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David Sheldrick Wildlife Trust
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ELEFANTEN

Elefanten sind die größten Landsäugetiere der Erde und gehören zu den faszinierendsten Lebewesen unseres Planeten. Sie sind seit Jahrtausenden Bestandteil unserer Kultur und besitzen erstaunliche Fähigkeiten. Neben hoher Intelligenz überrascht immer wieder auch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Elefanten bergen noch viele Geheimnisse. Umso erstaunlicher, dass für das Überleben der Dickhäuter heute immer noch zu wenig getan wird. Vor allem die Jagd nach dem Elfenbein hat im 20. Jahrhundert fast zur Ausrottung der afrikanischen Elefanten geführt.

Stammesgeschichtliche Entwicklung

Die Familie der Elefanten (Elephantidae) umfasste in ihrer gesamten Stammesgeschichte 21 Gattungen und 113 Arten. Zu ihnen gehörten einst Zwergelefanten, die afrikanische Art Phomia mit sehr kurzen Rüsseln oder die asiatische Art Stegodon mit riesigen Stoßzähnen. In der Vorzeit waren die Vorfahren des heutigen Elefanten weit verbreitet. Sie besiedelten fast alle Kontinente und waren den heutigen Elefanten bereits sehr ähnlich (flache Füße, mehr oder weniger langer Rüssel, gewaltige Stoßzähne und eine immense Körpergröße). Aufgrund der damals völlig anderen klimatischen Verhältnisse (Eiszeit) besaßen sie jedoch im Vergleich zu den heute lebenden Arten nur sehr kleine Ohren und ein dickes Wollfell. Der sicher bekannteste Vertreter war das Mammut (Mammonteus imperator). Nach Ende des Pleistozäns (vor ca. 10.000 Jahren) starben dann die meisten dieser Arten aus. Trotzdem ist die Familie der Elephantidae die einzige, die sich aus dem Tertiär bis heute erhalten hat.

Abstammung und Entwicklungsgeschichte der Elefanten

Mammut Mammonteus imperator
Afrikanischer Elefant
Asiatischer Elefant
Afrikanischer Elefant
Asiatischer Elefant
Waldelefant