AGA-NEWS

Ankündigung: 23./24. Februar 2018

AGA auf der Green World Tour in Stuttgart

Die AGA ist erstmals auf der Green World Tour, einer Messe rund um das Thema Nachhaltigkeit, vertreten. Am Infostand informieren wir am 23. und 24. Februar 2018 in der Kulturhaus Arena in Stuttgart Wangen gern über unsere Arbeit und die Projekte zum Schutz bedrohter Arten.

Erfahren Sie, wodurch Elefanten, Geparde, Nashörner, Meeresschildkröten und weitere Arten bedroht sind und wie sie geschützt werden können. Zusätzlich zeigen wir unsere Ausstellung zum Schutz der Meeresschildkröten und bieten als Beitrag zum Plastikvermeiden eine Stofftaschen-Malaktion für Kinder an.  

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und Gespräche am Stand. 

20. Februar 2018

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die ehemalige Waise Seraa hat ihren ersten Nachwuchs zur Welt gebracht, einen gesunden kleinen Bullen, und diesen kurz nach der Geburt mit zur Auswilderungsstation Voi gebracht. Die Elefantenkuh Seraa wurde 2001 im Alter von nur 6 Wochen aus einem Brunnen gerettet und musste im von der AGA unterstützten Elefantenwaisenhaus mit der Hand aufgezogen werden. Der kleine Elefantenbulle, der den Namen Solar erhielt, ist das 29. in der Wildnis geborene Elefantenbaby einer ehemaligen Waisen, von dem wir wissen. Der zahlreiche Nachwuchs zeigt, wie erfolgreich sich die Tiere nach ihrer Auswilderung in die wild lebenden Herden integriert haben.

Die Aufzucht verwaister Elefanten wie Seraa ist nur durch die Unterstützung zahlreicher Förderer und Paten möglich. Bitte unterstützen Sie das Elefanten-Schutzprojekt mit einer Spende oder übernehmen eine Teilpatenschaft für ein verwaistes Elefantenbaby. 



Baby Solar von Seraa © DSWT

Bilder © CCF

15. Februar 2018

Weinlese im Geparden-Schutzprojekt

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia wurden 450 kg Weintrauben geerntet. Die Trauben werden in einer lokalen Winzerei zu Weißwein verarbeitet. Der Weinanbau ist eines der Projekte auf der Modellfarm unserer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF). Dort gibt es neben Workshops im Weinanbau beispielsweise auch Kurse zur Haltung von Schafen und Ziegen, der Herstellung von Ziegenkäse und der Aufzucht und dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Die Modellfarm zeigt den Farmern neue, nachhaltige und insbesondere gepardenfreundliche Anbau- und Viehaltungsmethoden auf, die ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wildtieren erlauben. 

Davon profitieren alle. Die Farmer können ihr Einkommen verbessern und lernen, sich den Lebensraum mit Raubtieren zu teilen, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kommen. Denn der Mensch-Wildtier-Konflikt, in dem die Tiere meist die Verlierer sind, stellt eine der Hauptbedrohungen für Geparde und andere Raubtiere dar. 

Bild © CCF

12. Februar 2018

Geschmuggeltes Gepardenbaby gestorben

Ein Gepardenjunges, das von den Behörden in Somaliland beschlagnahmt worden war, hat leider nicht überlebt. Sein Körper war durch ein Seil so eingeschnürt worden, dass es an seinen inneren Verletzungen erlegen ist. Der Fall zeigt das dramatische Ausmaß des illegalen Handels: für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben fünf oder mehr der bedrohten Raubkatzen, oft schon beim Fang und während des Transportes.

Bild © WACI

06. Februar 2018

Dörfer in Nigeria beteiligen sich am Nestschutz 

Nach dem Besuch der Meeresschildkrötenschützer der Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) haben die Bewohner einer Dorfes an der Küste Nigerias begonnen, die Nester der Meeresschildkröten am nahe gelegenem Niststrand zu schützen. Das Team der WACI wird von den AGA finanziert. 

Bis vor kurzem haben die Dorfbewohner noch Schildkröteneier gesammelt, um sie zu verkaufen oder selber zu essen. Nun haben sie das Nest eingezäunt, um es zu schützen, und danach die Schildkrötenschützer um Hilfe gebeten. Diese Zusammenarbeit ist ein großer Erfolg für den Schutz der bedrohten Meeresschildkröten in Nigeria. 

Bild © WACI

01. Februar 2018

Wildlife of Africa Conservation Initiative offiziell anerkannt

Der Schutz der Meeresschildkröten in Nigeria ist einen Schritt weiter gekommen. Die Wildlife of Africa Conservation Initiative (WACI) ist erfolgreich als gemeinnützige Organisation registriert worden. Die AGA hat diesen wichtigen Prozess ihrer nigerianischen Partner begleitet und finanziert. Für die Arbeit unserer Kollegen ist die Registrierung von großer Bedeutung, denn sie erleichtert die Zusammenarbeit mit Behörden und hilft beim Aufbau eines nachhaltigen Projektes zum Schutz der Meeresschildkröten.


