein Opfer des Mensch-Wildtier-Konflikts. Ein Elefant ihrer Herde hatte eine Frau aus einer Dorfgemeinschaft im Naibunga Naturschutzgebiet getötet und ist daraufhin erschossen worden. Die in Panik versetzte Herde floh, wobei die kleine, erst 7 Monate alte Mbegu zurückgelassen wurde. Die Gemeinschaft reagierte sehr wütend auf diese tragische Situation und attackierte das kleine Kalb. Zum Glück konnten unsere Kollegen rechtzeitig eingreifen und Mbegu aus der gefährlichen Situation befreien.

Bei der Ankunft im Waisenhaus wurden ihre Wunden versorgt und sich liebevoll um sie gekümmert. So konnte sie das Erlebte schnell vergessen. Mittlerweile ist Mbegu ein glücklicher, verspielter Elefant, der alle Herzen im Sturm erobert und sich allmählich zur liebevollen Mini-Matriarchin im Waisenhaus entwickelt.  

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von ihrer Rettung finden Sie hier.

Ndotto, Bild © AGA/B.Braun

Ndotto (männlich, geb. im August 2014)

Ndotto wurde als neugeborenes Elefantenbaby alleine und verängstigt zwischen einer Herde Schafe und Ziegen der Samburu im Norden von Kenia gefunden. Zum Glück konnte der winzige Elefantenbulle schnell gerettet und in das Waisenhaus gebracht werden, denn als 2 Tage altes Kalb ohne Mutter hätte er in der Wildnis keinerlei Überlebenschance gehabt. Zudem war er selbst für ein Elefantenbaby ungewöhnlich klein. Mit großer Wahrscheinlichkeit war er zu früh zur Welt gekommen. Dank der guten Versorgung im Waisenhaus hat er sich mittlerweile prächtig entwickelt.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.

Alamaya © AGA/B.Braun
Bild © DSWT

Alamaya (männlich, geb. im Januar 2014)

Der kleine Elefantenbulle Alamaya wurde im März 2015 gerettet. Er war nicht nur verwaist, sondern auch von Hyänen angegriffen worden. Mit seinen Verletzungen hätte der kleine Elefant eine weitere Nacht in der Wildnis wahrscheinlich nicht überstanden. In einer dramatischen Rettungsaktion im Wettlauf gegen die einbrechende Nacht, konnte Alamaya ins Waisenhaus transportiert und dort verarztet werden. Auf Grund seiner Verletzungen an den Genitalien wurde anfangs angenommen, dass das Elefantenjunge weiblich sei. Nach genaueren Untersuchungen stellte sich jedoch heraus, dass Alamaya ein männlicher Elefant ist.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.

Im Mai 2016 wurde Alamaya zusammen mit einem weiteren Elefanten vom Elefantenwaisenhaus in die Auswilderungsstation Umani Springs gebracht. Dort wird er auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Ein Video seines Umzugs finden Sie hier.

Kamok © AGA/B.Braun
Kamok © AGA/B.Braun
Kamok in Ithumba © DSWT

Kamok (weiblich, geb. im September 2013)

Kamok wurde als Neugeborenes im Naturschutzgebiet Ol Pejeta gefunden. Sie war sehr unsicher auf den Beinen und auf der Suche nach Futter und Anschluss. Bei der Ankunft im Elefantenwaisenhaus war klar, dass das Elefantenbaby ein Problem mit seinen Beinen hatte, da seine Gelenke nicht so stark waren, wie sie sein sollten. Dies wird wahrscheinlich auch der Grund dafür sein, dass seine Mutter und die Herde es verstoßen haben. In der Wildnis müssen solche schwierigen Entscheidungen getroffen werden, denn eine Herde kann unter keinen Umständen die Sicherheit der gesamten Gemeinschaft riskieren.

Mittlerweile sind Kamoks wackelige Gelenke stärker geworden und sie ist sehr verspielt und suhlt sich gerne im Sand und in der roten Erde. Sie hat mittlerweile angefangen, spielerische Scheinangriffe auszuüben, und ist schlichtweg bezaubernd. Jeder, die ihr begegnet, verliebt sich hoffnungslos in sie.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von ihrer Rettung finden Sie hier.

Zum Jahresbeginn 2017 ist Kamok zusammen mit zwei weiteren Elefantenwaisen in die Auswilderungsstation Ithumba im Tsavo East Nationalpark umgezogen. Es wird noch einige Jahre dauern, bis Kamok und die weiteren kleinen Elefanten unabhängig von ihren Pflegern sein werden, um sich einer wild lebenden Elefantenherde anzuschließen. Ein Video des Umzugs der kleinen Elefanten finden Sie hier.

