AGA-NEWS

Bild © CCF

16. November 2017

Gepardenschutz mit Solarstrom

Das Besucherzentrum des von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojektes beim Cheetah Conservation Fund (CCF) hat eine Solaranlage bekommen. Die Nutzung von Solarstrom ist nicht der einzige Beitrag zum Klimaschutz beim CCF. Der Dornbusch, der die Savannenlandschaft überwuchert und den Wildtieren zunehmend das Überleben erschwert, wird geerntet, um ihni n einem Modellprojekt als Biomasse für Stromgeneratoren und Biomasse-Kraftwerke zu nutzen. Ein wichtiger Schritt für den Ausbau der erneuerbaren Energien und dem Schutz der Geparde, die beim Rennen durch die verbuschte Savanne immer häufiger Kratzwunden im Kopf- und Augenbereich erleiden.

07. November 2017

Geburtstag feiern zum Schutz der Geparde

Regina Mohr hat es vorgemacht und zu ihrem Geburtstag auf Geschenke für sich selbst verzichtet – und gleichzeitig ihre eigene Spendenaktion gestartet.

So ist zum Schutz der Geparde die stolze Summe von mehr als 900 Euro zusammen gekommen. Die Spende in Höhe von 900 Euro und eine Teil-Patenschaft in Höhe von 96 Euro jährlich für die inzwischen 5-jährige Gepardin Rainbow kommen dem Geparden-Schutzprojekt des Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia, einer Partnerorganisation der AGA, zugute. Wir wünschen nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag und bedanken uns ganz herzlich für diese tolle und sehr persönliche Spendenaktion. Frau Mohr hat es sich auch nicht nehmen lassen, das Projekt in diesem September selber zu besuchen, und dabei die Gründerin des CCF, Frau Dr. Laurie Marker, getroffen. So ist die großzügige Spendenaktion zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden. 

Bild © Regina Mohr


Bilder © AGA

04.-05. November 2017

Heldenmarkt in Stuttgart

Am 04.-05. November fand der Heldenmarkt in der Liederhalle in Stuttgart statt. Die AGA war auf der Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum erneut mit einem Infostand und der Meeresschildkröten-Ausstellung vertreten. 

Die Ausstellung zeigt, warum Meeresschildkröten vom Aussterben bedroht sind und wie jeder einzelne von uns zu ihrem Schutz beitragen kann, am Niststrand, aber eben auch in Deutschland. Sie greift insbesondere die Problematik der Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll auf und gab den Besuchern des Heldenmarkts ein weiteres Argument, sich auf der Messe ausgiebig über nachhaltigen Konsum zu informieren. Dazu hat die AGA eine Stofftaschen-Malaktion für Kinder angeboten. So konnten auch die kleinen Besucher einen Beitrag zum Plastikvermeiden leisten. 

Die AGA bedankt sich für die zahlreichen Besucher und Gespräche am Stand.

40 Jahre DSWT

Der David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT) feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Seit knapp 25 Jahren unterstützt die AGA die Arbeit des DSWT. Wir gratulieren unseren Kollegen aufs herzlichste und freuen uns, in ihnen kompetente, engagierte und verlässliche Partner gefunden zu haben.  

Dass die Unterstützung der AGA und damit von all ihren Spendern, sehr wertgeschätzt wird, zeigt das Grußwort von Angela Sheldrick

Bild © AGA / Birgit Braun

02. November 2017 

Wilderei in Namibia zurückgegangen

Eine gute Nachricht für Nashörner und Elefanten in Namibia - die Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei zeigen laut Angabe des namibischen Umweltministers erste Wirkungen. So wurden in diesem Jahr zwar 27 Nashörner gewildert, in 2016 waren es jedoch 60 und in 2015 sogar 95. Auch bei den Elefanten liegt die Zahl mit 20 gewilderten Tieren niedriger als in 2016 mit 101 gewilderten Elefanten.

01. November 2017

Ein Türchen für den Naturschutz

Ein Adventskalender gefüllt mit guten Taten statt Schokolade oder Krimskrams? Den gibt es tatsächlich – und die AGA ist dieses Jahr erneut als eine von 24 ausgewählten Organisationen im Adventskalender von 24guteTaten e.V. vertreten. 

Hinter jeder Tür verbergen sich konkrete Projekte. Neugierig was genau hinter unserem Türchen steckt? Wir freuen uns, wenn Sie uns und diese tolle Aktion unterstützen!

Der 24guteTaten Adventskalender ist online unter www.24guteTaten.de für eine Spende ab 24 Euro erhältlich.

23. Oktober 2017

Mondberge-Artenschutz-Kalender 2018

Lassen Sie sich durch das kommende Jahr von faszinierenden Tierbildern begleiten oder verschenken Sie den Mondberge Artenschutz-Kalender und zeigen Sie, dass Sie den Schutz unserer Artenvielfalt unterstützen.

ALLE Erlöse aus dem Verkauf des Kalenders werden für Artenschutzprojekte gespendet - auch die Projektarbeit der AGA wird so gefördert. 

 „Wenn wir nichts tun, zerstören wir langfristig das Leben aller Lebewesen auf der Erde, unser eigenes inbegriffen! Mit dem Erwerb dieses Kalenders bewegen Sie bereits etwas: mit dem Erlös aus dem Verkauf werden diverse Artenschutzprojekte unterstützt, um auch den kommenden Generationen eine reichhaltige Artenvielfalt zu hinterlassen. Wir sollten endlich begreifen, dass Artenvielfalt auch Lebensqualität bedeutet – und genau dieses Gefühl wird Ihnen der neue Mondberge-Kalender 2018 ein Jahr lang vermitteln.“ 
(Hannes Jaenicke)

Weitere Informationen unter: www.tipp4.de/shop


20. Oktober 2017

Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm für Klimaschutz 2020

Umwelt- und Entwicklungsverbände sowie Landeskirchen haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm vorgelegt. Es enthält konkrete Maßnahmen, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. Geschieht in den kommenden zwei Jahren nichts, so wird Deutschland seine Ziele um mindestens acht Prozentpunkte verfehlen. Das haben Berechnungen des Bundesumweltministeriums ergeben. Dies wäre ein klimapolitischer Offenbarungseid, mit dem auch die internationale Glaubwürdigkeit Deutschlands endgültig verspielt würde. 

