Umweltbildung zum Schutz der Elefanten

Nicht nur für die Elefanten, sondern für die meisten Wildtiere in Kenia gilt, dass sie fast nur noch in Schutzgebieten anzutreffen sind. Viele Kenianer und insbesondere die Kinder kennen daher ihre heimische Tierwelt nicht mehr. Doch in der Regel schützen wir nur, was wir kennen. Dies gilt auch in Kenia, wo die Wilderei der Elefanten ein dramatisches Ausmaß erreicht hat und der Konflikt zwischen den Elefanten und der lokalen Bevölkerung stetig zunimmt. Aus diesem Grund ist Aufklärungsarbeit und Umweltbildung in Kenia dringend notwendig – für den Schutz der Elefanten, aber auch als Chance auf eine bessere Bildung und bessere Zukunft für die Kinder.

In Kenias Unterrichtsplan spielen Wildtiere und Umweltthemen nur eine untergeordnete Rolle. Zudem sind Tische und Unterrichtsmaterialien in den Schulen in der Region um den Tsavo East Nationalpark häufig nicht vorhanden. Aus diesem Grund setzt sich die AGA zusammen mit ihrem Projektpartner, dem The David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), für Umweltbildungsmaßnahmen an Schulen ein, um der zunehmenden Naturentfremdung der Kinder entgegen zu wirken.

Schulen im Grenzgebiet des Tsavo East Nationalparks stellen wir die benötigte Grundausstattung an Schulbänken zur Verfügung sowie Unterrichtsmaterialien über Umweltthemen. Des Weiteren wird in diesen Schulen ein spezielles Filmprogramm im Rahmen eines  „mobilen Naturschutz-Kinos“ gezeigt . Die Schüler werden ermutigt, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Zudem werden Baumpflanzaktionen und Ausflüge in den Nationalpark organisiert, bei denen die Schüler die Möglichkeit haben, die Tierwelt zu entdecken.

Ein Höhepunkt eines solchen Ausfluges in den Nationalpark stellt der Besuch der Auswilderungsstation des DSWT dar. Hier haben die Schüler oft das erste Mal die Gelegenheit, einen Elefanten zu sehen und ihm nahe zu kommen. In der Regel ist dies ein prägender Moment, der nicht so schnell vergessen wird. Gleichzeitig werden durch die begeisterten Schüler auch deren Eltern erreicht und über die Problematik der Wilderei und weitere Naturschutzthemen aufgeklärt. So werden Schüler und Eltern zu Fürsprechern für einen verstärkten Natur- und Artenschutz in Kenia.

Helfen Sie mit Ihrer Spende!

Der Hand in Hand-Fonds der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH unterstützt diese Arbeit bereits im zweiten Jahr durch eine Förderung in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Dank dieser Hilfe haben wir bereits sechs Schulen im Grenzgebiet des Tsavo East Nationalparks die benötigten Schulbänke zur Verfügung gestellt sowie Unterrichtsmaterialien über Umweltthemen. Damit können wir nicht nur die Situation in den Schulen verbessern, sondern auch die Grundlagen für verstärkte Umweltbildung in der Tsavo-Region legen.

Als weitere Maßnahme des Umweltbildungsprogramms folgten Besuche des mobilen Naturschutz-Kinos, Baumpflanzaktionen und Ausflüge der Schulklassen in den Nationalpark sowie die Auswilderungsstation der Elefantenwaisen.

Die Förderung durch den Hand in Hand-Fonds deckt etwa 2/3 unserer Projektkosten. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende für das Elefanten-Schulprojekt, dieses Projekt erfolgreich durchzuführen und nach Möglichkeit für die Zukunft weiter auszubauen. 

Schüler besuchen die Auswilderungsstation des DSWT
Ordentliche Tische und Stühle sind oft nicht vorhanden
Schüler erhalten ihre neuen Tische
Schüler an ihren neuen Tischen
Schüler an ihren neuen Tischen
Schüler pflanzen Bäume

Bilder © DSWT