AGA-NEWS

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18. Januar 2018

Erderwärmung gefährdet Meeresschildkröten

Klimaschutz ist Artenschutz, wie eine neue Studie aus Australien zeigt: Im Norden des Great Barrier Reefs schlüpfen fast nur noch weibliche Grüne Meeresschildkröten. Das Geschlecht der Schildkröten entwickelt sich während der Brutphase in Abhängigkeit zur Temperatur des Sandes. Ist es wärmer, schlüpfen mehr Weibchen, bei den Jungtieren der untersuchten Population lag deren Anteil bei 99,8%. So stellt die Erderwärmung eine große Bedrohung für das Überleben der Meeresschildkröten dar.

Bild © Markus Strobel / ZDF

16. Januar 2018

TV-Tipp: Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Nashörner

Nach Eisbären, Elefanten, Löwen und Delfinen widmet sich Hannes Jaenicke in seiner vielfach prämierten Doku-Reihe nun einer neuen ebenfalls stark bedrohten Tierart: den Nashörnern. Der prominente Naturschützer reiste für seinen Film nach Kenia, um sich vor Ort ein Bild über die prekäre Lage zu machen. Dort beginnt er seine Recherche über das gnadenlose Geschäft mit Hörnern, das der Schauspieler auf seiner Reise rund um die Welt nachverfolgt. Die Dokumentation wurde am 16. Januar um 22:15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Bild © BuSPelli, aktionsbuendnis-fuchs.de

16. Januar 2018

Aktionsbündnis Fuchs gegen grausame Fuchswochen

Im Januar und Februar haben Füchse noch mehr als sonst unter Nachstellungen zu leiden: Ausgerechnet zur Paarungszeit werden sie im Rahmen sogenannter Fuchswochen vielerorts besonders rücksichtslos verfolgt. Im Aktionsbündnis Fuchs fordert die AGA mit mehr als vierzig Organisationen und Initiativen aus dem Natur- und Tierschutzbereich, Luxemburgs Vorbild zu folgen und die ebenso grausame wie sinnlose Fuchsjagd einzustellen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis Fuchs finden Sie hier.

Bild © CCF

10. Januar 2018

Zwei neue Geparde aufgenommen

Unsere Partnerorganisation hat zwei neue Geparde im Geparden-Schutzprojekt aufgenommen. Die Raubkatzen wurden bisher als Haustiere gehalten und jetzt von den Behörden beschlagnahmt. Eine Untersuchung hat ergeben, dass sie kein artgerechtes Futter erhalten hatten. Das acht Monate alte Männchen und das anderthalb Jahre alte Weibchen haben beim Cheetah Conservation Fund (CCF) ein neues zu Hause gefunden.


Bilder © CCF

05. Januar 2018

Dritte Generation Herdenschutzhunde wächst heran

Im von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt wächst die nächste Generation Geparden-Schützer auf vier Pfoten heran. Die Herdenschutzhündin Susie hat im November ihren ersten Nachwuchs bekommen. Die Welpen, die sich prächtig entwickelt haben, werden demnächst als Herdenschutzhunde das Vieh der Farmer in Namibia vor Raubtieren schützen. Sie treten damit in die Fußstapfen ihrer Mutter Susie und ihrer Großmutter Karibib.

Herdenschutzhunde leisten einen wichtigen Beitrag dazu, den Mensch-Wildtier-Konflikt, bei dem Geparde und andere Wildtiere meist den Kürzen ziehen, zu lösen. Mit Ihrer Spende oder der Übernahme einer Patenschaft für das Herdenschutzhunde-Programm helfen Sie, dieses wirksame Programm zum Schutz der wild lebenden Geparde zu ermöglichen.