17. Oktober 2017 

Erneut Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Im Oktober gibt es gleich dreimal Nachwuchs bei den ausgewilderten Elefanten zu verzeichnen. 

Der kleine Nusu ist das erste Baby von Nasalot, die im Jahr 2000 im Alter von drei Monaten gerettet wurde. Ihre Mutter war von Wilderern getötet worden. Die ehemalige Elefantenwaise Yatta bekam im Oktober ihr zweites Baby. Der kleine Elefantenbulle hat den Namen Yoyo erhalten. Seine große Schwester Yetu wurde bereits 2012 geboren. Das dritte Baby des Monats ist Siku (im Video), geboren von Sunyei, die vor 14 Jahren gerettet wurde. Alle drei Elefantenkühe haben den Nachwuchs direkt ihrer menschlichen Familie präsentiert. 

Damit hat sich die Anzahl der von ehemaligen Elefantenwaisen geborenen Babys auf 28 erhöht. Der Nachwuchs ist ein schönes Beispiel für den Erfolg der Auswilderung verwaister Elefanten


Nusu (links) und Yoyo (rechts), Bilder © DSWT

20. September 2017

Meeresschildkröte Ellie wieder ins Meer entlassen

Die Meeresschildkröte Ellie hat sich von ihrem Eingriff erholt und ist wieder in den Ozean entlassen worden. Der Grünen Meeresschildkröte musste im Sommer eine Vorderflosse amputiert werden. Die schweren Verletzungen stammten von Plastikschnüren, aus denen sich das Tier nicht befreien konnte. Dank der Umsicht des Fischers, der das verletzte Tier gemeldet hatte und der Pflege im von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Schutzprojekt im Watamu, konnte Ellie gerettet werden. Sie lernte, sich mit drei Flossen fortzubewegen und zeigt jetzt keine Probleme mehr beim Schwimmen. Nach einem Testausflug im Meer konnte Ellie schließlich in die Freiheit entlassen werden. 

Die Schildkrötenklinik kann mit einer Spende unterstützt werden. 


Verletzungen durch Plastikmüll © LOT

13. September 2017

Ausstellung in Costa Rica im Einsatz

Die Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA wird jetzt auch in Costa Rica gezeigt. Denn Natur- und Artenschutz kann nicht früh genug beginnen. Auf die Gefährdung der Meeresschildkröten macht eine Partnerorganisation der AGA in Costa Rica aufmerksam. Ab sofort kommt dabei die spanische Version der Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA zum Einsatz. Sie ermöglicht es, das Thema noch besser zu veranschaulichen und Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu involvieren. Die Erstellung der spanischen Version wurde von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-FONDS unterstützt.

Die deutsche Version der Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA kann zu Aktionstagen ausgeliehen werden. 



Bilder © LAST
Bild © DSWT

05. September 2017

Gepard befreit 

Dieser Gepard hatte sich zwischen dem Zaun einer Eisenbahnlinie verfangen. Gerettet wurde er von den mobilen Tierärzten des Kenya Wildlife Service. Diese Einheit wird von einer Partnerorganisation der AGA, dem David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), finanziell unterstützt. 

Das Tier konnte befreit, zur Stärkung mit Fleisch versorgt und zurück in den Nationalpark entlassen werden. 

Der Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, den Artenschutz bei der Planung von Bau- und Infrastrukturprojekten zu berücksichtigen. Wird das versäumt, können bedrohte Wildtiere wie dieser Gepard zu Schaden kommen. 


01. September 2017

Hoher Besuch bei den Elefantenwaisen

Kenias Präsident Hon Uhuru Kenyatta und seine Gattin Margaret Kenyatta haben den Elefantenwaisen in der Auswilderungsstation Ithumba im Tsavo East Nationalpark einen Besuch abgestattet. Dies bot eine gute Gelegenheit, das erfolgreiche Elefanten-Schutzprojekt zu präsentieren.


Bild1 © LOT, Bild2 © AGA

31. August 2017

Kenia verbietet Plastiktüten

Herstellung, Verkauf und Nutzung von Plastiktüten sind in Kenia ab sofort untersagt, ansonsten drohen Haftstrafen von bis zu vier Jahren und Geldbußen von bis zu 32.000 Euro.

Die dünnen Einmal-Tüten wurden in der Vergangenheit oft achtlos weggeworfen und verschmutzten die Umwelt, nicht wenige landeten im Meer. Seit Ende August sind in Kenia nur noch wiederverwendbare Taschen erlaubt. Andere afrikanische Länder, darunter Ruanda und Eritrea, haben bereits ähnliche Gesetze erlassen. Das neue Gesetz ist das weltweit schärfste gegen Plastiktüten und ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Plastikmüll.

Plastikmüll bedroht, nicht nur in Kenia, die Niststrände von Meeresschildkröten.  


Bilder © AGA

22. August 2017

Der Wilderei den Kampf angesagt 

Die Wildhüter waren wieder erfolgreich im Einsatz. Im Juli haben sie 508 Fallen eingesammelt und 30 Personen bei illegalen Aktivitäten im Nationalpark festgenommen. Zwei der Wilderer wurden auf der illegalen Jagd von Elefanten gestellt. Einer von ihnen hatte bereits Elfenbein bei sich. Ein weiterer Wilderer hatte eine Python erlegt, dessen Haut er auf dem Schwarzmarkt verkaufen wollte.

Insgesamt acht Wildhüter-Teams der Partnerorganisation der AGA, des David Sheldrick Wildlife Trust, sorgen im Tsavo East Nationalpark für den Schutz von Elefanten und weiteren Wildtieren. Die AGA finanziert eins davon, das 6-köpfige Mtito-Team.

Bitte unterstützen Sie den Einsatz von Wildhütern mit einer Spende.