Bild © CCF

29. Januar 2018

Erneut Gepardenbaby aufgenommen

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia ist erneut ein gerettetes Gepardenbaby aufgenommen worden. Ein Farmer hatte das weibliche Jungtier bereits sehr geschwächt und ohne seine Mutter gefunden und die Behörden kontaktiert. Die Behörden informierten unsere Kollegen vom Cheetah Conservation Fund (CCF), die das Tier schließlich abholten.

Nach einer Untersuchung stand fest, dass die kleine Gepardin sofort operiert werden musste. Sie hat den Eingriff gut überstanden und wir hoffen, dass sie sich weiterhin gut erholt. Nach der Rettungsaktion hat das Tier beim CCF ein neues zu Hause gefunden. Bitte unterstützen Sie die Aufzucht der Geparde mit einer Spende

25. Januar 2018

Wer schleicht hier durch den Busch?

Um die Verbreitung von Geparden und weiteren Wildtieren zu erforschen, hat die AGA dem Geparden-Schutzprojekt in Namibia 43 Kamerafallen finanziert. Die Kamerafallen werden durch Bewegungssensoren ausgelöst und fangen deshalb auch Bilder anderer Tiere ein, die sich den Lebensraum mit den Geparden teilen. Ob Pavian, Gazelle oder Mensch, mittlerweile sind über 1,2 Millionen Aufnahmen zustande gekommen. Jetzt ist dringend Hilfe bei der Sichtung der Bilder und der Bestimmung der abgelichteten Tiere gefragt. Interessierte Laien mit Internetzugang können nach wenigen Klicks und einer kurzen Einführung direkt bei „Cheetahs of Central Namibia“, einem sogenannten Citizen Science Projekt, loslegen. 

vollständige Pressemitteilung

aufgestellte Kamerafalle
Beispielbild Gepard
Beispielbild Warzenschwein Bilder © CCF
Bild © LOT

18. Januar 2018

Erderwärmung gefährdet Meeresschildkröten

Klimaschutz ist Artenschutz, wie eine neue Studie aus Australien zeigt: Im Norden des Great Barrier Reefs schlüpfen fast nur noch weibliche Grüne Meeresschildkröten. Das Geschlecht der Schildkröten entwickelt sich während der Brutphase in Abhängigkeit zur Temperatur des Sandes. Ist es wärmer, schlüpfen mehr Weibchen, bei den Jungtieren der untersuchten Population lag deren Anteil bei 99,8%. So stellt die Erderwärmung eine große Bedrohung für das Überleben der Meeresschildkröten dar.

Bild © Markus Strobel / ZDF

16. Januar 2018

TV-Tipp: Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Nach Eisbären, Elefanten, Löwen und Delfinen widmet sich Hannes Jaenicke in seiner vielfach prämierten Doku-Reihe nun einer neuen ebenfalls stark bedrohten Tierart: den Nashörnern. Der prominente Naturschützer reiste für seinen Film nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild über die prekäre Lage zu machen. Dort beginnt er seine Recherche über das gnadenlose Geschäft mit Hörnern, das der Schauspieler auf seiner Reise rund um die Welt nachverfolgt. Die Dokumentation wurde am 16. Januar um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16. Januar 2018

Aktionsbündnis Fuchs gegen grausame Fuchswochen

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Im Aktionsbündnis Fuchs fordert die AGA mit mehr als vierzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis Fuchs finden Sie hier.

Bild © CCF

10. Januar 2018

Zwei neue Geparde aufgenommen

Unsere Partnerorganisation hat zwei neue Geparde im Geparden-Schutzprojekt aufgenommen. Die Raubkatzen wurden bisher als Haustiere gehalten und jetzt von den Behörden beschlagnahmt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass sie kein artgerechtes Futter erhalten hatten. Das acht Monate alte Männchen und das anderthalb Jahre alte Weibchen haben beim Cheetah Conservation Fund (CCF) ein neues zu Hause gefunden.


Bilder © CCF

05. Januar 2018

Dritte Generation Herdenschutzhunde wächst heran

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wächst die nächste Generation Geparden-Schützer auf vier Pfoten heran. Die Herdenschutzhündin Susie hat im November ihren ersten Nachwuchs bekommen. Die Welpen, die sich prächtig entwickelt haben, werden demnächst als Herdenschutzhunde das Vieh der Farmer in Namibia vor Raubtieren schützen. Sie treten damit in die Fußstapfen ihrer Mutter Susie und ihrer Großmutter Karibib.

Herdenschutzhunde leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Mensch-Wildtier-Konflikt, bei dem Geparde und andere Wildtiere meist den Kürzen ziehen, zu lösen. Mit Ihrer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft für das Herdenschutzhunde-Programm helfen Sie, dieses wirksame Programm zum Schutz der wild lebenden Geparde zu ermöglichen.

Bild © AGA

01. Januar 2018

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2017 den nationalen Handel mit Elfenbein verboten und damit den weltweit größten Markt für Elfenbein geschlossen. Erste Schnitzerein und Geschäfte mussten bereits im März 2017 schließen, jetzt ist die Verarbeitung und der Handel von Elefantenstoßzähnen sowie Produkten aus Elfenbein in China komplett untersagt.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

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