Embu und Rorogoi, Bild © DSWT
Rorogoi (rechts), Bild © DSWT

Rorogoi (weiblich, geb. im August 2012)

Rorogoi ist eine Kämpfernatur. Im Alter von etwa 14 Monaten war sie über einen Monat lang komplett auf sich alleine gestellt gewesen. Sie fand Unterschlupf auf einem Farmgelände im Kwale Distrikt, auf welchem sie sich bis zu ihrer Rettung versteckte. Bei ihrer Anunft im Waisenhaus war sie in einer sehr schlechten Verfassung. Sie war stark abgemagert und hatte zudem große Angst vor Menschen. Dank der Gesellschaft der anderen Waisen und der liebevollen Versorgung durch die Pfleger verlor sie diese Angst jedoch nach einiger Zeit.

Im Dezember 2015 wurde Rorogoi zusammen mit zwei weiteren Elefanten vom Elefantenwaisenhaus in die Voi Auswilderungsstation gebracht. Dort wird sie auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von ihrer Rettung finden Sie hier.


Mudanda, Bilder © DSWT

Mudanda (weiblich, geb. im August 2012)

Mudanda wurde während eines Routine-Flugs über dem Tsavo East Nationalpark entdeckt. Sie war alleine und verzweifelt auf der Suche nach Wasser. Eine Woche zuvor war in derselben Gegend eine tote Elefantenkuh aufgefunden worden. Deshalb war anzunehmen, dass das etwa einjährige Elefantenmädchen das Junge dieser Elefantenkuh war. Mudanda wurde noch am selben Tag gerettet und in die Auswilderungsstation Voi gebracht. Sie war stark dehydriert und wurde nach ihrer Ankunft direkt medizinisch versorgt.

Im Monat ihrer Rettung war die Wilderei so stark angestiegen, dass im Elefantenwaisenhaus in Nairobi, auf Grund der vielen Neuankömmlinge, Platznot herrschte. So konnte Mudanda in Voi bleiben und wird dort gut versorgt. Trotz ihres jungen Alters, wurde sie liebevoll von den deutlich älteren Waisen aufgenommen. Sie wird nun auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet.

Kithaka, Bild © AGA/B.Braun

Kithaka (männlich, geb. im November 2011)

Kithaka war bei seiner Rettung etwa eine Woche alt. Er wurde von seiner Herde getrennt und wanderte auf der Suche nach ihnen in ein nahegelegenes Dorf. Da eine Wiedervereinigung mit der Herde unmöglich war, wurde er in das Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark gebracht. Dort wurde er gut versorgt und ist mittlerweile zu einem recht übermütigen kleinen Elefantenbullen herangewachsen.

Im Mai 2015 wurde Kithaka zusammen mit Barsilinga und Lemoyian vom Elefantenwaisenhaus in die Ithumba Auswilderungsstation am Tsavo Ost Nationalpark gebracht. Dort wird er auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet. Bei seinen täglichen Wanderungen zusammen mit den anderen Elefantenwaisen, erkundet er den Tsavo East Nationalpark und trifft immer wieder mit wild lebenden Elefantenherden zusammen.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.

Barsilinga, Bild © AGA/B.Braun

Barsilinga (männlich, geb. im März 2012)

Barsilinga war im Alter von etwa 2 Wochen neben seiner sterbenden Mutter gefunden worden. Sie war von Wilderern so stark verletzt worden, dass sie eingeschläfert werden musste. Sie hatte Schusswunden im Brustbereich und an den Vorderbeinen. Barsilinga ist so ein Opfer der andauernden Wilderei und unerbittlichen Jagd nach Elfenbein geworden.

Im Mai 2015 wurde Barsilinga zusammen mit zwei weiteren Elefanten vom Elefantenwaisenhaus in die Ithumba Auswilderungsstation am Tsavo Ost Nationalpark gebracht. Dort wird er auf ein Leben in freier Wildbahn vorbereitet.

Ein Video unserer Partnerorganisation DSWT von seiner Rettung finden Sie hier.

Die Patenschaft können Sie direkt online beantragen. Bitte geben Sie den Namen des Elefanten, für den Sie eine Teilpatenschaft übernehmen möchten, im Nachrichtenfeld des Patenschaftsformulars an. 

Den Patenschaftsantrag können Sie auch als PDF herunterladen oder über unser Kontaktformular anfordern. Patenschaftsantrag (PDF)

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