Bild © DSWT

21. August 2017

Mbegu auf dem Weg zur Matriarchin 

Die verwaiste Elefantenkuh Mbegu ist erst 3 Jahre alt, kümmert sich jedoch bereits rührend um die Kleineren im Elefanten-Waisenhaus in Nairobi. In der Wildnis braucht eine Matriarchin viel Erfahrung und Weisheit. Sie muss ihre Herde anführen, umsorgen und beschützen; sie greift aber auch ein, wenn die Jüngeren aus der Reihe tanzen oder Mitglieder der Herde streiten. Mbegu ist auf dem besten Weg, eine solche Matriarchin zu werden.

Übernehmen Sie eine Teilpatenschaft für eine Elefantenwaise und unterstützen Sie die Auswilderung von Mbegu und weiteren Elefanten in Kenia.

01. August 2017

Verletztes Nashorn gerettet

Dieser junge Nashornbulle war hinkend und mit zahlreichen Wunden am ganzen Körper im Tsavo East Nationalpark in Kenia gesichtet worden. Besonders schlimm war eine Verletzung am Vorderbein des Breitmaulnashorns, die ein Eingreifen notwendig machte. Die mobile Tierarzteinheit des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), der Partnerorganisation der AGA, hat die Wunden versorgt, so dass das 8-jährige Tier nun eine Chance hat, vollständig zu genesen. Die Tierärzte sind regelmäßig zur Rettung verletzter Wildtiere im Einsatz; häufig werden sie gerufen, wenn Tiere den Attacken von Wilderern entkommen sind oder sich aus deren Fallen befreien konnten.

Nashörner sind stark vom Aussterben bedroht, in Kenia gibt es noch etwa 400 Breitmaulnashörner. Sie brauchen Schutz vor Wilderei und zusammenhängende Lebensräume, wenn sie in der Wildnis überleben sollen. Aus diesem Grund finanziert die AGA den Einsatz von Wildhütern im Tsavo East Nationalpark.

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Nashörner mit einer Spende.



Bilder © DSWT
Bild © CCF

31. Juli 2017

Nachwuchs bei den wiederausgewilderten Geparden 

Savanna und Shandy sind die in der Wildnis geborenen Töchter der Gepardin Jacomina, die 2013 aus dem von der AGA unterstützten Geparden-Schutzprojekt in Namibia ausgewildert wurde. Savanna und Shandy kamen 2014 im Erindi Private Game Reserve zur Welt und wurden 2015 zur besseren Beobachtung besendert. Jetzt wurde gesichtet, dass Savanna vier Junge geboren hat. Obwohl abzuwarten ist, ob und wie viele der Jungtiere überleben werden, ist Savanna ein Beispiel für den Erfolg der Wiederauswilderung. Der Nachwuchs, und damit die nächste Gepardengeneration, trägt zum Überleben dieser bedrohten Art bei. 

Bitte unterstützen Sie den Schutz der Geparde mit einer Spende


Bild 1 © Agence France-Presse, Bild 2 © To Rare To Wear / Hal Brindley

26. Juli 2017

500 Kilogramm Schildkrötenpanzer beschlagnahmt

Der französische Zoll hat Mitte Juli 2017 eine Rekordmenge von knapp 500 Kilogramm Schildkrötenpanzer aus Haiti beschlagnahmt. Dafür mussten etwa 380 Echte Karettschildkröten ihr Leben lassen. Die Schildkrötenpanzer waren in Luftfrachtkisten aus Haiti mit dem Ziel Vietnam versteckt und beim Zwischenstopp am Pariser Flughafen aufgefallen. Alle Meeresschildkrötenarten sind stark bedroht. Echte Karettschildkröten werden noch immer gewildert, und ihre Panzer zu Schmuck verarbeitet und illegal verkauft. 

Die AGA informiert mit der Schildpatt-Bestimmungshilfe, den Unterschied zu erkennen, um Schildpatt beim Souvenirkauf im Urlaub erkennen und vermeiden zu können. Der Souvenir-Ratgeber gibt Reisenden weitere Tipps, damit sie nicht das Sterben seltener oder geschützter Tier- und Pflanzenarten durch den Kauf verbotener Souvenirs unterstützen.

Bitte unterstützen Sie im Urlaub keine Händler, die Souvenirs aus Schildkrötenpanzer verkaufen!

Spürhund Levi © CCF

19. Juli 2017

Neuer Spürhund im Geparden-Schutzprojekt 

Die AGA unterstützt seit mehreren Jahren das Spürhundeprogramm im Geparden-Schutzprojekt der Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia. Spürhunde erschnüffeln mit ihrer feinen Nase Gepardenkot, aus dem wichtige Erkenntnisse über die Raubkatzen, wie ihre Anzahl, die Wanderungen und sogar ihren Speiseplan, gewonnen werden. Der Einsatz von Hunden ist notwendig, weil sich die scheuen Geparde nur selten dem Menschen zeigen.

Die AGA hat nun den Kauf eines neuen Spürhundes finanziert. Der altgediente Spaniel "Tiger" ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger "Levi" wird beim CCF trainiert und soll in Kürze das Gepardenschützer-Team verstärken.


Bild © DSWT

17. Juli 2017

Giraffe erfolgreich aus Schlingfalle befreit 

Diese wild lebende Giraffe hatte sich nicht nur in der Schlingfalle eines Wilderers verfangen, sondern die Falle mitsamt eines kleinen Baumes mitgeschleift, ohne sich befreien zu können. Den Mitarbeitern des David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), einer Partnerorganisation der AGA, gelang es, das Tier zu betäuben und die Falle zu entfernen. Die Giraffe ist mittlerweile wieder wohlauf. 

Immer wieder geraten wild lebende Tiere, wie diese Giraffe, in illegal ausgelegte Fallen. Die AGA finanziert ein Wildhüterteam im Tsavo East Nationalpark, um Wilderer aufzuspüren und gefangenen Wildtieren eine zweite Chance zu geben.

