AGA-NEWS

21. Februar 2017

Schildkröte in der Klinik behandelt

Diese Meeresschildkröte hatte Anfang Februar einen großen Angelhaken verschluckt. Sie konnte in der von der AGA unterstützten Schildkröten-Klinik in Watamu behandelt werden. Um den Angelhaken zu entfernen, musste sie vom Tierarzt betäubt werden. Die Unechte Karettschildkröte hat sich inzwischen gut von dem Eingriff erholt und konnte am Strand von Watamu wieder frei gelassen werden. 

Das zeigt einmal mehr, wie wichtig die von der AGA unterstützte Einrichtung ist. Im letzten Jahr konnten hier knapp 1.000 verletzte Schildkröten behandelt werden. Bei derart hohen Zahlen ist der Ausbau der Klinik dringend notwendig. 

Bitte unterstützten Sie unsere wichtige Arbeit zum Schutz der Meeresschildkröten.



Bilder © LOT

Bilder © AGA/Birgit Braun

15. Januar 2017

Erfolgreiche Jahresbilanz der Wildhüter im Tsavo East Nationalpark

Die Wildhüter im Tsavo East Nationalpark leisten großartige Arbeit, um die wild lebenden Elefanten, Nashörner, Giraffen und viele weitere Wildtiere vor Wilderern zu schützen. Die Teams des DSWT, der Partnerorganisation des AGA, haben in den vergangenen zwei Jahren mehr als 6.000 Schlingfallen eingesammelt und 400 Verstecke von Wilderern zerstört. Zudem wurden knapp 500 Verhaftungen durchgeführt und zahlreiche verwundete Wildtiere, darunter auch Elefanten, Nashörner und Giraffen verarztet.

Dank der erfolgreichen Arbeit der Wildhüter ist ein Rückgang der Wilderei im Tsavo East Nationalpark verzeichnen. Aus diesem Grund finanziert die AGA auch in 2017 das Mtito-Wildhüterteam, um deren Einsatz zu ermöglichen. 

Wenn Sie die tapferen Männer unterstützen wollen, können Sie für den Einsatz der Wildhüter spenden.


beschlagnahmte Gepardenjunge (c)CCF

08. Januar 2017

Private Haltung von Geparden wird in Vereinigten Arabischen Emiraten verboten

Die Haltung von Geparden, Tigern und anderen exotischen Tieren als Haustiere wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten per Gesetz verboten, es drohen hohe Geldstrafen und Gefängnis. 

Der illegale Handel für den Heimtiermarkt ist für die Tiere besonders verhängnisvoll, denn für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben 5 oder mehr Jungtiere beim Fang und Schmuggel. Eine große Nachfrage besteht u.a. aus den arabischen Golfstaaten, wo die elegante Katze gerne als Statussymbol gehalten wird. 

Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) setzt sich die AGA seit mehreren Jahren gegen den illegalen Handel mit Geparden ein.

Bild © FNPW

07. Januar 2017

10.000 Setzlinge zum Schutz der Koalas gepflanzt

Dank der Unterstützung durch den 24guteTaten e.V. Adventskalender konnten im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Setzlinge im Rahmen unseres ‪‎Koala‬-Schutzprojektes gepflanzt werden, um den Lebensraum der bedrohten Beuteltiere aufzuforsten und Wanderkorridore für sie anzulegen.

Knapp 300 ehrenamtliche Helfer haben sich mit großem Engagement an den Pflanzaktionen beteiligt und weitere Aktionen sind bereits geplant.

04. Januar 2017

Elefantenwaise Kamok zieht um in die Auswilderungsstation Ithumba

Das neue Jahr hat für Elefantenwaise Kamok mit einem spannenden Ortswechsel begonnen. Sie ist dem Waisenhaus im Nationalpark Nairobi entwachsen und groß genug, den nächsten Schritt auf dem Weg zurück in die Wildnis zu wagen. Sie ist zum Jahreswechsel zusammen mit zwei weiteren Elefantenwaisen in die Auswilderungsstation Ithumba im Tsavo East Nationalpark umgezogen. 

Es wird noch einige Jahre dauern, bis Kamok und die weiteren kleinen Elefanten unabhängig von ihren Pflegern sein werden, um sich einer wild lebenden Elefantenherde anzuschließen. Als Pate können Sie Kamok in diesem wichtigen Lebensabschnitt begleiten und unterstützen. 

Sehen Sie hier das Video des Umzugs der drei kleinen Elefanten:

Bild © AGA

01. Januar 2017

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2016 verkündet, den nationalen Handel mit Elfenbein und damit den größten Markt für Elfenbein bis Ende 2017 zu schließen. Erste Schnitzerein und Geschäfte sollen bereits im März 2017 geschlossen werden.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

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