Bild © AGA

01. Januar 2018

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2017 den nationalen Handel mit Elfenbein verboten und damit den weltweit größten Markt für Elfenbein geschlossen. Erste Schnitzerein und Geschäfte mussten bereits im März 2017 schließen, jetzt ist die Verarbeitung und der Handel von Elefantenstoßzähnen sowie Produkten aus Elfenbein in China komplett untersagt.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

Bild © Detlef Hinrichs, aktionsbuendnis-fuchs.de

27. Dezember 2017

Neue Studie: Fuchsjagd fördert Fuchsbandwurm

Viele Menschen haben Angst vor Füchsen, weil sie sich vor einer Ansteckung mit dem sogenannten Fuchsbandwurm fürchten. Zwar ist das Risiko, welches von dem Parasiten für Menschen ausgeht, extrem gering, aber die Jagdverbände schüren und nutzen diese irrationalen Ängste, um in der Bevölkerung Rückhalt für die Fuchsjagd zu gewinnen.

Die Befallsrate von Füchsen mit dem Parasiten wird durch die Bejagung nicht gesenkt, sondern kann sogar deutlich ansteigen, wie eine neue Studie zeigt. Die Fuchsjagd ist also auch in diesem Fall keine sinnvolle Maßnahme, sondern vielmehr ein Teil des Problems. Falls Maßnahmen gegen den Fuchsbandwurm ergriffen werden müssten, könnte man auf den tierschutzgerechten und bereits mehrfach sehr erfolgreich erprobten Einsatz von Entwurmungsködern zurückgreifen.

Weitere Informationen zum Aktionsbündnis Fuchs finden Sie hier.

Bild © Luise Dittombée, aktionsbuendnis-fuchs.de

12. Dezember 2017

Abschaffung der Fuchsjagd ist längst überfällig

Der Rotfuchs gehört in Deutschland zu den wenigen Wildtierarten, die meist ganzjährig bejagt werden – ohne, dass es für diese intensive Verfolgung einen stichhaltigen Grund gäbe. Organisationen aus ganz Deutschland, darunter auch die AGA, haben sich daher einer gemeinsamen Erklärung des Aktionsbündnis Fuchs angeschlossen, in der sie die Abschaffung der Fuchsjagd fordern.

06. Dezember 2017

Neue Patenelefanten bei der AGA

Die AGA hat drei neue verwaiste Elefantenbabys auf ihre Patenliste aufgenommen. Für den kleinen Elefantenbullen Maktao und die kleinen Elefantenkühe Enkesha und Malima kann ab sofort eine Teil-Patenschaft übernommen werden. Die drei sind aus unterschiedlichen Gründen verwaist und werden im Elefantenwaisenhaus versorgt, bis sie alt genug sind und ausgewildert werden können.  

Maktao
Enkesha
Malima, Bilder © DSWT

Bilder © CCF

04. Dezember 2017

Aktionen zum Weltgepardentag und Spendenverdopplung

Zum Weltgepardentag hatten Schulkinder in Namibia die Gelegenheit, sich das Geparden-Schutzprojekt anzusehen und Spannendes über die schnellen Raubkatzen zu erfahren. Die Kinder waren auch begeistert von Herdenschutzhund Herkules. Herdenschutzhunde haben die Aufgabe, als Gepardenschützer auf vier Pfoten die Viehherden der Farmer zu beschützen. Der Weltgepardentag wird international mit zahlreichen Aktionen am 4. Dezember gefeiert.

Nicht nur am Weltgepardentag, sondern noch bis Ende Dezember werden Spenden zum Schutz der Geparde verdoppelt: Dank einer besonderen Spendenaktion der Partnerorganisation der AGA, des Cheetah Conservation Fund (CCF), werden alle Spenden, auch die, die bei der AGA zum Schutz der Geparde eingehen, von einer Gruppe Spendern bis zu einem Gesamtbetrag von 275.000 USD verdoppelt.

Bitte nutzen Sie die Spendenverdopplungsaktion und unterstützen das Geparden-Schutzprojekt mit einer Spende, damit die Geparde eine Zukunft haben.

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