Bitte unterstützen Sie die Wildhüter mit Ihrer Spende

Bild © animal public

11. Juli 2017

Offener Brief fordert Bau von SHARK CITY zu stoppen

In einem gemeinsamen Brief haben 20 Tier- und Artenschutzorganisationen, darunter die AGA, den Pfungstädter Bürgermeister Patrick Koch aufgefordert, den Bau des Hai-Aquariums SHARK CITY zu stoppen.

Die allermeisten Hai-Arten sind bereits aufgrund ihrer Lebensweise und ihres Aktionsradius für eine Haltung in Aquarien nicht geeignet. Die Überlebensrate vieler Hai-Arten in Gefangenschaft ist außerordentlich niedrig: Viele sterben bereits im ersten Jahr. Aufgrund der immensen Haltungsprobleme gibt es bei vielen Hai-Arten auch keine Nachzuchten. SHARK CITY wäre also dauerhaft auf immer neue Wildentnahmen angewiesen.

Der von den SHARK CITY proklamierte Bildungsauftrag ist angesichts des kommerziell ausgerichteten Vorhabens wenig glaubwürdig – im Übrigen sind heutzutage moderne Technik wie Computer-Animationen, 3D- bzw. gar 4D-Kinos oder interaktive Wissensstationen etc. deutlich besser geeignet, um der Bevölkerung die spannende und faszinierende Welt der Haie näherzubringen, als Wildtiere in viel zu beengten, künstlichen und reizarmen Behältnissen auszustellen.

Aus diesen Gründen steht die AGA dem geplanten Hai-Aquarium sehr kritisch gegenüber und empfiehlt den zuständigen Behörden, das Projekt abzulehnen.

Ankündigung: 14.-16. Juli 2017

NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg 

Vom 14.-16. Juli ist die AGA auf dem NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg dabei. Unser Infostand ist im Festivalgarten jeweils von etwa 14 bis 21 Uhr besetzt, die AGA-Meeresschildkröten-Ausstellung wird auf drei Etagen im Central Kino aufgebaut. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher am Stand. 

Wir möchten speziell auch auf zwei Filme im Programm aufmerksam machen, in denen es um Geparde geht (jeweils Sa, 15.7. um 17.30 Uhr, Studio). In „Namibia – Im Land der letzten Riesen“ wird auch Dr. Laurie Marker und das von der AGA unterstützte Geparden-Schutzprojekt vorgestellt. In „Tanhavash“ aus dem Iran geht es um die letzten Exemplare der persischen Geparde.

Foto von Humpty © DSWT

05. Juli 2017

Flusspferdbaby Humpty gestorben

Das verwaiste Flusspferdbaby Humpty, das Ende 2016 allein in einem Schlammloch steckend von der Partnerorganisation der AGA, dem David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), gefunden und gerettet wurde, ist unerwartet an einer Darmverdrehung gestorben. Es hatte vorher keine Anzeichen gegeben, dass es dem Tier nicht gut ging. Nicht nur die Pfleger sind betrübt über den Tod des charismatischen Flusspferdbabys.

Beim DSWT werden nicht nur Elefantenbabys, sondern auch andere verwaiste Wildtiere aufgezogen und auf eine Wiederauswilderung vorbereitet.

04. Juli 2017

Meeresschildkröte Ellie wird nach Verletzungen durch Plastikmüll behandelt

Im von der AGA unterstützten Meeresschildkröten-Schutzprojekt in Watamu musste wieder ein verletztes Tier aufgenommen werden. Ein Fischer hatte eine Grüne Meeresschildkröte gefunden, deren Flossen sich in Plastikmüll verheddert hatten, und das Schildkrötenrettungsteam des LOT zu Hilfe gerufen. In der Schildkrötenklinik wurde das Tier, das den Namen Ellie bekam, behandelt. Die Wunden waren so tief, dass ihre linke Vorderflosse amputiert werden musste. Trotzdem erholt sich Ellie gut und es bleibt zu hoffen, dass die Schildkröte lernt, mit nur drei Flossen zu leben.


Verletzungen durch Plastikmüll © LOT

Bilder © AGA / Birgit Braun

28. Juni 2017

Elefantenpopulation im Tsavo East Nationalpark gestiegen 

Die letzte Bestandsaufnahme im Tsavo-Mkomazi-Ökosystem, in dem auch das von der AGA unterstützte Elefanten-Schutzprojekt liegt, hat ergeben, dass in diesem Gebiet 12.866 Elefanten leben. Das sind gut 14 Prozent mehr als vor drei Jahren. Auch die Anzahl der Giraffen, die weltweit zurückgeht, ist hier gestiegen. 

Die Zunahme der Elefantenpopulation ist insbesondere auf den Einsatz von Wildhütern zurückzuführen: auf ihren regelmäßigen Patrouillen sammeln sie illegale Fallen ein und helfen bei der Festnahme von Wilderern und bei der Rettung verwaister und verletzter Wildtiere. Deswegen finanziert die AGA seit 2016 das Mtito Wildhüterteam im Tsavo East Nationalpark. 

Bitte unterstützen Sie die Wildhüter im Tsavo East Nationalpark bei ihrer wichtigen Arbeit zum Schutz der Elefanten und anderer Wildtiere mit einer Spende.


Bild 1 © CCF

12. Juni 2017

Die Welpen der Herdenschutzhündin Kiri sind da 

Am 5. Juni haben die Welpen der Herdenschutzhündin Kiri im von der AGA unterstützten Gepardenschutzprojekt beim CCF das Licht der Welt erblickt. Die Kangalwelpen bleiben für eine gute Woche in der Klinik, bis sie ihre Körpertemperatur selbst regulieren können, denn die Nächte in Namibia sind derzeit kalt.

Bald werden die kleinen Hunde bei den Viehherden aufwachsen und jedes Raubtier, das sich nähern sollte, mit ihrem furchterregenden Gebell fernhalten. Sie beschützen die Lebensgrundlage der Farmer – und auch die bedrohten Geparde, die sonst oft von den Farmern aus Angst um die Herden gejagt und getötet werden.  

Bitte unterstützen Sie das Hundeprogramm, um die Geparde in Namibia zu schützen.


Bild 1 © Wilhelma

08. Juni 2017

Ein Schritt weiter zur neuen Schildkrötenklinik

Bei einer Lotterie anlässlich des Aquarium-Jubiläums hat die Wilhelmaschule der Wilhelma Stuttgart den tollen Erlös von 3.300 Euro erzielt – und diese Summe komplett an das Projekt zur Rettung verletzter Meeresschildkröten gespendet! Die Spende wird zum Bau einer neuen Schildkrötenklinik im kenianischen Watamu eingesetzt. Denn die Schildkrötenretter von Watamu brauchen dringend eine neue Klinik, um die zahlreichen verletzten Tiere, die sich meist in Fischernetzen und an Haken verfangen haben, zu behandeln. Nach erfolgreicher Behandlung werden die Tiere zurück ins Meer entlassen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Wilhelmaschule für das großzügige Engagement zum Schutz der Meeresschildkröten.

Bild © LYX Verlag

06. Juni 2017

Bastei-Lübbe-Verlag spendet für Meeresschildkröten

Zum Weltschildkrötentag am 23. Mai hat der Bastei-Lübbe-Verlag eine Spendenaktion zum Schutz der Meeresschildkröten gestartet. Dabei sind 200 Euro zusammengekommen, die der von der AGA unterstützten Projekte zum Schutz der Meeresschildkröten zugutekommen: mit der Spende können wichtige Niststrände geschützt und verletzte Schildkröten versorgt werden. 

Ein herzliches Dankeschön geht an den Verlag und die zahlreichen Unterstützer!

Bild © Schüttgut

31. Mai 2017

Unverpackt-Laden spendet für den Schutz der Elefanten

Ende Mai hat die AGA von Schüttgut einen Scheck über 250 EURO überreicht bekommen. Schüttgut ist der erste Unverpackt-Laden in der Region Stuttgart und somit eine gute Adresse, um nachhaltige und regionale Lebensmittel einzukaufen und dabei unnötigen (Plastik-)Verpackungsmüll zu vermeiden. 

Zum einjährigen Bestehen hat Schüttgut alle Einnahmen der verkauften Papiertüten und Eierschachteln an das von der AGA unterstützte Elefantenschutzprojekt gespendet.  

Wir möchten uns ganz herzlich bei Schüttgut für die Unterstützung zum Schutz der Elefanten bedanken!

Bild © DSWT

29. Mai 2017

Wildlebender Elefantenbulle erfolgreich behandelt

Im von der AGA unterstützten Elefanten-Schutzprojekt werden nicht nur verwaiste Elefantenbabys aufgezogen, häufig müssen auch verletzte Wildtiere versorgt werden. Anfang Mai wurde ein stattlicher Elefantenbulle gesichtet, der an einer Speerwunde am Bein litt. Der wildlebende Riese hatte Glück, die Wunde war nicht tief und konnte gereinigt werden. Nach kurzer Behandlung durch den DSWT und die mobile Tierarzteinheit des KWS hat er gute Chancen, wieder vollständig zu genesen. 



Bild 1,2 © KFZO

24. Mai 2017

Beginn der Nistsaison in Dalyan und auf Kish

Im türkischen Dalyan hat die Nistsaison der Meeresschildkröten begonnen. Der İztuzu-Strand ist ein wichtiger Niststrand für die Unechte Karettschildkröte. Dass der Strand heute geschützt wird, ist auch dem Einsatz der AGA zu verdanken: gemeinsam mit dem Bund deutscher Tierfreunde e.V. und der Universität Pamukkale konnte die AGA in den 1980er Jahren den Bau eines großen Luxushotels verhindern, der das Ende der ungestörten Eiablage bedeutet hätte.

In Dalyan endet die Nistsaison meist im September, im letzten Jahr haben Schildkrötenweibchen hier 628 Nester gelegt.

Auch im Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten auf der iranischen Insel Kish wurden die ersten zwanzig Nester gelegt und geschützt. Hier sind es meist Grüne Meeresschildkröten, manchmal auch Echte Karettschildkröten, die zur Eiablage an den Strand kommen. Mit Hilfe der AGA wurden im Jahr 2010 erstmals die Weibchen nach der Eiablage markiert, um so mehr über ihre Wanderrouten zu erfahren. So konnte mit Unterstützung der AGA auf Kish das erste Monitoringprogramm etabliert werden. 

Dank der eingerichteten Schutzmaßnahmen können mehr als 1.000 Schildkrötenbabys pro Jahr am Strand von Kish weitgehend ungestört schlüpfen und ihre Reise ins Meer antreten.



Bilder © Too rare too wear / Hal Brindley

22. Mai 2017

Schildpatt für Touristen -  Hunderte Händler im Handel mit illegalen Souvenirs ermittelt

Es ist erschreckend, wie viele Schildpattprodukte noch immer in Lateinamerika angeboten und von Touristen gekauft werden - meist sind es "harmlose" Souvenirs wie Armbänder, Ringe und Kämme. Die Echte Karettschildkröte ist durch Modeschmuck akut vom Aussterben bedroht.

Im Zuge einer aktuellen Studie der Initiative Too Rare to Wear haben Artenschützer hunderte Händler und Geschäfte für Urlaubssouvenirs in neun Ländern Lateinamerikas besucht. In acht der neun Länder fanden sie Produkte aus Schildpatt, also aus dem Panzer der Echten Karettschildkröte, offen zum Verkauf angeboten – obwohl deren Handel durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) international verboten ist. Knapp ein Drittel der besuchten Geschäfte führte Schildpattprodukte, vornehmlich für Touristen, im Sortiment. 

Too Rare to Wear ist eine Initiative von über 50 Naturschutzorganisationen, darunter auch die AGA, Reiseanbietern und weiteren Partnern. Um Reisenden eine Hilfestellung zu geben, hat die AGA den AGA-Souvenir-Ratgeber und eine Schildpatt-Bestimmungshilfe veröffentlicht.


Bilder © CCF

18. Mai 2017

Hundetrainer aus Botswana zu Gast im Gepardenschutzprojekt

Kürzlich waren die Spürhundetrainer Gaelle und Emelien von Cheetah Conservation Botswana zu Besuch im Gepardenschutzprojekt, beim Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia. Gemeinsam mit dem Hundetrainer Quentin und Spürnase Finn waren sie unterwegs, um mehr über das von der AGA finanzierte Spürhundeprogramm zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Wildlebende Geparde scheuen den Menschen und zeigen sich selten. Deswegen erschnüffeln die ausgebildeten Spürhunde den Gepardenkot, aus dem der CCF wiederum wertvolle Informationen über den jeweiligen Geparden und dessen Ernährung rückschließen kann. 

16. Mai 2017

Schulklasse aus Neu-Isenburg spendet für den Koalaschutz

Die Klassen 8b und 8d der Goetheschule in Neu-Isenburg haben einen besonderen Kuchenverkauf gestartet: der Erlös von gut 100 Euro kommt unserem Projekt zum Schutz der Koalas zugute! Durch eigene Recherche haben die Schülerinnen und Schüler herausgefunden, dass Koalas nicht nur süß aussehen, sondern auch stark bedroht sind. Koalas sind auf wenige Eukalyptusbaumarten als Nahrung spezialisiert; wenn diese Wälder abgeholzt werden, finden die Tiere keine Nahrung mehr. Die Schülerinnen und Schüler haben gehandelt – mit ihrer Unterstützung können wir neue Futterbäume pflanzen und die Heimat der Koalas schützen. 

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Politik- und Wirtschaftskurs für diese tolle Aktion zum Schutz der Koalas!

Bild © Goetheschule Neu-Isenburg

13. /14. Mai 2017

AGA auf den Internationalen Fürstenfelder Naturfototagen

Die AGA stellte auch in diesem Jahr auf den Naturfototagen in Fürstenfeldbruck ihre Projektarbeit zum Schutz bedrohter Arten mit einem Infostand vor und informierte über dringende Artenschutzthemen.

Zudem wurde die Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA gezeigt, die das Leben dieser bedrohten Tiere veranschaulicht. Bei einer Stofftaschenmalaktion konnten Kinder zudem lernen, wie Plastikmüll die Meeresschildkröten im Ozean und an den Niststränden bedroht. Die Kinder hatten nicht nur sichtlich Spaß am Malen toller Kunstwerke, sondern setzen mit der Stofftasche auch ein Zeichen gegen die Verschmutzung der Umwelt durch Plastik. Das Thema der diesjährigen Naturfototage war "Rund um das Mittelmeer". 

Bild © DSWT

20. April 2017 

Sieben verwaiste Elefantenbabys aufgenommen

Im März wurden in unserem Elefantenschutzprojekt sieben Elefantenbabies aufgenommen, die ohne ihre Mütter und Herden in der Wildnis aufgefunden wurden und allein keine Überlebenschance gehabt hätten. Die relativ hohe Zahl geht in diesem Monat auch auf die anhaltende Trockenheit zurück, durch die viele Tiere dehydriert und geschwächt sind. Für die Elefantenwaisen beginnt ein langer Weg bis hin zur Auswilderung, der in manchen Fällen mehr als zehn Jahre dauern kann. Derzeit werden im Elefantenschutzprojekt insgesamt 94 verwaiste Elefanten versorgt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. 

Übernehmen Sie eine Teilpatenschaft für eine Elefantenwaise und unterstützen Sie so die Arbeit im Elefantenwaisenhaus im Nairobi Nationalpark und in den drei Auswilderungsstationen im Tsavo East Nationalpark. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Elefanten!


Bild 1 © CCF

13. April 2017 

Nachwuchs bei den Gepardenschützern

Die Hündin Taya hat in unserem Herdenschutzhunde-Programm am 5. April sieben gesunde Welpen zur Welt gebracht. Als Herdenschutzhunde werden die Kleinen demnächst eine große Rolle spielen: sie beschützen die Viehherden der Farmer in Namibia und sorgen dafür, dass 80-100% weniger Vieh gerissen wird. Das stärkt die Akzeptanz der Farmer für Geparde und andere Raubtiere, so dass eine friedliche Koexistenz von Farmern, Vieh und Raubtieren auf demselben Land möglich wird.

Das Hundeprogramm benötigt noch Mittel zur Aufzucht und zum Training der Welpen und kann mit einer Patenschaft unterstützt werden!

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, die Geparde in Namibia zu schützen.

11. April 2017

Beeindruckende Spendenaktion 

Die 11-jährige Sara aus Dänemark ist ein großer Gepardenfan. Schon seit 3 Jahren setzt sie sich für den Schutz der Geparde ein und sammelt Spenden für ihre Lieblingstiere.

Nun hat Sara zu ihrem Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen eine Spendenaktion auf betterplace.org gestartet. Dadurch hat Sara die beachtliche Summe von 100 Euro für den
Schutz der Geparden in Namibia gesammelt.

Unser herzlichster Dank gilt Sara für ihren großartigen Einsatz für den Gepardenschutz!

Wenn Sie auch eine Spendenaktion für ein Projekt der AGA, z.B. für die Geparde, Elefanten oder Meeresschildkröten, starten wollen, können Sie dies ganz einfach hier.

Bild © Birgit Braun/AGA

06. April 2017

Schwerer Rückschritt im Nashornschutz: Südafrika erlaubt den Handel

Südafrika hat den nationalen Handel mit Rhinozeros-Hörnern wieder erlaubt – eine Entscheidung, die fatale Folgen für das Überleben der bedrohten Art haben kann.  

Der internationale kommerzielle Handel mit Nashorn ist und bleibt zwar weiterhin durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES verboten. Es ist aber zu befürchten, dass selbst der begrenzte Handel in Südafrika die Nachfrage anheizt und es zu einer neuen Welle der Wilderei und zum Anstieg des illegalen Handels kommt - nicht nur in Südafrika, sondern auch in anderen Ländern. 

Die Unterstützung von Wildhüterteams hat dringende Priorität. Bitte helfen Sie uns, die Nashörner besser zu schützen


Bilder © DSWT

05. April 2017 

Aufzucht verwaister Wildtiere braucht Unterstützer

Dieses winzige Kudu-Baby wurde im Alter von nur einer Woche verwaist im Tsavo East Nationalpark aufgefunden. Wie schon andere verwaiste Artgenossen vor ihr, wird die kleine Antilope, die den Namen Sala bekommen hat, von den Pflegern des David Sheldrick Wildlife Trust​ (DSWT) aufgezogen und allmählich in eine wildlebende Kudu-Population integriert. Beim DSWT ist Sala in der Nähe des Flusspferdbabys Humpty untergebracht, mit dem sie täglich interagiert, wie die Pfleger berichten.

Bitte helfen Sie uns, die Aufzucht von Sala, Humpty, Kiko und anderer verwaister Wildtiere zu unterstützen. Bitte helfen Sie mit einer Spende mit, Sala artgerecht zu versorgen und auf eine Auswilderung vorzubereiten.

Bild © AGA

04. April 2017

China schließt erste Elfenbeingeschäfte

China hat etwa 70 Fabriken und Geschäfte geschlossen, die im Elfenbeinhandel tätig sind. Bis Ende 2017 sollen die übrigen der insgesamt rund 170 Betriebe geschlossen werden, wie die Behörden in Peking Ende März mitteilten.

Das Signal aus China ist ein wichtiger Schritt gegen den Elfenbeinhandel und für den Schutz der Elefanten.

 

23. März 2017 

Nachwuchs bei den Elefantenwaisen

Die ehemalige Elefantenwaise Ndara ist mit ihrem ersten Kalb gesichtet worden. Ndara wurde 2001 als Baby vom DSWT aus einem Wasserschacht gerettet und erst im Elefantenhauswaisenhaus bei Nairobi und dann in der Auswilderungsstation Voi im kenianischen Tsavo East Nationalpark aufgezogen. Dank des liebevollen Einsatzes der Pfleger und mit der finanziellen Hilfe zahlreicher Unterstützer konnte die Elefantenwaise erfolgreich ausgewildert werden. Jetzt hat Ndara in der Wildnis ihr erstes Baby bekommen. 

Der kleine Neptune ist bereits das 24. Kalb einer "Ehemaligen", das in der Wildnis geboren wurde. Die genaue Zahl liegt wahrscheinlich wesentlich höher, denn nicht alle Geburten sind dem DSWT bekannt und der Nachwuchs, den die erfolgreich ausgewilderten Elefantenbullen gezeugt haben, kann allenfalls geschätzt werden. 

Sehen Sie hier ein Video des kleinen Neptune:

20. März 2017 

Flusspferdbaby gerettet

Das Flusspferdbaby Humpty steckte verlassen in einem austrocknendem Schlammloch fest und wurde von der Partnerorganisation der AGA, dem David Sheldrick Wildlife Trust (DSWT), gerettet. Zum Zeitpunkt der Rettung war das kleine Flusspferd, das den Namen Humpty bekommen hat, einen Monat alt und hätte ohne seine Mutter keinerlei Überlebenschance gehabt.

Humpty wird nun von den Pflegern des DSWT versorgt und auf seine Auswilderung vorbereitet. Es wächst und gedeiht und hat sich sehr gut in seinem Stall und dem Wasserloch eingelebt, die extra für Humty gebaut wurden. Bitte helfen Sie mit einer Spende mit, Humpty artgerecht zu versorgen und auf eine Auswilderung vorzubereiten.



Bilder © DSWT
Bild © Liz Gallie

20. März 2017

Wildtierkorridor für Helmkasuare 

Mit finanzieller Unterstützung der AGA konnte für den Schutz der Helmkasuare ein wichtiges Regenwaldgebiet gekauft werden, das ansonsten zur Bebauung freigegeben worden wäre. Das Gebiet im australischen Daintree Regenwald ist ein strategisch wertvolles Teilstück eines neuen Wildtierkorridors, von dem auch viele weitere Wildtiere profitieren werden.

Der Helmkasuar ist der zweitgrößte australische Laufvogel. Aktuelle Schätzungen gehen von weniger als 1.000 Helmkasuaren aus, die noch in den Regenwälder leben.

Bild © AGA/Anja Wanka

18.-19. März 2017

Heldenmarkt in München 

Am 18.-19. März fand der Heldenmarkt in München statt. Die AGA war auf der Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum erneut mit einem Infostand und der Meeresschildkröten-Ausstellung vertreten. 

Die Ausstellung zeigt, warum Meeresschildkröten vom Aussterben bedroht sind und wie jeder einzelne von uns zu ihrem Schutz beitragen kann, am Niststrand, aber eben auch in Deutschland. Sie greift insbesondere die Problematik der Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll auf und gab den Besuchern des Heldenmarkts ein weiteres Argument, sich auf der Messe ausgiebig über nachhaltigen Konsum zu informieren. 

Die AGA bedankt sich für die zahlreichen Besuche am Stand und an der Ausstellung.

15. März 2017

TV-Tipp: Kielings wilde Welt

Andreas Kieling hat das von der AGA unterstützte Geparden-Schutzprojekt des CCF in Namibia besucht. Am 19. März um 19:30 Uhr wird "Kielings wilde Welt - die letzten ihrer Art" nochmals im ZDF gezeigt.

Die Dokumentation können Sie sich auch in der ZDF Mediathek ansehen hier

Andreas Kieling und Dr. Laurie Marker vom CCF bei den Dreharbeiten, Bild © CCF

13. März 2017

Beim Telefonieren zur Aufzucht verwaister Elefantenbabys beitragen

Die AGA kann jetzt auch über den sozialen Mobilfunkanbieter goood unterstützt werden. Dabei gehen dann 10 Prozent des monatlichen Telefontarifs als Spende an die AGA für die Aufzucht verwaister Elefantenbabys.

Ab sofort können Sie mit goood surfen, telefonieren und die Welt jeden Tag ein Stückchen besser machen. Wenn Ihnen das Angebot gefällt, unterstützen Sie mit goood die Aufzucht verwaister Elefantenbabys.

21. Februar 2017

Schildkröte in der Klinik behandelt

Diese Meeresschildkröte hatte Anfang Februar einen großen Angelhaken verschluckt. Sie konnte in der von der AGA unterstützten Schildkröten-Klinik in Watamu behandelt werden. Um den Angelhaken zu entfernen, musste sie vom Tierarzt betäubt werden. Die Unechte Karettschildkröte hat sich inzwischen gut von dem Eingriff erholt und konnte am Strand von Watamu wieder frei gelassen werden. 

Das zeigt einmal mehr, wie wichtig die von der AGA unterstützte Einrichtung ist. Im letzten Jahr konnten hier knapp 1.000 verletzte Schildkröten behandelt werden. Bei derart hohen Zahlen ist der Ausbau der Klinik dringend notwendig. 

Bitte unterstützten Sie unsere wichtige Arbeit zum Schutz der Meeresschildkröten.



Bilder © LOT

17.-19. Februar 2017

Meeresschildkröten-Ausstellung auf der BIODIVA gezeigt

Die Meeresschildkröten-Ausstellung der AGA war im Februar in Nürnberg zu sehen: dort fand zum ersten Mal die "BIODIVA – eine Messe für den Artenschutz" statt. 

Durch die Ausstellung haben die Besucher erfahren, warum Meeresschildkröten vom Aussterben bedroht sind und wie jeder einzelne von uns zu ihrem Schutz beitragen kann: am Niststrand, aber eben auch in Deutschland. Zum Beispiel durch die Vermeidung von Plastikmüll, der die Meere stark verschmutzt und Arten wie die Meeresschildkröten gefährdet.  

Das nächste Mal ist die Ausstellung vom 18.-19. März auf dem "Heldenmarkt" in München zu sehen. Die AGA ist dort mit einem Infostand vertreten.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!


Bilder © AGA/Birgit Braun

15. Januar 2017

Erfolgreiche Jahresbilanz der Wildhüter im Tsavo East Nationalpark

Die Wildhüter im Tsavo East Nationalpark leisten großartige Arbeit, um die wild lebenden Elefanten, Nashörner, Giraffen und viele weitere Wildtiere vor Wilderern zu schützen. Die Teams des DSWT, der Partnerorganisation des AGA, haben in den vergangenen zwei Jahren mehr als 6.000 Schlingfallen eingesammelt und 400 Verstecke von Wilderern zerstört. Zudem wurden knapp 500 Verhaftungen durchgeführt und zahlreiche verwundete Wildtiere, darunter auch Elefanten, Nashörner und Giraffen verarztet.

Dank der erfolgreichen Arbeit der Wildhüter ist ein Rückgang der Wilderei im Tsavo East Nationalpark verzeichnen. Aus diesem Grund finanziert die AGA auch in 2017 das Mtito-Wildhüterteam, um deren Einsatz zu ermöglichen. 

Wenn Sie die tapferen Männer unterstützen wollen, können Sie für den Einsatz der Wildhüter spenden.


beschlagnahmte Gepardenjunge © CCF

08. Januar 2017

Private Haltung von Geparden wird in Vereinigten Arabischen Emiraten verboten

Die Haltung von Geparden, Tigern und anderen exotischen Tieren als Haustiere wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten per Gesetz verboten, es drohen hohe Geldstrafen und Gefängnis. 

Der illegale Handel für den Heimtiermarkt ist für die Tiere besonders verhängnisvoll, denn für jeden Gepard, der illegal auf den Markt gelangt, sterben 5 oder mehr Jungtiere beim Fang und Schmuggel. Eine große Nachfrage besteht u.a. aus den arabischen Golfstaaten, wo die elegante Katze gerne als Statussymbol gehalten wird. 

Zusammen mit ihrer Partnerorganisation Cheetah Conservation Fund (CCF) setzt sich die AGA seit mehreren Jahren gegen den illegalen Handel mit Geparden ein.

Bild © FNPW

07. Januar 2017

10.000 Setzlinge zum Schutz der Koalas gepflanzt

Dank der Unterstützung durch den 24guteTaten e.V. Adventskalender konnten im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Setzlinge im Rahmen unseres ‪‎Koala‬-Schutzprojektes gepflanzt werden, um den Lebensraum der bedrohten Beuteltiere aufzuforsten und Wanderkorridore für sie anzulegen.

Knapp 300 ehrenamtliche Helfer haben sich mit großem Engagement an den Pflanzaktionen beteiligt und weitere Aktionen sind bereits geplant.

04. Januar 2017

Elefantenwaise Kamok zieht um in die Auswilderungsstation Ithumba

Das neue Jahr hat für Elefantenwaise Kamok mit einem spannenden Ortswechsel begonnen. Sie ist dem Waisenhaus im Nationalpark Nairobi entwachsen und groß genug, den nächsten Schritt auf dem Weg zurück in die Wildnis zu wagen. Sie ist zum Jahreswechsel zusammen mit zwei weiteren Elefantenwaisen in die Auswilderungsstation Ithumba im Tsavo East Nationalpark umgezogen. 

Es wird noch einige Jahre dauern, bis Kamok und die weiteren kleinen Elefanten unabhängig von ihren Pflegern sein werden, um sich einer wild lebenden Elefantenherde anzuschließen. Als Pate können Sie Kamok in diesem wichtigen Lebensabschnitt begleiten und unterstützen. 

Sehen Sie hier das Video des Umzugs der drei kleinen Elefanten:

Bild © AGA

01. Januar 2017

China schließt nationale Elfenbeinmärkte

China hat zum Jahresende 2016 verkündet, den nationalen Handel mit Elfenbein und damit den größten Markt für Elfenbein bis Ende 2017 zu schließen. Erste Schnitzerein und Geschäfte sollen bereits im März 2017 geschlossen werden.

Das ist ein hoffnungsvoller Start ins neue Jahr für den Schutz der Elefanten!

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